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Kleine Runde

A 23-day adventure by Druffunwech Read more
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    🇬🇷 Δημοτική Ενότητα Αμαλιάδας, Griechenland
  • Durch Albanien nach Griechenland

    June 25 in Greece ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach dem Unwetter wieder Sonne am Morgen. Klamotten halbfeucht zusammen gepackt und weiter geht's, Richtung Olivenöl.
    In Podgorica an der Tanke sehen wir drei holländische, seltsame Autos. Alt, verranzt, Dachgepäckträger und darauf die seltsamsten Sachen: Skelett, Puppe, ein BH (in der Grösse passend für die Freiheitsstatue) und sonstigen unsinnigen Plunder. Aber alle drei mit Startnummern.
    Hä?
    Startnummern?
    Also nachgefragt und die Antwort war:
    This yearˋs summer garbage run.

    Aha.

    Da fahren wohl rund 1000 Autos, alle mindestens 20 Jahre alt und nicht teurer als 1000 Euro, von Österreich über Kroatien nach Albanien und zurück. Es kamen uns jede Menge entgegen! Dabei gibt es immer mal wieder irgendwelche verrückten Aufgaben zu lösen ... und die Hilfe von Pannendiensten sei verpönt..
    Ja neeee, is klar, ne! 🤪🤪🤪

    Wir also wieder rauf auf unsere neumodischen Tempomat-Schüsseln und der nächsten Hitzeschlacht entgegen.
    Fahren, fahren, fahren, nix Besonderes.
    Ein Auge auf der Fahrbahn, eins Richtung Himmel.
    Uijuijui, dat wird da oben aba janz schön schwatt. Lass uns doch mal da vorne rechts ran und rein.
    Überdacht und mit leckerem Essen lässt es sich aushalten, echt Leuts, gar nicht so schlecht.
    Nachdem Hähnchen und Reis den Weg des geringsten Widerstandes hinter sich hatten, waren auch die Wolken fort und die letzten 30 Km bis Tepelene zeigten sich von ihrer schönsten Seite.

    Hotel Vjosa in Tepelene.
    35 Euro fürˋs Zimmer inklusive überdachter Stellplatz für die Mopeds.
    Duschen, Licht aus, schnarchen.

    Heute morgen dann früh losgefahren. Noch rund 90 Km bis zur Albanisch-Griechischen Grenze. Neue Strasse, guter Asphalt und ein lecker Kurven-Menue mit reichlich Überhol-Dressing und als Nachtisch die übliche Wartezeit an den Grenzen.
    Dann endlich der erste Meer-Blick mit mehr Meer, als das Auge schauen kann.
    Oder, wie mein Freund Andi jezt sagen würde:
    Nun stehˋ ich hier am Mittelmeer
    und habe keine Mittel mehr. 😅

    Gisi hat sich einen Campingplatz auf der Insel Lefkada ausgesucht. Dort sitzen wir gerade und geniessen unsere schöne gemeinsame Zeit ♥️
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  • Another day in paradise

    June 23 in Montenegro ⋅ ☀️ 26 °C

    Tag x
    Ankunft Camping Dodosi am 21.06

    Nach dem Durmitor Kurvengeschlängel verschlägt's uns dann auf einen einsamen Campingplatz in Montenegroˋs Süden in der Nähe zur Albanischen Grenze am Skadhar See.
    Es ist heiss, heiss, heiss als wir ankommen und wir wollen Abkühlung, Abkühlung, Abkühlung. Also rein in den Fluss, der träge da vorne an uns vorbei fliesst.
    Platsch und staun:
    Νix kühl, die Brühe ist so warm, dass die meisten Fische sich ˋne Klimaanlage leisten.

    Dann endlich verschwindet die Tageshitze und die schönste Zeit des Tages beginnt. Schön warm, noch hell und die Tiere kommen zum Vorschein. Viele Tiere, die ich so nah und so vielfältig bisher nicht erlebt habe. Kühe grasen im Fluss an den Seerosen, weisse und graue Reiher sind dort, Bienenfresser, Wiedehopfe, Pirole, Flussseeschwalben, Wasserschlangen und haufenweise Schwalben tummeln sich vor uns. Freilaufende Esel, Pferde und Kühe noch dazu.
    Vielfalt der Natur, dabei aber extrem wenig Mücken und sonstiges fliegendes Piekszeug. Tja, woran hat's gelegen? 😁
    Fliegendes Bio-Autan sozusagen.

