Ecuador
Provincia de Imbabura

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Top 10 Travel Destinations Provincia de Imbabura:

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102 travelers at this place:

  • Day41

    Laguna de Cuicocha

    January 14 in Ecuador ⋅ ☀️ 17 °C

    In Ecuador angekommen, genauer gesagt in Otavalo, einer Kleinstadt auf 2600 m Höhe und 80 km nördlich von Ouito, besuchten wir gestern die Laguna Cuicocha. Ein See auf 3200 m Höhe der sich in einem gewaltigen, im Durchmesser 3km großen, Krater eines erloschenen Vulkans befindet.
    Wir wanderten den schönen 12 km langen Rundweg um den See und genossen die wunderbare Aussicht. Die Natur in Ecuador kommt mir noch schöner vor als in Kolumbien und Wanderungen ohne Guides scheinen ebenfalls kein Problem zu sein :)Read more

  • Day277

    14.1.4 Laguna Cuicocha

    May 27, 2019 in Ecuador ⋅ 🌧 16 °C

    What really shouldn’t be underestimated is the sun at 3500m altitude. It was too strong, so I didn’t do the whole round trip on the rim, which is also 14 km long ... not a joke. But it was also super nice.

  • Day8

    Das Leben des Cuys...

    November 2, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Andere Länder, andere Sitten... So interessant der Besuch des Tiermarktes auch war, hat er einen doch wieder nachdenklich werden lassen.

  • Day132

    "Herzlich Willkommen in Ecuador..."

    October 5, 2019 in Ecuador ⋅ ☀️ 21 °C

    Donnerstag, 3. Oktober
    Unsere Reise nach Ecuador fing quasi mit der Rückfahrt vom Ciudad Perdida Trip an. Das war Donnerstag um 14Uhr. In Quito wollten wir am nächsten Tag Jules treffen, die noch bis zum 07.07. in Ecuador war. 2 Stunden später waren wir in Santa Marta, wo wir unsere großen Rucksäcke vom Büro des Tour Operator abgeholt haben, und dann mit nem Minivan 6 Stunden lang nach Cartagena gefahren sind. Die Klimaanlage war sau kalt und tropfte auf Micha drauf, und auf der Hälfte mussten wir umsteigen und 45Min. auf nen neuen Minivan warten. Die Pause haben wir genutzt um was zu Essen zu holen, aber es war stockdunkel und in der Nähe gabs nur McDonald’s. Seit dem ekeligen Marktbesuch bin ich ziemlich ab von Fleisch, n Dinner bei Mäcces war also alles andere als ein gelungenes Abendessen. Um 22:30Uhr kamen wir endlich im Hotel in Cartagena an, das zum Glück direkt neben dem Flughafen lag, zu dem wir um 04:30Uhr am nächsten Morgen schlaftrunken hingehen konnten.

    Freitag, 4. Oktober
    Unsere nassen Klamotten von dem Ciudad Perdida Trip konnten wir in der kurzen Zeit im kalten Hotel ohne Heizung leider weder waschen noch trocknen. Ein kurzer Riecher in die Plastiktüte mit den nassen Klamotten hatte Ohnmächtigkeitspotential. Zusätzlich kam noch der stinkende kleine Rucksack, den wir vorne vorm Bauch tragen mussten, also direkt unter der Nase, denn auf dem Rücken schulterte ja der große Rucksack. Von Cartagena aus mussten wir nach Bogotá, um dort weiter nach Pasto zu fliegen, eine kleine Stadt in der Nähe der kolumbianisch-ecuadorianischen Grenze. Ab hier sollte es mit x Mal umsteigen in 9 Stunden mit Bussen und Taxen nach Quito gehen. Man merkt deutlich: Der Plan beinhaltete null Luxus, aber Überlandflüge innerhalb Südamerikas sind so teuer wie Interkontinentalflüge. Für den Flug nach Pasto haben wir 130€ bezahlt + 10€ für die ganze Bus und Taxifahrerei pro Person, anstatt 460€ p.P. für den Direktflieger nach Quito. Das Geld soll für 1 Jahr reisen reichen, also sind wir quasi in unsere Studentenzeit zurückversetzt, in der man viel Zeit aber kein Geld hat. In Bogotá angekommen tickere ich mit Jules, die mich fragt, ob wir nicht doch nen Flieger nehmen wollen. Die Uni ihres Cousins, der gerade im Auslandssemester in Quito ist, verbietet allen Studenten den Landweg über die Grenze nach Ecuador zu nehmen. Wegen der vielen Flüchtlinge aus Venezuela ist die Lage dort sehr angespannt und gefährlich. Ich kriege kurz Panik, google nach Flügen, viel zu teuer, checke die Seite des Auswärtigen Amts, auf der dringend von Grenzübergängen auf dem Langweg abgeraten wird - mit Ausnahme des Übergangs über Tulcán. “Micha? Wir kommen über Tulcán nach Ecuador, ne?!” “Ja.” 🥵 Ich bin beruhigt, wir fliegen weiter nach Pasto. Der Flug hat 1 Stunde Verspätung, das ist schlecht, denn unser Tag ist lang. Wir trinken lecker Bier bei der Bogotá Beer Factory direkt vor unserem Gate (es ist 9Uhr morgens, man weiß sich die Zeit zu vertreiben 😜), und essen zum letzten Mal typisch kolumbianisches Essen: Fritiertes Maismehl Ding mit komplettem Ei und faserigem Fleisch drin, sowie Gebäck mit semileckerem Käsegeschmack. Bzw. ich esse das, Micha lehnt nach jeweils einem Biss dankend ab und findet zu seinem Glück einen Laden mit Schokocroissants, die so schmecken wie Zuhause. 😂

