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Sizilien Ostern 2026

Dieses Jahr geht es ausnahmsweise mal nicht nach Sardinien, sondern eine Insel weiter südlich. Kennen wir noch garnicht. Sind aber mal gespannt. Læs mere
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    🇮🇹 Siculiana, Italien

    Weinprobe und Hochzeit

    1. april, Italien ⋅ 🌧 13 °C

    🗓️ Tag 6 – Dienstag, 1. April

    Vom Regen in die Sonne, Weinprobe mit Nebenwirkungen und Siculiana als Hochzeitskulisse



    🌅 Start in den Bergen bei Prizzi
    Der Tag beginnt überraschend freundlich. Sonne statt Regen.
    Während wir noch beim Frühstück sitzen, zieht eine Schafherde direkt an unserem Wohnmobil vorbei. Dazu ein paar neugierige Hunde, die kurz prüfen, wer wir sind und ob wir essbar sind.

    Ein ziemlich perfekter Start in den Tag. Ländlich, ruhig, ein bisschen wie aus dem Bilderbuch – nur echter.



    🚐 Weiterfahrt Richtung Süden
    Wir brechen auf und fahren weiter durch die Berge.
    Das Wetter wird mit jedem Kilometer besser. Die Wolken verschwinden, die Sonne kommt zurück, und plötzlich wirkt alles wieder leicht und weit.

    Unterwegs halten wir spontan bei einem Fabrikverkauf und kaufen frische Mandeln und Pistazien. Direkt vor Ort, keine Verpackungsromantik, einfach gut. Genau solche Stopps sind es, die man nicht planen kann.



    🍷 Weingut irgendwo im Nirgendwo
    Das nächste Ziel ergibt sich fast zufällig: ein Weingut, erreichbar über einen Feldweg, der eher an eine Prüfung für Fahrwerk und Nerven erinnert.
    Schlaglöcher, in denen problemlos ein Fiat Panda verschwinden könnte. Unser Wohnmobil kämpft sich tapfer durch.

    Am Weingut öffnet uns eine Nonna. Wortkarg, aber eindeutig. Ihr Neffe komme gleich zur Weinprobe.
    „Gleich“ bedeutet in diesem Fall: irgendwann.



    🍇 Weinprobe… mit Überraschung
    Zur Auswahl stehen fünf, sieben oder neun Weine.
    Wir entscheiden uns für fünf. Man möchte ja noch fahren können und nicht dauerhaft auf diesem Weingut einziehen.

    Nach etwas Wartezeit passiert dann etwas, womit wir nicht wirklich gerechnet haben:
    Es wird Essen serviert. Und zwar nicht zu knapp.

    Brot, Käse, Salami, Oliven, Auberginen – alles kommt auf den Tisch.
    Dazu werden die Weine verkostet, von richtig gut bis solide, aber insgesamt sehr stimmig.

    Am Ende kaufen wir natürlich Wein.
    Und dann kommt die Rechnung.

    45 € pro Person – für das Essen.
    Kurzes Schlucken.
    Dann akzeptieren. War ja auch ziemlich gut.



    😴 Mittagsschlaf mit Aussicht
    Nach dieser Kombination aus Wein und Essen folgt konsequent:
    ein Mittagsschläfchen direkt auf dem Weingut.

    Man passt sich eben den Gegebenheiten an.



    🏘️ Zwischenstopp im Bergdorf
    Auf dem Weg machen wir noch Halt in einem kleinen Dorf, um einen Osterbogen zu besichtigen.
    Der ist allerdings noch im Aufbau und erst in ein paar Tagen fertig.

    Dafür erleben wir etwas anderes:
    Wir werden überall auf Deutsch angesprochen.

    Im Café.
    In der Eisdiele.
    Von Einheimischen.

    Ein italienischer Cafébesitzer spricht so gut Deutsch, dass er uns direkt Immobilien anbietet.
    Seine Einschätzung: Für 500.000 € bekommt man hier keinen einzelnen Wohnsitz, sondern gleich eine ganze Straße.
    Kleiner Haken: Man müsste sie auch komplett sanieren.

    Ein fairer Deal, wenn man gerade nichts Besseres vorhat.



    🏰 Ziel: Siculiana
    Am Nachmittag erreichen wir Siculiana, die „Hochzeitsstadt“.
    Hoch oben auf dem Berg thront ein großes Schloss, das offenbar regelmäßig für Hochzeiten genutzt wird.

    Die Lage: spektakulär.
    Der Blick: entsprechend.

    Ein Ort, der wie gemacht ist für große Gesten und noch größere Feiern.



