Die Welt erlebt Isa

Joined April 2017
  • Day190

    Inglewood -Chicken Farm ||

    October 9, 2017 in Australia

    Weiter geht es mit den Backpackern..letztendlich kommt mir Inglewood wie eine Soap vor ๐Ÿ˜…
    Ich habe mich sehr gut mit zwei Holländern Sophie und Max und einer Japanerin Yukari verstanden. Wir haben uns zwei mal wöchentlich zum Sport verabredet und ein paar mal zusammen Sushi gemacht. Sophie und Max haben in dem Pub gearbeitet und konnten dafür dort umsonst leben, dadurch konnten wir uns zum Sushi machen dort ausbreiten und uns zum Fitness in deren Garten
    verabreden.
    Mit Yuraki habe ich mich sehr gut verstanden, umso trauriger war es Abschied zu nehmen. Aber ich werde sie in Japan besuchen kommen. Der Abschied war tatsächlich eine filmreiche Szene, wie ich finde. Sie ist mit ihrem Freund Jun früher von Arbeit gegangen, um den Bus rechtzeitig zu schaffen. Da ich zu diesem Moment an der Maschine war konnte ich mich quasi nicht gerecht verabschieden und sah sie nur aus der Tür verschwinden. Sie drehte sich nochmal um und durch das alte, kaum durch sichtbare Glas hat sie mir zu gewunken! ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ๐Ÿ˜ข ..Aber ich hatte noch Glück und wir haben an diesem Tag früher Feierabend gemacht, sodass ich ihr doch noch eine Umarmung schenken konnte und das Versprechen einging sie eines Tages Zuhause zu besuchen โ˜บ๏ธ

    Jerome und ich bemerkten eines Tages, dass eine der Units um die Ecke frei ist und beschlossen das schaukelnde Haus zu verlassen. Die Units sind schöne Neubauten, Garten an Garten und sehr beliebt bei allen Backpackern. Alle Bewohner der Units arbeiten bei der Chicken Farm. Ein einziger Haken war da..das englische Pärchen Mollie und Chris! Von feiner Englischen Art hat sie zumindest noch nie was gehört. Wir wussten es wird ein Abenteuer geben mit denen zusammen zu leben, aber wir wollten uns nicht wegen Ihnen die Chance auf ein besseres Haus nehmen lassen. Mollie wies uns, mit einer Art die ich hier nicht wiedergeben kann, von Anfang an ein welches der Zimmer den beiden gehört und welcher Kühlschrank unserer wäre. Sie meinte wir sollten Regeln aufstellen und zu wissen gibt es von Ihrer Seite aus, dass sie es nicht leiden kann tropfendes Geschirr auf der Ablage zu haben. Mollie war nicht nur zu uns so, sondern alle (man kann sagen ganz Inglewood ;) ) kennen ihre Art. Auch die Vermieterin meinte sofort sie kenne wie Mollie ist und wenn wir wegen ihr die Unit verlassen, wird Mollie auch gehen müssen.
    Dennoch hatten wir eigentlich keinen Streit, nur das einmal plötzlich unser Schwamm aus der Küche verschwunden ist und auch unser Öl nicht mehr aufzufinden war..
    Nervig war es, dass die Beiden immer, also jeden einzelnen Tag, Wochenende eingeschlossen, um 18 Uhr ins Bett gingen. An sich kein Ding nur das man dann ab 18 Uhr leise sein 'musste'.
    Nachdem die Irish Girls beschlossen haben ihre Farmarbeit nicht in Inglewood weiter zu führen und das Haus verlassen haben, kamen neue Backpacker an. Dillan und Jamie sind auch Iren ๐Ÿ˜… Die beiden sind für jeden Spaß zu haben und man merkt, dass sie mit 18 Jahren ihr Zuhause das aller erste Mal verlassen haben. Ein paar Tage nach Ihnen kamen zwei Holländer Milan und Bas und eine Schottin Kirsty in Inglewood an. Mit Kirsty habe ich mich sehr gut verstanden! Sie ist durchaus lebensfroh, laut und ein immer gut gelaunter Sonnenschein ๐Ÿค—! Sie brachte wirklich Leben in die Bude (Farm) ๐ŸŒˆ Sie arbeitete mit mir auf einer Seite bei der Maschine. Mit ihr, aber auch Meghan anfangs, hat es am meisten Spaß gemacht zu arbeiten. Sie sang lauthals Opern während der Arbeit durch den Raum und war mehr als freundlich zu allen anderen. Es gab von nun an immer was zu lachen. Ihre ansteckende Art ging durch den Raum und so gut wie jeder war froh, dass Kirsty nach Inglewood gefunden hat. Das 'so gut wie jeder' beinhaltet ein Drama, welches ich hier nicht aufführen kann. Aber Mollie spielte dabei eine der Hauptfiguren ๐Ÿ™„
    Witzig war, dass die Irish Girls ihren Weg zurück nach Inglewood fanden ๐Ÿ˜… Da das schaukelnde Haus nun mit Dillan, Jamie und den anderen Dreien besetzt war, wurden sie für unsere letzten Tage noch unsere Nachbarn. Sie zogen in die Unit Zwei und Mollie freute sich drei durchgeknallte Hühner neben sich wohnen zu haben, die ab sofort immer die anderen Iren bei sich einladen werden und feiern. Denn die Wände waren dünn..
    Ich habe mich zum Ende hin immer mehr mit den Irish Girls verstanden, vor allem mit Meghan. Zum Trost weiß ich sie wird mich nächstes Jahr in Berlin besuchen kommen. Und so Ende ich mit dem Satz: Wenn es am schönsten ist, muss man gehen ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ Tschüss Inglewood, see ya!
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  • Day126