    Von Pasto Fluhafen fahren wir mit dem Taxi zum Busterminal in Pasto, um von dort aus mit dem Bus nach Ipiales zu fahren. Auf dem Weg nach Ipiales ist leider ein Erdrutsch und blockiert die Weiterfahrt. Aus geplanten 90 Minuten werden über 5 Stunden im Minivan. Als wir in Ipiales ankommen ist es schon dunkel und wir noch längst nicht am Ziel. Im Dunkeln über die Grenze? Wir hören auf unser Bauchgefühl und suchen uns ein Hotel in Ipiales. Auf dem 1 Kilometer Weg zum Hotel drehen wir uns zig Mal um, es ist dunkel, andauernd fahren Mopeds mit zwei Leuten an uns vorbei, und kurz vor unserem Ziel, dem Hotel Suiza, befindet sich ein von Flüchtlingen eröffneter Markt, tausend ärmlich aussehende Leute lungern in den Straßen rum, überall liegt Müll. Ich habe gar kein gutes Gefühl. Leider müssen wir nachm Einchecken nochmal raus, ich hab Hunger, und so nehmen wir das einzige Restaurant, dass in dieser dunklen Gegend mit vielen verschlossenen Läden noch auf hat. (Ich hatte mir auf Google was in 200m Entfernung rausgesucht, uns aber leider Internetlos in die falsche Richtung geführt.) Und so gab es Suppe auf Fleischbasis mit Pommes drin, und einen Teller mit Reis, Pommes, alter kleiner Salatbeilage, und, klasse, ganz viel Fleisch. War n Fleischladen. Der Mann konnte gar nicht begreifen, dass ich kein Fleisch wollte. Es gibt warme Sprite, und während ich esse werden die Jalousinen runtergerollt, klares Zeichen für wir sollen uns beeilen. Ein weiteres, unzufriedenstellendes Abendessen, von dem ich selbstverständlich auch wieder Durchfall kriege. Wie ungefähr 1-2x wöchentlich hier. Vor dem schlafen waschen wir noch notdürftig Unterwäsche, denn alles was wir hatten war mit auf dem Ciudad Perdida Trip und ist folglich nass. Es gibt keinen Fön, also packt Micha seine Baumwolldinger one by one in die Microwelle. Klappt super, nach 1,5 Min. kommen die Dinger da heiß dampfend raus, piep piep piep, und das ganze muss man dann ungefähr eine Stunde lang wiederholen. 😂

    Samstag, 5. Oktober
    Wir stehen früh auf und fahren mit dem Taxi 15Min. zur Grenze. Wir sind heilfroh hier nicht nachts gestanden zu haben, es sind Camps und ein Zelt vom Roten Kreuz aufgebaut, viele Leute lungern rum und vertreiben sich hier offensichtlich schon seit Langem die Zeit. Wir kriegen unsere Ausreisestempel und GEHEN über die Grenze. 50m weiter stehen wir in Ecuador und kriegen unsere Einreisestempel. Total unwirklich. Ich bin noch nie zu Fuß über eine offizielle Grenze mit Passkontrolle gegangen.

