• Donjaclaudia
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Palma de Mallorca

Meine Belohnung für dreieinhalb Wochen auf der Baustelle in unserem Zuhause nach einem Wasserschaden. Ich belohne mich mit sechs Tagen und Nächten in der Hauptstadt von Mallorca. Read more
  • Trip start
    March 8, 2026

    Abfliegen und ankommen

    March 8 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Von zuhause zum BER. Ich habe mir den Sonntag vom Probenwochenende geklemmt und bin entspannt nach dem Mittag Richtung Flughafen Berlin aufgebrochen. Es hatte alles geklappt. Das Auto steht im Parkhaus und die Reise konnte starten, diesmal mit Eurowings. Kofferabgabe ist da an einer anderen Stelle als bei easyJet, was ich sonst gewöhnt bin. Mohnkuchen und Kaffee gab’s bei der Berliner Kaffeerösterei und etwas Reiseliteratur habe ich mir in dem kleinen Buchladen gekauft. Und – ich habe einen Falke –Strumpfladen entdeckt. Da konnte ich gleich noch ein paar passende Socken erwerben. Im Flieger dann alles okay, zweidreiviertel Stunden sind ja auch auszuhalten bis Palma de Mallorca. Die Taxis übrigens kommen da im Sekundentakt an. Sehr komfortabel.
    Auf mich wartete eine Premium Suite im Hotel Saratoga, im Zentrum nahe der Altstadt. 38 m² ganz für mich allein. Das Einchecken verlief problemlos und nun galt es nur noch, den Hunger zu stillen.
    Enoteca 1918 draußen, mit Heizung 🤩. Ochsenbäckchen und ein dominikanisches Kakaoparfait ließ ich mir schmecken. Es war schon spät. Ein leichter Regen und kühle Temperaturen trieben mich in mein Hotelzimmer.
    Die Mallorquiner tragen noch Winterkleidung - das gibt mir zu denken.
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  • Hotel Saratoga

    March 9 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einer erholsamen Nacht habe ich heute Morgen erst einmal ganz kurz die Gegend erkundet. Links vom Hotel, nur wenige 100 m entfernt, gibt es ein Museum der Kunst.
    Noch rechtzeitig habe ich es zum Frühstück geschafft. Das geht an den Wochentagen nur bis 10:30 Uhr. Hab ich mir eine ordentliche Portion von vielen Dingen gegönnt und dann das Hotel erkundet. Es hat drei Pools auf verschiedenen Ebenen, davon eine oben auf der Dachterrasse. Von hier kann man prima die Aussicht über Palma vom Liegestuhl aus genießen.
    Die Sonne meint es heute recht gut – will heißen, es gibt nur ein paar kleinere Wölkchen ab und zu.
    Der beheizte Pool mit Sauna nebenan befindet sich auf der untersten Ebene, gleich in der Nähe vom Frühstücksrestaurant. Logischerweise habe ich gleich die Whirlpool-Funktion ausprobiert.
    In diesem Pool kann man sogar ein paar Längen hin und her schwimmen.
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  • Pferdeabenteuer

    March 9 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach einer Umrundung der Kathedrale laufe ich auf die Pferdekutschen zu. Ein Pferd hat es mir angetan, und es kommt mir auch ein bisschen entgegen. Der junge Mallorquiner davor wittert seine Chance und nach einem kurzen Handel und etwas Rabatt lasse ich mich auf eine 25-minütige gemütliche Altstadt-Tour ein. Das war eine gute Entscheidung. Ich genieße es, nach diesem langen Fußmarsch (zumindest für mich war er lang), mich durch die Gegend schaukeln zu lassen. Es gibt doch sehr idyllische Fleckchen in der Altstadt von Palma de Mallorca.
    Nach dem Ausstieg finde ich nach 50 m rechts den Weg zu einem Café in einem Innenhof. Da bin ich ganz alleine. Mandelkuchen und zwei Kaffee Americano con leche finden den Weg in mich hinein. Ein wunderbarer Platz zum Ausruhen und Auftanken. Gegen 15:00 Uhr schlendere ich zurück in Richtung Hotel, vorher noch eine Pause am Yachthafen und dann mache ich Station in dem Café und Restaurant beim Museum der Kunst.
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  • Blumen und eine Überraschung