    Inglewood -Chicken Farm |

    August 6, 2017 in Australia

    Ich habe nicht erwartet, dass eine einfache Chicken Farm in Inglewood, ein Ort sein wird, der mir so viel Zeit zum Nachdenken über das Leben bringt...und dadurch eine Erfahrung sein wird, die ich nicht missen möchte:

    Inglewood ist ein kleines Dorf in Queensland, welches wie eine eigene kleine Welt wirkt. Es ist rund drei Stunden von der gewohnten Zivilisation entfernt (Küste). In Inglewood gibt es zwei Pubs, zwei kleine teure Supermärkte und ein Fitnessstudio. Jeder grüßt jeden und jeder Tag ist gleich. Am Wochenende gibt es die Auswahl in die Pubs zu gehen, 300 km zum Einkaufen zu fahren (die Supermärkte vor Ort sind überteuert, da lohnt sich das Benzin, wenn man für 2 oder 3 Wochen einkauft, und außerdem muss man manchmal wirklich raus aus dem Dorf) oder man verbringt die Zeit mit den anderen Backpackern und kann echte Freundschaften schließen. Ich durfte Menschen kennenlernen, die den Ort Inglewood einfach farbig gestaltet haben. Ich bin um jede einzelne Person dankbar! Ich möchte an dieser Stelle festhalten, wie sehr ich Verabschiedungen hasse! Das ist einer der traurigsten Dinge im Leben wie ich finde! Positiv aber ist definitiv, dass man am Ende eine Menge Freunde auf der ganzen Welt verteilt hat! Das ist viel Wert!
    Ich habe tatsächlich auch nicht erwartet dort Freundschaften zu schließen, weshalb mich jeder von ihnen Luisa statt Isa nennt ๐Ÿ˜… Was anfangs irgendwie wirklich komisch war, aber hab ich mich daran gewöhnt und mittlerweile mag ich meinen Namen tatsächlich ๐Ÿ˜Š (Mama, Papa: Ich habe meinen Namen nie gehasst, doch richtig gemocht habe ich ihn nicht ๐Ÿ™ˆ; jedoch jetzt schon๐Ÿ˜˜)

    -Ich merke gerade beim Schreiben wie viel Eindrücke Inglewood tatsächlich hinterlassen hat, ich werde wohl doch nicht nur einen Eintrag machen ๐Ÿ˜‚-

