• Sciacca

    4. April in Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    🗓️ Tag 9 – Freitag, 4. April

    Sciacca, Treppen, Fleischeskalation und ein einsamer Strand



    🌅 Start & erster Stopp: Monte San Calogero
    Bevor es in die Stadt geht, fahren wir noch hoch zum Monte San Calogero.
    Oben eine kleine Kirche, dazu ein großartiger Blick über die Umgebung und die Küste. Ruhig, weit, fast schon ein bisschen ehrfürchtig.

    Ein guter Einstieg in den Tag – noch.



    🚐 Ankunft in Sciacca
    Wir parken unten am Hafen.
    Erster Eindruck: eher unspektakulär.

    Dann geht es los – und zwar nach oben.
    Treppen. Viele Treppen.
    Zum leichten Unmut von Hans und Gise, die sich vermutlich einen flacheren Urlaub vorgestellt hatten.



    🍖 Mittagessen mit Konsequenzen
    Oben angekommen meldet sich der Hunger ziemlich deutlich.
    Wir nehmen das erstbeste Restaurant – halb Metzgerei, halb vier Tische, also genau die Art von Ort, bei der man weiß: Das wird ernst.

    Und das wird es.

    Gise bestellt Carpaccio. Eine Vorspeise, die problemlos zwei Personen satt machen könnte.
    Hans nimmt Pasta mit Soße und Parmesan, klassisch und solide.
    Ich entscheide mich für den gemischten Grillteller: Schnitzel, Hähnchenspieß, Lammspieß und gefühlt ein Kilometer Wurst.
    Kerstin nimmt ein Angus-Steak in einer Größe, die eher als Gemeinschaftsprojekt gedacht ist.

    Wir kämpfen tapfer.
    Wir verlieren.

    Reste werden eingepackt.
    Das Fleisch war allerdings überragend.



    🏘️ Sciacca zeigt sich von seiner schönen Seite
    Nach dem Essen schlendern wir durch die Stadt – und die überrascht.

    Plötzlich ist da doch viel Charme:
    • alte Torbögen
    • Kirchen
    • leicht verfallene Palazzi
    • enge Gassen

    Und dann eine große Terrasse direkt an der Kante mit Blick über den Hafen.
    Kaffee, Aussicht, genau der richtige Ort, um kurz alles stehen zu lassen.

    Natürlich folgt noch ein Eis. Man bleibt ja konsequent.



    🌅 Abend am Meer
    Später fahren wir noch ein paar Kilometer weiter zu einem abgelegenen Strand.

    Weiße, grobe Kiesel, kaum Menschen, Blick Richtung Sonnenuntergang.
    Still, weit, fast ein bisschen kitschig – aber genau richtig.

    Wir sitzen dort, trinken einen Grappa und genießen die Ruhe.



    😴 Tagesende
    Ein Tag mit allem: Aussicht, Bewegung, völlig überdimensioniertes Essen und am Ende Einsamkeit am Meer.

    Und irgendwo dazwischen die Erkenntnis:
    Man sollte nie unterschätzen, wie viel Carpaccio eine Vorspeise sein kann. 🐧
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