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Auf zu neuen Ufern

Sizilien - wir werden mit neuem Blick dich erfahren, auch wenn's nicht das erste Mal ist. So wie man nicht zweimal in denselben Fluss steigen kann. Unsere Ausgangslage ist ne Andere. Wir sind sehr gespannt auf diese vorläufig letzte nomadische Reise. Read more
  • Trip start
    November 7, 2025

    Zügig südwärts

    Nov 7–9, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach dem Abschiedsbesuch bei meiner Mutter in Steinach (inkl Schubladengriff flicken, Rasenmäher einwintern, Rolladen ölen und bei Bruno die vergessene Mütze abholen) fahren wir diesmal klar entschlossen los.

    Der Kaffeehalt in der Raststätte Rheintal bei Buchs drängt sich förmlich auf. Denn Félice&Alan sind etwa zur selben Zeit auf dem Heimweg von ihrer Elba-Toskana-Reise. Stabübergabe sozusagen. Seit Piombino haben wir uns bloss virtuell gegenseitig begleitet, findpenguin sei dank. Fröhliches Wiedersehen, bei dem ganz viele Erlebnisse und Tipps ausgetauscht werden. Schön war's, euch noch kurz zu treffen. Und euer Übernachtungstipp auf dem Parcheggio Tatti in Bellinzona hat sich bestens bewährt.

    Heute Morgen dann rechtzeitig los, mit etwas Stau am Grenzübergang Chiasso, dann flüssig und direkt weiter nach Genua. Bereits mittags um zwölf suchen wir die Hafeneinfahrt, drehen eine Ehrenrunde auf der Stadtautobahn entlang des Genueser Hafenbeckens und erfahren schließlich, dass wir nicht vor 16 Uhr ins Hafengelände einfahren dürfen. OK, dann halt ne Mittagspause mit Logen-Blick über den Hafen, auf der (verbotenen) sonnigen Zufahrts-Plattform einer Speditionsfirma.

    Punkt 23.59 Uhr soll die (nigelnagelneue) GNV-Fähre ablegen und uns bis Sonntagabend 21.45 Uhr nach Palermo bringen.
    Vor etwas mehr als sechs Jahren haben wir auf dieser Überfahrt Ruedi&Monika kennengelernt .... und sind Freunde geworden. Unvergesslich.
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  • Streifzug durch Palermo

    Nov 9–12, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 15 °C

    Am Montag war für mich erstmal "Service und Büro" angesagt. Am Camper das gesamte Wassersystem kontrollieren, reinigen, neu befüllen und entlüften. Daneben Telefonate und E-Mails, so dass nun auch administrativ erledigt ist, was noch zu erledigen war. Renata hat derweil auf eigene Faust Palermo erkundet.

    Den Dienstag widme auch ich den Streifzügen durch Palermo. Im Fischereigeschäft am alten Hafen erstehe ich Dynamer-Spezialfaden, um wieder mal die Fliegengitter-Türe zu reparieren. Dann zum stets neu beeindruckenden Park auf der Piazza Garibaldi mit seinen wuchtigen Baum-Skulpturen. Diese scheinen demnächst die ersten Hausfassaden zu verschlingen.

    Dann ein vorzügliches Mittagessen in der Osteria da Carlo am Rande der Piazza Magione.
    Nur wenige Schritte weiter stossen wir auf das Geburtshaus von Paolo Borsellino. In einer ehemaligen Apotheke inmitten des ursprünglichsten Quartiers La Kalsa sei der spätere Mafia-Jäger aufgewachsen, umgeben von Brutalität und zahlreichen zwielichtigen Gestalten. Eine Nichte von ihm betreibt in diesem Haus heute einen offenen Quartier-Treffpunkt, Tagesstätte und außerschulische Betreuung für die Kindes des Quartiers. Eine wichtige Präventionsarbeit, wenn auch ohne jede staatliche Unterstützung.

    Das geistige und moralische Vermächtnis von Paolo Borsellino, der 1992 brutal ermordet wurde, wird hier aktiv gepflegt. Das der Mafia zugeschriebene Attentat sei damals wohl auch im Interesse höchster politischer "Würdenträger" erfolgt, Die Aufarbeitung dauere noch an.
    Eindrücklich immerhin, dass die Morde an Borsellino und Falcone seither italienweit zu ganz viel politischer Sensibilisierung geführt haben und die beiden mit ihrem Mut und ihrer moralischen Integrität - nicht nur in Palermo - hoch verehrt werden.