    Ich war Eine der vier Maschinenmädchen im Kälteraum. Ich hatte ziemlich glücklich damit, denn normalerweise muss man den lieben langen Tag das Hühnchen nach schlecht und gut sortieren. Jedoch wurde genau an dem Tag, als ich angefangen habe, eine Position an der Maschine frei und Stacy, die Chefin im Kälteraum, hat mich ausgewählt ๐Ÿ‘๐Ÿฝ
    Jerome hat auf der anderen Seite der Farm bei den Ställen der Hühner gearbeitet. Er musste mit einem Hochdruckreiniger die ๐Ÿ’ฉ der Hühner beseitigen ๐Ÿ™ˆ Ich kann euch sagen, dieser Gestank war so hartnäckig und für mich nur schwer zu ertragen! Sogar seine Haut hat direkt nach dem Duschen danach gerochen ๐Ÿ˜ท Seine Klamotten müssten wir am Ende entsorgen -keine Chance!
    Ich war im Kälteraum sehr zufrieden mit allem. Stacy ist eine sehr authentische, lebensfrohe, leicht mollige Frau mit Damenbart, zu dem sie definitiv steht. Sie ist für diesen Job wie gemacht. Sie lief durch den Raum und sang das Schlumpflied vor sich hin, machte Späße und hörte sich zu gerne die verschiedensten Geschichten der Backpacker an.
    Sie ist für alle eine Freundin, aber auch Chefin. Selbst wenn sie den Part des Chef Seins raushängen lassen musste, was definitiv nicht ihr Lieblingspart war, redete sie mit einem mehr als höflich und zum Schluß kam dann noch ihre wirklich einmalige Lache zum Vorschein! Es war ein Mix aus Hexenlache und herzlichem Gagern ๐Ÿ˜… sehr unterhaltsam! Man hörte ihre Lachen den ganzen Tag aus irgendeiner Ecke des Raums und musste einfach mitlachen oder zumindest schmunzeln ๐Ÿ˜‚ Natürlich haben wir (die Maschinenmädchen) sie eines Tages gefragt warum man sich denn Inglewood zum Leben aussucht. Nun ja sie meinte, sie liebt einfach das Landleben und die vielen Backpacker, außerdem '.. wie könnte sie sonst ihr 13 Pferde, 10 Hunde und 6 Kaninchen und vieles mehr halten?' ๐Ÿค 
    Man muss noch wissen, dass alle Einheimischen dort definitiv keinen Luxus genießen. Die Meisten von ihnen haben schlechte Zähne und kennen so etwas wie Mode nicht, es scheint als würden hier die 80er gelebt werden. Das meine ich nicht abwertet, sondern es ist einfach die reine Wahrheit ๐Ÿ˜… Aber, und das ist das erstaunliche was einen nachdenken lässt, sie stört es nicht!! Sie sind glücklich und rundum zufrieden, so wie ihr Leben in Inglewood ist!

    Anfangs lebten wir mit drei irischen Mädels in einem naja typischen australischen Haus auf Stelzen. Das Haus wackelte so sehr, dass man morgens im Bett wach gerüttelt wurde ๐Ÿ™„ Allerdings lag das neben dem Haus auch an den trambelnden Mitbewohnern ๐Ÿ˜ฌโ˜๐ŸผEiniges Tages kam eine von Ihnen nach Hause mit einer Geige unter dem Arm ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ und als wäre das nicht genug hat sich die Nächste eine Flöte gekauft ๐Ÿคฃ Aber sie haben nach wenigen Tagen üben auch schon aufgegeben - Glück gehabt ๐Ÿ˜…
    Neben der Instabilität des Hauses kommt hinzu, dass es am Anfang noch fürchterlich kalt war. Es waren Löcher in Wänden und Boden. Außentemperatur war dauerhaft Innentemperatur. Das machte es zusätzlich zur Uhrzeit morgens sehr schwer aufzustehen. Da hat man sich nicht von der warmen Bettdecke lösen können, also ging es eingemummelt ins Badezimmer und dann in die Küche. Mir fällt es schwer um 4 Uhr im Halbschlaf Frühstücken zu müssen, aber ohne Essen war es bis zur ersten Pause nicht auszuhalten.
    Da ich früher als Jerome mit Arbeit beginnen musste, haben mich die Irish Girls jeden Morgen mit zur Farm genommen. Wir haben um 4.30 Uhr das Haus verlassen ๐Ÿ˜ด Eigentlich viel zu früh, aber man gewöhnt sich daran und letztendlich konnte ich nach Feierabend die Sonne genießen und es wurde nicht sofort dunkel.