    Von hier aus nehmen wir ein Taxi zum Busterminal in Tulcán. Ich mache voll den Aufstand und möchte unbedingt ein Taxi mit “Taxi seguro” Sticker. Ich habe vorab gelesen, dass fake Taxis voll das Problem in Ecuador seien, und man darauf achten solle, dass die Taxen ein orangenes Nummerschild haben, einen Taxi seguro Sticker, zwei Überwachungskameras im Auto sowie einen roten Panic Button. Klingt schonmal so, als wolle man GAR KEIN Taxi in Ecuador fahren. Leider haben in dem Taxipark mit bestimmt 100 Taxen nicht besonders viele einen “Taxi seguro” Sticker. Wir werden auf mehrere Taxen verwiesen, alle ohne Sticker, mittlerweile kümmern sich 7 Taxifahrer um uns bzw. machen sich über uns lustig. Ist mir wirklich latte, und so kriegen wir letztendlich ein Taxi mit “Taxi seguro” Sticker, obwohl der Fahrer eigentlich noch längst nicht an der Reihe war. 😬

    In Tulcán angekommen sollte es eigentlich im Bus in 6 Stunden nach Quito gehen. Stattdessen fährt der Bus heute leider nur bis nach San irgendwas, 55Min., von da aus müssen wir dann einen neuen Bus nehmen bis nach Quito. Das liegt an den Demonstrationen, die seit Donnerstag das Land beherrschen. Der Präsident hat unter Auflagen vom IWF Geld erhalten und Reformen eingesetzt, die die Subventionen der Bezinpreise streichen, wodurch sich der Dieselpreis verdoppelt hat. Das Volk randaliert und demonstriert, davon kriegen wir aber (noch) nichts mit. Jules war am Donnerstag voll in die Demonstrationen in Quito gekommen, mittlerweile war die Lage nach Jules Aussage aber wieder ruhig. In Quito. Also steigen wir in San irgendwas wieder aus, und nach 40Min Wartezeit in einen anderen Bus. Dieser fahre leider auch nicht bis Quito, aber bis nach Irgendwas anderes, 2,5 Stunden. Von da aus können wir dann den Bus nach Quito nehmen. Super, wir kommen unserem Ziel näher, wenn auch mit öfters umsteigen als erwartet.

    Der Bus entwickelt sich zum Flüchtlingsbus, zig Familien mit kleinen Kindern, dreckigen Decken, und Kleidung in Plastiktüten steigen ein. Wir sind die einzigen “Gringos” im Bus. Das Radio schallert, neben uns spielt ein Mann ein Video auf seinem Handy in Volllautstärke während er gleichzeitig ins Telefon brüllt, und hinter uns schreien Kinder. Wir hatten uns vorab informiert und gelesen, dass man alle Wertsachen am Körper oder im Rucksack lassen sollte. Die (miefigen) Rucksäcke sollte man die ganze Zeit aufm Schoss tragen, denn es kommt vor, dass Rucksäcke aufgeschlitzt und die Inhalte rausgeklaut werden, wenn sie aufm Boden stehen oder oben in der Ablage liegen. Ich mache mein Hörbuch an, stecke das Handy in die Hosentasche und verstecke die Schnur der Kopfhörer unter meinem Shirt. Natürlich hört man das Toben im Bus trotzdem, aber ich bin mehr so der Geruchstyp, Geräusche machen mir wenig. Micha ist da genau anders. Nach 5 Minuten Geräuschkulisse habe ich nur darauf gewartet, dass Micha seinen Rucksack aufreißt, und entnervt die noise-cancelling Bose Kopfhörer rausholt. Wir kennen uns mittlerweile so gut. Ein paar Minuten später reißt Micha seinen Rucksack auf und holt seine noise-cancelling Bose Kopfhörer raus. Innerlich musste ich grinsen, äußerlich hab ich Micha noch nen Muss-das-sein?-Blick rübergeworfen. Jaaaaa-das-muss-sein kam von Micha zurück. Gut. Ich nehme mir vor, die Dinger heimlich von Michas Kopf zu entfernen während er 30Min. später schläft und dann nachm Aufwachen so zu tun, als ob ich von nichts wüsste. Ich werde aber abgelenkt durch das kleine Kind vor mir aufm Sitz, dass gerade seinen Vordermann und den Vordersitz anbricht (🤮). Ekel hoch 10, der merkt das erst nicht, die Familie weiß nicht so recht ob sies ihm sagen soll. Eine Sitznachbarin hilft lieb mit Taschentüchern, der Typ merkt, dass er was inne Haare hat, und streift sich das Zeug ruhig mit seinen Händen und Ärmeln raus. Und macht keine einzige böse Miene. Ich beneide den Mann um seine Barmherzigkeit (die Familie kann ja auch nichts dafür), bin aber froh dass Micha geschockt und angeekelt als erstes checkt, ob hinter uns eventuell auch ein Kind sitzt. Tuts nicht. Was für eine Fahrt. Irgendwann halten wir an, ein breiter Polizist kommt rein, alle Reisepässe werden eingesammelt und die Hälfte der Leute muss aussteigen und den Inhalt ihrer Taschen und Koffer zeigen. “¿Qué país?/ Welches Land?” werden wir gefragt, als wir unsere Pässe zum Einsammeln hinhalten. “Alemania.” Daraufhin will er den Pass gar nicht sehen, wir können die kleinen roten Goldschätze wieder einstecken und sitzenbleiben. Deutsch zu sein ist ein Geschenk.

