• Olivenhaine, Küste & Wasserfälle

    8.–11. dec. 2025, Grækenland ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir sind jetzt genau 4 Monate und rund 15.000km unterwegs. Halbzeit sozusagen. In unserer kleinen Wohnung haben wir uns so richtig eingelebt und fühlen uns wie zu Hause, sobald wir hinten einsteigen. Jede Fahrt ist jedoch immer wieder aufregend, da man nie weiß, was einen erwartet. Die Zeit verfliegt nicht, sondern man fühlt sich fern der Zeit. Das fühlt sich gut und irgendwie natürlich an...
    Von Olympia aus zieht es uns als nächstes etwas weiter südlich zur Küste. Das Navi führt uns mitten durch einen Olivenhain... autsch. Ein paar Kratzer mehr am Fahrzeug. Dafür werden wir hier mit einem schönen sonnigen Platz am Ende einer Sackgasse an einer kleinen Bucht belohnt. Da bleiben wir doch direkt mal zwei Nächte. Nachdem Rob hier einmal mehr seiner Lieblingsbeschäftigung fröhnen kann, möchte ich als nächstes aber endlich mal wieder in die Berge, und zwar zu den Neda Wasserfällen. Ich habe einen Tipp für einen geeigneten Parkplatz für uns gefunden. Zurück wollen wir jedoch nicht wieder durch die Olivenfelder. Einheimische helfen uns, den richtigen Weg zu finden... Am Hotel links und dann links am Eifelturm vorbei. Hat er wirklich Eifelturm gesagt? Tatsache, es gibt eine kleine Variante als Wahrzeichen der Stadt Filiatra.
    Wir fahren in die Berge, der Weg führt uns irgendwann durch ein kleines Bergdorf. Hier wird die Straße immer enger und an einer Stelle denken wir, dass wir hier nicht durch passen. Zurück ist allerdings auch keine Option. Rob schafft es aber unseren Dusty durch die engste Stelle durchzumanövrieren. Puh... geschafft. Anstatt zu dem rausgesuchten Parkplatz zu fahren, folgen wir spontan dem Schild zu den Wasserfällen. Die Straße geht in einer ziemlich schmalen und steilen Serpentine immer weiter hinunter. Die Stimmung ist ziemlich angespannt. Die Bremsen am Limit. Hoffentlich kommen wir überall durch und können überhaupt wieder irgendwo drehen? Zumindest gab es keine Hinweisschilder, dass der Weg für große Fahrzeuge nicht geeignet ist, aber darauf konnten wir uns bisher in keinem der Länder wirklich verlassen. Auf halbem Weg nach unten gibt es Gott sei Dank eine Parkmöglichkeit für uns. Diese nutzen wir natürlich und gehen die restliche Straße zu Fuß hinunter. Unten angekommen führt eine Brücke über den Fluss Neda, bevor ein schmaler abwechslungsreicher Wanderpfad zu den Wasserfällen führt. Wir haben nur mit einem Wasserfall gerechnet, der zweite beeindruckt mit seiner Höhe von über 20m umso mehr! Was für ein tolles Naturspektakel. Genau mein Geschmack. Aber Rob gefällt es Gott sei Dank auch. Da wir erst spät wieder auf halbem Weg zurück an unserem Parkplatz sind, entscheiden wir uns, die Serpentine erst am nächsten Tag wieder hochzufahren...
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