    Das lebhafte Palermo - nach mittlerweile 12 Jahren schon deutlich organisierter, gepflegter und touristisch kompatibler - bietet den aufmerksamen Augen immer noch unzählige Fundstücke und Überraschungen. Einfach spannend. Und die besten Gelati ever findet man auch in den verwinkelten Gassen Palermos.

    Den Apéro gibt's auf der Piazza Rivoluzione, mit Blick auf die Wohnung von Stephan und Monika, die wir 2013 bereits schon mal bewohnen durften. Grazie di nuovo.
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  • Sant'Elia und Capo Zafferano

    Nov 12–14, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Diesmal führt mich mein neues Bike zum alten Faro am Capo Zafferano. Dann die kleine Küstenstrasse um die Halbinsel, zum hübschen ehemaligen Fischerdorf Aspra. Wunderschön liegt dieses im golden spätnachmittäglichen Sonnenlicht, mit Logen-Blick auf Palermo und den Monte Pellegrino. Auf "la conca d'oro" - die goldene Muschel - wie die Bucht von Palermo auch genannt wird.

    Eine wunderschöne kleine Runde mit einem Bike, das richtig Spass macht und einmalig rollt.

    Wir verlängern spontan auf dem wunderbar gelegenen Terrassen- Camping Olimpio. Gelegenheit, die kleine Bucht "Caletta di Sant'Elia" zu besuchen, den Hafen von Porticello anzufahren und dort frische Muscheln zu genießen. Nachmittags dann nochmals zum Gelato nach Aspra - der ideale Rad-Ausflug.
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  • Kurzer Stadtrundgang in Cefalú

    November 14, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Vor Jahren haben wir Cefalú besucht, ich war gespannt, ob ich es wiedererkenne. Ein strahlendes Licht hat die Häuserzeile dem Meer entlang beleuchtet. Das Wasser ist immer noch warm genug um einige Badegäste mit bunten Tüchern anzulocken. Dann vorbei am Schaufenster des Museums mit Blick in die Öllagerräume aus früheren Zeiten. Aus dem 12. Jahrhundert ist der normannische Dom mit den beeindruckenden goldenen Mosaik. Weiter beeindruckend die Auslage in der Pasticceria, sowie die Wegzehrung mit einem brioche con gelato😋Read more

  • Laguna Marinello

    November 16, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Während Christoph sich der Olivenernte bei Fabian angeschlossen hat, mache ich mit Pina, Giuseppe und Brigitte einen Spaziergang in die Laguna Marinello. Bei schönstem Wetter bewundern wir die Spiegelbilder von der Felswand und dem Santuario della Madonna Nera darüber thronend in Tindari.
    Mit Blick zu den Inseln geniessen wir das Pic-Nic am Strand, denn sämtliche Lokalitäten sind bereits im Winterschlaf.
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  • Oliven und mehr ...

    Nov 17–22, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Wie es dazu kam, dass wir wieder mal unverhofft in eine Olivenernte geraten, diesmal in den steilen Hängen von Librizzi? Unser Trogener Nachbar Andy hat auf findpenguins gesehen, dass wir an der Nordküste Siziliens unterwegs sind - und uns kurzerhand kontaktiert. Sein Sohn Fabian pflegt hier mit ganz viel Hingabe, Sorgfalt und Leidenschaft seit wenigen Jahren einen respektablen Olivenhain.

    So kommt es, dass wir hier erstmals eine vorwiegend deutschsprachige Ernte erleben. Aber auch die bisher ruhigste und sorgfältigste Ernte, ohne Einsatz von Maschinen, ausschliesslich mit Handrechen, in einer sehr aufmerksamen und respektvollen Atmosphäre. Zusammen mit dem herzhaften "pranzo alla campagna" eine wahre Erholung für Leib und Seele.

    Dass wir dann gleich auch beim Sportplatz von Belvedere parken und vom Familienanschluss in Belvedere + Furnari profitieren durften, hat das Erlebnis noch getoppt. Herzlichen Dank euch allen für die offenen Arme und die wahrhaft sizilianische Gastfreundschaft.