    Die Wettervorhersage war so lala, ja, könnte Regen geben, aber eigentlich eher nicht. Hat mich später an den Witz erinnert, bei dem ein Anrufer sich beim Wetteramt über die Vorhersage mit den Worten beschwert :
    "Die Feuerwehr pumpt gerade ihr 'heiter bis wolkig' aus meinem Keller" 🤬.
    Siehe nächster Footprint….
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  • Durmitor-Nationalpark

    June 21 in Montenegro ⋅ ☀️ 28 °C

    Tag 9 (schon)

    Durmitor Nationalpark in Montenegro.
    Raus aus der Hitze unten und hoch in die Berge. Die ganze Tour spielt sich zwischen 1500 und 1850 m Höhe ab. Tolle Landschaft, viel und weit zu schauen und teilweise großartige Aussichten. Die einzige Strasse sehr schmal, oftmals eng, sogar wir mussten hier und da zirkeln, um an entgegenkommenden Autos vorbei zu kommen. Geschwindigkeit irgendwas zwischen 40 und 60 Km/h. Für uns Touristen wunderschön, erhaben und beschaulich, aber für die Einheimischen....? Mal eben zum Einkaufen ins nächste Städtchen? Neeee neee, lass ma sein, Karl-Heinz, so'n bischen Ketchup auf's Brot reicht auch mal.
    Irgendwann wird einem dann doch schwindelig vom dauernden links rechts links rechts und der innere Schweinehund bittet um 1000..., nein 700...., na gut, wenigstens 500 m geradeaus.
    Nö, gibbet net, da musser durch, der Lurch.

    Dann doch, zum Abschluss die letzten 50 Km bis Podgorica am Fluss entlang, endlich wieder surfen. 80 auf die Uhr, Tempomat rein und wuuuuusch.

    Wir wollten in den Bergen in der Kühle bleiben, aber die nächsten Tage wird‘s im Hinterland regnerisch. Hmm. Regen oder Hitze? Ihr kennt uns und wisst, dass wir uns NIE für Regen entscheiden. Deshalb Blinker rechts Richtung Küste. Wir landen auf einem kleinen familiären Camping direkt am Fluss des grossen Wasser-System des Skadar-See. Perfekt!
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  • Nach Montenegro

    June 20 in Montenegro ⋅ ⛅ 28 °C

    Sehr schön durch Bosnien nach Montenegro und viele viele Tunnels und Kurven gefahren. Endlich wieder Grenzübergänge - aber kein Vergleich zu letztem Jahr! Die wollten sage und schreibe nur den Personalausweis und einmal den Fahrzeugschein sehen! Da sind wir uns besseres gewohnt!
    Jetzt sitzen wir gemütlich vor einem Camping-Hüttchen. Gisi stürzte sich in die eiskalten Fluten und überlebte knapp.
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  • Ploce

    June 18 in Croatia ⋅ ☀️ 26 °C

    Tag 4 oder 5
    Immer noch Ploce
    Camping: Was ist das Besondere daran?
    Warum "tun wir uns das an" ?
    Die meisten Leute in unserem Alter wollen Luxus und Bequemlichkeit im Urlaub und schon beim Gedanken an Zelten und Camping verdrehen sie mindestens innerlich die Augen. Wir nicht. Und das ganze Geschmodder mit Transport, Auf/Abbau, Luftmatratze, Gaskocher usw. ist für uns kein Bäh, genauso wenig wie die Mücken und Wespen und sonstige krabbelnde Wesen. It's not a bug, it's a feature oder auf deutsch:
    Das gehört dazu, wir wollen das so.