    March 9 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach der ausgiebigen Pause bei einem Aperol und Oliven schlendere ich zum Hotel zurück. Ich mache einen kleinen Umweg durchs Viertel und habe immer noch im Kopf, dass ich doch gerne ein paar Blumen für das Hotelzimmer für mich hätte. Ich frage in einem Einkaufscenter nach und siehe da – mir wird geholfen. Glücklich mit einem schönen Strauß Ranunkeln komme ich im Hotel an und entdecke in meinem Zimmer eine Überraschung des Hotels. Sekt und Leckereien für mich ganz allein.❤️
    An der Rezeption gab es dann tatsächlich eine Vase für mich. Die erste Variante hatte ein Loch, das hab ich erst beim Befüllen in meinem Zimmer bemerkt, aber der Concierge konnte mir mit einem weiteren Exemplar weiterhelfen.
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  • Dienstag so lala

    March 10 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Tatsächlich war das heute ein etwas ruhiger, um nicht zu sagen, langweiliger Tag. Frühstück und etwas Handarbeit auf dem Balkon, dann schwimmen im beheizten Pool und später noch ein überraschend leckeres spätes Mittagessen. Mit Tomatensalat ,frischem Olivenöl und gerösteten Paprika in Olivenöl. Das war alles sehr köstlich.
    Anschließend war ich am Yachthafen gucken, warf einen kurzen Blick auf das Hard Rock Cafe und schlenderte dann irgendwie durch die kleinen Gässchen zurück. Auf einem wilden Grundstück pflückte ich mir eine gelbe Korbblume. Inzwischen hat sie es geschafft, in meiner Vase wieder aufrecht zu stehen. Im Park in der Nähe des Hotels gab es dann noch einen Matcha Latte und ein richtig leckeres Schoko Törtchen. Ein schöner Platz, um dem Treiben im Park mit Hunden und Menschen zuzuschauen.
    An diesem Abend ging es sehr zeitig ins Bett.
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  • Ausflug zum Keramikmarkt

    March 11 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Der Tipp von der KI war heute Fira del Fang. Die alljährliche beliebte Keramikmesse in Marratxi.
    Töpfermärkte finde ich ja eh super. Nach einem morgendlichen Spaziergang durchs Viertel und einem ausführlichen Frühstück entschied ich mich dafür, diese Messe in einem etwas entfernten Ort zu besuchen. Taxi gebucht und losgefahren. Eine knappe halbe Stunde später und für etwa 23 € wurde ich dann an diesem etwas beschaulichen Ort abgesetzt. Stände mit Keramik und jede Menge Schulkinder…
    Es war eine gute Idee. Ich bin mit diversen Schätzen wieder aufgebrochen. Für den Rückweg nahm ich mir dir etwas ökologischere Variante vor. Laufen bis zum Bahnhof (es waren dann etwa 2 km) durch das Örtchen Marratxi bis zur Espacio und dann mit dem Zug nach Palma zurück. Vorher noch einen Cappuccino in einer ziemlichen Vorortspelunke😅. Immerhin.
    Das Internet verwies auf die Möglichkeit, mit der Bankkarte am Bahnhof kontaktlos einzuchecken. Das ist mir dann tatsächlich auch gelungen und ich bin auch in die richtige Richtung, nämlich nach Palma eingestiegen. Die 2 km vorher waren etwas schweißtreibend, aber doch irgendwie auch idyllisch. Ausgestiegen bin ich in Palma Estacio intermodular. Nach etwa 800 m fand ich mich dann wieder in meinem Hotel Saratoga ein.
    Nach einer kurzen Meditation Badeanzug an und ab in den beheizten Pool.
    Irgendwie war’s in Marratxi wärmer 😅.
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  • Mittwochabend