    Zwei Mal täglich hatten wir 'Smoko', quasi eine 'Raucherpause' und später Mittag. In mitten der Gerüche nach Kaffee und Instant Nudeln (alle Asiaten aßen diese jeden Tag) saßen wir beisammen und bequatschten auch mit den Locals was wir bereits erlebt haben und was es gerade Neues in Inglewood gibt. Erstaunlicher Weise arbeiten einige von Ihnen mehrere Jahre bei dieser Farm. Das längste was ich gehört habe waren 10 Jahre! Auch junge Leute, die dort groß geworden sind, wollen Inglewood nicht verlassen..
    Heftig wie verschieden die Vorstellungen des Lebens sein können..

    Was in diesem Absatz kommt ist grausam, das muss ich vorweg sagen!
    Trotz des Wortes organisch, was einem den Gedanken einer guten Tierhaltung in den Kopf ruft, ging es immer öfter sehr rau zu! Man sieht am Fleisch sehr deutlich, wie die Tiere kurz vor dem Tod behandelt werden. Natürlich muss erwähnt werden, dass es an sich schwer ist ein Huhn zu fangen, wenn dieses sich wehrt...
    Wir hatten immer mehr 'schlechte' Stücken als Gute. Die Hühner hatten teilweise heftige Verletzungen, das Fleisch war blutig, viele Flügel gebrochen, sie hatten Blutergüsse und Prellungen! Sobald eins der Hühner im Stall verstirbt wird es einfach von den anderen gefressen. Beim Fangen der Hühner wurde gar nicht auf die Tiere geachtet. Sie wurden stark verletzt, weil sie einfach in die Box gezerrt werden. Das meist verletzte waren immer die Flügel! -Klar, denn damit versuchen sie sich loszureißen..
    Ich habe von den Anderen berichtet bekommen, dass die Chicken in den Stellen erst nicht wissen was passieren wird, aber sobald es losgeht spürt man die Angst der Tiere..sie fangen an zu 'fiebsen' und versuchen sich zu wehren..
    Noch mehr schreckliches möchte ich gar nicht aufschreiben. Das Hühnerfangen habe ich nie gemacht, nachdem mir erzählt wurde wie es dort abläuft.
    Ich habe die Hühner lebendig an der Maschine, wo sie letztendlich getötet werden, hängen sehen ..kopfüber! Wenn man das sieht dreht sich die Welt für einen Moment nicht mehr.

    Natürlich denkt man nach all dem über seinen eigenen Verzerr von Fleisch nach. Ich finde definitiv nicht gut was dort passiert! Trotzdem werde ich nicht zur Vegetarierin.
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  • Day106