    Der Bus hält an, wir sind noch 6 Kilometer vorm Zwischenziel. DieStadt heißt Ibarra, wie ich später feststelle. Ab hier kann der Bus nicht mehr weiterfahren, wir könnten zu Fuß gehen oder mitm Taxi bis zum nächsten Bus Terminal fahren. What? Wieso fährt der Bus nicht zum Zwischenziel? Naja, wir steigen mit allen anderen aus und gehen erstmal in die Tankstelle. Mein cleverer Reisepartner hat noch $20 USD ausm Libanon (ebenfalls offizielle Währung in Ecuador), und leider gibt es hier keinen Geldautomaten. Wir brauchen was zu trinken, ne Sim Karte, um online unsere Weiterfahrmöglichkeiten auszuloten oder ein Uber Taxi zu rufen, und ich habe Hunger. Ich muss 3x am Tag, zu normalen Essenszeiten, was essen, sonst ist nicht so witzig. Micha nervt das, denn nach Wasser und Sim Karte haben wir nur noch 12 Dollar und brauchen diese vll für ein Taxi oder Bus. “Wir” kaufen uns trotzdem ein Mittagessen (3 Dollar) und das ist letztendlich sehr gut investiertes Geld. Es stellt sich nämlich heraus, dass es gar keine Taxen und Busse gibt! ALLE streiken! Wie wir nachher erfahren werden die Taxifahrer, die nicht streiken, mit brennenden Gegenständen von den Demonstranten beschmissen. Folglich sind hier so gut wie keine Autos unterwegs, alles bewegt sich zu Fuß. Es wird uns vorgeschlagen, die letzten 120km nach Quito zu GEHEN. Haha, hahaha. Naja, aber, was bleibt uns anderes übrig, da so stehend an der Tankstelle? Wir schleudern die 20kg Rucksäcke auf den Rücken, die 5kg Stinkerucksäcke vor den Bauch, meinen nervigen Sombrero in die Hand, und stiefeln los. Kann ich so 6km bis in die Stadt Ibarra laufen? Schon schwer das Teil. Dass wir nach Quito laufen mit 25kg auf den Schultern ist utopisch, aber bis nach Ibarra müssten wir schon kommen. Letztendlich habe ich überhaupt gar keine Zeit, mich weiter zu fragen, ob ich die 6km mit dem Gepäck schaffe oder nicht, denn wir kommen an der ersten Straßenblockade vorbei. Steine liegen auf der Straße, aber alles ist ruhig. In der Menge von sich mit und ohne Gepäck zu Fuß bewegenden Leuten kommen wir mit 2 Einheimischen ins Gespräch. Die beiden müssen ebenfalls nach Quito, die Frau kann ihrem Koffer aber nicht mehr den Hügel hochziehen. “Herzlich Willkommen in Ecuador!” lacht uns der Mann entgegen, sein Land präsentiere sich leider nicht gerade von seiner besten Seite 😅 Wir verlassen das Paar und marschieren weiter (Rucksack vs. Koffer 1:0), als wir auf eine große Menschenmenge stoßen. Die Stimmung ist entspannt, im Hintergrund tönt fröhliche Latina Musik, im Vordergrund brennen allerdings die Straße blockierende Autoreifen. Wo sind wir hier? Nach 3Km zu Fuß erreichen wir den Geldautomaten und es sagt doch tatsächlich die einzige Uber Taxifahrerin in ganz Ibarra zu. Wir haben eine Fahrt nach Quito!!!