    March 11 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

    So idyllisch der Rückweg von Marratxi war, so hungrig war ich dann. Das Hotel bot leider keine Möglichkeit, so dass ich mich auf den Weg in die Altstadt machte. Aus einer Kirche drang bezaubernde Musik. Ich hatte Gelegenheit, durch die gläsernen Scheiben ins Innere zu schauen und sah ein Orchester nebst Chor bei der Probe. Ein weiterer Zaungast, Lorenzio, seine Zeichens Saxophonist in seinem Jazzclub, fand heraus, dass es sich um ein leider privates Event handelte. Wohl für Politiker am gleichen Abend um 19:00 Uhr. Es könnte Mozarts Requiem gewesen sein. Ich wär gern als Zuhörerin dabei gewesen. Aber nun gut, das war nicht vorgesehen.
    Eine gute Gelegenheit, doch noch direkt am Meer vorbeizuschauen. Mit einem hervorragenden Blick auf die berühmten Kathedrale gegenüber. Und dann war es aber auch wirklich Zeit, mir etwas zu essen zu suchen. Meine Idee - gemütlich sitzen und richtig gut essen. Das ist mir dann tatsächlich auch gelungen. Ich folgte meinem Impuls bog, irgendwann links ab, schlenderte durch schmale Gässchen und stand vor einem Gebäude, dass sich als Restaurante Botanic (nebst Hotel) entpuppte. Der Concierge nahm mich sehr freundlich in Empfang und zeigte mir das ganze Anwesen, einschließlich Garten. Da es noch etwas Zeit war bis zur Restauranteröffnung wurde mir die Gelegenheit geboten, im Garten unter einem Heizpilz zu warten, mit einem leckeren Getränk und später dann in das gemütliche Restaurant zu wechseln.
    Die Speisekarte erwies sich als sehr gute Alternative zu den üblichen touristischen Speiseangeboten. Wie mir der Kellner erklärte - in Deutsch übrigens - ist es herrschende Philosophie, die Pflanzen als Star auf den Teller zu bringen (meine Wortwahl).
    Ich war so begeistert, so glücklich und zufrieden von diesem Angebot.
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  • Donnerstag gemäßigt

    March 12 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Einen richtigen botanischen Garten hat Palma nicht. Immer nur so kleine Oasen mit mehr oder weniger Grün. Stille zu erhaschen, ist noch schwieriger. Entweder die kleinen Gässchen, Kirchen oder eben Parks 🤷‍♀️. Der Jardin, den ich mir ausgesucht hatte, war früher mal zum Bischoff zugehörig. Eine kleine Insel mitten im Trubel.
    Eine freie Bank gab es und ich hatte meine AirPods dabei 😅. So konnte ich den Roman von Ildiko von K. beenden.
    Den Rest des Tages verbrachte ich mit dies und dem. Ein Besuch in einer Lingerie blieb wieder einmal erfolglos. Die Versuche, mir am Mittelmeer Kleidung zu kaufen, kann ich wohl lassen. Wobei - der eine Laden auf La Palma?…🥰
    Schwimmen und etwas Sauna, dann auf zum japanischen Abendessen bei Izakahya, laut TripAdvisor das zweitbeste Restaurant hier.
    Nun ja, es war ok. Die Speisenauswahl im Menü hat mich ziemlich gefordert. Ich bin dann dem Vorschlag des engagierten Kellners gefolgt.
    Wie sich abends im Bett herausstellte, war die Speisenauswahl förderlich für restless leg. Wohl zu viel Histamine in Soja und Co.
    Besser nun Wasser, Früchte, Gemüse… 😬. Wieder etwas gelernt
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  • Freitag sonnig und entspannt

    March 13 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Ausgerüstet mit allem, was Frau so für Stadtbummel mit unbekannten Details braucht, machte ich mich vormittags auf den Weg Richtung Kathedrale. Inzwischen kenne ich schon so manche kleinen Gässchen und auch Abkürzungen. Noch in Hotelnähe betrat ich San Creu. Eine alte katholische Kirche, wichtig für verschiedene Zeremonien hier.
    Etwas später…
    Diesmal war Sa Llotja offen. Letztens noch wegen des Konzertes für die Öffentlichkeit unzugänglich. Bei diesem beeindruckenden Gebäude handelt es sich um das alte Zunfthaus. Ich verweilte hier längere Zeit, sang O vos Omnis leise vor mich hin und hörte dann über meine AirPods das Lacrimosa von Mozart.
    Später noch Werft und Cappuccino in einer Coktailbar am Meer.
    Zum späten Mittagessen zog es mich wieder ins Restaurant Botanik, Teil des Can Borsay Hotels. Der Portier erkannte mich wieder.
    Und nun sitze ich satt, zufrieden, glücklich im Restaurante botanic. 🥰.

