- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 1
- Saturday, June 2, 2018 at 9:52 PM
- ☁️ 15 °C
- Altitude: 746 m
GermanyUnteregg47°47’14” N 10°23’36” E
Urlaubsstart auf dem Bauernhof

So, jetzt ist es endlich so weit, der erste Urlaub für 2018 -und der erste im neuen Bus- kann endlich beginnen!
Nach dem Frühstück gehts auch gleich los in Richtung Opfenbach. Wir haben noch ein paar Kleinigkeiten zu tun.
Während Georg und Georg die Küchenschublade fachmännisch mit Holzteilen verstärken (das billige Plastikteil hat sich schon beim Anschauen in seine Einzelteile aufgelöst), schließe ich den Batteriemonitor richtig an, damit er nicht mehr nur anzeigt, was über die Solaranlage rein kommt – keine Ahnung, wer sich da was dabei gedacht hatte 😉 ).
Nach Mittag ist es dann so weit, wir fahren los in Richtung – na, wohin wohl?
In den letzten Jahren hat sich eingebürgert, daß wir unsere Urlaube entweder in Dettingen oder in Wildpoldsried Beginnen oder Enden lassen…
Berktolds sind dieses Wochenende leider nicht verfügbar, also müssen wir das Bad im Schwimmteich verschieben, auf gehts zum Urlaub auf dem Bauernhof.
Kurz vor 15 Uhr sind wir auch schon da – gerade rechtzeitig zu Kaffee und Kuchen.
Man gönnt sich ja sonst nichts ;-).
Danach drehen wir noch eine kleine Runde im Bus, dann parken wir an unserem angestammten Platz.
Passt!
Abends wird gegrillt… man gönnt sich ja sonst nichts.
Zur Feier des Tages gibts für Georg das gute Tröpfchen von Georg. Man gönnt…
Ja, lecker gegrilltes, ein köstlicher Nudelsalat (von dem gemunkelt wird, man würde von ihm Kopfschmerzen bekommen . wir lassen uns Überraschen) und sonst noch ein paar Kleinigkeiten…
Wir lassen uns die Hausmannskost schmecken…
Lecker!
Nach dem Essen dann zur Verdauung ein kleiner Spaziergang in den Wald.
Eines der Windräder hat vor einigen Wochen (vermutlich durch einen Blitzschlag beim Sturm) einen Flügel verloren, das müssen wir uns natürlich ansehen!!!
Das sieht echt aus, wie nach einem Flugzeugabsturz, die Trümmerteile liegen verstreut um das Windrad, dicke Metallgeländer sind einfach so geknickt, da müssen ziemliche Kräfte am Werk gewesen sein. Im Dunklen ist das alles noch viel gespenstiger.
Faszinierend!
Wieder zurück am Hof probieren wir noch unsere Sterne auf dem Bus aus. Toll, die leuchten ja wirklich!!!
Dann genehmigen wir uns noch ein Getränk, gegen halb 12 Uhr fallen wir dann ins Bett.
Gute Nacht! So kann es weiter gehen 😉
Abfahrt Opfenbach: 13:30 Uhr, 476423 km
Ankunft Wildpoldsried: 15:00 Uhr, 476503 km
Gesamt: 80 km (incl. 13 km Vergnügungsfahrt durch Wildpoldsried)Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 2
- Sunday, June 3, 2018 at 6:15 PM
- ☁️ 23 °C
- Altitude: 137 m
GermanyMarina Sandershausen51°19’36” N 9°33’18” E
Wir erkunden die A7 (südlicher Teil)

Guten Morgen!
So richtig gut haben wir nicht geschlafen – leider knarrt die Bettkonstruktion bei jeder Bewegung extrem.
Aber da haben wir schon eine Idee, mal sehen, ob das funktioniert!
Erstmal Frühstück!
Nach einer guten Stunde netter Gespräche auf der Terrasse ist es dann so weit, wir machen uns auf den Weg!
Familie Traut, vielen Dank, es war mal wieder nett bei Euch!!!
Kurz vor 11 Uhr sind wir dann auf dem Weg in Richtung Norden.
Wir haben ja nicht wirklich geplant, wo es hin gehen soll, vielleicht in Richtung Dänemark, mal sehen.
Die Überschrift bringt es eigentlich recht gut auf den Punkt, viel mehr als die A7 sehen wir heute eigentlich nicht…
Stau vor Memmingen, Stau nach Memmingen, Stau vor Ulm, Stau wer-weiß-noch-wo. Grrrr!!! Vielleicht war die Idee, am Rückreisesonntag nach den Pfingstferien zu fahren doch nicht soooo Ideal?? Na, wenigstens keine LKW!
Fotos von der Fahrt erspare ich Euch!!!
Gegen 19 Uhr sind wir dann nördlich Kassel, am Stellplatz an der Marina am Fluss Fulda in Niestetal.
Nett. Nicht mehr und nicht weniger. 3 Stellplätze (die leider schon alle belegt sind, wir stellen uns einfach mal ganz frech unter den ziemlich belämmerten Blicken der echten Camper auf den Parkplatz), eine Entsorgungsstation, das wars. Zum Übernachten brauchen wir ja nicht mehr!
Wir wandern zum Fluss, das scheint eine private Steganlage zu sein, an der einige Boote liegen, ist nett hier, relativ ruhig, da es keine Durchgangsstraßen in der Nähe gibt.
Frage an die Fachleute: Was ist das für eine Pflanze, die hier überall angebaut wird???
Erstmal etwas ausruhen von der anstrengenden Fahrt, später dann gibts noch ein kleines Veschper.
Wir bauen noch unsere Bettkonstruktion um, mal sehen, ob das dann besser funktioniert.
Dann drehe ich noch eine kleine Runde um den Platz…
Georg geht so lange in die Badewanne 😉
Zugegeben, wir haben heute nur etwas Abschüssig geparkt, so daß das Duschwasser nicht mehr ordentlich abläuft, da beide Abflüsse auf derselben Seite sind. Na, wieder was gelernt…
Gute Nacht!
Morgen gehts weiter in Richtung Hamburg!
Abfahrt Wildpoldsried: 10:45 Uhr, 476503 km
Ankunft Kassel: 18:45 Uhr, 476983 km
Gesamt: 480 kmRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 3
- Monday, June 4, 2018 at 6:44 PM
- ☁️ 16 °C
- Altitude: 10 m
GermanyHafen Hamburg53°32’46” N 9°57’38” E
Weiter auf der A7 (nördlicher Teil)

Guten Morgen!
Nach einer ruhigen Nacht gibts heute erst mal ein gutes Frühstück…
Naja, wir versuchen es zumindest.
Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, die gute Westech Combi II anzuschließen – wir haben also leider keinen Strom für die Kaffeemaschine.
Blöd eigentlich… Naja, zum Glück haben wir noch die eine oder andere French Press oder diese (wie heißen die eigentlich?) Espressomaschinen für die Herdplatte.
Also schnell Kaffee aufgebrüht und los gehts.
Denken wir… Natürlich haben wir nur Kaffeepads da, denn Pulverkaffee braucht ja kein Mensch. Spitze!
Der Kaffee in den Pads ist viel zu fein für die anderen Systeme, also improvisiere ich und zaubere einen hervorragenden Kaffee!!!
Hmmmmm… lecker!
Naja, Georg ist noch nicht zu 100% überzeugt...
Dann eben nicht!
Wir haben beschlossen: Heute gehts weiter nach Hamburg.
Nach der kleinen Tour gestern sind wir ja nicht mehr so leicht zu erschrecken, 310 km sinds bis zum Ziel.
Mit unserem alten Busfahrerfreund Bernd checken wir noch schnell den Stellplatz in Hamburg, dann gehts auch schon los.
Hurraaa, auf die A7. Die zeigt natürlich sofort wieder die hässlichste Fratze.
Was für eine Straße… Plattenautobahn vom feinsten, garniert mit einer Baustelle an der anderen ( diese sollten uns ja eigentlich freuen, denn hier wird der Zustand der Straße eigentlich deutlich verbessert, aber auf Dauer nervt das dann doch).
Aber wir haben das ja hoffentlich bald geschafft!!!
Gegen 15 Uhr landen wir dann endlich am Fischmarkt in Hamburg!
Toller Platz! Naja, eigentlich isses nur eine Betonplatte, aber dafür direkt an der Elbe und einen Katzensprung vom Hafen entfernt. Super Sache!
Darauf gibts erstmal eine -wie könnte das anders sein- lokale Bierspezialität!!
St. Paulinger Alkoholfreies Weißbier – ganz was feines 😀
Hier ist es übrigens deutlich frischer als gestern um die Zeit!! Und ein kleines Lüftchen weht uns auch um die Nase.
Sturm ist das ja keiner, denn “Sturm is, wenn die Schafe keine Locken mehr haben!”. Es zieht aber trotzdem ordentlich…
Wir lassen uns nicht weg wehen, sondern fahren mit dem nächsten Schiff zur Elbphilharmonie.
Wollen doch mal sehen, wo das ganze Geld geblieben ist!
Man muss zugeben, die Rolltreppe ist recht Eindrucksvoll (Eintritt ist übrigens frei)!
Auch der Rest, vor allem der Ausblick, kann sich sehen lassen…
Dann laufen wir zurück zu den Landungsbrücken, inzwischen haben wir einen kleinen Hunger bekommen!
Auf dem Weg kommen wir bei meinem letzten Hamburger Hotel vorbei: http://www.das-feuerschiff.de/
Das ist der absolute Brüller, wenn ihr in Hamburg seid, übernachtet dort, das lohnt sich echt!
Schließlich landen wir beim “Captains Dinner” auf den Landungsbrücken – touristisch aber doch authentisch und vor allem kann man dort gut essen!!!
Natürlich gibts Heute was echt Hamburgerisches…
Labskaus mit Gurken, Roter Bete, Rollmops und Spiegelei für mich:
… nach der Portion weiß man übrigens, was man getan hat!
Für Georg gibts ein echt hanseatisches Schnitzel Wiener, äääh Hamburger Art! Auch lecker ;-).
Dazu natürlich noch ein köstliches St. Paulinger Alkoholfreies Weizen – wenn wir schon mal in der Nähe sind, müssen wir das natürlich auch probieren…
Dann taumeln wir zurück zum Stellplatz.
Georg probiert noch unsere neue Couch aus:
Ja, die ist lang genug!
Dann gehts auch schon ins Bett. War mal wieder ein anstrengender Tag!
Morgen machen wir Hamburg unsicher!
Gute Nacht.
Abfahrt Kassel: 10:30 Uhr, 476983 km
Ankunft Hamburg: 15:00 Uhr, 477294 km
Gesamt: 311 kmRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 4
- Tuesday, June 5, 2018 at 11:08 AM
- ☁️ 18 °C
- Altitude: 7 m
GermanyFinkenwerder53°31’54” N 9°51’41” E
Mit dem Auto in Hamburg unterwegs