    Bei Nieselregen besuchten wir danach das nahegelegene Santuario di Tindari sowie die Area archeologica mit dem Anfiteatro di Tindari.
    Wie bereits vor sechs Jahren wählten wir zur Übernachtung den Stellplatz in Tonnarella. Alleine und direkt am Meer. Und da am nächsten Tag bereits wieder die Sonne lacht, gönnen wir uns am 20.Nov ein Bad im Meer - während zuhause in Trogen der Schnee fällt.

    Zum Sonnenuntergang geht's sodann weiter ans Capo Milazzo, mit traumhaftem Ausblick über die Klippen. Übernachtung unterm Sternenhimmel und Aufwachen mit Aetna-Blick. Einfach grandios.
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  • ... in diretto al stretto ...

    Nov 21–22, 2025 in Italy ⋅ 🌧 16 °C

    Für die nächsten Tage sind wettermässige Turbulenzen und deutliche Abkühlung angekündigt; wenn auch ohne Schnee und immer noch 10-15 Grad wärmer als in der Schweiz. Ob das gestrige Bad im Meer für dieses Jahr das letzte war?

    Urplötzliche heftige Windböen vom Meer her liessen mich nachts um vier jedenfalls umparken zu einer etwas geschützteren Ecke auf dem ansonsten traumhaften Parkplatz am Cabo di Milazzo. Nach dem Morgenspaziergang auf diesem spektakulären Stück Natur (ein Mini-Alpstein direkt am Meer) fahren wir zum Markt nach Santa Lucia del Mela und bringen danach eine Ersatz-Tischdecke zu Pina (mit einem Prosecco - der macht jedenfalls keine Rotwein-Flecken).

    Dann folgt eine eindrückliche Fahrt um die Nordspitze Siziliens. Wolken treiben, Wellen rollen und die Abendsonne taucht die Meerenge von Messina in goldenes Licht.

    Hier, an der engsten Stelle, soll bis 2032 die größte Hängebrücke der Welt mit einer Spannweite von 3300 Metern und einer Gesamtlänge von 3700 Metern erbaut werden - sofern auch die jüngsten politischen Hürden noch genommen werden.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Brücke_über_die_S…)
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  • Besuch in Ali +am Strand von San Marco

    Nov 24–29, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

    Ali Terme und das fünfhundert Meter darüber gelehene Bergdorf Ali kennen wir seit Herbst 2019. Damals hatten wir bei Danilo und seinen Brüdern drei Wochen als Workawayer in der Olivenernte geholfen.

    Zu deren Tante Carmela und dem 75-jährigen Onkel Franco hat sich der Kontakt gehalten und wenn wir in der Nähe sind, dann gehört ein Besuch im Bergdorf Ali einfach dazu. Schließlich haben wir bei Ihnen das Scopa-Spiel gelernt; die beste Salami gibt's beim Metzger Pantó in Ali und der Blick zum Ätna ist hier besonders majestätisch.

    Ebenso naheliegend, dass wir anschließend wieder zum Oasi Camper Park zu Sergio in Calatabiano fahren. Vier erholsame Tage direkt am weitläufigen Strand.
    Mit dem neuen Bike drängt es sich förmlich auf, den Küstentrail nach Giarre, Riposto und Torre Archirafi zu fahren - täglich - und am leckeren Eis in Fondachello darf man natürlich nicht ungestraft vorbeifahren.

    Kurze Zeit später lesen wir den etwas ulkigen Sizilien-Krimi von Mario Giordano (Tante Poldi und die sizilianischen Löwen), der in Torre Archirafi spielt, mit Live-Bildern unterlegt.
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  • Catania 1

    Nov 28–29, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Laut, chaotisch, dunkel, dreckig -
    und dazwischen stets wieder lichte Details, wuchtige barocke Fassaden, überraschende Innenhöfe und stoische Baum-Skulpturen, grüne Parks.

    Die Via Aetnea - eine von Allerwelts-Boutiquen geprägte Einkaufsstrasse - rüstet bereits zur weihnächtlichen Christkindlmarkt - Konsumschlacht. Die moderne Welt breitet sich auch hier ungebremst aus.

    Dennoch: Heute hat Catania noch etwas vom morbiden Charme, den Städte wie Palermo und vor allem Siracusa (Ortigia) bereits der Gentrifizierung geopfert haben.
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  • Sizilien archaisch/anarchisch (Workaway)

    November 30, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Vom 30.Nov bis zum 26.Dez verbrachten wir fast vier Wochen im Workaway bei Dino und Helene. Vor zwei Jahren war das Haus noch im Rohbau, Dach und Außenfassade zwar fertig, aber noch ohne Fenster. Heute ist das (in weiten Teilen eigenhändig bzw. mit Workawayern renovierte) ehemalige Bauernhaus bereits eingerichtet und bewohnt.