    😴 Tagesabschluss
    Ein Tag, der alles hatte:

    Sonne nach Regen,
    Berge, Essen, Wein,
    und völlig unerwartete Gespräche auf Deutsch mitten in Sizilien.

    Und irgendwo dazwischen die Erkenntnis:
    Man weiß morgens nie, wie der Tag endet.
    Zum Glück. 🐧
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  • Regen & Prizzi

    31. marts, Italien ⋅ ☁️ 7 °C

    🗓️ Tag 5 – Montag, 31. März – Von Palermo nach Prizzi: Berge, Regen und mutige Küche

    🌅 Start: Stellplatz in Palermo (Schrebergarten-Idylle)
    Ruhige Nacht, erstaunlich grün, erstaunlich friedlich – mitten in Palermo.

    Wir starten entspannt in den Tag:
    • ausgiebiges Frühstück
    • Wasser auffüllen
    • kurzer Blick auf den Himmel: noch okay

    Dann geht’s los. Richtung Süden. Richtung Berge. Richtung… Wetterumschwung.



    🚐 Fahrt durch Sizilien: Von Sonne in den Regen
    Kaum unterwegs, wird das Wetter zunehmend… sagen wir „charakterstark“:
    • Wolken ziehen auf
    • Regen setzt ein
    • die Landschaft wird dramatischer

    Die Straßen?
    Ein Kapitel für sich.
    • eng
    • kurvig
    • teilweise Durchfahrten zwischen Häusern, die eher wie Garageneinfahrten wirken

    Man fragt sich kurz, ob das Navi einen hasst.



    🌧️ Straßenzustand: Marokko lässt grüßen
    Teilweise stehen ganze Abschnitte unter Wasser.
    • riesige Schlaglöcher
    • unsichtbar unter Wasser
    • Fahrgefühl irgendwo zwischen Rallye und Glücksspiel

    Dazu durchgehend 20 km/h Begrenzung.
    Genial eigentlich: Wenn alle langsam fahren müssen, merkt keiner, wie schlecht die Straße ist.



    🌄 Mittagspause: Stausee irgendwo im Nirgendwo
    Zwischen Regen, Wolken und grünen Hügeln erreichen wir einen Stausee.

    Mittagessen mit Aussicht.
    Ruhig, fast schon melancholisch.
    Einer dieser Momente, in denen man merkt, warum man genau hier ist.



    🏘️ Ankunft in Prizzi
    Und dann: Prizzi.

    Ein Dorf, das sich gedacht hat:
    „Fläche ist überbewertet, wir bauen einfach nach oben.“
    • an den Hang geklebt
    • steile Gassen
    • Dächer gefühlt näher als Straßen

    Mit dem Wohnmobil?
    Vergiss es.
    • Durchfahrten teilweise 1,30 m breit
    • selbst mit gutem Willen nicht machbar



    🚐 Stellplatz: Friedhof mit Aussicht
    Wir stehen unterhalb des Dorfes am Friedhof.

    Klingt morbide.
    Ist aber wunderschön:
    • weiter Blick ins Tal
    • absolute Ruhe
    • keiner beschwert sich über späte Grillaktivitäten



    🥾 Erkundung: Aufstieg durch Prizzi
    Zu Fuß geht’s los:
    • durch enge, steile Gassen
    • auf der Suche nach Kaffee
    • und vor allem: Fleisch fürs Abendessen

    Der Weg führt uns bis zum Aussichtspunkt ganz oben.
    Die Stimmung: ruhig, fast zeitlos.



    🌆 Rückkehr in der Dämmerung
    Mit einsetzender Dämmerung erreichen wir wieder das Wohnmobil.
    Zeit für den wichtigsten Programmpunkt des Tages.



    🔥 Abend: Grillen mit Überraschungseffekt
    Grill raus.
    Einkäufe auspacken.

    Was wir gekauft haben, klang zunächst… mutig:
    • in Speck gewickelte Lauchzwiebeln
    • „irgendwas“ mit Innereien

    Realität nach dem ersten Biss:
    → Hackfleisch mit umwickeltem Hähnchen

    Also weniger Abenteuer als gedacht.
    Aber ehrlich: gar nicht schlecht.



    🍷 Begleitung: Amarone
    Dazu eine Flasche Amarone.
    Und plötzlich wirkt alles ziemlich stimmig.



    😴 Tagesabschluss
    Satt.
    Müde.
    Zufrieden.

    Ein Tag zwischen Schlaglöchern, Bergdörfern und kulinarischen Missverständnissen.