    Später werde ich mir ein, zwei Zimmer zeigen lassen. Mal schauen, wofür die Gäste hier 450 € pro Übernachtung ausgeben…
    Nun, für mich habe ich dies Option abgewählt - so sehr gefällt es mir hier nicht.
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  • Flamenco

    March 13 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Freitag eröffnete das Festival Paco de Lucía hier in Palma. Paco war ein berühmter Gitarrist.
    Um 20 Uhr begann die Eröffnungsvorstellung mit Maria Terremoto im Teatre principal. Volles Haus, 25 Minuten Ansprachen, ein begeistertes Publikum.
    Verstanden habe ich nicht wirklich etwa, ggf. den Sinn.
    Neugierig war ich auf die Flamenco-Vorstellung von Maria. Unterstützt wurde sie von zwei Männern, die mit Füßen und Händen den Takt schlugen und von einem virtuosen Gitarrenspieler. Maria, sehr sexy mit ihren Rundungen in engen langen Kleidern war schon eine Augenweide. Flamenco ist, wie ich jetzt verstanden habe, so ein langer Frauengesang, der irgendwie ständig klagt und anklagt, beziehungsweise sich irgendwie beschwert. Und das mit voller Power, Hingebung und in einer Lautstärke , die mir den Finger ins Ohr trieb. Mein Platz in der Loge im ersten Rang war prima. Ausgekleidet mit rotem Samt und insgesamt sechs Sitzplätzen. Das einheimische Publikum zeigte sich sehr begeistert und ging richtig mit.
    Ich hatte irgendwie den Tag über bereits Kopfschmerzen und die wuchsen sich angesichts dieses Stresspegel so richtig aus. Eine Pause gab es nicht, so hielt ich bis zum Ende tapfer aus. Für Flamencokenner war es sicherlich eine Sensation, ich hab mich nur noch in mein Bett gewünscht. Kenne ich jetzt also – Flamenco!
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  • Abschied

    March 14 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    Hotel-Checkout 12 Uhr - Abflug: 20:25 Uhr
    Diese Diskrepanz gilt es auf zu füllen. Aber womit? Meine Frage nach einem Late Checkout verschafft mir immerhin eine halbe Stunde mehr. Und ich buchte eine halbe Stunde Frischmach-Zeit in der Dusche für 16:30 Uhr.
    1 Stunde chillen in der Hotellobby im ersten Stock, dann wurde es Zeit für einen Lunch im siebenten Stock. Ich bin die Erste, suche mir einen richtig guten Platz aus und habe einen fantastischen Blick hin zum Hafen.
    Später kommen dann noch verschiedene Gäste. Ich genieße ein wunderbares Mittagessen mit allem drum und dran. Später gehe ich auf das Rooftop im achten Stock, stelle aber anhand der Regentropfen fest, dass ich vielleicht doch nicht mehr spazieren gehen werde. Kurze Zeit später zeigt sich aber die Sonne. Die Boote im Yachthafen glänzen in der Sonne. Das ist doch ein schöner Abschluss.

    Mit dem Taxi zurück zum Flughafen, anstehen bei Eurowings zum Koffer einchecken, Abflug-Gate suchen und dann sitzen. Gazpacho und Salat - es wird noch ein langer Abend. Mit zwei Holländern nebenan komme ich ins Gespräch. Sie waren eine Woche Radfahren. Ein nettes munteres Gespräch.
    Der Pilot fliegt zwanzig Minuten bis Berlin heraus. Die doppelte Zceit braucht es am BER, bis mein Koffer kommt.
    Kurz vordem Ausgang in Richtung Parkhaus kaufe ich noch ein Baguette - es ist fast Mitternacht und die Fahrt wird 1,5 Stunden dauern.
    Gegen 2 Uhr morgens falle ich in mein Bett. Herrlich!
    Wie schön es doch zu Hause ist. Eigentlich hätten 4 Tage auch ausgereicht…
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    Trip end
    March 14, 2026