    Dino, der selbst aus einem Bergdorf in den Madonie stammt, erfüllt sich hier einen Traum - für die bevorstehende Zeit nach dem Arbeitsleben. Ein "frutteto" mit gut sechzig Frucht-, Obst-, Zitrus- und Olivenbäumen, ein Gemüsegarten der selbst im Dezember noch Tomaten zum Nachreifen liefert und eine Zone mit typisch mediterranen Pflanzen wie Euphorbien, Agaven, Bougainvilleen, Kakteen etc..

    Daneben werden auch allerlei Wildpflanzen gesammelt, von wildem Fenchel über (den ersten) wilden Spargel bis zur "bietola" (wilder Mangold), nicht zu vergessen die vielen schmackhaften Kräuter. Sieben Hennen, deren Pflege während dieser Wochen Renata oblag, gehören inzwischen auch zum Ensemble.

    Vieles ist sehr improvisiert und mit einfachen Mitteln gelöst; eine Haltung, die mir eigentlich entspricht. Wenn man alles Werkzeug jedoch irgendwo zusammen suchen muss, mit ungeeigneten Materialresten etwas bauen soll - das dann doch nicht ganz gefällt und wieder umgebaut werden muss - dann komme ich mit meiner schweizerischen Prägung allerdings schon ab und zu an meine Grenzen.

    Von Dinos ultimativem Weihnachtsprojekt jedoch konnte ich mich rechtzeitig distanzieren. Bei einem benachbarten sehr betagten sizilianischen Bauern hatte er während der letzten Monate zwei Mastschweine zur Fütterung untergestellt. Zu Weihnachten nun sollte das erste davon mit Hilfe des Bauern geschlachtet werden. So lag am 23.Dez plötzlich eine beachtliche Schweinehälfte auf dem Gartentisch, der Dino sich - frei von jeglichen Vorkenntnissen - stellen und sie eigenhändig zerteilen musste. Ein Vorhaben - gleichermaßen archaisch wie mutig - das er sich kein zweites mal auferlegen wird.

    Mein Workaway-Beitrag lag wieder hauptsächlich bei Holzarbeiten, sowohl draussen (Brennholz bereiten) wie drinnen (Treppen-Verkleidungen, Brüstungen, Licht-Montagen etc.). Auch Gartenarbeiten, Roden, Zäune flicken und die Mithilfe beim Einsäen des Winterweizens gehörten zu meinen Aufgaben. Nach den teils beträchtlichen Regenfällen betätigte ich mich auch als "Wegmacher": Abflusslöcher freilegen und die Pfützen entwässern.

    Renata war - nebst den Hühnern - meist in Haus und Küche tätig und faltete 300 Recycling-Tüten für den Verkauf in Helenes Seidenmal-Atelier.

    Wir genossen während dieser Wochen die wilde Natur, den weiten Himmel und die Ruhe in dieser abgeschiedenen Lage in den Cugni di Cassibile.
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  • Portopalo di Capo Passero + Pozzallo

    Dec 13–14, 2025 in Italy ⋅ 🌙 15 °C

    Nach den erszen zwei Wochen Workaway-Einsatz nutzen wir das sonnige Wochenende für einen Ausflug an die Südostspitze Siziliens. Zwischen Noto und Pachino wachsen unter endlosen Plastiktunnels all die Rispentomaten - Datterino, Cilieghino etc - die uns Nordeuropäern den Winter verkürzen.

    In Portopalo di Capo Passero gibt's noch einen wirklich aktiven Fischereihafen, einen bedeutenden Mercato ittico (Fischmarkt) - und mit der Trattoria la Scala gemäß Dino eines der besten Fischlokale weit und breit.
    Tatsächlich ein Gedicht, das Antipasto di Mare crudo, vorzüglich der Risotto al Gambero Rosso und auch die gegrillte Dorade. Authentische Atmosphäre und das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

    Nach einer interessanten Fahrt durch Felder- und Lagunen-Landschaft stehen wir zum Sonnenuntergang am unter Campern legendären "Othello-Strand", umgeben von zahlreichen schwedischen und deutschen Campern. Es ist aber die angekündigte Disco-Nacht in der nahen Strandbar, aufgrund derer wir zum Übernachten noch an den Maganuco-Strand hinter Pozzallo wechseln.

