Olympia
6.–8. dec. 2025, Grækenland ⋅ ☁️ 15 °C
Auf der Peloponnes Halbinsel gibt es viele bekannte und bedeutende Orte, aber allzulange wollen wir hier nicht bleiben. Wir entscheiden uns auf jeden Fall zur alten Stadt Olympia zu fahren. So bekannt das einstige Heiligtum heute aufgrund der Olympischen Spiele ist, erst 1829 wurde die antike Stätte von Franzosen entdeckt. Denn die Überreste waren unter einer bis zu fünf Meter hohen Sandschicht versteckt. Wie viele andere wurde auch diese Stätte im 6. Jhd. n. Chr. maßgeblich durch Erdbeben zerstört, nachdem um 426 n. Chr. bereits die Schließung und Zerstörung heidnischer Anlagen angeordnet wurde.
Bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. gab es in dem Tal des Alpheios erste Besiedlungen, aber zur Kultstätte wurde der Ort erst ab 1100 v. Chr., ein erster Steintempel zu Ehren Zeus entstand im 6. Jh. v. Chr.. Olympia war vorallem aber auch ein Schauplatz, an dem Kriegsherren für eine erfolgreiche Schlacht baten oder im Anschluss an eine solche Zeus und den anderen Göttern dankten. Alle vier Jahre fand ein großes Fest zu Ehren Zeus statt, zu dem neben Opferungen auch die Olympischen Spiele zählten, die erstmals 776. v. Chr. stattfanden. An diesen durften damals allerdings nur Griechen teilnehmen.
Der berühmte Fackellauf stammt nicht aus dieser Zeit, sondern war eine Marketing-Strategie des Deutschen Carl Diem, der die Olympischen Spiele organisierte, die 1936 in Berlin stattfanden. Wieder was dazugelernt...
Das heutige Gelände der Ausgrabungsstätte gleicht einem schönen Park mit all dem Grün und den tollen Bäumen und strahlt etwas sehr friedliches aus. Das Stadion ist im Vergleich zu Delphi unspektakulär, da es keinerlei Ränge gibt. Dennoch beeindruckt die Größe.
Für uns war es ein schöner Sonntags- und Adventsspaziergang und auch das Museum hat sich wieder gelohnt. Im neuen Olympia Dorfkern kommen wir an dem ein oder anderen Souvenir nicht vorbei, dabei führen wir hier wirklich nette Gespräche mit mehreren Ladenbesitzern. In einem Geschäft hat die Frau des Besitzers gerade Namenstag und wir dürfen Selbstgebackenes kosten, in einem anderen verkauft eine ursprünglich aus Polen kommende Frau neben Souvenirs selbstgemalte Ölbilder, richtig toll.Læs mere


























Rejsende👍
Rejsende
Richtig so 🤣