Guten Morgen!
Heute scheint die Sonne wieder…
Also schnell: Frühstücken.
Wir haben ja in Hamburg das Café “Lieblings” nahe der Reeperbahn zu einem unserer Lieblingscafés auserkoren, also gehen wir da jetzt hin und genehmigen uns ein gutes Frühstück, so fängt der Tag gleich mal richtig an!
Frisch gestärkt suchen wir uns gleich mal ein Car2Go (mit denen ich ja eigentlich recht gute Erfahrungen gemacht habe), da wir heute etwas das Umland erkunden wollen…
Der Smart scheint auf den ersten Blick OK.
Also starten wir, hmmm, der Tank ist leer, also fahren wir mal schnell zur nächsten Tankstelle…
Tja, das Navi funktioniert nicht wirklich.
Nach einer Dreiviertel Stunde Suche ohne Navigation (Georg hilft dann mit dem Handy aus und so klappt das dann doch noch irgendwie) finden wir dann auch eine Tankstelle, an der wir mit der Tankkarte der Firma auch tanken dürfen…
Etwas später beschließe ich entnervt, daß wir das Ding wieder abstellen und uns ein anderes nehmen!
Gesagt, getan.
Ich stelle den Smart ab, direkt daneben steht auch schon der nächste.
Also schnell die Miete beenden – klappt irgendwie nicht “das System hat keine Verbindung zum Fahrzeug”.
Na Toll!!!
Nach einer Viertelstunde gelingt es mir dann, das neue Fahrzeug zu buchen.
Höhepunkt des Spektakels ist, der Kundenservice ist nicht erreichbar, ich schicke völlig entnervt eine Mail, daß sie doch bitte das gebuchte 2 Stunden Paket wieder gutschreiben sollen, denn ich habe das ja nicht gebucht, um hirnlos durch die Gegend zu fahren, ohne Erfolg, mein Anliegen wird vom Kundenservice abgelehnt!!!
Car2Go: Ich glaub’s HACKT!!!
Da müssen wir noch drüber reden!
Naja, erstmal haben wir ja jetzt ein neues Fahrzeug, also auf in den alten Elbtunnel…
Also, ich hab ja schon viele tolle Sachen mit Fahrzeugen gemacht, aber Aufzug gefahren bin ich damit wirklich noch nie. Faszinierend!
Kurze Zeit später sind wir dann auf der anderen Seite des Hamburger Hafens, hier ist alles sehr industriell!
Interessant.
Wo wir schon mal da sind, können wir auch gleich mal wieder zu Airbus nach Finkenwerder fahren, da soll es einen Besucherhügel geben…
Wir fahren mal wieder über die Köhlbrandbrücke und landen direkt in der Finkenwerder City, die sich als sehr nett herausstellt.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 4
- Tuesday, June 5, 2018 at 1:17 PM
- 🌙 21 °C
- Altitude: 2 m
GermanyFlughafen Hamburg Finkenwerder53°32’32” N 9°51’27” E
Airbus Finkenwerder

Kurze Zeit später sind wir dann bei Airbus auf dem Besucherhügel, der eher ein Besucherhügelchen ist ;-).
Hmm, interessant…
Wir beschließen, noch nach Finkenwerder ans Ufer zu fahren, da soll es einen Aussichtsturm geben, der gleichzeitig ein Seezeichen ist.
Tolle Sache.
Hier treffen wir einen Ship-, Plane-, und was-weiß-ich-noch-alles- Spotter, der sich als recht gesprächig entpuppt.
Wir erfahren, daß Airbus gleich noch einen A350 erwartet, der (wenn das so klappt, wie geplant) direkt über uns hinweg landen soll.
Na gut, wir haben ja nichts anderes vor. Wir warten.
Eine halbe Stunde später ist es dann so weit… Unsere Geduld wird belohnt.
https://youtu.be/t5UAi8gqI20?feature=shared
Faszinierend!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 4
- Tuesday, June 5, 2018 at 4:54 PM
- 🌙 23 °C
- Altitude: 17 m
GermanyWerfthafen53°32’44” N 9°57’20” E
Wir erkunden Hamburg

Anschließend fahren wir durch den neuen Elbtunnel zum Rathaus und sinken entkräftet ins nächstbeste Café. Ist doch ganz schön heiß heute… Aber jetzt haben wir vermutlich nahezu alle Möglichkeiten, in Hamburg City die Elbe zu queren ausprobiert.
Frisch gestärkt gehts dann noch schnell durch die Elbpassagen (Schuhe kaufen) und durchs Rathaus (Abkühlen vom Schuhe kaufen).
Nett.
Dann nehmen wir wieder Kurs auf unseren Stellplatz, es ist ja schon bald Zeit zum Abendessen 😉
Ja, unser Stellplatz.
Ich habe ja angekündigt, daß wir uns Heute nochmal einen anderen Stellplatz ausgesucht haben.
Naja, eigentlich ist es derselbe Platz, nur die andere Seite mit eigener Einfahrt direkt an der Fischmarkthalle.
Hier kann man nur unter der Woche stehen, zahlt 14 Euro pro Nacht, aber dafür ist die Aussicht auf den Hafen noch perfekter als gestern!! Keine Büsche und Bäume im Weg…
Perfekter Blick auf den Hafen, und wir haben sogar einen ebenen Sonderplatz zugewiesen bekommen. Tolle Sache!!!
Dann schnell Auf in Richtung Westen, Georg möchte noch schnell auf ein Bier in den “Schellfischposten” (die Ina – Müller Fans kennen die Kneipe vielleicht).
Leider haben wir mal wieder Pech, hier wird gerade gedreht. Schade.
Wir landen schlußendlich direkt neben dem Stellplatz beim “Eier – Carl”.
Es gibt Hacksteak a la Meyer und Senfeier. Lecker!
Dazu (heute mal ganz unspektakulär): Ein erfrischendes Alkoholfreies “Hopf” – Weizenbier, eine (wie immer) ganz lokale Bierspezialität. Duckstein war leider alle ;-).
Wir sitzen einige Stunden, hier ist es angenehm kühl und der Bus steht in der prallen Sonne…
Dann noch schnell ans Ufer, und schließlich zurück zum Bus.
Ich habe noch eine technische Sache zu regeln… Unser (neuer) Schnapsglasfilter ist nach 1000 km schon dicht, das kanns nicht sein!
Ich baue das Ding mal aus, eben einigen Rost- und Farbsplittern und -krümeln kommt ein Belag aus einer schleißigen klebrigen Masse zum Vorschein, die ich aus alten Zeiten glaube, nur zu gut zu kennen…
Fachleute: Wie schätzt ihr das ein??? Weiter fahren, Grotamar 82 Schockdosierung und regelmäßig Filter sauber machen?
Ich säubere den Filter, so gut es geht und baue alles wieder zusammen. Mal sehen, wo das noch Hinführt.
Morgen muss der Bus laufen, wir fahren 150 km an die Ostsee.
Nach Sonnenuntergang gehts dann auch schon ins Bettchen, morgen haben wir ein kleines Fest zu feiern und außerdem wollen wir weiter (Hurra, nicht mehr auf der A7 😉 ).
Zum Abschluß hier noch ein kleiner Schwenk über den nächtlichen Hafen:
https://youtu.be/1LZgEu1iHUg?feature=shared
Gute Nacht!
Abfahrt Hamburg: 477294 km, 09:00 Uhr
Ankunft Hamburg: 477294,5 km, 09:05 Uhr
Gesamt: ca. 0,5 kmRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 5
- Wednesday, June 6, 2018 at 4:51 PM
- 🌙 24 °C
- Altitude: 17 m
GermanyWerfthafen53°32’44” N 9°57’20” E
Tanken mit Evobus Hamburg