    So ergibt sich am Sonntagmorgen ein ausgedehnter Strand-Spaziergang bis zur Punta Religione und zurück (Marina di Modica). Und nachmittags der obligate Gang über die Strandpromenade von Pozzallo, Gelato inklusive.
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  • Die Heimkehr der Santa Lucia in Siracusa

    Dec 20–21, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 15 °C

    Der zweite Wochenendausflug zum vierten Advent fällt weitgehend ins Wasser, geprägt von windig- regnerischem Wetter.
    Wir treffen uns nochmals kurz mit Franco und Sebastiano in Catania. Dann lasse ich mich durch die Gassen der Stadt treiben, weitgehend abseits der üblichen Touristenrouten, durch Gegenden die scheinbar näher bei Afrika liegen als bei Mitteleuropa.

    Danach wechseln wir ins ebenfalls regnerische Siracusa. Die Statue der Stadt-Heiligen Santa Lucia wird an diesem Abend in feierlicher Prozession wieder zurückgebracht an ihren Stammplatz in einer Seitenkapelle des Duomo. Damit und mit einem pompösen Feuerwerk wird die 10-tägige Santa-Lucia-Festivität abgeschlossen.

    Eindrücklich, wie der schwere Silberschrein mit Statue von rund 30 Männern (den "Grünkappen") mittels zweier Segel-Masten in stundenlanger Prozession durch die Strassen getragen wird. Die Frauen, die das deutlich kleinere Reliquiar tragen, tun dies gar barfuss.
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  • Siamo vivi - weiter geht's

    Dec 26–27, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 17 °C

    Buone feste - und ja, es gibt uns noch.
    Ganze fünf Wochen haben wir auf diesem Kanal nicht von uns hören lassen. Aber ebenso viele footprints werde ich noch nachreichen, versprochen.

    Wir verbrachten vier dieser fünf Wochen in den Cugni di Cassibile, im Workaway bei Dino und Helene. Am gestrigen Weihnachtstag nutzten wir das Sonnenfenster zum Ausflug an den lauschigen Natur-Strand Gelsomineto. Hier bot sich ganz unerwartet die wunderbare Gelegenheit zum (erfrischenden) Weihnachtsbad. Sooo schön.

    Heute nun der Start zur Weiterreise: erster Halt am Strand von Maganuco bei Pozzallo. Endlich wieder etwas Meeresrauschen, wärmende Sonne, mildere Nächte, weniger Regen (hier an der Südküste, nicht weit von Punta Secca - Nomen ist hoffentlich Omen).
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  • Via Punta Secca zum Lago Biviere

    Dec 27–28, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute geht's beizeiten weiter. Wieder mal ein Einkauf, mit Zwischenhalt in Punta Secca, dem angeblichen Wirkungsort des legendären Comissario Montalbano aus den unvermeidlichen Sizilien-Krimis von Andrea Camilleri.

    Am weitläufigen Strand beim Naturschutzgebiet von Randello vertreten wir uns die Füsse. Ein wirklich schöner Fleck, der die Plastikwüste ringsum fast wieder vergessen lässt.

    Ja, auf diesem Küstenabschnitt durchqueren wir riesige Flächen, die fast komplett von Plastiktunnels belegt sind. Hier an der relativ flachen Südküste wird intensiver Gemüsebau betrieben, auf komplett ausgelaugten Böden. Immerhin wirken die Tunnels inzwischen solide und unterhalten; ein Unterschied zu den selbstgezimmerten und windzerzausten Plastikverschlägen von damals, Und auch die Müll-Berge am Straßenrand sind scheinbar etwas weniger geworden.

    Kurz vor Gela übernachten wir am Vogelschutzgebiet des Lago di Biviere, eine naturnahe und ruhige "Insel" inmitten intensiv und industriell genutzter Landschaft.
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  • (De)Licata zum Jahreswechsel

    Dec 28–Jan 3, 2026 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Sonntag machten wir einen Abstecher ins Landesinnere, genauer nach Mazzarino. Als "Fondue-Boten" im Auftrag meiner Mutter besuchten wir ihre Bekannten, die vom Bodensee in den Süden Siziliens übersiedelt sind. Welch liebevoller Empfang und welche Gastfreundschaft. Für das vorzügliche sizilianische Pranzo (Zmittag) unser herzlichster Dank, liebe Marianne und lieber Rocco.