    Pumkin Farm

    July 17, 2017 in Australia

    ...wir haben auf unserem Campingplatz witzige Australier kennengelernt, die sich gerade mit Reisevan und Reisekatze den 'Verpflichtungen junger Erwachsene' (dem beruflichen Werdegang) entziehen und durch das Land streichen. Sie haben uns zu einem schöneren Platz geführt direkt am Ozean ๐ŸŒŠ๐Ÿ‘๐Ÿฝ Jedoch war es da extrem windig..dennoch schön!
    Heute wollen wir mal wieder in die Bibliothek, um den kostenlosen Service vom freien WLAN und Strom ausnutzen und endlich einen Job finden.
    Den wir ziemlich nötig haben! Unsere Autobatterie lässt uns in letzter Zeit ein wenig hängen..wir müssen nun fast täglich Leute um Starthilfe beten!
    Also wir wollten los...
    Tja das Auto sprang nicht an ๐Ÿ˜ช... zu unserem Glück sind zwei Backpacker dazu bereit uns zu helfen..und siehe da! Es sind Deutsche ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ˜‚ Auch sie sind vergeblich auf der Suche nach einem Job. Und so kam es, dass wir gemeinsam viele Stunden in der Bibliothek verbrachten und uns von Instant Nudeln zum Mittagessen ernährten.
    Wir haben heute viele Farmen angerufen und eine mussten wir noch nach dem Essen zurückrufen...
    Anthony von der Kürbis Farm ๐ŸŽƒ war sehr nett und sagte uns den Job zu! ๐Ÿค— Perfekt! Wir fuhren noch schnell einkaufen und machten uns sofort auf den Weg! Leider brauchte er nur uns beide, so konnten die beiden deutschen Jungs nicht mitkommen. Als wir ankamen war es schon 23 Uhr. Es ging direkt am nächsten Morgen los mit arbeiten. Es war harte Arbeit wie ich finde. Ich musste mit anderen Mädels aus Estland (super unsympathisch) und einem Franzosen die Kürbisse grob säubern und sortieren. Wir standen zwischen den großen Kisten zum Sortieren und mussten die Kürbisse, die der Franzose uns zu warf, fangen (4-6 kg), säubern und in die Kisten einordnen. Ich hatte sofort Muskelkater, was an sich ja nicht schlecht ist ๐Ÿ’ช๐Ÿผ๐Ÿ˜… Trotzdem war es anstrengend. Ein Glück konnten wir laut Musik hören.
    Jerome hat auf dem Feld mit den Anderen die Kürbisse gepflückt. Ein paar Mal habe ich auch mitgemacht. Das ist noch anstrengender, da man dauerhaft der Sonne ausgesetzt ist und sehr schnell arbeiten muss. Zusätzlich muss man dringend auf die gefährlichen Redbacks ๐Ÿ•ทachtgeben, die oft auf den Kürbissen saßen. Sie sind klein und haben einen knall roten Rücken, wie der Name sagt...komisch vor diesen kleineren, aber gefährlichen Spinnen habe ich keine Angst, aber vor den ungefährlichen handgroßen Huntsmans schon ๐Ÿ˜ต๐Ÿค”๐Ÿ˜‚
    Ein Traktor mit den großen Kisten hinten drauf fuhr immer im Schritttempo vor und die Arbeiter mussten die Kürbisse dort reinlegen. Den letzten Tag habe ich mit einem anderen Franzosen die Kürbisse gepflückt und zu großen Haufen gestapelt, das diente dazu, dass sie schneller eingesammelt werden konnten.
    Alle Arbeiter wohnten in einem Haus auf der Farm zusammen, außer wir, wir schliefen im Auto. Wir durften allerdings die Küche und das Bad mitbenutzen. Abends saßen wir alle zusammen draußen auf der Terrasse. Später kamen auch noch zwei andere deutsche Backpacker und eine Engländerin dazu.
    Naja nach nun nur drei Tagen kam Anthony zu uns und meinte er habe leider keine Arbeit mehr..Unverständlicherweise, denn am gleichen Abend ist ein neues deutsches Pärchen angekommen, die dort nun arbeiten. Auch die anderen haben es nicht verstanden und meinten wir wären so gute schneller Arbeiter, dass es keinen Grund gibt uns zu ersetzen. Naja aber Anthony war noch ziemlich nett, er gab uns die Telefonnummer einer Hühner Farm/Fabrik und meinte wir sollen da mal anrufen und nach Arbeit fragen, die würden immer Leute gebrauchen. Und die Nummer eines Vermieters vor Ort gab er uns auch noch!
    Wir haben uns schon ein wenig darüber geärgert, aber wie immer geht es ja irgendwie weiter! Also bye bye Pumkin Farm ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ Auf ins nächste Abenteuer..
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  • Day72

    Crazy Italiener

    June 13, 2017 in Australia

    Das Jobangebot war ein kompletter Reinfall..wird wohl nichts mit Erdbeeren naschen, schade ๐Ÿ“๐Ÿ˜‹:

    Auf den Facebookpost hin hatte sich auch ein Italiener Namens Jerry gemeldet und sich angeschlossen. Als wir alle gemeinsam zur Farm fahren wollten ist dem Italiener sein Autoschlüssel gebrochen. Nun musste er erst zum Schlüsseldienst damit wir los konnten.
    So kam es, dass wir in deren Hostel mit Backpackern gequatscht haben und auf interessante Menschen getroffen sind. Eine Australierin erzählte uns wie die Stadt Brisbane entstanden ist und wie sie Australien erlebt...
    Nachdem wir ein mehr oder weniger vielversprechendes Angebot erhalten haben waren wir uns trotzdem unsicher, da die Bezahlung nur per Korb war. Daher sind wir gemeinsam in die Bibliothek gefahren, um nach besseren Jobs zu suchen. Dieses Mal konnten wir kostenlos Kaffee und Kekse genießen โ˜•๏ธ๐Ÿช๐Ÿ‘ฉ๐Ÿผ‍๐Ÿ’ป๐Ÿ‘จ๐Ÿฝ‍๐Ÿ’ป
    Da wir nichts besseres fanden, beschlossen wir es am nächsten Tag zu versuchen. Allerdings sollte das ganze anders ausgehen:

    Wir sind zurück zu unserem Campingplatz und die beiden, Junya und Jerry, haben sich angeschlossen.
    Da nur nur Jerry ein kleines Auto hatte sollte Junya bei ihm auf dem Beifahrersitz schlafen.
    Beim Abendessen am Campingplatz ließ Jerry sein italienisches Temperament raushängen..dachten wir jedenfalls! Allerdings war schnell klar, dass das nicht der Grund für sein Verhalten war. Er leidet offenbar an einer Persönlichkeitsstörung! Er wurde grundlos aggressiv und laut, sodass ein Camper neben uns ihm mit der Polizei drohte, wenn er nicht bald aufhören würde! Er wechselte innerhalb kürzester Zeit von lieb auf extrem aggressiv und wieder zurück! Als Junya in sein Auto stieg zum schlafen gehen wurde Jerry wieder aggressiv und ist mit dem Auto - Beifahrertür auf - Junya zwischen Tür und Sitz, hielt sich fest - über den Campingsplatz gefahren und schmiss Junyas Sachen raus! Eine filmreife Szene im negativen Sinne! ๐Ÿ˜ฑ
    Schnell war klar: Wir müssen von diesem Typen Abstand halten! Naja Junya stand nun da mit seinen sieben Sachen, die alle kreuz und quer auf dem Boden lagen..natürlich konnten wir ihn nicht auf der Straße übernachten lassen und ließen ihn auf unserem Sitz vorne schlafen! Es war sicher, dass wir nicht mit Jerry am nächsten Tag zum Job fahren! ..Was ein Abend ๐Ÿ˜ถ
    Morgens um 5 Uhr klopfte Jerry dann noch vergeblich an unserem Auto und fragte wann wir endlich aufstehen zum Losfahren..wir reagierten alle absichtlich nicht und so fuhr er alleine fort ๐Ÿš™๐Ÿ’จ๐Ÿ‘€ Zum Glück!!
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  • Day63

    Durststrecke

    June 4, 2017 in Australia

    Die Tage der Jobsuche vergehen und mit ihnen werden die Angebote immer weniger. Die meisten Backpacker wollen um diese Zeit gute Arbeit finden. Gut heißt ein Minimum von 22.13$ als Stundenlohn und am besten Farmarbeit, um die beliebten '88 days' für das zweite Work and Holiday Visa zu vollenden. Das wollen wir auch!
    Also pendeln wir zwischen den Campingplätzen, was wir auch müssen, denn es regnet manchmal ziemlich heftig, sodass wir fast unseren 4Wheel Drive zum Einsatz nehmen müssen ๐Ÿ˜… Wir fahren täglich in die Bibliothek und nutzen den kostenfreien Service von WLAN und Strom, um das Internet nach Jobs zu durchforsten.
    Auf Facebook haben wir den Post eines Japaners Junya gesehen, der sich auf den Weg zu einem Jobangebot einer Erdbeerfarm machen möchte und fragt wer sich anschließen mag. Wir ๐Ÿ™‹๐Ÿผ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธ!
    Morgen werden wir uns treffen und vielleicht sogar Erfolg haben ๐Ÿค”
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  • Day57