Guten Morgen,
heute feiern wir Georgs Geburtstag. Naja, mit einem kleinen Geburtstagsfrühstück, denn eigentlich sind wir im Reisefieber… denken wir zumindest.
Wir sollen eines besseren belehrt werden!
Aber der Reihe nach.
Erstmal Frühstück. Heute haben wir uns mal ein anderes Lieblingscafé raus gesucht, das Cafe Geyer. Ist auch nur einen Steinwurf entfernt von unserem Stellplatz.
Auch hier gibt es ein Frühstück, das man beruhigt empfehlen kann, Frischer Minz – Ingwertee und frisch gebackene Semmeln (auch wenn die hier irgendwie anders heißen) mit allem Möglichen zum belegen. Lecker und mehr als genug!!
Dann schnell zurück zum Bus, denn wir wollen ja gleich weiter fahren in Richtung Ostsee und es wird nicht kühler!!!
Fahrbereitschaft ist schnell hergestellt, also los… naja, wenn nur mal der Motor anspringen würde.
Ich hab ja gestern den Vorfilter gereinigt, vermutlich habe ich ein Problem beim Entlüften. Naja, entlüften wir halt noch mal.
Irgendwie kommt an der Handpumpe nicht wirklich was aus dem Tank nach.
Mist. Sollte uns hier die Dieselpest einen Streich spielen???
Wir wissen jetzt echt keinen Rat mehr und rufen bei Evobus Hamburg an.
“Klar kommen wir, können ja so einen schönen alten Bus nicht stehen lassen. Es kostet aber…”
Hilft nichts.
Jetzt haben wir das eh nicht mehr in der Hand und setzen uns gut gelaunt an den Hafen.
Eine Dreiviertel Stunde später kommt ein freundlicher und sehr engagierter Techniker von Evobus, der auch gleich mal versucht, das Ding zu entlüften, mit genauso mäßigem Erfolg wie ich.
Unsere Parkplatzwächter sind sehr geduldig und akzeptieren ausnahmsweise, daß er ohne Parkschein zu uns auf den Platz fährt.
Wir wechseln mal den immer noch komplett verdreckten Vorfilter, auch die Hauptfilterkartuschen schaut er sich an, sind nicht sooo schlecht. Entlüften…
Eine gute Halbe Stunde später ist klar: Das wird irgendwie nix.
Also, Spritleitung ab und durchblasen.
“Schau doch mal, ob das blubbert im Tank”. – “Nee, da blubbert nix, ist aber auch kein Diesel drin”……………
Grmbl. Unsere Tankuhr zeigt knapp zwei Drittel voll und rechnerisch müssten bei 2 Tanks mit je 140 Liter auch noch mehr als die Hälfte drin sein.
Aber so kann der Motor natürlich nicht anspringen…
Also bauen wir wieder zusammen. Der Techniker verabschiedet sich nach Einwurf kleiner Münzen, nicht ohne uns noch ein paar Hilfreiche Tipps mit gegeben zu haben. Danke!!!
Also holen wir mal wieder einen Smart, fahren Kanister kaufen (in 2 verschiedenen Baumärkten) und besorgen 30 Liter Diesel.
Wieder am Bus stehen 2 Junge Männer davor: Das ist euer Bus?? Ist aber nicht zufällig ein Wohnmobil??
Während ich den Diesel in den Beifahrerseitigen Tank fülle, geben wir den beiden schnell ein Interview für eine Campingbeilage des “Focus”. Abschließend machen wir noch ein paar Fotos… Bin gespannt, ob da was erscheint, aber die beiden waren überzeugt, daß wir das interessanteste Womo von allen hier haben. Naja, wo sie recht haben ;-).
Wir holen noch eine Zweite Runde Diesel, dann muss das erstmal reichen…
Ich entlüfte nochmal, dann der große Moment… Und siehe da: Läuft!!!!
Sind wir froh!
Wir fahren noch zu Evobus, wo schon einige Kollegen unseres Technikers warten und hoffen, daß wir mit dem Bus kommen, damit sie “endlich mal wieder einen ordentlichen alten Bus zu Gesicht bekommen”.
Ich muss sie leider enttäuschen, aber die Fotos, die ich auf dem Handy habe, sind auch genug.
Wir rechnen noch schnell ab und dann gehts wieder in die Stadt.
Daß wir Heute nicht mehr fahren, war eh klar, also verlängern wir den Stellplatz nochmal um eine Nacht (14 Euro). Dann werden wir den Smart wieder los und setzen uns erst mal…
Dann ist auch schon Zeit zum Abendessen.
Wir schlendern noch etwas durch die Hamburger Hitze und landen schließlich im portugiesischen Viertel.
Lecker!!!
Danach kaufen wir noch schnell etwas Mineralwasser im Auchan (oder wie heißen die Supermärkte in Deutschland?) und schleppen dieses dann zurück zum Stellplatz.
Da weiß man, was man getan hat.
Wir setzen uns noch auf ein kleines Dessert in das Restaurant von Gestern...
“Brotpudding wie bei Mutti”…
Dann gehts auch schon zurück in den Bus.
Noch ein Abschlußfoto von Hamburg.
Morgen gehts dann wirklich weiter, wenn alles so läuft wie geplant!
Bei genauerer Recherche stellt sich unser Problem inzwischen so dar:
Wir haben die Dieselpest, wenn auch bei Weitem nicht so schlimm wie gedacht.
Unser Fahrerseitiger Tank ist wohl abgeklemmt (zumindest ist er leer (auch nach dem Füllen des anderen), was unseren Dieselvorrat halbiert – wäre gut zu Wissen gewesen!)
Unsere Tankuhr ist defekt (zeigt immer noch Zweidrittel voll an, obwohl der Tank Staubtrocken war).
Diese drei Punkte führten zu der blöden Situation, daß wir wohl (ohne es zu merken) mit dem letzten Tropfen Diesel gestern auf den Platz gerollt sind.
Das gute daran ist, daß wir Morgen wohl wirklich weiter fahren können und im Moment auch wieder einen sauberen Vorfilter haben. Was wollen wir mehr, alles Weitere findet sich!
Sorry und Danke an alle, die sich mit uns einen Kopf gemacht haben!!!
Gute Nacht, jetzt isses Zeit fürs Bett, das war ein aufregender Tag…
Danke auch an alle Gratulant*innen, die heute auf den unterschiedlichsten Wegen an Georg gedacht haben.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 6
- Thursday, June 7, 2018 at 6:41 PM
- 🌙 20 °C
- Altitude: 5 m
GermanyGrüner Grund54°24’14” N 11°10’44” E
Ab ans Meer, oder ist es ein(e) See?

Moin!
Heute soll es also wirklich so weit sein, daß wir Hamburg wieder verlassen?
Ja, es soll! Wir lieben Hamburg, aber jetzt ist es Zeit, wieder etwas neues zu entdecken.
Wir wollen jetzt endlich ans Meer. Oder ist es ein(e) See? Man weiß es nicht…
Aber erstmal Frühstück, wir gehen nochmal ins Cafe Geyer.
Ist wieder echt lecker…
Dann wird es Zeit, wir starten den Motor… und siehe da, er läuft!!!!!
Noch schnell zum tanken. Naja, schnell. Inzwischen wissen wir, daß der Diesel wohl gaaaaanz langsam zwischen den beiden Tanks ausgetauscht wird.
Also machen wir beide Tanks voll!
Die Kreditkarte kommt ins Schwärmen, ja das sind inzwischen doch ein paar Euros, die hier fällig werden. Naja, wenn wir damit dann auch ein gutes Stück weit kommen, soll das so sein.
Dann gehts auf die A1.
Wir haben uns ja eigentlich gefreut, endlich nicht mehr die A7 fahren zu müssen, leidr ist die A1 auch nicht besser…
Der Bus läuft wie ein Uhrwerk.
Einige Zeit später sehen wir das Meer, dann kommt schon die Brücke nach Fehmarn in Sicht, eine Baustelle mit Umleitung später geht alles ganz schnell: Wir stehen am Campingplatz Wulfener Hals auf Fehmarn!
Sofort winken uns einige bekannte Gesichter. Familie Schuwerk steht am Eingang und erwartet uns schon, kurz darauf treffen wir auch Georg (sen.) und Agathe. Da fährt man knapp 1000 km durch Deutschland, und trifft im Endeffekt die selben Menschen wie zuhause auch… faszinierend.
Ich checke erstmal ein. 95 Euro für zwei Nächte… naja, man gönnt sich ja sonst nix.
Wir prüfen, ob der für uns vorgesehene Platz auch anfahrbar ist, sollte aber alles kein Problem sein.
Eine Schrecksekunde für unsere neuen Nachbarn später (ich gebe zu, ich habe relativ Flott eingeparkt und ihnen kurzfristig die Sonne verdunkelt) stehen wir auch schon auf dem Platz und sind endlich ganz im Norden angekommen. Grad nett!
Unser Dieselfilter hat wieder etwas Dreck abbekommen, ich denke aber, daß dies der Rest aus der Dieselleitung ist, und es jetzt dann besser werden sollte!
Alfons hat schon echte Matjes – Semmeln besorgt, die wir uns gleich mal schmecken lassen!
Dann noch eine kleine (Nach) Geburtstagsüberraschung für Georg: Es gibt Geschenke – und einen Geburtstags – Erdbeerkuchen.
Ja, heute lassen wir das mal wieder krachen…
Dann gehts erstmal an den Strand, Meer ausprobieren…
Jetzt gibt es kein Halten mehr! Auf in die Badehosen und ab ins Wasser!
Naja, erstmal in den Strandkorb…
Dann ab ins Wasser – Bilder hat Claudia gemacht, die reiche ich natürlich als Beweis nach!
Zurück am Platz probiere ich mal unser tolles Panorama – Dachfenster im Schlafzimmer aus und mache einen kleinen Rundblick über den Platz:
Dann gammeln wir etwas vor uns hin, Abends gehts dann in eins der Restaurants am Platz.
Es gibt Fisch! Die Kleine Poseidonplatte für zwei hungrige Schuwerks und eine “kleine” Scholle für mich.
Falls jemand die Scholle sucht: Unter dem Speck hat sie sich versteckt!
Und dazu gibts ein köstliches lokales alkoholfreies Weizen: “Klüversdinger”. Lecker!
Irgendwann sind wir dann alle Satt! Ja, das “Strandhaus” ist zu Empfehlen hier!
Wir machen noch einen kleinen Spaziergang an die Steilküste, hier nisten extrem viele Schwalben (?), die aber irgendwie alle zu schnell für meine Kamera sind…
Ja, das ist echt nett hier! Etwas touristisch, aber trotzdem sehr nett!
Auf dem Campingplatz gibt es einen Haufen Hasen in allen Größen, aus einem Baum uhut uns sogar eine (relativ junge) Eule an.
Nett.
Noch ein Foto von unserem Standplatz hier.
Nicht der romantischste, aber völlig OK!
Abends dann findet sich ein Haufen Menschen bei uns im Bus ein, wir trinken noch ein Glas auf das Geburtstagskind.
Gegen 23:00 Uhr fallen wir dann ins Bett. Morgen machen wir mal einen Tagesausflug nach Dänemark – wenns klappt. Mal sehen.
Gute Nacht!
Abfahrt Hamburg: 477294 km, 10:45 Uhr
Ankunft Wulfen: 477447 km, 13:30 Uhr
Gesamt: 154 km
Getankt: 267,28 Liter (incl. der 60 Liter von gestern) für einen verdammten Haufen GeldRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 7
- Friday, June 8, 2018 at 1:30 PM
- ☁️ 22 °C
- Altitude: 12 m
DenmarkRodby Faerge Port54°39’40” N 11°21’24” E
Inselhopping nach Dänemark

