• Raja Ampat -> Jakarta

    Yesterday in Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

    Um 6:30 war es dann soweit. Vor lauter Traurigkeit benommen schlenderten wir ein letztes Mal den Steg entlang zu unserem Transferboot zurück nach Sorong. Begleitet wurden wir dabei immerhin von einem wunderschönen Sonnenaufgang. Ein letzter Blick auf das Riff, auf die Häuschen und ein letzter Wink dem Personal entgegen und schon ging’s los. 2 h Fahrt.

    In Sorong angekommen, mussten wir ca. 3 h warten. Das war die beste Option, da der Flughafen in Sorong eher nicht so cool ist. Also saßen wir auf der Terrasse in einem Café und haben das Beste aus der Zeit gemacht.

    Dann ging’s zum Flughafen und erstmal warten, bis der Schalter aufmacht. Und wieder dasselbe Chaos mit Lion Air wie schon auch beim Hinflug. Fürs Übergepäck – wir konnten nur 10 kg buchen – musste man quer durchs Gebäude in ’ne kleine Kaschemme, um zu bezahlen, während am Schalter alle drauf warten mussten 😅 dann haben wir erfahren, dass es kein Direktflug ist wie gebucht, sondern einfach in Makassar umgestiegen wird. Diese Schlawiner. Und wieder 2 h warten auf den Abflug.

    In Makassar angekommen war’s auch richtig super. Wir kamen an Gate 8 raus und mussten auch wieder in Gate 8 einsteigen. Aber, warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht. Also einmal 2 km durch das ganze Flughafengebäude und -prozedere durchmachen, um dann quasi wieder da zu sein, wo man rausgekommen ist. Wir kamen am Ende just in time genau richtig zum Boarding. Und wieder ein paar Stunden Flug nach Jakarta.

    Endlich in Jakarta angekommen und Gepäck geholt und raus. „Wo ist denn das Grab-Taxi?“ Olli hat geregelt und es ging los quer durch die City zum Hotel. Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon 15 h unterwegs.

    Nach dem Einchecken wollten wir noch was essen. In einem 5-Sterne-Hotel sollte das doch kein Problem sein. War es aber. Als erstes sind wir in der Library Bar gelandet. Da hat sich der Kellner einfach verflüchtigt wie ein Mitarbeiter im Baumarkt. Und irgendwie war’s komisch da. Also runter zum normalen Restaurant. Das war aber eigentlich eher schickimicki. „Do you have Burgers?“ „No, yes, we have Miniwagyuburgers“… „Ey, ich will eigentlich jetzt nur ’n scheiß Burger“ sollte an dem Abend noch öfters leise am Tisch fallen. Am Ende haben wir ’n leckeres, aber teures und portionstechnisch eher kleines Essen gehabt, inkl. unnötig komplizierten Vorgängen. Aber: wir hatten gegessen, sind angekommen und freuen uns auf die nächsten zwei Tage Moloch, auch wenn es irgendwie unwirklich ist, waren wir doch noch am Morgen mitten im Paradies.
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