    Die Freude währt nicht lang, die nette Frau sagt uns, dass man weder mit dem Auto aus Ibarra raus- noch reinkommt, und so wäre das in jeder Stadt. Zwischen den Städten könne man per Anhalter fahren, aber das sei gefährlich. Sie hatte eine Einheimische im Auto, die zu Fuß aus Quito kam und von ihren eigenen Landsleuten ausgraubt wurde. So langsam wird uns das ganze zu heiß, während wir das Mädchen zu ihrem Hostel fahren suchen wir auf dem Rücksitz nach einem eigenen Hotel. Wir brauchen jetzt was geiles, und so checken wir im 4 Sterne Hotel mit Pool, Sauna, Jacuzzi und Fitnessstudio ein.

    Montag, 7. Oktober
    Das 4 Sterne Hotel stellt sich als die beste Entscheidung ever raus, denn heute ist Montag, wir sind seit 3 Tagen in diesem Hotel eingesperrt und bis Mittwoch wird sich auch nichts an dieser Situation ändern. Die Straßen sind in alle Himmelsrichtungen geblockt, wir kommen nicht mal mehr dahin zurück, wo wir her gekommen sind. Wir haben Jules in Quito verpasst sowie unsere Flüge auf die Galapagosinseln heute morgen. Und obwohl das eine richtig scheiß Situation sein könnte sind wir total gut zufrieden. Als Jules mir vor 1 Woche sagte, wie toll sie Ecuador finde und wie gut uns das hier gefallen werde, hat sich so ein Gefühl in mir breit gemacht, dass mir Ecuador nicht so gut gefallen wird. Ich hab mit Micha darüber gesprochen und ihm gings genauso. Wir sind reisemüde, haben so viele tolle Eindrücke in den letzten 4 Monaten gesammelt, dass einen gar nichts mehr so richtig flasht, sind das Leben im Hotel und Hostel müde. Micha kann sich mittlerweile schon super wieder vorstellen zu arbeiten und schwärmt davon, schon einen Monat früher nach Hause zu kommen, um Zuhause noch zu genießen, bevor die Arbeit wieder losgeht. An dem Punkt bin ich zwar noch lange nicht, aber ich sehne mich ebenfalls nach den schönen Dingen Zuhause. Familie und Freunde sehen, unsere schöne Wohnung, und endlich wieder vernünftiges, geiles Frühstück!

    Und so verbringen wir hier gut gelaunt und völlig entschleunigt unsere Tage. Seit gestern hat auch das Shopping Center unweit von uns wieder offen (alle anderen Läden, Restaurants, Supermärkte sind geschlossen). Da waren wir gestern schön essen, n bisschen shoppen, in nem Kirmes-Simulator, der so echt war, dass mir schlecht geworden ist und ich nach halber Fahrt die 3D Brille runterreißen musste, und anschließend den Abend haben ausklingen lassen bei uns im Hotel in der Sauna und im Jacuzzi. 😁
    Als wir im Hotel nebeneinander auf einen großen Spiegel zulaufen stellt Micha schockiert fest: “Bor, ich bin voll dünn geworden!” Und dann, Original O-Ton Micha: ‚Normalerweise sehe er sich ja immer nur alleine im Spiegel, aber so...‘ und da dämmerte es ihm. Gaaaanz dünnes Eis! Wir beide mussten mega lachen. Mit mir als Wuchtbrumme daneben stellt er also fest, dass er dünn geworden ist. Was fürn frecher Kommentar! 😂

    Heute Abend gehts ins Kino, das ist ebenfalls im Shopping Center, und zeigt doch tatsächlich einen einzigen englischsprachigen Film mit spanischen Untertiteln, der auf IMDB sogar unter den 10 besten Filmen aller Zeiten gelistet ist.
    Kurzum: Wir erleben hier gerade pures Glück im Unglück 🤗

    P.S.: Leider hat das Hotel ebenfalls keinen Wäscheservice, dafür aber ein Bügeleisen, mit dem wir unsere von Hand gewaschenen Sachen trocken bügeln. Auf MacGyver Art Wäsche waschen und trocknen können wir jetzt also auch 🤟
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  • Day274

    14.1.1 El Tio

    May 24, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 17 °C

    Living with a Quechuan family on the farm. Including a guinea-pig “rearing”, chickens, two cats, seven dogs, 1729 mosquitoes and several spiders to eat the mosquitoes; And of course the guinea-pigs are sold at the market or can be bought for 10$ as a delicacy. And no internet, only social interaction face to face. Gorgeous!Read more