    Anschließend ging's schnurstracks zum Stellplatz von Alessandro am KiteBeach, etwa 9km vor Licata. Da kommt fast etwas Karibik-Feeling auf, so malerisch liegt der wunderbare - und derzeit ziemlich einsame - Sandstrand.

    Hier bleiben wir über den Jahreswechsel, bevor wir uns am Wochenende dann nach Butera zur "presepe vivente" aufmachen wollen.
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  • "Presepe" - in Caltagirone und Butera

    Jan 3–5 in Italy ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach dem Jahreswechsel fahren wir etwas in die Berge. Die Töpferstadt Caltagirone ist uns von der ersten Sizilien-Reise im 2019 in guter Erinnerung. Für den Krippen-Weg waren wir damals zu früh, aber der zufällige Blick in einen der zahlreichen Gewölbekeller mit einer gigantischen Krippen-Szenerie (als Sujet war die damalige Kulturhauptstadt Matera gewählt) hatte uns sehr beeindruckt und gwundrig gemacht. Passionierte Krippenbauer (amici del presepe) scheinen viel Herzblut in dieses Hobby zu stecken.

    Der heutige Besuch hat uns - nicht bloss wegen des nasskalten Wetters - aber eher enttäuscht. Allzu offensichtlich, dass diese Stadt diesen Krippenweg heute bloss noch aus touristischem Interesse krampfhaft unterhält. Mit Lego- und Disney-Krippen, der Baumwoll- und Karrussell-Krippe sowie der Krippenszene im Topolino wird die Tradition in allzu beliebiger und künstlerisch anspruchsloser Form zu aktualisieren versucht.

    Vielleicht nicht von ungefähr, dass mittlerweile zwei Krippenweg-Tickets angeboten werden und offensichtlich gegeneinander konkurrieren. Da läuft sich mitunter gerade was zu Tode.

    So ziehen wir abends noch weiter zum sehr schön gelegenen und noch recht authentischen Bergdorf Butera. Hier treffen wir nochmals Marianne und Rocco zum sonntäglichen Kaffee. Am Abend dann besuchen wir die "presepe vivente", die traditionell im alten Viertel Licona mit seinen engen Gässchen von der Dorfbevölkerung inszeniert wird, zu Weihnachten und dann nochmals zu Dreikönig.

    Auch hier sind wir eher enttäuscht ob der etwas lieblos wirkenden Gestaltung. Dass symbolisch noch altes Handwerk gezeigt und Produkte von früher (Ricotta, Pasta, Linsensuppe, Wein, Holzofenbrot mit Olivenöl, Ausback- Küchlein) probiert werden können, ist zwar sympathisch. Die Bar-Atmosphäre mit haufenweise Plastik-Geschirr und entsprechendem Abfall jedoch war völlig unpassend und die Tiere wirkten eher wie Dekoration.
    Vor zwei Jahren sind wir in Trappitello erstmals und eher zufällig auf eine "presepe vivente" gestoßen und waren sehr beeindruckt. Na ja, wenn man zu vergleichen beginnt .....
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  • Scala dei Turchi

    Jan 5–8 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Die Scala die Turchi ist immer wieder beeindruckend. Besonders in der stillen Jahreszeit wirkt die grandiose Natur-Landschaft bei jedem Wetter einzigartig.

    Drei Tage verweilen, während der Regenpausen am Strand spazieren und Radfahren. Das abendliche Gewitter sitzen wir im Camper aus, dem vorzüglichen Pizza-Lieferdienst sei Dank.Read more

  • Sizilien kann's nicht!

    Jan 8–10 in Italy ⋅ 🌬 12 °C

    Nicht allein das Wetter ist Ursache für mein Wechselbad der Gefühle. Die ganze Südküste entlang und erst recht während der kurzen Abstecher ins Hinterland sind wir sehr schlecht unterhaltenen Strassen gefolgt, schmal, löchrig und extrem schlecht ausgeschildert. Viele Parknischen an den Staatsstrassen werden immer noch als Müllhalden missverstanden und die Verkehrsführung erscheint uns öfters grotesk, schleierhaft oder schlicht chaotisch. Hauptsache viel Beton verbaut, viele Geländer montiert und viele Kandelaber aufgestellt. Und Kreisverkehre gibt's auch jede Menge, öfters gar zwei hintereinander; man ist ja schließlich modern, ob's Sinn macht oder nicht.