    Man merkt langsam:
    Die wirklich guten Geschichten entstehen nicht bei perfekten Bedingungen. 🐧
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  • Palermo & Monte Pellegrino

    30. marts, Italien ⋅ ☀️ 13 °C

    🗓️ Tag 4 – Sonntag, 30. März – Palermo zwischen Aussicht, Barock und Aperol-Disziplin

    🌅 Start: Stellplatz bei Palermo
    Wir stehen um 8:00 Uhr auf.
    Das Wetter: perfekt. Sonne, klar, genau richtig für große Pläne (die wir natürlich sofort umsetzen, ungewöhnlich genug).

    Frühstück. Kaffee. Noch ein Kaffee.
    Dann geht’s los.



    🚐 Auffahrt zum Monte Pellegrino
    Gemeinsam fahren wir hoch – über ein enges, uriges Sträßchen, das sich in Kurven nach oben zieht.
    • viel Aussicht
    • viel Sonne
    • immer wieder dieser Blick auf Palermo und das Meer

    Allein die Auffahrt ist schon ein kleines Erlebnis.



    🥾 Oben: Geteilte Strategien
    Am Parkplatz trennen wir uns.
    • Hans und Gise entscheiden sich für die vernünftige Variante: kleiner Spaziergang
    • wir (Kerstin und ich) nehmen den größeren Rundweg

    Und der hat es in sich:
    • überall Blumen 🌸
    • Felsen, Wege, kleine Pfade
    • ständig neue Ausblicke
    • die Bucht von Palermo liegt uns zu Füßen

    Einer dieser Wege, bei denen man immer wieder stehen bleibt, obwohl man eigentlich weiterlaufen wollte.



    ⛪ Besuch im Santuario di Santa Rosalia
    Eine Felsenkirche direkt im Berg.

    Innen:
    • viel italienischer Osterkitsch
    • viel Gold, viel Emotion
    • irgendwie genau richtig an diesem Ort

    Und ja, sogar Johann Wolfgang von Goethe war schon hier.
    Der hat vermutlich auch kurz innegehalten und gedacht: „Nicht schlecht hier.“



    🚐 Zurück & Weiterfahrt zum Stellplatz
    Wieder vereint am Parkplatz, fahren wir zurück zu unserem Stellplatz.

    Eine echte Überraschung:
    eine grüne Oase mitten in Palermo.
    • Schrebergärten
    • kleine Parzellen
    • dazwischen Stellplätze

    Fast surreal nach der Großstadt.



    🚌 Nachmittag: Rein nach Palermo
    Mit dem Bus fahren wir in die Stadt.

    Dann: treiben lassen.
    • durch die Straßen schlendern
    • Barockfassaden bestaunen
    • dieses leicht chaotische, aber lebendige Palermo aufnehmen



    🍝 Abend: Essen & Pflichtprogramm
    Wir gehen schön essen.
    Danach selbstverständlich:

    ➡️ Eis 🍦

    Man passt sich ja den lokalen Gepflogenheiten an.



    🚕 Teilrückzug
    Hans und Gise sind durch.
    Taxi zurück, klare Entscheidung.



    🍹 Abendverlängerung (unnötig, aber richtig)
    Wir bleiben noch.
    • weiter durch die Fußgängerzone treiben
    • Aperol Spritz trinken
    • nochmal schauen, nochmal genießen



    🚌 Rückweg & Einkauf
    Später mit dem Bus zurück.
    Unterwegs noch schnell einkaufen:

    ➡️ guter Käse muss mit

    Prioritäten sind gesetzt.



    😴 Ankunft am Stellplatz
    Zurück im Wohnmobil.
    Ziemlich erledigt.

    Ein Tag mit allem, was dazugehört:
    Bewegung, Kultur, Essen, Stadt, Aussicht – und natürlich ausreichend Flüssigkeitszufuhr.



    Langsam wird klar:
    Das hier ist keine Reise mehr. Das ist ein Lebensstil auf Zeit. 🐧
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  • Auf hoher See?

    29. marts, Tyrrhenisches Meer ⋅ ☁️ 15 °C

    🗓️ Tag 3 – Samstag, 29. März – Seetag zwischen Bugblick und Bordroutine

    🌅 Start: Auf hoher See
    Unser Tag beginnt heute… sagen wir großzügig um 11:00 Uhr.
    Wir haben lange geschlafen, das Meer ist ruhig, kaum Bewegung. Fast schon unheimlich entspannt.