Guten Morgen!
Heute werden wir mal etwas Boot fahren…
Aber erstmal Frühstück.
Hier am Platz gibt es eine sehr ansehnliche Auswahl an verschiedenen Semmeln, die alle frisch gebacken werden. Guter Service!
Gegen halb 10 sitzen wir bei Fam. Schuwerk (deren Wohnwagen steht in der Mitte) und lassen uns unser Frühstück schmecken.
Georg überrascht mich mit der Frage: Hast Du den Kühlschrank ausgemacht? Der ist warm.
Na Super!!!
Ich fange gleich mal mit der Fehlersuche an… nix zu finden.
Gas ist da, die Flamme brennt, eigentlich sollte das Ding schon kühlen…
Ich finde nichts, schalte das Teil dann mal für eine halbe Stunde ab und siehe da: Danach scheint er wieder kalt zu werden.
Muss man nicht verstehen.
Wir haben beschlossen, Heute mal etwas ins Ausland zu fahren, und zwar mit der Fähre von Puttgarden nach Rødbyhavn.
Ein kleiner Hoppser nach Dänemark…
Glücklicherweise haben wir einige Autos hier am Platz, sonst müssten wir mit Öffentlichen Verkehrsmitteln (dem Bus 😉 hihihi) fahren.
Blöderweise liegt genau auf unserer Strecke eine Umleitung, was die Anfahrt nach Puttgarden etwas komplizierter gestaltet. Gegen halb 12 sind wir dann aber glücklich am Fährterminal gelandet und entern die “MS Deutschland” zu einer kleinen Ostseekreuzfahrt.
Das Wetter ist ja mal wieder perfekt für eine Kreuzfahrt! So kanns noch eine Weile bleiben…
Wir genießen die Überfahrt (45 min) an Deck, wo es (trotz des Windes) recht angenehm ist.
Schließlich sind wir in Dänemark angekommen und werden gleich standesgemäß von einer Spalier stehenden Seemöwe begrüßt.
Hmm, die schläft bestimmt nur…
Dann was ganz ungewohntes: Passkontrolle ;-).
So, jetzt sind wir erfolgreich nach Dänemark eingereist und wandeln gleich mal einige Kilometer auf dem Jakobsweg.
Naja, zumindest bis zum nächsten Café. Hatte ich erwähnt, daß es ganz schön heiß ist?
Statt eines Cafés finden wir eine Pizzeria, die nach dem Ersten (etwas eigenartigen Eindruck) ein echter Glückstreffer ist. Die Pizza und der Rullenkebap sind Weltklasse!!!
Und ein kleines Øl gibt es auch (für einen erstaunlich erschwinglichen Preis).
Umgerechnet zahlen wir für alles zusammen ca. 30 Euro. Da kenne ich Dänemark aber anders…
Nach dem Essen wird es leider schon wieder Zeit für die Rückreise…
Wir wandeln durch den Wald, im Schatten der Bäume ist es erträglich.
Irgendwie sieht das hier alles etwas verlassen aus…
Die zig LKW, Busse und sonstigen Fahrzeuge vor den Fähren überzeugen uns aber vom Gegenteil.
Auf der Rückfahrt kippt die Eine oder der Andere noch ein kleines Schnäpschen (Aquavit geht ja bekanntlich immer)…
Dann sind wir auch schon wieder in Puttgarden.
Agathe lässt sich noch schnell (wie auch immer das funktioniert hat) das gesamte Parkgeld in Lachssemmeln wieder auszahlen.
Gut, das Abendessen ist gesichert, viel mehr verkraften wir heute eh nicht mehr.
Am Rückweg fahren wir noch schnell am örtlichen Baumarkt vorbei, ich muss jetzt doch mal einige Kleinigkeiten zum basteln besorgen.
Zurück am Platz gibts erstmal nen Kaffee, dann gehen die Harten von uns noch schnell in die Ostsee (heute leider ohne Fotodokumentation).
Gegen 19.30 Uhr, kommt dann ein kleiner Hunger auf. Eigentlich wollten wir uns heute nochmal mit den köstlichen Heringssemmeln verwöhnen lassen, leider hat der Heringsfachmann seit 18 Uhr geschlossen.
Blöd!
Na, dann gehen wir halt doch noch kurz in die Platzkneipe.
Es gibt Tomate mit Mozzarella, Spaghetti und ein Risotto (naja, eher Reis mit einer undefinierbaren Sauce) was, wenn man es nicht als Risotto bezeichnen mag eigentlich echt lecker ist!
Dazu -die Fachleute unter uns haben es natürlich sofort erkannt- ein köstliches, frisch gezapftes lokales Bierchen: Kielerdinger Alkoholfreies Weizen. Lecker!
Dann noch auf einen kurzen Absacker zu Familie Schwarz sen. und kurz drarauf fallen wir dann auch schon ins Bett.
Schuwerks treten morgen den Heimweg an, wir werden in Richtung Kopenhagen weiter fahren und Schwarzens bleiben noch eine Weile hier.
Gute Nacht!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 8
- Saturday, June 9, 2018 at 4:18 PM
- 🌙 26 °C
- Altitude: Sea level
DenmarkSvanemøllehavnen55°43’6” N 12°35’22” E
Auf nach Kopenhagen

Guten Morgen,
heute soll es weiter gehen nach Dänemark…
Mein Bericht wird heute vermutlich relativ kurz, denn zum einen sind wir total erledigt, zum anderen tippe ich auf dem Handy, da mein Laptop nicht funktioniert… Und die Buchstaben hier sind doch irgendwie extrem klein ;-).
Familie Schuwerk bricht pünktlich um acht, äääh neun Uhr auf in Richtung Heimat, wir anderen lassen es uns nicht nehmen, noch ein ordentliches Frühstück zu uns zu nehmen.
Ich zahle noch schnell den Platz (knapp 90 Euro für 2 Nächte… Man gönnt sich ja sonst nichts).
Dann machen wir uns auf den Weg in Richtung Fähre.
Die Überfahrt kennen wir ja schon, aber mit dem eigenen Fahrzeug ist es nochmal aufregender.
Ach ja, die Möwen werden auch immer fauler…
Als wir gerade dabei sind, die Anleitung der Rettungsweste Typ “Merman 14a” genauer zu studieren, kommt auch schon die Ansage: Alle zurück in die Fahrzeuge.
So, jetzt sind wir wirklich in Dänemark gelandet…
Wir fahren in Richtung Kopenhagen.
Erinnert irgendwie ein bisschen ans Allgäu, nur mehr Wasser zwischen drin.
Wir machen noch ein kleines Päuschen und kaufen eine Flasche “Ramlösa”…
Dann kommt auch schon Kopenhagen in Sicht.
Leider ist die Zufahrt zu unserem Stellplatz durch eine Baustelle komplett blockiert, nach einigen Wirrungen schaffen wir es dann aber doch…
Der eigentliche Platz ist komplett voll, aber es gibt noch ein paar Ausweichflächen.
Das ist echt toll hier…
Direkt am Hafen (Svaneknoppen) und das ganze kostet ca. 23 Euro pro Nacht, incl. Benutzung der Sanitäreinrichtungen des Hafens.
Da sind wir schon teurer gestanden ;-).
Wir schauen erstmal ans Wasser.
Abfahrt Fehmarn: 477447 km, 10.30 Uhr
Ankunft Kopenhagen: 477637 km, 15.00 Uhr
Gesamt: 190 kmRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 8
- Saturday, June 9, 2018 at 7:14 PM
- 🌙 22 °C
- Altitude: 16 m
DenmarkKopenhagen Hauptbahnhof55°40’22” N 12°33’53” E
Smørrebrød in Kopenhagen

Etwas später dann fahren wir noch nach Kopenhagen City.
Wir besorgen uns jeweils eine “Rejsekort”, eine Prepaid – Karte, mit der man bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln Ein- und Auschecken kann. Sehr praktisch!
Wir laufen um den Tivoli, zum Rathaus, dann machen wir einen kleine Abstecher nach Christiania.
Jedes Mal wieder nett hier…
Unser Abendessen nehmen wir heute im neuen Tivoli – Fresstempel zu uns, der war letztes Mal, als ich hier war, gerade im Bau.
Es gibt Smørrebrød.
Wenn ihr mal die Chance bekommt, das zu probieren: Tut es!!!
Ich war ja nun schon ein paar Mal hier, aber das ist jedes Mal wieder absolut köstlich.
Dann geht’s schon wieder zurück zu unserem Hafenstandplatz.
Am Bahnhof bewundern wir noch schnell die Fahrradmassen…
Eine kurze Zugfahrt und einige Minuten Fußmarsch später sinken wir dann ermattet auf unsere Stühle.
Jetzt noch ein süffiges alkoholfreies “Tuborginger”, welches mir von Menschen empfohlen wurde, die sich mit den lokalen Bieren hier auskennen, dann sinke ich ermattet aufs Sofa.
Gute Nacht!
Morgen geht’s Kreuz und quer durch Kopenhagen.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 9
- Sunday, June 10, 2018 at 1:12 PM
- 🌙 23 °C
- Altitude: 9 m
DenmarkNyhavn55°40’47” N 12°35’27” E
Bier und Royales

Guten Morgen!!!
Heute haben wir uns noch ein paar Dinge in Kopenhagen vorgenommen, bevor es dann morgen weiter geht…
Aber erst mal: Richtig, Frühstück!
Das mit den Duschen hier klappt recht gut, wir kennen zum Glück das geheime zweite Sanitärgebäude…
Hier noch ein Blick auf unsere direkte Umgebung, dann geht’s auf in die Stadt, den Weg kennen wir ja inzwischen.
Wir laufen erstmal übers Kastell…
So richtig brennt die Sonne heute nicht, es wird trotzdem recht schnell drückend heiß.
Vom Kastell ist es nur ein Katzensprung zu einem der berühmtesten Wahrzeichen Kopenhagens, der kleinen Meerjungfrau.
Die Dame erstaunt mich jedes Mal wieder:
Zum einen ist die Statue wirklich sehr klein für den Riesenhype, der um sie gemacht wird, zum anderen sieht man sie vor lauter Touristen kaum.
Wir entfliehen den Massen und laufen durchs Kastell zurück.
Hier scheint wirklich noch das Militär aktiv zu sein, oder die beiden gehören zur Touristenshow.
Wir stoppen kurz bei der “St. Alban Kirche” und lassen uns dann bei einer interessierten Ente am “Gefion Springvandet” auf ein Fläschchen bulgarische Mineralwasser nieder, welches wir einer freundlichen Dame am Straßenrand abkaufen…
Anschließend schauen wir noch kurz zum naheliegenden Militärhafen, hier liegt ein nettes Schiffchen, das vermutlich das Sommerspaßboot der Royalen Familie ist.
Wer hat, der hat…
Überhaupt wandeln wir heute auf den Spuren der königlichen Familie, denn unser nächstes Ziel ist Schloss Amalienborg, welches Gerüchten zufolge der Wohnsitz der königlichen Familie sein soll.
Außer dem Staubwedel ist niemand zuhause.
Nachdem dieser mit entschiedener Geste eine Horde Chinesen vertrieben hat, trauen wir uns auch nicht mehr, zu fragen.
Ist die Wache vor dem Schlosstor eigentlich eine Strafe oder eine Anerkennung für einen Soldaten?
Wir (verlauste Wehrdienstverweigerer) werden dies wohl nie erfahren.
Also schnell weiter zur “Marble Church” die eine Ecke weiter auf uns wartet…
Hier drin ist es angenehm kühl.
Amerikanische Touristen erkennt man irgendwie immer sofort 😂…
Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Nyhavn, hier wartet ein in Kopenhagen sehr beliebtes Fotomotiv auf uns.
Dann wieder etwas Kultur: Visit Carlsberg!
Ich war ja schon mal dort, ist aber immer wieder interessant, vor allem aber schön kühl…
Darf ich vorstellen, meine neue Freundin Louise .
Sie ist ein wackeres Brauereipferd und beschließt, daß ich wohl gut zu schmecken scheine 🤣.
Wir reißen uns trotzdem los und belohnen uns nach dem ganzen Stress mit etwas leckerem aus der Carlsberg – Küche.
Dann geht’s mit dem kostenlosen Brauereishuttle wieder zurück zum Hauptbahnhof.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 9
- Sunday, June 10, 2018 at 7:15 PM
- 🌧 20 °C
- Altitude: 6 m
DenmarkTivoli Gardens55°40’24” N 12°34’9” E
Durch die Stadt zum Tivoli

