Bevor wir uns über die Feiertage in die Toskana zurückziehen, wollen wir uns noch Pompeji anschauen. Eine der wohl bekanntesten Ausgrabungsstätten. Die Stadt wurde im 7. Jhd. v. Chr. gegründet und bereits im Jahr 62 n. Chr. teilweise durch Erdbeben zerstört. Der Wiederaufbau war noch nicht abgeschlossen, als der Vesuv 79 n. Chr. ausbrach und Pompeji unter einer 6 Meter hohen Schicht aus Asche und Bimsstein begrub. Obwohl bereits 1592 zufällig Wände der Stadt entdeckt wurden, begannen erst 1748 erste Ausgrabungen, die bis heute andauern. Heute sind 2/3 der Stadt ausgegraben, wobei die Instandhaltung solche Unsummen verschlingt, das es wohl nie vollständig freigelegt werden wird.
Nach allen bisherigen Ausgrabungsstätten ist Pompeji nochmal ganz besonders. Nicht nur, weil das Areal so groß ist, sondern weil es Spaß macht, durch die ganzen alten Gassen zu laufen und hinter jedem offenen Tor eines Hauses andere interessante Details zu entdecken. Man bekommt eine viel konkretere Vorstellung vom Leben zu der Zeit vor dem Ausbruch.
An dem Tag findet im großen Theater sogar ein kleines Konzert statt, zu dem zahlreiche Schulklassen gekommen sind. Wir haben einmal mehr Glück mit dem Wetter und sind am Ende des Tages platt vom ganzen Laufen. Trotzdem haben wir wahrscheinlich nicht alles gesehen, aber genug, um einen Eindruck zu bekommen.
Dabei stets den Vesuv im Blick.... beeindruckend und beängstigend zugleich.Læs mere