• Und schwupps ... zuhause

    14.–15. feb., Schweiz ⋅ ☁️ 6 °C

    Natürlich fällt unser Blick regelmäßig auf die Wetter-App, denn den Alpen-Riegel möchten wir wenn möglich in einem schneefreien Zeitfenster überqueren. Das für den Sonntag angekündigte Sonnenfenster ist plötzlich verschwunden. Statt dessen Schnee am Samstag und noch mehr ab Montag; und selbst für Arenzano ist auf die Nacht und den ganzen Samstag ausgiebiger Regen gemeldet.

    OK, einsteigen und Platz nehmen. Wir nehmen noch freitagnachmittags die sehr ruhige und super ausgebaute Autobahn Richtung Alessandria, schenken uns den Abzweiger zur Olympiade-dichten Umfahrung von Mailand und fahren geradewegs an den Lago Maggiore. Gravellona Toce, Verbania.

    Nach kurzer Entsorgungs- und Kaffeepause steht fest: hier übernachten und den regnerischen Samstag im Tessin verhängen bringt's auch nicht. Also gleich weiter dem Langensee entlang, Umfahrung Locarno, Bellinzona. Beim Eindunkeln durchs Misox, den San-Bernardino-Tunnel und schon ist die Alpennordseite erreicht. Auf der Autobahnraststätte Via Mala bei Thusis ist Zeit zum Abendessen .... und übernachten.

    Anderntags der spontan vereinbarte Besuch bei unseren lieben Freunden Thomas und Malou in Grabs. Das liegt direkt am Weg und was könnte geeigneter sein zum Heimkommen als ein ausgiebiger Jass-Nachmittag - nach einem gemütlichen Raclette-Zmittag.

    So treffen wir bereits am Samstagabend in Steinach ein. Übernachten in der Strasse vor unserem künftigen Zuhause.

    Am Sonntag den Camper ausräumen, umladen und im kleinen PW durch dichtes Schneetreiben nach Trogen. Hier schliessen wir unsere Enkel in die Arme, werden ersehnt und herzlich empfangen und tauchen ein letztes Mal in dieser Form ein in das quicklebendige Großfamilien-WG-Leben.

    Mit kleinen Kindern vergehen die Tage wie im Flug, umso mehr als grad noch unsere dreiteilige Geburtstagsserie ansteht. Besuche bei lieben Freunden, Anlässe im Dorf und ganz viele Dinge, die es jetzt noch zu erledigen gilt - es fühlt sich schon nach wenigen Tagen an, als wären wir schon länger nicht mehr weg gewesen. Einfach dankbar.
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