• Tour de Rust und Marillenknödel

    August 7, 2025 in Austria ⋅ ☀️ 22 °C

    Der CP Storchencamp in Rust geht so. Uns war schnell klar, dass wir nur eine Nacht bleiben würden. Und so verließen wir bereits kurz nach 10 das Areal und fuhren zur Storchenwiese nahe dem Ortszentrum. Dort hatte ich gestern gesehen, dass man kostenlos parken kann und jede Menge Cafés drumrum sind.

    Wir stellten den Bus ab und frühstückten zunächst im Café Seehof. Danach ging’s auf eine wirklich tolle Radtour: Von Rust aus schlängelten wir uns die Weinberge hoch bis oberhalb von Mörbisch. Auf der anderen Seite ging’s dann entlang der Grenze AUT/HU durch die Siegendorfer Puszta und den Schuschenwald nach Siegendorf. Weiter nach Trausdorf und an der Wulka entlang nach Oslip zur dortigen Csello-Mühle. Danach in den Ort Schützen am Gebirge (gemeint ist das Leitha-Gebirge) welcher erst seit 1924 so heißt. Vorher war der Ortsname Gschieß und die Gemeindeverwaltung hat 1922 die Umbenennung beschlossen da die Einwohner die Witze wegen des Namens leid waren (Gschieß/Gschiss). Die Bürokratie brauchte noch zwei Jahre bis dem Antrag durch die Regionalverwaltung stattgegeben wurde. Nun also Schützen. Von dort ging es wieder über die Weinberge (Ungerberg) nach Oggau und zurück nach Rust. Das war eine wunderbare Fahrt von ca. 40 km.

    Angekommen in Rust hatten wir noch fantastische Marillenknödel im Gasthaus Zum Alten Stadttor und nach einem doppelten Espresso ging es auf zwei Stunden Fahrt zu unserem nächsten Halt in Mitterretzbach am Nationalpark Thayatal in Niederösterreich an der tschechischen Grenze. Wir sind also schon wieder auf dem Weg zurück. Morgen gibts dann die Königsetappe durch den Nationalpark.
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