    Auch in den Ortschaften, ob an der Küste oder im Landesinnern, stechen die zahllosen Bauruinen, die defekten Treppen und Wege und der viele Müll ins Auge. Demonstrative Achtlosigkeit im öffentlichen Raum.

    Eigentlich hätten wir's ja ahnen können. Bei der im Internet viel gerühmten Thermalquelle Aqua Pia (total ruhig und abseits am Fluss Belice gelegen, zwischen Montevago und Partanna) stehen wir vor vergittertem Tor, obwohl der Eintrag, sie sei an Wochenenden von 9-19 Uhr geöffnet, noch keine zwei Wochen alt ist. Das wärmemde Bad fällt an diesem regnerisch-kalten Samstagmorgen somit wörtlich ins Wasser.

    Dann halt auf nach Mazaro del Vallo zum uns bereits vertrauten Camping dell'Emiro. Bei heftigem Weststurm noch schnell eine Waschmaschine aufgesetzt. Bis diese fertig ist und die Wäsche zum Trocknen im Wind hängt, setzen jedoch die ersten Regenschauer ein. Nach einigem Hin und Her hängt an diesem Abend der ganze Camper voller Wäsche, während es draussen unverdrossen weiter stürmt und regnet. Dito am Sonntag. Und zur Krönung stoße ich an diesem Abend noch mein Fahrrad zu Fuss nach Hause: Platten eingefangen. (Glassplitter a gogo, auch auf ausgewiesenen Fahrradwegen)
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  • Sizilien kann's! - Mazara del Vallo

    Jan 10–15 in Italy ⋅ 🌬 13 °C

    Mazara del Vallo hatte uns schon vor zwei Jahren sehr angenehm überrascht. (https://findpenguins.com/2bxsvrihgfyxi/footprin…) Tatsächlich eine vielfältige und lebendige Stadt, die mit einem sehr aufgeschlossenen, ambitionierten und geschichtsbewussten (multikulturellen) Spirit punkten kann.

    Wir freuen uns, vertraute Winkel in der Kasbah wieder anzutreffen, die schön restaurierten Gebäude in der Altstadt wiederzuerkennen und die legendären Gelaterias an der Strandpromenade erneut zu besuchen.

    Nach all den andern Eindrücken auf Sizilien ist es geradezu wohltuend, eine Stadt vorzufinden, in der ansprechende und freundliche Details in den Gassen, ausgewiesene Radwege, kulturelle Aktivitäten und relative Sauberkeit die Atmosphäre prägen.

    Ohne Zögern würde ich Mazaro del Vallo als Modellstadt für gelingende Stadtentwicklung auf Sizilien nominieren. Weiter so!

    Nach den ersten Nächten der Akklimatisation beschlossen wir, auf dem Camping dell' Emiro gleich die Monatspauschale zu lösen. Unser Standort für die restlichen Wochen in Sizilien und unsere Ausgangsbasis für kleinere Touren in die Gegend ist gesetzt.

    PS: ein hilfsbereiter Camping-Mitarbeiter hat mir am nächsten Tag für's (neue) Fahrrad einen neuen Schlauch besorgt und aufgepumpt. Top, vielen Dank, Gaetano. Inzwischen hab' ich bereits Übung im Rad wechseln und passende Fahrradschläuche (camere d'aria) sind jetzt auch vorrätig. Man lernt nie aus.
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  • Lago Preola e Gorgi Tondi per Rad

    January 17 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Eine gemütliche Radtour, direkt vor den Toren der Stadt, wobei der Weg aus der Stadt nicht idealer sein könnte. Ein sehr schön angelegter Radweg führt entlang der gesamten städtischen Promenade.
    Nach der modernen Brücke über die Flussmündung geht's dann gleich links den Hügel an, durch ein weitläufiges Ferienhausquartier und schon ist man draussen, umgeben von Weinbergen und Olivenhainen. Still und beschaulich rollen wir dem Naturschutzgebiet entlang. Wieder an der Küste, lädt der idyllische ehemalige Fischerort Torretta Granitola zur verdienten Pause. Danach gehts auf der wenig befahrenen Küstenstrasse zurück und zuletzt wieder per Radweg - direkt in die Gelateria.