Dann geht’s mit dem kostenlosen Brauereishuttle wieder zurück zum Hauptbahnhof.
Wir schauen noch schnell am Tivoli vorbei, um dann (schon wieder) im dazugehörigen Fresstempel zu landen.
Heute gibt es mal wieder ein Smørrebrød, als Dessert dann etwas “kleines Süßes”, beide Teile werden nach dem ersten abbeißen spontan schwerer.
Massiv Schokolade bzw. Marzipan…
Lecker, aber es bringt uns beide an unsere Grenzen.
Danach taumeln wir zum Bahnhof und schauen, daß wir wieder zurück auf unsere Insel kommen.
Urlaub ist echt ganz schön anstrengend…
Wir basteln noch etwas und entfernen noch einen Teil der tollen “Ambientebeleuchtung”.
Ambiente ist ja was tolles, aber an der Stelle brauchen wir einfach vernünftiges Licht!
Kurz danach sieht das dann schon viel besser aus...
Zumindest deutlich heller.
Der Kühlschrank hat sich heute seinen zweiten Warnschuss abgeholt, als er morgens wieder zimmerwarm war.
Ich hoffe wirklich das liegt daran, daß wir schräg stehen…
Wenn ich ihn eine halbe Stunde abschalten, läuft er wieder für eine Weile völlig normal…
Kühlschrankfachleute, irgendwelche Ideen?
Abends regnet es dann etwas, deshalb gehen wir heute mal früh ins Bett, denn morgen fahren wir wieder ein Stück weiter.
Ach ja, ich schreibe immer noch unter verschärften Bedingungen: zum Einen auf dem Handy, zum anderen ist dieser Platz der einzige im Bus, an dem ich WLAN habe.
Gute Nacht!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 10
- Monday, June 11, 2018 at 3:43 PM
- ☁️ 16 °C
- Altitude: 4 m
DenmarkEgå Marina56°12’37” N 10°17’14” E
Mal wieder eine Fähre

Guten Morgen!
Das Wetter hat etwas zugezogen, also soll es Heute schon wieder weiter gehen, wir werden heute das Kattegat überwinden.
Während wir Frühstücken werden auch schon die Schilder aufgestellt: No Camping.
Wir hatten Glück, am Wochenende wird der eigentliche Wohnmobilstellplatz deutlich erweitert, sonst hätten wir keinen Platz bekommen…
Wir fahren nach Nordwesten, in Richtung “Sjællands Odde”, meiner Meinung nach einer der schönsten Landstriche, die ich in Dänemark bisher kennen gelernt habe!
Knapp 100 km weiter sind wir dann auch schon an unserem Teilziel: Dem Hafen der Molslinien – Katamaran – Schnellfähren Odde – Aarhus.
Natürlich haben wir keine Reservierung (man kann für Campingfahrzeuge auch irgendwie nicht reservieren).
Die Damen am Schalter sind leicht hektisch und fangen zu telefonieren an, als ich ihnen mitteile, daß wir nicht mit einem Reisebus (1680 DKK) vorfahren, sondern mit einem Camper (??? DKK).
Wieviele Sitzplätze?? 4, aber nur 2 sind belegt…
Ääääähm, wieviele Tonnen sind das? Knapp 12…
Aha, welchen Führerschein brauchen Sie dafür??? Naja, in Deutschland Klasse 2 ;-)…
Das scheinen genug Informationen zu sein, die Damen stufen uns als “Forvogn” ein, was wohl einem LKW entspricht… naja, alles ist besser als die Kategorie “Reisebus”.
1375 DKK kostet der Spaß.
Auf der nächsten Fähren haben wir aber keinen Platz – kommen Sie doch wieder zur Übernächsten.
Auch recht!
Wir fahren auf den Parkplatz (der eigentlich auch nochmal Geld kosten soll, aber für 1375 Kronen sollte das auch ohne Parkticket gehen…
https://youtu.be/Q6hMMxFDa7U?feature=shared
Um 13.45 Uhr sind wir dann pünktlich wieder an der Schranke und werden auch prompt durch gewunken… “Spur 3”.
Das sieht irgendwie immer so aus, als ob die das mit dem beladen zum ersten Mal machen, aber da scheint doch irgendein System dahinter zu sein…
Wir werden als letztes Fahrzeug auf die Fähre gewunken – natürlich Rückwärts!
Naja, unser Rückwärtsgang funktioniert ja hervorragend, auch Bergauf und über die Rampe… Dann noch einmal quer durch die ganze Fähre und einige hundert Meter weiter haben wir dann ein perfektes Plätzchen für unseren “DAFfy II” gefunden.
Die tollen Busse stehen ja meistens links ;-).
Die Fahrt ist eigentlich recht unspektakulär. Knappe 70 km/h macht die Fähre. Das spritzt ordentlich…
Nach kurzem Aufenthalt auf Deck ist man komplett nass…
Wir genehmigen uns mit unserem 50% Coupon noch ein Getränk und einen kleinen Snack.
Nach einer guten Stunde ist dann auch schon der Hafen von Aarhus erreicht.
Also, zurück zum Bus. Er ist glücklicherweise noch da…
Diese Katamaranfähren sind schon sehr Eindrucksvoll…
Da ich gerade gerne mit meinem Magix Fastcut spiele, hier noch mal ein Zusammenschnitt von der Überfahrt:
https://youtu.be/zjnlTh-WkrY?feature=shared
Naja, da ist noch Luft nach oben, aber faszinierend, was man mit Software und ein paar Klicks so alles machen kann…
Wir gurken einmal quer durch Aarhus, mit einer Ampel alle 300 Meter und landen dann am Stellplatz “Ega Marina”, wie der Name schon sagt, mal wieder direkt am Meer gelegen.
Abfahrt Kopenhagen: 477637 km, 10:15
Ankunft Ega Marina: 477772 km, 16:15
Gesamt: 135 km (zzgl. ca. 70 km Fähre)Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 10
- Monday, June 11, 2018 at 7:06 PM
- ☁️ 15 °C
- Altitude: 6 m
DenmarkEgå Marina56°12’36” N 10°17’12” E
Hausarbeit in Dänemark

Dadurch, daß es auch hier extrem windig ist, sind die Temperaturen auch nicht sooo heiß wie die letzten Tage, perfekter Zeitpunkt also für etwas Hausarbeit.
Nach getaner Arbeit sinkt Georg erstmal wohlverdient aufs Sofa…
Der Platz war ja eigentlich komplett leer, kurz nachdem wir uns ganz ins Eck gestellt hatten, kamen dann doch noch einige andere Fahrzeuge… Na Toll, “Kuschelcamper”, die sich natürlich direkt neben uns stellen müssen Naja, die suchen vermutlich den Windschatten eines vernünftigen Campingfahrzeugs…
Später dann zieht uns der Bewegungsdrang doch nochmal aus dem Haus
Wir gehen in den nahe gelegenen Supermarkt und führen den Einkaufskorb Gassi.
.. ich habe ja blöderweise unseren guten Honig vergessen.
Der Versuch, in Dänemark etwas vernünftiges zu bekommen, scheitert leider kläglich…
Der gute Jakobsen aus Mexiko
Der gute Jakobsen aus der Ukraine
Der gute Jakobsen aus “Außerhalb der EU”
Der gute Jakobsen von “irgendwo weit weit weg”
Aaaaaargh!
Ganz ehrlich? Lieber kein Honig als so ein Dreck!
Wie freue ich mich auf unsere eigene Ernte, die wir gleich nach dem Urlaub angehen wollen!!!
Schnell wieder zurück zum Bus.
Hier nochmal ein Überblick über den Platz, der wirklich recht nett ist. Auch die Sanitären Anlagen sind OK (auch wenn wir uns erstmal in die Damendusche verirren). 150 DKK pro Nacht, für dänische Verhältnisse recht preiswert!
Heute gibts seit langem mal wieder ein kleines Veschper, aus frisch gefangenem Fisch (den wir noch schnell im Motorraum räuchern), frisch geernteten Veschpergürkchen und frisch geernteten Aarhuser Tomaten. Lecker!
Dazu ein (wie immer) köstliches lokales Bier: “Ceresdinger” Alkoholfrei.
Wir sind erstaunt, wie viele gute Alkoholfreie Weizensorten es in Norddeutschland und Dänemark gibt.
Das wars für Heute! Gute Nacht.
Morgen geht es mal weiter nach Westen, in Richtung Viborg, zu meiner Arbeitskollegin Betina.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 11
- Tuesday, June 12, 2018 at 11:45 AM
- ☁️ 17 °C
- Altitude: 19 m
DenmarkARoS Museum56°9’14” N 10°11’59” E
Kunst in Århus

Guten Morgen!
Heute Nacht war es schön ruhig in unserer Marina, bis gegen 8:00 Uhr jemand zu arbeiten anfing…
Naja, man darf nicht vergessen, es ist Werktag und fast alle außer uns müssen arbeiten.
Wir machen uns erst mal fürs Frühstück bereit.
Neben uns bricht schon etwas Hektik aus, die Schlange vor der Ver- und Entsorgung wächst ständig.
Uiuiui, man kann sich aber alles auch kompliziert machen…
Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen.
Heute wirds erstmal kunstvoll.
Wir haben nach kurzem überlegen beschlossen, daß wir ins Kunstmuseum “ARoS” nach Aarhus fahren.
Ansonsten wirft man uns wieder vor, daß wir an allem Sehenswerten einfach so vorbei fahren… und wenn wir jetzt schon mal in der Gegend sind…
Also, auf gehts!
Ein paar Kilometer und gefühlte hundert Ampeln weiter sind wir dann auch schon da… so mag ich das, einfach mal vor die Haustüre fahren und gleich einen Busparkplatz finden.
Ca. 20 Euro Eintritt später sind wir dann auch schon drin!
Von “Hmmm”, über “Naja”, und “Interessant” bis “Genial” ist alles dabei!!!
Teilweise waren wir nicht so sicher, ob das Kunst ist, oder der Lagerraum des angeschlossenen Edelrestaurants ;-)…
Im Foto wohl eher das Zweitere…
Praktisch auch die “Portable City Aarhus”, die in einem Koffer untergebracht ist.
Alles in allem ein sehr lohnender Besuch!!!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 11
- Tuesday, June 12, 2018 at 5:56 PM
- ☁️ 17 °C
- Altitude: 51 m
DenmarkGalgehøj56°31’53” N 9°20’25” E
Sild am Fjord in Løgstrup