    Heute morgen im Zelt, kurz vor dem Aufwachen war ich zugedeckt von einer warmen Kakophonie von Geräuschen, die mich in meine glückliche Kindheit und Jugend auf dem Dorf zurückführte.
    Bienen in der Hecke, dicke Junikäfer, die mit diesem speziellen tiefen Brummton über das Zelt fliegen, immer wieder unterbrochen von einem Pirol. Zwei Bachstelzen, die sich um irgendwas neben dem Zelt streiten. Dazu das regenähnliche Rauschen der Blätter der Bäume um uns herum. Und als i-Tüpfelchen noch die Sonne mit blauem, wolkenlosen Himmel bei sommerlichen Temperaturen.
    Und die Zeit, die nicht mehr rast, sondern wieder wie damals, als der Tag noch mindestens 40 Stunden hatte, zögerlich vorbeifliesst.

    Unbezahlbar.

    Das alles gibt es in einer geschlossenen Erwachsenenwelt nicht mehr, in der man sich nur noch in abgekapselten eigenen Welten bewegt. Seien es die Wohnung, der Arbeitsplatz, das Auto, oder auch ein Spaziergang. Weggesperrt von allem.
    Eingesperrt in künstlicher Abstraktion dessen aktueller Höhepunkt für mich die künstliche Intelligenz und deren Konsequenzen darstellt.

    Aber dann!!

    Das Leben ist wie eine Klobrille - man macht viel durch.

    Immer noch Ploce
    Gestern war für Gisi scheisse und zum Kotzen. Wörtlich. Wir vermuten einen Virus. Ob Montezumas Rache oder sonstwas.... keine Ahnung.
    Jedenfalls hat sich meine Holde immer in der Nähe zu Villeroy&Boch aufgehalten und deren Keramikabteilung auch während des ganzen Tages regelmässig aufgesucht. Wir ziehen vorübergehend mit unserem Zuhause gleich hinters WC-Häuschen. Ihr lapidarer Kommentar dazu: Jetzt 'ne Darmspiegelung... sauber genug bin ich ja.
    🤣🤣🤣

    Tag 6
    Heute geht‘s schon besser.
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  • Küstenstrasse Kroatien

    June 14 in Croatia ⋅ ⛅ 28 °C

    Tag 2
    Tolmezzo - Sukosan
    Also heute die nächsten 350 Km Richtung Süden. Gab's was Besonderes ausser links rechts links rechts links links überhol links rechts und dann das Ganze wieder von vorne? Klingt irgenwie langweilig, odrrrr?
    Aber hey Leuts, echt net! Du gleitest so mit irgendwas um die 80 Sachen von einer Kurve zur nächsten und kommst dann in so eine Art Flow, wo du nicht mehr aktiv fährst, sondern nur noch rollen lässt. Goil!!
    Und ich werde nicht müde zu wiederholen:
    Diese Küstenstrasse ist ein Muss 🤘🤘🤘

    Ach ja, Moppeds hat's hier ohne Ende! Ich fühle mich teilweise wie eine chinesissche Winkekatze, so sehr viele Moppeds kommen uns entgegen. Erinnert mich stark an damals, 1986, da war's genauso! Scho scheeeeee 😊
    Gisi vorneweg und überholt alles und jeden. Autos, Anhänger, WoMos, Busse und auch andere Moppeds, da kennt sie nix, harr harr 🥰.
    Gerade eben noch lecker gegessen, zum Nachtisch ein Eis zum Verdauungsspaziergang im netten Städtchen Sukušan und schon liegen wir wieder auf'm Bett und lassen den Tag Revue passieren...
    Geht's uns gut?
    Nein.
    Uns geht's sehr gut 🤘🤘🤘
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  • Tolmezzo

    June 13 in Italy ⋅ ⛅ 22 °C

    Tag 1
    Untereggen - Tolmezzo
    Die ersten 450 Km durch die Berge, an den Dolos vorbei und natürlich auch an vielen Autos. Schönes Wetter, im Tunnel schon mal auch nur 16 Grad, aber ansonsten immer über 20 und seltenst auch mal 30 Grad. Also top.
    Jetzt, im Bett sitzend liegen, eine grosse Pizza im Bauch und die Moppeds unter uns im Hinterhof wohlbehalten abgestellt, heisst es nur noch:
    Schleep well
    in your Bettgestell
    and fell you ronnr,
    schleep you dronnr
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    Trip start
    June 13, 2026