  • Day275

    14.1.2 Cascada Peguche

    May 25, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 18 °C

    At last finally another waterfall. Was really missing it!
    Moreover, this trip to the cascada turned out to be a super nice trip. Liked it a lot, especially to go all the way to the top. You can just climb all over the area and if you slip, ... well your problem. This is exactly what I like about these countries; Less regulation and the mentality is not that the owner has to ensure the safety, it is YOU. I like this freedom a lot and it is a major reason not to live in Europe. Because if you do stupid things it’s your own damn fault!Read more

  • Day276

    14.1.3 Lago San Pablo

    May 26, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 18 °C

    A day after the waterfall hike, we needed a easy going walk, for which the lake provided the perfect opportunity. Especially the altitude of over 3000m needs to be taken into consideration. Although not a challenge, it is definitely a factor.

  • Day119

    Wanderung um die Lagune de Mojanda

    February 5, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf dem Weg Richtung Norden kommen wir bei Otavalo an einer Abzweigung vorbei, die uns zur Lagune de Mojanda führt. Der Kratersee liegt auf 3700 Meter Höhe. Wir starten unsere Wanderung gegen 9 Uhr morgens und gehen zunächst davon aus, dass es ein kleiner Spaziergang wird, denn der See sieht nicht sehr groß aus. Nach einer knappen halben Stunde Wanderung kommen wir in ein Sumpfgebiet, wo der Weg plötzlich endet. Laut Karte geht der Wanderweg quer durch den Sumpf, immer am Wasser entlang. Also folgen wir der Karte und durchqueren den Sumpf mühevoll von Grasbüschel zu Grasbüschel, damit die Füße nicht allzu nass werden. Nach ca. 200 Metern und mit nassen Füßen erreichen wir wieder den Wanderweg. Nun erwartet uns ein Anstieg über eine Bergkuppe. Auf 3800 Meter ist so ein Anstieg wahrlich nicht leicht und als wir oben ankommen, pfeifen wir aus den letzten Löchern. Uns wird klar, das dieser „Spaziergang“ doch eine etwas längere Wanderung wird. Denn uns erwartet schon das nächste Abenteuer. Der Wanderweg führt uns durch einen dicht-bewachsenen Wald am Seeufer entlang. Wir müssen über und unter Baumstämmen und Ästen klettern und aufpassen, dass wir nicht im sumpfigen Boden stecken bleiben. Uns kommt es vor, wie auf einem Kinder-Abenteuer-Spielplatz oder in einem Computerspiel, wo man das nächste Level bezwingen muss. Das nächste Level ist dann auch wieder ein Sumpfgebiet. Auch dieses bringen wir hinter uns. Das letzte Level, ca. ein viertel der Strecke gehen wir durch hohe Gräser. Hier muss man nur aufpassen, dass man nicht über einen Grasbüschel stolpert oder in ein Loch, was zwischen den Grasbüscheln sein kann hinein tritt. Am Sprinter angekommen, waschen wir erstmal unsere dreckige Wanderkleidung im kalten Vulkansee und wärmen und bei einer Tasse Coca-Tee wieder auf. Hier ein kurzer Videoclip: https://youtu.be/tMOR6TQ1ukgRead more

  • Day20

    Otavalo und Umgebung

    March 30, 2019 in Ecuador ⋅ 🌧 23 °C

    Den letzten Stop in Ecuador legte ich in Iluman in der Nähe von Otavalo ein.
    Dort habe ich auf einem Bauernhof zusammen mit anderen Reisenden und einer indigenen Familie gewohnt. Da es kein WLAN gab war ich etwas abgeschnitten von der Außenwelt. :-) Dort konnten wir aber die einfache Lebensweise der Einheimischen miterleben was sehr spannend war.

    Von Iluman aus fuhren wir nach Otavalo um den berühmten Markt zu erleben und etwas einzukaufen.
    Am zweiten Tag fuhren wir Richtung Quito um dort auf dem Äquator spazieren zu gehen. :-) Dort gibt es auch ein Museum, dass die Besonderheiten des Äquators mithilfe von Experimenten zeigt - sehr lehrreich. ;-)

    Am letzten Tag sind wir um die Lagune von Cotacatchi gewandert. Da diese von Bergen umringt ist und auf über 3.000 Höhenmeter liegt, war dies gar nicht so einfach. :-) Aber der Anblick war es definitiv wert.
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