Dann fahren wir weiter in Richtung Viborg, unser Ziel Heute heißt Logstrup, hier hat meine Arbeitskollegin Betina ein Haus, wo ich sie ja schon einmal besucht hatte…
Wir haben uns auf einen Übernachtungsbesuch angekündigt.
Wir fahren über Land, und gegen 14.30 Uhr sind wir dann auch schon da.
Den Bus parken wir auf dem angrenzenden Friedhofsparkplatz (das wird vermutlich recht schräg heute Nacht, aber auch das werden wir überleben ;-).
Da der gschissene Kühlschrank seit Heute Morgen den Dienst auf Gas verweigert, schließen wir Notgedrungen mal wieder Strom an, denn dann läuft er völlig normal. Ich werd noch wahnsinnig mit dem Ding!
Jetzt gibts erstmal Kaffee… und (ich habe Betina gesagt “mach bitte keine Umstände wegen uns”) nur eine Kleinigkeit dazu.
Wie auch immer diese Dinger heißen, das ist der absolute Wahnsinn!!!!!
Dann fahren wir noch schnell mit Bettys Auto zum Einkaufen (Lakritz in allen möglichen Sorten und aufgeschäumte Schweineschwarten -dazu in einem anderen Bericht mehr-) und dann noch schnell übern Hügel zum Hafen am Fjord.
Das ist echt richtig Toll hier!!!
Georg traut sich natürlich ins Wasser… ist gar nicht sooo kalt.
Am Parkplatz gehts plötzlich richtig rund!
Polizei fährt mit quietschenden Reifen vor, schnappt sich einen jungen Mann, der an einem Auto steht und eine Riesenschreierei fängt an. Wir verstehen leider nichts, Betty auch nur Bruchstücke, aber das scheint irgendein gesuchter Ganove zu sein.
Ein zweiter filmt das ganze und bekommt prompt gleichfalls Ärger. Gut, daß wir das Handy nicht ausgepackt hatten…
Dann gehts zurück zum Bus, wir ruhen noch etwas im Garten…
Wir stehen heute Nacht auf dem Parkplatz der örtlichen Kirche, die letztes mal, als ich hier war, leider zu war.
Wir versuchen es noch einmal, leider wieder ohne Erfolg…
Später dann gibts “ein kleines, leichtes Abendessen”.
Als Vorspeise “Sild”, Schwarzbrot mit Fisch und Zwiebeln, darauf eine Art Eiersalat und als Krönung noch ein halbes hart gekochtes Ei. Dazu gehört: Aquavit! Seeeehr köstlich und unbedingt zu Empfehlen, wenn Ihr mal in Dänemark seid.
Dann noch eine leichte Kleinigkeit, Fleischküchle “Hacklöable”, (schließlich sind wir mit einer echten dänischen Vorarlbergerin und ihrem ebenso vorarlbergerischen Vater hier) mit Kartoffel- und Gurken – Tomatensalat.
Sauber!!!
Danach sind wir ziemlich geschafft… Jetzt gibts noch ein Glas Wein, gegen halb 10 sinken wir dann ins Bett!
Betina, vielen Dank für diesen netten Abend!!!
Morgen gehts weiter an die Westküste Dänemarks.
Gute Nacht!
Abfahrt Aarhus: 477772 km, 10:30 Uhr
Ankunft Logstrup: 477864 km, 14:30 Uhr
Gesamt: 92 kmRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 12
- Wednesday, June 13, 2018 at 2:35 PM
- ☁️ 14 °C
- Altitude: 11 m
DenmarkÅrgab/Haurvig/Skodbjerge beach56°2’34” N 8°6’17” E
Go West - auf nach Nørre Lyngvig

Guten Morgen!
Heute stehen wir mal früh auf, schließlich wollen wir Heute den langen Weg an die Westküste hinter uns bringen.
Erstmal gibts aber -wie könnte es anders sein- Frühstück.
Betina ist schon mal eben in den nächsten Ort gelaufen, um ein paar Kleinigkeiten zum Frühstück zu besorgen.
Man weiß gar nicht, so man zuerst hinschauen soll, vor lauter leckeren Dingen auf dem Tisch – uns gehts aber auch wieder ut Heute.
Nach einer Weile ist es dann so Weit, wir packen zusammen.
Schön wars, wir kommen wieder!!! Vielen Dank für alles.
Wir fahren immer in Richtung Westen, Georg hat uns zur Abwechslung mal wieder einen Campingplatz ausgesucht.
Es geht zum Camping Nørre Lyngvig auf einer Landzunge nördlich von Hvide Sande. wo wir gegen Mittag ankommen.
Die Landschaft hat sich während der letzten beiden Stunden (wo wir durch gefühlte zigtausend Kreisverkehre geeiert sind) ziemlich verändert – meiner Meinung nach sogar am stärksten, seit wir unterwegs sind.
Hier ist alles sandiger, rauher und karger.
Außerdem bläst heute wieder ein extremer Wind, der die Temperatur leider ziemlich absinken lässt.
Na, macht ja nichts, dann eben mit Jacke!
Georgs Geburtstag ist schon wieder eine Woche her, jetzt ist es an der Zeit, den Geburtstagskuchen zu probieren ;-).
Schmeckt wesentlich besser als er aussieht!!!
Dann etwas Bewegung:
Wir laufen zum in der Nähe liegenden Leuchtturm (scheinbar ist dies mit knapp 40m der höchste in Dänemark (?)).
Uns wird bewusst: Das ist doch weiter als wir dachten…
Vor allem gehts dauernd rauf und runter…
Irgendwann ist es dann aber doch geschafft, wir stehen am Turm!
Nächstes Ziel: Der Strand…
Wir kommen uns vor, wie der verdurstende in der Sahara, immer wenn wir denken, jetzt isses so Weit, kommt nochmal eine Düne vor uns zum Vorschein 😉
Aber auch die letzte Düne ist irgendwann überwunden.
Irgend etwas hatte wohl nicht so viel Glück wie wir und liegt gammlig am Strand.
Aber wir haben es ja geschafft, grad schön ist es hier!!!
Dann ein strammer Marsch zurück.
Bei all dem Urlaub müssen wir aber auch noch etwas schaffen Heute.
Ich schiebe ja schon eine Weile die Überarbeitung der Elektrik vor mir her… ordentliche Kabel sind der erste Schritt.
Ich presse mal ein neues Massekabel für die Verbindung von der Batterie zum Shunt des Batteriecomputers…
Dann ist leider mein Vorrat an dicken Kabeln alle ;-).
Aber wenn ich in den Elektroraum so rein schaue, dann habe ich noch ein klitzekleines bisschen zu tun.
Na, sonst wird mir ja langweilig…
Unter anderem der Elektroblock, dessen Sinn sich mir leider komplett entzieht (außer daß er mit großem Getöse die Batterie zu laden versucht, sobald Strom von außen angeschlossen wird), muss dringend neu durchdacht und überarbeitet werden.
Anschließend: Kühlschrank Teil 213845…
Das gute Stück streikt ja leider immer noch, zumindest, was den Betrieb auf Gas anbelangt.
Jetzt ist es so weit, ich reiße das alles mal auseinander.
Ja, hier finde ich einige lose Verbindungen. Mal sehen, ob das besser funktioniert, wenn ich alles irgendwie zumindest so verbinde, daß es den einen oder anderen Kontakt gibt.
Plötzlich funktioniert das ganze…
Keine Ahnung warum.
Ich vermute, daß das Ventil fürs Gas aus irgendeinem Grund, der sich mir leider nicht offenbart keinen Strom bekommt und deshalb einfach kein Gas zur Verfügung steht. Das kann dann auch nicht funktionieren.
Ich schraube alles mal so fest, daß es im Moment funktioniert, mal schauen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt…
Dann zur Belohnung ein gutes, lokales “Mylius – Erichsendinger” Alkoholfrei (http://www.me-bryghus.dk/), ein gutes Tröpfchen aus Hvide Sande, dem Ort direkt neben unserem Platz.
Gegen Abend dann gibts mal eine Kleinigkeit aus unserer Luxusküche (damit wir wenigstens einmal gekocht haben 😉 ): Original dänische Bratkartoffeln aus, ähm, dänischen Kartoffeln mit dänischen Kräutern aus der dänischen Provence.
Dazu gibts eine dänische Spezialität, die wir zufällig durch Betina entdeckt haben.
Das Zeug ist wirklich der Wahnsinn, Schweinebraten aus das Wesentliche reduziert: Die Kruste.
In der Tüte sind 80 Gramm, diese haben ca. 600 kcal. Naja, man gönnt sich ja sonst nichts 😉.
Lecker!
Dann erledigen wir noch den Haushalt, probieren die Truma Combi aus (da es doch etwas frischer wird). Die stinkt ganz schön nach Plastik, heizt aber sehr gut.
Gegen 23:00 Uhr fallen wir dann ins Bett.
Gute Nacht!
Abfahrt Løgstrup: 477864 km, 9:30 Uhr
Ankunft Hvide Sande: 477989 km, 11:30 Uhr
Gesamt: 125 kmRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 13
- Thursday, June 14, 2018 at 8:47 PM
- ☁️ 15 °C
- Altitude: 11 m
DenmarkÅrgab/Haurvig/Skodbjerge beach56°2’34” N 8°6’17” E
Heute wird’s stürmisch!

Guten Morgen!
Als heute morgen ein Camper mit seinem Zelt bei uns am Fenster vorbei fliegt, wissen wir, wir können uns etwas Zeit lassen…
Heute wirds wohl eher stürmisch werden.
Ja, es ist echt saumäßig windig heute, das merke ich gleich, als ich mich auf den Weg zum Semmeln kaufen mache.
In dem Fall gibts erstmal Frühstück…
Wir haben noch 2 von den genialen süßen Stücken, die uns Betty mitgegeben hat. Auch heute noch schmecken die köstlich!
Unser einziger Programmpunkt heute: Wäsche machen!
Ich habe heute früh die Maschinen schon gefunden und die entsprechenden Münzen gekauft, jetzt isses so weit, wir setzen den Plan in die Tat um.
Da wir instinktiv mit der falschen Wäschekiste los laufen, muss Georg nochmal zurück, um die Sachen zu holen, die auch wirklich gewaschen werden sollen…
Ich inzpiziere so lange die Wäscherei. Naja, neu ist das alles nicht, aber es wirkt sauber und funktioniert…
Also, rein mit dem Zeug!
Es wird immer windiger, wie wir am Rückweg deutlich merken.
Heute ist dann auch der Tag, an dem wir zum ersten mal wirklich bemerken, daß unsere hintere Türe eigentlich nicht zu bleibt.
Ich baue eine ausgetüftelte Vorrichtung, die hoffentlich dem Sturm standhält…
Nachdem es jetzt auch noch zu regnen anfängt, ist der weitere Verlauf des Nachmittags eigentlich schnell geklärt...
Muss auch mal sein!
Ich schaffe es sogar, 2 Bücher zu lesen. Für was doch ein Regentag gut sein kann.
Georg opfert sich und wagt sich in die Sintflut, um die Wäsche zu wenden.
Blöderweise ist alles noch nass, also muss er eine halbe Stunde später noch mal los.
Ich koche so lange (mit dem reichhaltigen Inhalt unserer Schränke) ein köstliches Abendessen.
Spaghetti alla puttanesca (mit allem, was so rumliegt, Hauptsache schnell zubereitet, wer mehr wissen möchte darf gerne googlen), immer wieder gut!
Abends klart es dann auf und der Wind lässt etwas nach.
Wir nutzen die Gelegenheit und schauen nochmal an den Strand.
Immer wieder schön hier, leider ist man nach einigen Minuten schon ziemlich Sandgestrahlt, da der Wind immer noch nicht zu verachten ist.
Also schnell zurück auf unser Sofa…
Ja, auch so ein Tag ist im Urlaub mal schön!
Ach ja, neues vom verk***kten Kühlschrank: Gas geht wieder nicht! Ich hab da jetzt echt so langsam keine Lust drauf, jeden Tag an irgendwelchen blöden Kabeln wackeln zu müssen!
Gegen 22.30 Uhr fallen wir dann ins Bett, war doch wieder anstrengend heute. Das ist das Reizklima 😉
Gute Nacht!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 14
- Friday, June 15, 2018 at 5:06 PM
- ☁️ 14 °C
- Altitude: 6 m
DenmarkHvide Sande Kanal56°0’2” N 8°7’39” E
Auf nach Hvide Sande City

