Ecuador
Hacienda Rosaspamba

Here you’ll find travel reports about Hacienda Rosaspamba. Discover travel destinations in Ecuador of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

3 travelers at this place:

  • Day154

    Otavalo

    October 31, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach Otavalo verirren sich in der Regel Tagesausflügler aus Quito, die den größten und schönsten Handwerksmarkt von ganz Ecuador besuchen wollen.
    Wir sind nach Otavalo, weil es auf dem Weg nach Kolumbien liegt und weil unser Super-Cotopaxi-Guide Marco uns in der Nähe eine Lagune empfohlen hat. Seine Lieblings-Lagune und eine der Schönsten von ganz Ecuador - sagte er.

    Einquartiert haben Jana und ich uns in einer hübschen Anlage, einem Cottage, etwas außerhalb der Stadt.
    Bevor es aber „auf´s Land“ ging, sind wir zunächst noch auf den besagten Markt. Es war zudem auch noch Mittwoch, da, sollte er noch größer und schöner sein.
    Florence war auch mit, sie war die Einzige von uns, die wirklich an dem Markt interessiert war.

    Der Marktplatz war recht schnell gefunden und ja, er war auch recht groß, aber jetzt nicht so groß und vor allem nicht so speziell, dass man extra dafür hierhin fahren müsste. Zumal man alles was dort verkauft wurde, auch in jedem Souvernir-Laden in Ecuador, ach was in ganz Südamerika, finden konnte.
    Es könnte aber auch sein, dass ich bis dahin einfach schon zu viele Souvenir-Märkte gesehen habe. Da stumpft man ab.
    Wir sind jedenfalls einmal kurz drüber gelaufen und dann aber lieber einen Kaffee trinken gegangen.

    Anschließend ging es mit dem Taxi auf unser abgelegenes Cottage, das so abgelegen war, dass sich außer uns keinen anderen Menschen dahin gezogen hat. Wir hatten die ganze Anlage für uns alleine. Und sie war wirklich schön, auch wenn die Häuser etwas in die Jahre gekommen sind.

    Am Abend stellten wir dann fest, so ganz alleine waren wir doch nicht. Ein junger Mann aus UK hat sich dort ebenfalls einquartiert.
    Wir saßen schön gemütlich vor dem Kamin saßen und haben uns nett mit ihm unterhalten. Natürlich hat er sich uns auch vorgestellt, seinen Namen haben wir aber trotz mehrfacher Wiederholung nicht richtig verstanden. Orien, Obrien oder so. Wir nannten ihn Oreo – no offence! Dass er so schwarz war wie der gleichnamige Keks, war reiner Zufall.
    Oreo war alleine unterwegs und plante am nächsten zu der Lagune zu fahren, die wir auch aufsuchen wollten. Er schien ein wenig verpeilt zu sein und war auch sonst etwas seltsam. Wir haben es darauf geschoben, dass er Biologe war, bestimmt sehr schlau, aber eben auch etwas nerdig - again, no offence. Und trotzdem haben wir beschlossen gemeinsam die Tour zu machen.

    Am nächsten Morgen ging es recht früh los. Früh deshalb, weil das Wetter leider nicht so gut war und die Chancen auf eine wolkenfreie Sicht in der Regel am Morgen besser war. Das Taxi brachte uns zu dem Ausgangspunkt der Wanderung bzw. zur Lagune.
    Wir hatten hier die Option entweder einmal um das Wasserloch zu laufen, was 5 Std. dauern sollte oder auf etwa 4.300 Meter auf den Vulkan Fuya Fuya oberhalb der Lagune zu wandern.
    Natürlich haben wir uns für den Vulkan entschieden. Die Wanderung war nicht sonderlich schwer, es gab ein paar steilere Stücke, aber alles machbar. Nur für Oreo nicht. Er hatte ganz schön mit der Höhe zu kämpfen. Weshalb er auch das letzte Stück zum Gipfel nicht mehr mit uns gegangen ist.
    Jana und ich sind also alleine weiter, während Oreo in der Kälte auf uns gewartet hat. Lange musste er dort aber nicht ausharren, denn schnell stellten wir fest, dass es keinen großen Sinn hat den Gipfel zu besteigen. Die Regenwolken waren so dicht, dass wir nur ein paar Meter weit sehen konnten. Einen Ausblick von oben hätten wir also auch nicht gehabt. Zu dem bestand das letzte Stück nur aus Felsen, die man hätte hochklettern müssen. So freeclimbing-mäßig, ohne Netz und doppelten Boden. Das war uns bei dem nassen Wetter dann doch etwas zu unsicher und zu gefährlich.
    Also ging es wieder zurück.

    Dem Taxifahrer haben wir bei der Hinfahrt gesagt, er soll uns in 6 Stunden wieder abholen. Wir waren bis dato 3 Stunden unterwegs und hatten schon genug. Es war nass, es war kalt, man sah nix...Spaß geht anders.
    Also riefen wir im Cottage an und fragten, ob wir früher abgeholt werden könnten. Konnten wir glücklicherweise.

    Wir verabschiedeten uns von Oreo und bezogen ein neues Hostel, das in der Stadt lag. Am nächsten Morgen wollten wir nämlich früh die Fahrt nach Kolumbien antreten und da war es einfach sinnvoller sich zentraler einzuquartieren.
    Da wir durch die verkürzte Wanderung auf einmal den ganzen Nachmittag frei hatten, wollten wir uns schon mal schlau machen, wie man denn am besten nach Kolumbien kommt. Wir wussten, wir müssen zunächst zur Grenzstadt Tulcan. Es schien aber so, als wäre es nicht ganz einfach einen direkten Bus von Otavalo nach Tulcan zu finden bzw. dafür ein Ticket zu kaufen. Am Busterminal wurden wir erstmal von Schalter zu Schalter geschickt und schließlich an das andere Ende der Stadt verwiesen, wo es eine Haltestelle nach Tulcan geben sollte. Wir also dahin. Die Haltestelle haben wir nicht gefunden, dafür aber das Büro der Busgesellschaft, die direkt zu der Grenzstadt fahren sollte. Hier wurde uns dann allerdings gesagt, dass man vorab keine Tickets kaufen kann und dass wir uns einfach auf die Straße stellen, den Bus anhalten und darauf hoffen sollten, dass noch Plätze frei sind.. Normalerweise sollte das kein Problem sein, wenn nicht am nächsten Tag einer der größten Feiertage in Südamerika wäre: Allerheiligen. Da dürften die Busse ziemlich voll sein. Na das konnte ja was werden...
    Read more

You might also know this place by the following names:

Hacienda Rosaspamba

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now