• Auf hoher See?

    March 29, Tyrrhenisches Meer ⋅ ☁️ 15 °C

    🗓️ Tag 3 – Samstag, 29. März – Seetag zwischen Bugblick und Bordroutine

    🌅 Start: Auf hoher See
    Unser Tag beginnt heute… sagen wir großzügig um 11:00 Uhr.
    Wir haben lange geschlafen, das Meer ist ruhig, kaum Bewegung. Fast schon unheimlich entspannt.



    🚢 Leben an Bord der GNV Orion
    Das Schiff ist neu, modern – aber leider auch erstaunlich zurückhaltend, was Unterhaltung angeht.
    Viel passiert nicht. Also konzentrieren wir uns auf das, was zuverlässig funktioniert:
    • Kaffee trinken ☕
    • Vespern
    • wieder Kaffee trinken
    • Aperol trinken 🍹
    • sicherheitshalber noch ein Kaffee

    Ein strukturierter Tagesablauf ist schließlich wichtig.



    🌊 Lieblingsplatz: Bug-Bar
    Der mit Abstand schönste Ort an Bord.

    Wir sitzen vorne im Bug, fast wie in einem Flugzeugcockpit,
    und schauen direkt auf das Meer, das unter uns vorbeizieht.

    Ruhig, weit, hypnotisch.
    Hier lässt sich erstaunlich gut „nichts tun“.



    😴 Mittag: Regeneration auf hohem Niveau
    Nach all den Aktivitäten folgt konsequent:

    ➡️ ein ausgedehnter Mittagsschlaf

    Man will ja nicht riskieren, sich zu überfordern.



    🌙 Abend: Ankunft in Palermo
    Gegen 22:00 Uhr erreichen wir den Hafen.
    Zumindest theoretisch.

    Praktisch heißt das:
    • 1 Stunde warten, bis wir überhaupt zu den Autos dürfen
    • weitere 30 Minuten Stillstand auf dem Fahrzeugdeck

    Grund:
    Ein Mitreisender findet sein Auto auf der Rampe nicht.

    Die Stimmung kippt entsprechend schnell.
    Faszinierend, wie effizient kollektive Ungeduld entsteht.



    🚐 Nachtfahrt: Richtung Monte Pellegrino
    Endlich dürfen wir runter vom Schiff.

    Im Dunkeln fahren wir zu unserem Stellplatz südlich des Monte Pellegrino.
    Die Stadt schläft (oder tut zumindest so),
    wir rollen leise hinein wie zwei erschöpfte Seefahrer mit Wohnmobil.



    🥃 Ankunft: Ritual
    • Stellplatz erreicht
    • Willkommens-Grappa eingeschenkt
    • einmal tief durchatmen



    😵 Tagesabschluss
    Das viele Nichtstun war erstaunlich anstrengend.
    Wir fallen müde ins Bett und sind schneller weg als das letzte Aperolglas leer war.



    Ein Tag mit erstaunlich wenig Inhalt –
    und trotzdem genau richtig.
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