    Back on the road again

    May 29, 2017 in Australia

    Wir sind nun wieder back on the road. Unser holländisches Pärchen ist alleine weiter gereist, da sie die Ostküste schon gesehen haben und nun ganz in den Norden wollen.
    Nach Feierabend an einem Freitag kam der Chef von Aussie Orchards zu uns und meinte sie haben keine Arbeit mehr für uns, da wir alle schneller gearbeitet haben als erwartet. Erst ab der dritten Juniwoche haben sie wieder Arbeit.
    Also sind wir los, die ersten Tage noch mit dem anderen Pärchen, und uns wieder auf die Suche nach einem Job gemacht. Es ist schwierig, weil alle Backpacker jetzt im Winter arbeiten wollen und viele aus dem Norden nach unten kommen.
    Gestern waren wir wieder auf einem uns bekannten Campingplatz in Alstonville und haben dort deutsche getroffen, die dort wohnen und in der Nähe auf einer Farm arbeiten. Wir haben natürlich nachgefragt, ob wir dort vielleicht auch arbeiten könnten, aber sie wussten, dass die Farm leider keine Leute mehr braucht.
    Heute sind wir wieder auf der Ballina Rest Area Unterhalt sparen ๐Ÿ˜‰
    Ich bin gespannt wo uns es uns die nächste Zeit hinführt ๐Ÿ™ƒ
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  • Day35

    Work work work

    May 7, 2017 in Australia

    Das Daumen drücken hat geholfen, wir haben den Job ๐Ÿ˜ Mit Sanne (gesprochen Sonne โ˜€๏ธ๐Ÿ˜Š)und ihren Freund Mat wohnen wir nun zusammen wie eine kleine WG. Es gibt zwei Schlafräume, ein ganz kleines Bad und einen großen Raum mit Couch und Küche. Die Wohnung ist zwar echt ein wenig heruntergekommen, aber dennoch ist alles Luxus für uns: einen riesengroßen Kühlschrank mit Tiefkühler, eine Mikrowelle, einen Herd mit Ofen und eine Terrasse! Was will man mehr ? ๐Ÿ˜‹ Wir nutzen es richtig aus endlich frisch zu kochen! Nun kann ich Gemüse essen, wir haben Joghurt und Obst da und auch wieder frische kalte Milch ๐Ÿ˜ Herrlich ๐Ÿ˜‹โ˜บ๏ธ
    Mit Sanne und Mat sprechen wir englisch. Mat kann aber auch deutsch. Es ist witzig den beiden beim Reden unter sich in Holländisch zuzuhören, denn die Sprache klingt schnellgesprochen wie rückwärts Deutsch mit englischen Begriffen ๐Ÿ˜‚ Manchmal reden Sie aus versehen holländisch mit uns, aber wir verstehen Sie zum Teil und andersrum genauso, da die Wörter so ähnlich sind ๐Ÿ˜ Es hilft beim verständigen, wenn mal eine Englischvokabel entfallen ist.
    Nur mit einer Sache muss ich mich leider abfinden: Spinnen ๐Ÿ•ท ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ฐ Schon zwei Mal kam Sanne kreischend aus der Dusche gesprungen, weil da eine fette Spinne am Vorhang saß! Ein Glück hat es mich bisher nicht betroffen ๐Ÿ˜… Und gleich am ersten Abend als wir uns es gemütlich machen wollten, kam eine dicke handgroße Huntsman vor der Couch vor ๐Ÿ˜ฑSanne und ich standen dann natürlich schreiend auf der Terrasse und konnten die Wohnung erstmal nicht mehr betreten ๐Ÿ˜ซ Die Jungs haben die Spinne nicht weggemacht und seit dem ist sie hinter der Küche verschwunden...wir haben sie nicht mehr gesehen ๐Ÿ˜ฃ Aber wir haben mit richtig intensiven Insektenspray den ganzen Raum vollgesprüht und jetzt sind auf jeden Fall alle Kakerlaken und anderen Insekten tot. Also die Spinne hätte keine Nahrung mehr ๐Ÿค” Als wir in unseren Schlafraum ziehen wollten kamen 1000 Ameisen am Fenster durch die Wand rein ๐Ÿ˜ซ Und somit war Bronko wieder für eine Nacht unser Unterschlupf. Aber am nächsten Tag haben wir alles geschrubbt und nun ist es mehr oder weniger sauber und wir fangen langsam an uns wohl zu fühlen.
    Die Arbeit ist wirklich sehr gut, wir präparieren Macadamia Bäume. Nach einer Zeit tuen einem die Finger echt weh, aber da muss man durch und ich denke wir gewöhnen uns daran. Die Leute, die mit uns arbeiten sind auch ganz nett. Da wären einmal drei taiwanesische Frauen, die nur lachen man sie aber nicht versteht weil sie Taiwanesisch reden, und ein Franzose Thierry, der auch kommunikativ ist und mit uns englisch redet, und seit Freitag ist noch eine Australierin Hannah da. Unser Boss, der aufpasst dass wir alles richtig machen, ist ein bisschen penibel und er macht einen nur auf negative Sachen aufmerksam, aber das ist okay es ist ja sein Job das zu tun. Und dann wäre da noch ein kleiner, super super süßer, wirklich lebensfroher Hund namens Pipa, er rennt immer fröhlich in unser Haus und will gestreichelt und bespielt werden! Bei der Arbeit sitzt er oft vor Jerome unter dem Tisch oder Jerome holt ihn zu sich rauf und gibt ihm Blätter oder Stöcker und Pipa liegt dann zufrieden dar ๐Ÿ˜Œโค
    Wir arbeiten von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 16 Uhr mit zwei Pausen, einmal 30 Minuten und einmal 45 Minuten. Es ist sehr angenehm geregelt und wir sind froh, dass wir noch vom Tag haben nach Feierabend.
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  • Day29