Guten Morgen!
Heute sind wir schon seit 2 Wochen unterwegs. Wie doch die Zeit vergeht ;-).
Aber wir sind noch lange nicht fertig!!
Nach dem Frühstück gehts heute erstmal zum baden in das campingplatzeigene Schwimmbad.
Das ganze ist ein Hallenbad, bei dem man den Deckel weg schieben kann (wenn es denn warm genug ist).
Da es im Moment aber noch etwas frisch ist, sind wir ganz froh über die warme Schwimmhalle.
Das Bad selber ist einfach, aber nett eingerichtet und sehr sauber! Außerdem ist nicht so wahnsinnig viel los…
Natürlich hat man auch von hier einen tollen Blick auf den Leuchtturm…
Nach einer guten Stunde reichts uns dann wieder mit dem planschen und wir gehen zurück zum Bus.
Was wir Euch nicht vorenthalten wollen, sind die Baderegeln. Gut, daß wir uns unseres Einwandfreien Zustandes sicher sind!
Jetzt erstmal ausruhen ;-).
Später dann laufen wir ein Stückchen.
Wir wollen noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, Geld holen und außerdem mal wieder außer Haus essen.
Also liegt es nahe, einen kleinen Spaziergang nach Hvide Sande Downtown zu machen.
Das sind, wenn ich der Dame in der Rezeption glauben darf, nur ein paar Schritte, maximal 4 Kilometer…
“Meine Eltern sind das immer in einer dreiviertel Stunde gegangen…”
Na also, kann nicht so schlimm sein.
Es geht immer schön an der Düne entlang, eigentlich ein sehr netter Weg!
Nach einigen Kilometern dann das rettende Schild...
Hmm, das sind jetzt aber doch mehr als 4 Kilometer. Naja, wir kämpfen uns durch.
Auf einer Bank gibts erstmal ein Päuschen…
Dann wackeren Schrittes weiter in Richtung Süden, dem rettenden Dorf entgegen!!!
Nach einigen weiteren Kilometern erreichen wir dann völlig entkräftet den Hafen von Hvide Sande.
… nett hier! Etwas industriell geprägt, aber wer weiß, vielleicht ändert sich das ja noch.
Einige Fischer bereiten ihre Netze für den nächsten Tag vor:
Wir laufen an einem etwas eigenartigen Schriftzug vorbei, der hell beleuchtet ist.
Man muss nicht alles verstehen…
Über zwei Brücken gelangen wir in den Ort, hier sieht das alles gleich viel wohnlicher aus.
Alles in allem hat uns Dänemark bisher übrigens sehr gut gefallen! Hier kann man recht gut Urlaub machen und wir können uns vorstellen, mal wieder zu kommen!!!
Auf der anderen Seite des Hafens finden wir eine Bank (und holen einige DKK), einen Supermarkt (da gehen wir später wieder hin) und einige Restaurants.
Wir entscheiden uns für das örtliche Fiskrestaurant.
Hier kann man windgeschützt aber doch direkt am Hafen sitzen.
Heute gibts mal was anderes zu trinken: Carlsberg hat wohl in der Tat ein Alkoholfreies Bier im Angebot, das probieren wir doch gleich mal (ist eh alkoholfrei, kostet also so gut wie gar nichts – nur ca. 5 Euro die Flasche).
Was soll ich sagen, für alkoholfreies Pils echt gut!
Zwischendrin kommen immer mal wieder Schiffe mit Hobbyfischern an.
Wir lassen uns heute auch mal wieder einen frischen Fisch schmecken:
Einmal Schollenfilet mit Pommes, einmal die “Marinaplatte” mit einer Fiskbulette, Sild mit allem was dazugehört und ebenfalls einer panierten Scholle.
Leute, wenn ihr mal wieder in Hvide Sande seid, geht ins Cafe Marina am Hafen. Sehr gutes Essen zu recht vernünftigen Preisen!
Nachdem wir von unserem Marsch völlig entkräftet sind, beschließen wir, mit dem Bus heim zu fahren.
Also auf zur Haltestelle an der Kirche.
Auf dem Weg machen wir wie gesagt noch schnell im Supermarkt hat und kaufen ein paar Kleinigkeiten…
Kurz darauf kommt auch wirklich der Bus (die Dame in der Rezeption war selbst überrascht, wie oft der Bus hin und her fährt – einmal in der Stunde bis 19.30 Uhr, aber da werden im Ort dann eh die Bürgersteige hochgeklappt (Originalton) ).
Der Fahrer ist sehr nett, verkauft uns zwei Tickets und hält dann sogar direkt vor der Türe des Campingplatzes (die Haltestelle wäre 1,8 km weiter am Leuchtturm). Super!!!
Nett war’s!
Wir haben Heute sogar echt dänischen Honig gefunden (der auch in Dänemark hergestellt wurde). Wir sind gespannt!
Außerdem gab es hier ein Minzgelee, das interessant aussah – wir haben gleich mal ein Glas mitgenommen. Auch hier sind wir gespannt!
Gegen 22 Uhr fallen wir mal wieder erschöpft ins Bett.
Morgen gehts weiter in Richtung Büsum – mal sehen, wo wir landen werden!
Gute Nacht!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 15
- Saturday, June 16, 2018 at 6:29 PM
- ☁️ 19 °C
- Altitude: 5 m
GermanyBüsum54°7’44” N 8°52’11” E
Reha in Büsum

Guten Morgen!
Heute gehts weiter in Richtung Süden.
Aber unser Tag beginnt erstmal mit der “Vorzelt – Aufbaushow” unserer neuen Nachbarn, die uns das Frühstück versüßt.
Ich gehe noch schnell, bezahlen, 76 Euro für 3 Nächte, das ist OK.
Dann gehts los in Richtung Deutschland.
Unser Navi schlägt recht Abenteuerliche Routen vor (weit über 400 Kilometer), wir finden dann aber eine nette Strecke über Land, die mit 270 km recht annehmbar ist.
Wir sind also Heute auf Landstraßen unterwegs, deshalb geht alles etwas gemütlicher.
Nach einiger Zeit merken wir, daß wir wohl zurück in Deutschland sind: Die Straßen werden merklich schlechter!
Dänemark, nett wars! Wir kommen wieder…
Unterwegs tanken wir noch schnell voll (da wir ja immer noch nicht wissen, wieviel in unseren Tanks drin ist, laut Tankuhr haben wir fast nichts verbraucht 😉 ), dann machen wir noch einen kleine Einkaufsstop mit Veschper bei Intermarché (oder so ähnlich).
In Husum dann noch ein kleiner Schreckmoment:
Als wir an der gehobenen Brücke die Passage eines Schiffs abwarten und dabei den Motor ausmachen, will dieser dann nicht mehr so richtig anspringen. Ich kenne das aber zum Glück schon von der Ente. Der Anlasser klemmt wohl Zahn auf Zahn… ich würge den Gang rein, damit sich der Motor um ein paar Millimeter weiter dreht, dann greift das Anlasserritzel wieder. Glück gehabt!
Gegen 17 Uhr dann sind wir endlich in Büsum.
Der Stellplatz ist ziemlich voll, wir finden gerade noch einen freien Platz, auf dem wir unter den entsetzten Augen unserer Nachbarn einparken.
Der Platz selber lebt meiner Meinung nach von der Lage. Schön ist anders (laut ist es, wie wir später feststellen auch, das liegt aber vermutlich an der ausgerechnet heute stattfindenden Technoparty in der Nähe). Die Toiletten “gehören zum Kiosk, nicht zum Platz”, sind nur zwischen 10 Uhr und irgendwann Abends geöffnet und kosten 50 Cent, die Duschen kosten ebenfalls Geld.
Für 15 Euro erwarte ich eigentlich, daß wenigstens die Toiletten den ganzen Tag verfügbar sind!
Das Wlan (welches für meine literarischen Ergüsse ja recht praktisch ist) funktioniert auch nicht (man kann sich zwar einloggen, aber es geht nichts voran – Seitenaufbau ähnelt dem, als es noch die guten alten 2400 baud – Modems gab).
Forenfreund Helge Rehlein hat uns ja eigentlich empfohlen, nach Nordstrand zu fahren, dort ist er wohl im Moment auch, dies checken wir aber erst, als wir schon in Büsum am Platz sind. Schade, wäre nett gewesen!
Wir sind aber ehrlich gesagt auch zu geschafft, um nochmal den Motor zu starten… wir gehen mal in die Stadt.
Vorbei am Hafen und der Werft, in der einige schöne alte Schiffe auf Reparatur warten und tauchen dann in die quirlige Fußgängerzone von Büsum ein.
Als erstes ein Geschäft mit dem, was man hier scheinbar öfter mal so braucht...
Ist Büsum eigentlich ein Kurort?
Wir fühlen uns zumindest sofort so, als ob wir auf Reha hier wären ;-).
Vielleicht sollten wir mal versuchen, den Urlaub als Kur bei der Krankenkasse einzureichen… wäre sicher erfolgreich.
Hier ist die Welt noch in Ordnung.
Wir schlendern durch den Hafen und genießen das Reizklima (so nennt man das doch?), hier wird der Kurfaktor durch einen Alleinunterhalter am Hafenfest, der gerade zwischen (wie heißt die blonde Schlagereule noch?) und guter deutscher Popmusik hin und her wechselt. Tanztee gefällig?
Nein Danke!
Wir schlendern noch über den Hafen…
Dann: Abendessen. Heute gibt es (mal wieder) Fisch.
Sehr leckerer Matjes “Finkenwerder Art” und ein gekochtes (!, die Kellnerin weist uns extra darauf hin) Lachsfilet.
Dazu – wie könnte es anders sein, eine lokale Spezialität: Alkoholfreies Weizen aus dem “Husumerdinger Brauhaus” (die Spezialisten unter Euch haben die Flaschen auch schon auf unseren Einkaufsfotos weiter oben bemerkt, da müssen wir doch sofort etwas davon mit nach Hause nehmen!). Georg trinkt irgend eine Limo ;-).
Dann laufen wir übern Deich zurück.
Georg steigt noch ein paar Hasen nach...
Die sind aber irgendwie alle zu schnell für uns.
Na, dann eben nicht!
Zurück am Platz bekommen wir noch Besuch von einem Nachbarn, der eigentlich dachte, wir sind der Zubringerbus für die Technoleute nebenan.
Wir belehren ihn eines besseren und er holt sofort seine Frau, um ihr unser Wohnmobil zu zeigen.
Dir unterhalten uns nett, dann ist es auch schon bald Zeit, ins Bett zu gehen.
Morgen haben wir nochmal ein paar Kilometer vor uns, wir wollen bis Ostfriesland.
Das Navi berechnet schon wieder ein irre Strecke über Hamburg denn sonst ist irgendwie fast überall die Elbe im Weg.
Na, vielleicht haben wir ja Glück(stadt) und finden eine Möglichkeit, die Elbe zu queren…
Gute Nacht!
Abfahrt Hvide Sande: 477989 km, 11:15 Uhr
Ankunft Büsum: 478253 km, 17:00 Uhr
Gesamt: 264 km
Getankt: 189 Liter für lauschige 236,60 Euro. Puh! Aber wir haben jetzt mal eine halbwegs ordentliche Idee, was unser Setra so verbraucht: knapp 24 Liter. Mehr als gedacht, aber im Rahmen!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 16
- Sunday, June 17, 2018 at 2:06 PM
- 🌧 19 °C
- Altitude: 10 m
GermanyBlomesche Wildnis53°47’47” N 9°24’12” E
Mit der Elbfähre nach Harlesiel