    🚢 Leben an Bord der GNV Orion
    Das Schiff ist neu, modern – aber leider auch erstaunlich zurückhaltend, was Unterhaltung angeht.
    Viel passiert nicht. Also konzentrieren wir uns auf das, was zuverlässig funktioniert:
    • Kaffee trinken ☕
    • Vespern
    • wieder Kaffee trinken
    • Aperol trinken 🍹
    • sicherheitshalber noch ein Kaffee

    Ein strukturierter Tagesablauf ist schließlich wichtig.



    🌊 Lieblingsplatz: Bug-Bar
    Der mit Abstand schönste Ort an Bord.

    Wir sitzen vorne im Bug, fast wie in einem Flugzeugcockpit,
    und schauen direkt auf das Meer, das unter uns vorbeizieht.

    Ruhig, weit, hypnotisch.
    Hier lässt sich erstaunlich gut „nichts tun“.



    😴 Mittag: Regeneration auf hohem Niveau
    Nach all den Aktivitäten folgt konsequent:

    ➡️ ein ausgedehnter Mittagsschlaf

    Man will ja nicht riskieren, sich zu überfordern.



    🌙 Abend: Ankunft in Palermo
    Gegen 22:00 Uhr erreichen wir den Hafen.
    Zumindest theoretisch.

    Praktisch heißt das:
    • 1 Stunde warten, bis wir überhaupt zu den Autos dürfen
    • weitere 30 Minuten Stillstand auf dem Fahrzeugdeck

    Grund:
    Ein Mitreisender findet sein Auto auf der Rampe nicht.

    Die Stimmung kippt entsprechend schnell.
    Faszinierend, wie effizient kollektive Ungeduld entsteht.



    🚐 Nachtfahrt: Richtung Monte Pellegrino
    Endlich dürfen wir runter vom Schiff.

    Im Dunkeln fahren wir zu unserem Stellplatz südlich des Monte Pellegrino.
    Die Stadt schläft (oder tut zumindest so),
    wir rollen leise hinein wie zwei erschöpfte Seefahrer mit Wohnmobil.



    🥃 Ankunft: Ritual
    • Stellplatz erreicht
    • Willkommens-Grappa eingeschenkt
    • einmal tief durchatmen



    😵 Tagesabschluss
    Das viele Nichtstun war erstaunlich anstrengend.
    Wir fallen müde ins Bett und sind schneller weg als das letzte Aperolglas leer war.



    Ein Tag mit erstaunlich wenig Inhalt –
    und trotzdem genau richtig.
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  • Mailand - Duomo - Scala - Castello

    28. marts, Italien ⋅ ☀️ 11 °C

    🗓️ Samstag, 29. März – Mailand zwischen Marmor, Mode und Müdigkeit

    🌅 Start: Parkplatz am Flughafen
    Eine erstaunlich ruhige Nacht auf dem Flughafenparkplatz. Kein Drama, kein Security-Klopfen, kein italienischer Operngesang im Hintergrund.
    Dafür morgens: Sonnenschein. Und ein Karnickel, das offenbar auch auf Weltreise ist und den Parkplatz inspiziert. 🐇
    Manchmal sind es die kleinen Dinge.



    🚕 Transfer: Rein nach Mailand
    Per Uber geschniegelt und pünktlich in die Stadt gefahren. Funktioniert. Man ist fast geneigt, Vertrauen in die Menschheit zu entwickeln.



    ⛪ Dom von Mailand (Mailänder Dom)
    Dieses Ding steht da einfach und sagt: „Ich bin wichtiger als du.“
    Von außen: wuchtig, monumental, fast schon unverschämt schön.
    Von innen: noch eine Stufe drüber.
    • 52 Säulen (ja, eine pro Kalenderwoche – jemand hatte Zeit beim Planen)
    • Marmorboden, der so aussieht, als dürfte man ihn eigentlich nicht betreten
    • gehäutete Heilige… nichts für zarte Gemüter
    • Krypta
    • und als Bonus: unterirdisch ein Baptisterium aus dem 4. Jahrhundert

    Kirche früher: Eintritt frei, dafür schlechtes Gewissen.
    Kirche heute: Eintritt + schlechtes Gewissen. Fortschritt nennt man das wohl.



    🏛️ Weiter zur Galleria Vittorio Emanuele II
    Ein architektonisches Schmuckstück. Glas, Eisen, Eleganz.
    Und ungefähr alle Menschen Europas gleichzeitig darin.
    • Luxusboutiquen, bei denen selbst dein Wohnmobil nervös wird
    • Menschenmassen, die dich einfach mitnehmen, ob du willst oder nicht
    • das berühmte „Stierhoden-Ritual“: theoretisch geplant, praktisch unmöglich wegen Überfüllung

    Kurz gesagt: schön, aber mit leichtem Survival-Charakter.