    Main Beach

    May 1, 2017 in Australia

    So nun sind wir letztendlich ganze elf Tage mit der Truppe, vor allem den Stuttgartern, zusammen gewesen und heute haben wir uns endgültig mit einem tränenden und einem lächelnden Auge voneinander verabschieden müssen.
    Doch gerade eben, als wir dachten wir wären nun wieder alleine, begegnen wir neuen Leuten und unglaublicher Weise sind es echte Berliner ๐Ÿป๐Ÿ‘๐Ÿฝ
    Eigentlich waren wir vorhin noch enttäuscht, denn die Farm mit dem Jobangebot konnten wir nicht finden und haben die Suche auf morgen in die Bibliothek verlegt. Doch zurück am Campingplatz angekommen trafen wir wieder auf die Holländerin, die heute einen Job mit ihrem Freund zusammen gefunden hat -auf einer Macadamia Farm ๐Ÿ˜ Möglicherweise können wir auch dort arbeiten ๐Ÿ˜Ž Wir fahren morgen mit ihr gemeinsam hin und fragen - also Daumen drücken โœŠ๐Ÿฝ๐Ÿ˜
    Erwähnenswert ist noch unser Mittagessen, denn es gab Hähnchen süßsauer mit Reis ๐Ÿ˜‹ Super lecker und mit 5$ insgesamt war es auch noch echt im budge ๐Ÿ˜‰
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  • Day19

    Yamba

    April 21, 2017 in Australia

    Heute Morgen haben wir uns von unseren deutschen Freunden verabschiedet, um einen neuen Ort zu erkunden. In Yamba haben wir uns ans Ende des Steinsteges gesetzt, das Rauschen des Meeres genossen und sind an den Klippen entlang gelaufen. Dadurch haben für heute wieder vieeeel Sonne getankt und sind viel gelaufen ๐ŸŒŠโค
    Gegen Ende des Tages sind wir dann doch unseren altbekannten Leuten zum neuen Campingplatz gefahren. Dieser kostet 17$ bietet allerdings eine Dusche, eine Gemeinschaftsküche und saubere Toiletten an. Dafür sparen wir beim Abendessen, denn wir machten uns Nuggets mit Kartoffelpüree für sagenhafte 2.50 pro Nase ๐Ÿ‘๐Ÿฝ
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  • Day18

    Thora

    April 20, 2017 in Australia

    Nachdem wir uns Nambucca Heads angesehen haben, dort aber leider keinen Stellplatz für die Nacht gefunden haben, sind wir weiter zu einem Campingplatz an einer Landstraße gefahren. Nicht der beste, aber kostenlos. Und wir haben andere Backpacker getroffen -deutsche ๐Ÿ˜Ž Dadurch war der Platz nur noch Nebensache und wir hatten einen netten Abend alle zusammen.Read more

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