Guten Morgen!
Nachdem es bis ca. 23 Uhr wegen unserer Technoparty relativ laut war, war dann pünktlich Ruhe!
Von dem her haben wir relativ ruhig geschlafen – leider hatten wir aber ein Problem, welches wir jetzt in einer guten Woche Dänemark nicht kannten: Mücken!!!
Die kleinen Scheißviecher haben uns (zumindest mich) die ganze Nacht gepiesackt, immer wenn ich eine erlegt hatte, kamen mindestens 2 neue nach…
Naja, hilft nix. Erstmal Frühstück.
Der Fischbrötchenstandbetreiber (dem auch die Toiletten gehören) bietet immerhin einen Semmelservice an. Gute Sache!
Zur Feier des Sonntags gibt es heute auch mal wieder Frühstückseier.
Dann fahren wir zügig los, wir wollen heute eine gute Strecke über Land fahren, um noch ein oder zwei Tage am Friesischen Wattenmeer zu verbringen, bevor wir dann wieder in Richtung Süden aufbrechen…
Mareile (treue Leser*innen wissen noch von früheren Reisen: Unser Navi) schickt uns natürlich gleich mal auf den Deich in die Sackgasse.
Toll!
Während ich (auf einer Straße, die ungefähr so breit ist wie unser Bus) umdrehe, macht Georg noch ein paar Fotos…
Dann geht es immer grob der Küste entlang in Richtung Süd – Westen.
Siehe da wir haben Glück(stadt), wie gestern gehofft. Wir landen an der Fähre von Glückstadt auf die andere Seite der Elbe (wie hieß der Ort??).
Vom Siel bis zum Anleger ist gut was los, wir warten ca. eine Stunde, bis wir dann endlich auf die Fähre fahren können.
Na, langweilig wirds uns nicht, gibt ja einiges zu sehen hier.
Man muss nur aufpassen, daß man vom vielen Schäfchen zählen nicht einschläft.
Dann ist es so weit, wir können auf die Fähre fahren.
https://youtu.be/oIFuqTFdPtE?feature=shared
Toll: Der Schaffner (heißen die auf Fähren eigentlich so?) hat dasselbe Ticketgerät wie wir!!
Beim Anlegen dann Hektik. Eine Dame (auf dem oberen Bild das gelbe Auto rechts) startet den Motor, löst die Bremse und rollt rückwärts in das hinter ihr stehende Auto.
Vor schreck fährt sie wieder vor und rollt gleich nochmal dagegen. Naja, doppelt hält besser.
Ich habe vor lachen leider vergessen, Fotos von der Szene zu machen. Die Eigentümerin des hinteren Fahrzeugs fand das ganze weniger witzig, aber was willste machen.
Kurze Zeit später sind wir wieder auf dem Landweg.
Wir kommen noch an einem Bähnle vorbei, bevor wir unser Tagesziel für Heute erreichen.
Gegen 15.45 Uhr kommen wir dann endlich wieder ans Meer, wir haben uns den Camping Harlesiel in Carolinensiel, einem Stadtteil von Wittmund ausgesucht.
Erst sieht man überhaupt nichts, dann erklimmt man den Deich und plötzlich wird man von einem unüberschaubaren Meer von Campingfahrzeugen nahezu erschlagen.
Aber der Platz liegt direkt am Watt!
Kurz eingecheckt: 18 Euro die Nacht, das lässt sich angesichts der Toplage aushalten!
Abfahrt Büsum: 478253 km, 10:30 Uhr
Ankunft Harlesiel: 478515 km, 15:45 Uhr
Gesamt: 262 kmRead more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 16
- Sunday, June 17, 2018 at 8:36 PM
- ☁️ 16 °C
- Altitude: 9 m
GermanyStrand Harlesiel53°42’27” N 7°48’19” E
Ebbe in Harlesiel

Hmmm, irgendwie treffen wir dieses Jahr immer dieselben Menschen im Urlaub: Fam, Schwarz sen. erwartet uns schon…
Erstmal ein Kaffee, dann gehts kurz ans Meer.
Hm, ganz schön windig, aber daran haben wir uns ja schon gewöhnt…
Später drehen wir dann eine kleine Runde an den Hafen…
Dann landen wir direkt daneben im “Wattkieker” beim Essen.
Netter Laden, gutes Essen!!! So muss das im Urlaub sein…
Fischsuppe, Matjes, Dorsch.
Sehr lecker!
Uns weil die Portionen sooo klein waren, gibt es noch einen kleinen Nachtisch.
Dann taumeln wir in Richtung Nordsee.
Achja, nicht vergessen:
Hat das Blümchen einen Knick, war der Schmetterling zu dick! Genau so fühlen wir uns im Moment auch…
Hmmm, watt soll das denn?
Kein Meer weit und breit?
Naja, watt auch immer, das kommt schon wieder. Irgendwann… So, jetzt isses endgültig Zeit: 10 Euro in die “Schlechte Wortwitz – Kasse”…
Georg übt sich derweil in der Tourismusfotografie 😉
Dann noch einen Absacker im Hause Schwarz sen.
Um kurz vor 22 Uhr dann plötzlich Hektik… wir haben den Sonnenuntergang entdeckt.
Georg und Agathe schießen schnell noch ein paar Fotos (die ich nachliefern muss, da ich sie irgendwie gerade nicht bei mir habe), gegen 22.30 Uhr fallen wir dann ins Bett.
Morgen bleiben wir vermutlich noch hier, mal sehen… wir haben ca. 950 km Heimweg vor uns, die Sinnvoll aufgeteilt werden wollen.
Gute Nacht!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 17
- Monday, June 18, 2018 at 12:47 PM
- 🌧 17 °C
- Altitude: 16 m
GermanyWittmunder Tief53°42’2” N 7°48’32” E
Watt, Regen, Souvenirs und Fisch

Guten Morgen!
Heute ist das Wetter leider recht … Nordseeartig.
Es beginnt schon während des Frühstücks zu regnen.
Naja, das kommt im hohen Norden schon mal vor…
Wir lassen uns die gute Laune trotzdem nicht verderben und gehen mal wieder zum Hafen.
Trotz Ebbe ist hier reger Schiffsverkehr.
Interessant (dank App) ist immer wieder, wieviele Schiffe hier einige Seemeilen vor der Küste auf Reede liegen…
Eigentlich wollte ich heute mal den Damm entlang in Richtung Wasser laufen, leider ist das aber doch nicht so gut möglich, wie ich gehofft hatte.
Na, dann halt nicht.
Dann beobachten wir halt die Möwen…
Hmm, scheint mir eher, als ob die uns beobachten…
Dann gehts noch etwas in die Stadt (falls man das so nennen kann).
Netto, dann Schnickschnack – Souvenirläden…
Mancher Anblick kommt einem irgendwie vertraut vor…
Dann noch ein Edeka, abschließend eine Räucherei.
Ja, endlich gibts mal wieder Fisch (und keine Scholle, wie die letzen Tage).
Super, da kocht man doch gerne mal wieder selber!!!
Dann schauen wir noch schnell dem Ausflugsdampfer beim Einlaufen zu ;-).
Ach, da wollten wir ja eigentlich auch noch mitfahren.
Vielleicht beim nächsten mal.
Heute habe ich ja meine Honigsammlung mal wieder um eine lokale Köstlichkeit erweitert:
Die Frieslandbiene war fleißig!Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 17
- Monday, June 18, 2018 at 7:22 PM
- ☁️ 17 °C
- Altitude: 9 m
GermanyStrand Harlesiel53°42’27” N 7°48’19” E
Distanzlose Möwe gefällig?

Zurück am Platz gibts erstmal einen Kaffee.
Wir werden von einer etwas distanzlosen Möwe in Atem gehalten. Nein, nie würden wir auf die Idee kommen, das Tierle zu füttern (steht ja extra auf dem Merkblatt). Dafür ist sie ja auch viel zu scheu ;-).
Nach einigen Minuten scheißt sie auf die Vorsicht und holt sich alles, was nicht Niet- und Nagelfest ist.
Später dann gehen wir (oder besser gesagt, einige von uns) noch die Flut anschauen.
So kalt isses eigentlich gar nicht…
Abends gibts dann einen leckeren Thunfisch / Seelachs / Hühnchen mit Reis und Salat.
Auch mal wieder gut!!!
So kann man das aushalten!
Dazu gibts ein leckeres lokales Jever... NEIN! Ich tu ja vieles, aber nicht alles!
Heute gibts mal ein importiertes Erdinger Alkoholfrei
Danach dann noch ein Fläschchen Schlückchen vom guten “Wattenläuper”…
Gegen 22:30 Uhr dann ein (für die Wetterverhältnisse grandioser) Sonnenuntergang.
Dann noch eine kleine Runde zum abspülen, auf dem Weg zweifeln wir etwas an unseren Augen…
Hmm, großes Rad? Kleiner Wohnwagen, man weiß es nicht…
Eines unserer Schnapsgläser hat leider den Weg zum spülen nicht überstanden. Naja, müssen wir halt mal wieder Souvenirs kaufen gehen…
Gegen 23:00 Uhr fallen wir dann ins Bett.
Morgen gehts leider schon wieder ein gutes Stück in Richtung Süden… mal sehen, wo wir landen.
Gute Nacht!Read more