    🍝 Mittagspause – Kulinarische Selbstfindung
    Eine Mischung aus allem, was Italien so hergibt (und ein bisschen globaler Einfluss):
    • Pasta
    • Bowl
    • Schwertfisch
    • Salat

    Klingt chaotisch, war aber gut. Der Körper wusste kurz nicht, in welchem Land er ist, hat sich aber nicht beschwert.



    🏰 Nachmittag: Castello Sforzesco & Parco Sempione
    Da ist dein „Schloss in Mailand“. Bitteschön.

    Groß, historisch, leicht einschüchternd – und direkt dahinter ein Park, der das komplette Gegenteil ist:
    • grün
    • lebendig
    • voller Menschen
    • Frühling überall 🌸

    Kirschbäume in Blüte, Leute auf der Wiese, dieses seltene Gefühl von „alles passt gerade“.



    🍦 Zwischenstopp: Eisdiele (lebenswichtig)
    Italien ohne Eis wäre wie Orthopädie ohne Rücken.
    Sehr schön, sehr lecker, vermutlich völlig unnötig – also perfekt.



    🚐 Rückfahrt & Etappe Richtung Süden
    Per Taxi zurück zum Wohnmobil.
    Dann: eine Stunde Autobahn Richtung Genua. Klassischer Perspektivwechsel von „Kulturmensch“ zu „Roadtrip-Vagabund“.



    🛒 Zwischenstopp: Serravalle (Outlet & Supermarkt)
    Einkaufen, Beine vertreten, Energielevel stabilisieren.
    Man merkt langsam: Der Tag war lang. Und noch ist er nicht fertig.



    ⛴️ Abend: Warten auf die Fähre
    Die Fähre? Natürlich verspätet.
    +2 Stunden. Weil warum sollte irgendwas einfach mal nach Plan laufen.

    Also: Warten. Durchatmen. Noch ein bisschen Reisegefühl aufsaugen.
    Die Nacht wird lang – aber genau dafür seid ihr ja unterwegs.
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  • Von Rottweil nach Mailand

    27. marts, Italien ⋅ 🌙 12 °C

    27.03.2026 – Tag 1: Rottweil nach Mailand. Der Urlaub beginnt mit der Praxis.
    Letzter Arbeitstag vor dem Urlaub. Natürlich war viel los – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche und die Baustelle auf der A8. Irgendwie schafft es die Praxis immer, den Abschied noch etwas hinauszuzögern. Start war dann gegen 14:30 Uhr, Kühlschrankreste ordnungsgemäß ins Womo umgezogen, und endlich: Süden.
    Hans und Gise waren von Nagold aus früher aufgebrochen, was sich als relativer Vorteil erwies – wären da nicht die Motorleuchte und der damit verbundene Werkstattabstecher gewesen. Ließ sich zum Glück schnell beheben. Ein gutes Omen, wenn man so will.
    Der Verkehr nahm zu, und irgendwie einigten wir uns spontan auf den San Bernardino statt den Gotthard. Gute Entscheidung, wie sich herausstellte: Hans stand am Gotthard im Stau und war uns damit deutlich im Rückstand, während wir über den Pass rollten. Und auf der Südseite schien tatsächlich die Sonne – fast schon mediterran, auch wenn man da noch mitten in der Schweiz ist. Das Graubünden kann einen schon kurz glauben lassen, man sei bereits angekommen. 🌤️
    Das Rheintal, der Bodensee, der Pass, dann das Tessin und schließlich die Po-Ebene – und vor Mailand das obligatorische Vorspiel: zäher Verkehr, Lastwagen, Kolonnen, alle wollen irgendwo hin, keiner kommt vom Fleck. Kurz nach 20 Uhr waren wir dann aber doch auf dem Stellplatz beim Flughafen Linate, und Hans und Gise trudelteten keine halbe Stunde später nach. 🚐
    Beim Abendessen haben wir die jeweiligen Reisetage kurz Revue passieren lassen – Staus verglichen, Routen bewertet, den San Bernardino für gut befunden. Danach war der Tag auch schon erzählt. Morgen geht es weiter Richtung Süden, irgendwo wartet die Fähre, und irgendwo dahinter wartet Sizilien.
    Man muss ja mit etwas anfangen. 🇮🇹​​​​​​​​​​​​​​​​
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    27. marts 2026