• Karpaz Region und die Esel

    Nov 6–10, 2025 in Cyprus ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser letztes Ziel auf Zypern soll die Karpaz Region sein, eine schmale, rund 80 Kilometer lange Halbinsel im Nordosten Zyperns, die für ihre unberührte Natur und die Wildesel bekannt ist. Auf dem Weg dorthin treffen wir zunächst noch einen Bekannten an der Ayia Napa Marina. Rob kennt Dinos von einer Angelmesse in Wien. Es folgt daher ein Fachgespräch im Le Deli Robuchon, zu dem ich nicht viel beitragen kann 😅 Der kleine Marina-Hafen sieht noch sehr neu und nobel aus. Wir gehen dort später noch Essen und übernachten dann auf dem Parkplatz dahinter. Am nächsten Tag geht es zunächst über die Grenze und dann nach Girne, um schonmal die Fährtickets für die Rückfahrt zu reservieren. Dann fahren wir weiter bis zum Ayfilon Strand in der Karpaz Region. Direkt am Restaurant Oasis stehen die Überreste einer griechisch-orthodoxen Kirche. Nebenan gibt es alte Bodenmosaike. Insgesamt eine traumhafte Kulisse, so entscheiden wir uns, hier Essen zu gehen und zu übernachten. Bei der Ankunft haben wir bereits den ersten wilden Esel etwas weiter weg gesehen.
    Am nächsten Tag machen wir uns auf die Suche und fahren zunächst die Westseite der Halbinsel hoch. Hier ist die Natur größtenteils noch unberührt, dafür wird der Weg immer abenteuerlicher. Die scheuen Wildesel sehen wir hier nur von Weitem. Der Weg wird immer steiniger, wir schleichen uns weiter voran und entscheiden irgendwann, auf die andere Seite zu fahren. Dort sollen die Esel Touristen gewöhnt sein und auch an der Straße stehen. Der Weg führt ein Stück hinauf und ist ziemlich herausfordernd, bis es irgendwann dann leider unmöglich wird weiterzufahren, da unsere Gaskästen hinten nicht viel Spiel zulassen. Also heißt es, den ganzen schmalen Weg rückwärts zurück... puh. Ich laufe zu Fuß vor und versuche mit aufzupassen. An einer Stelle finden wir dann eine Möglichkeit zu wenden. Gott sei Dank. Nun heißt es, den ganzen Offroad-Weg wieder zurück. Was für ein Abenteuer... das sich landschaftlich auf jeden Fall gelohnt hat.
    Die Ostseite ist fast bis zum Ende mittlerweile geteert. Hier warten die Esel tatsächlich schon auf Möhren oder Carob der Touristen. Wir lassen es uns nicht nehmen und steigen aus, um die Esel zu füttern 😊 Später machen wir Rast an einem Restaurant, auch hier treffen wir auf einen Esel. Beim Salatessen dann werden wir von insgesamt 7 Katzen genauestens beobachtet. Bevor es dunkel wird, wollen wir schon näher Richtung Girne zurück. Am übernächsten Tag werden wir die Insel nach knapp 4 Wochen verlassen. Der letzte Halt ist inmitten einer mondähnlichen Küstenlandschaft. Als wären die Felsen einst Meeresboden gewesen. Rob geht hier noch einmal angeln.
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