• Heiligabend im Stall von Idamera

    December 24, 2024 in Turkey ⋅ ☁️ 11 °C

    Ganz traditionell begehen wir den Heiligen Abend, nämlich in einem Stall, umgeben von Kühen und der Familie von Ferit. Sie haben uns eingeladen mit Ihnen Glühwein zu trinken und Weihnachtslieder zu singen. Wir hatten den Bauernhof als Übernachtungsplatz gewählt, nicht wissend, dass sich dieses romantische Event anschließt. Zum Abschluss gab es noch einen Whisky mit Ferit. Im Kuhstall hatten wir das auch noch nicht. Die Kühe mochten den rauchigen Geruch! 😄
    Der Bauernhof „Idamera“, umgeben von Olivenbäumen, liegt in den Hügeln unweit der Stadt Edremit.
    Ferit und Gudrun arbeiten nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Sehr vorbildlich und ökologisch. Sie haben ein offenes, gastfreundliches Haus, wo man gerne auch mithelfen kann. Die Olivenernte ist gerade zu Ende gegangen.
    Nach einem köstlichen Frühstück in der großen Wohnküche, kaufen wir in ihrem Hofladen leckere Sachen ein.

    Die Anfahrt zu der türkisch/österreichischen Familie ist im letzen Drittel etwas abenteuerlich, aber machbar.

    https://g.co/kgs/AJwnd2e İdamera
    0530 920 86 76
    Vorher statten wir dem alten Städtchen Bergama noch einen Besuch ab. Bekannt ist der Ort vor allem wegen der, oberhalb auf dem Berg liegenden antiken Stätte Pergamon. Wir haben sie im letzten Jahr besucht, konnten aber nicht bei Mustafa essen, das Lokal war brechend voll. Er hat das sehr bedauert. Jetzt im Winter ist es möglich und wir lassen es uns gutgehen mit hervorragender türkischer Küche. Es regnet zwar, aber der Freude tut das keinen Abbruch. Ein sehenswerter Ort auch wegen der berühmten Ruine der großen Moschee.

    Nach diesen unvergesslichen Momenten in Bergama und bei Ferit und Gudrun geht’s weiter zur Fähre nach Çanakkale. Die Überfahrt nach Ecebat war ruhig trotz des stürmischen Wetters. Die Dardanellen sind zur Zeit stark befahren von Kriegsschiffen, sogar ein U-Boot fuhr langsam vorbei. Die Welt ist in Bewegung. Wir sind im europäischen Teil der Türkei angekommen.
    Die Nacht am Meer verläuft stürmisch, die grauen Wolken jagen dahin. Bald ist die griechische Grenze in Ipsala erreicht.
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