    Und hier noch etwas Hintergrund:

    "Gorghi Tondi – Die Karstseen von Mazara del Vallo
    Die Karstseen wurden 1998 als Naturschutzgebiet anerkannt und dann sukzessive durch die Region Trapani aufgewertet und geschützt. Insgesamt handelt es sich um ein Gebiet von 335.62 Hektar zwischen Mazara del Vallo und Granitola. Hier befinden sich der Murana-See, der Preola-See, das ist der größte dieser Seengruppe und die drei kleinen, fast runden Dolinen-Seen Gorgo Alto, Gorgo Medio und Gorgo Basso.

    Was sind Karstseen und wie entstehen sie?
    Kalkstein, Salze, Dolomite oder Gips-Gestein .... kann von Oberflächen- oder Grundwasser ober- wie auch unterirdisch ausgelaugt werden. So entstandene Höhlen können brüchig werden und einstürzen. .... Die ausgelösten Sedimente bilden auf dem Grund des Sees eine Schicht, die wasserunlöslich ist, worauf das Wasser sich wie in einem Becken staut.

    Naturschutz ist notwendig
    Die Seen von Mazara waren nicht immer in so gutem Zustand wie heute. Früher wurde Wasser entnommen und niemand kümmerte sich um den Naturschutz. Das Wasser hatte eine sehr schlechte Qualität und die Seen riskierten auszutrocknen. Nachdem sich die Region Trapani dem Schutz der Seen angenommen hat, verbesserte sich die Wasserqualität und die Wassermenge steigert sich.
    ...
    Inzwischen leben viele verschiedene Vogelarten im Naturschutzgebiet, Enten schwimmen friedlich auf den Seen und Schlangen sieht man hin und wieder durchs Gebüsch schleichen. Wer Glück hat, der kann sogar Schildkröten beobachten. Was sich vermutlich erst, oder Gott sei Dank, in der Abenddämmerung und bei Nacht aus seinem Versteck wagt, das sind Wildschweine. An jedem Eingang zum Naturschutzgebiet der Gorghi Tondi hängen Warnschilder." (Quelle:
    hallosizilien.de by Claudia Stimpfl, 2021)
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  • Gibellina - die Ambivalenz der Kunst

    January 18 in Italy ⋅ ☁️ 11 °C

    Kunst spielt ja zumeist - oder gar originär? - mit Ambivalenzen. Ein Stuhl ist nicht einfach ein Stuhl und eine Toilettenschüssel schon gar nicht. Und ein Haufen Fett in einer Ecke ist beileibe nicht bloss ein Fettfleck. Letzteres gar juristisch beglaubigt. Aber auch über die Rolle der Kunst selbst kann man ganz schön ambivalente Gefühle entwickeln.

    Eindeutig und ohne jede Ambivalenz steht fest, dass das Bergdorf Gibellina vecchia (und viele weitere Dörfer im Belice-Tal) in der Nacht vom 14./15.Januar 1968 von einem gewaltigen Erdbeben zerstört worden ist und unzählige Menschen dabei ihr Leben verloren hatten.

    Gibellina wurde nicht wieder aufgebaut. Statt dessen wurde der leidtragenden Bevölkerung in der Ebene unten die völlig neue (Retorten-)Stadt Gibellina Nova hingestellt. Eine Stadt vom Reißbrett, als "Gesamtkunstwerk" konzipiert, mit zahlreiche Plätzen und Parks, geprägt von Kunstwerken an fast jeder Ecke.

    Das visionäre Projekt nach dem Vorbild englischer Gartenstädte sei weitgehend dem staunenswerten Einsatz des linken Bürgermeisters Ludovico Corrao zu verdanken, der während 25 Jahren dieser Gemeinde vorstand. (Wikipedia) Gewiss sehr mutig und ambitiös gedacht, doch ob da nicht an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei geplant wurde?

    Unser Eindruck einer ziemlich "töteligen" Stadt ohne wirkliches Leben, den wir bereits vor sechs Jahren mitnahmen, hat sich nicht wirklich verändert. Immer noch stehen zahlreiche Gebäude leer, ist das gross angelegte Theater eine Bauruine und viele der Kunstwerke und Skulpturen wirken eher ungepflegt.
    Dass Gibellina zur ersten italienischen Hauptstadt für zeitgenössische Kunst 2026 gekürt wurde, lässt mich hier jedenfalls eher an Marketing denn an Kunst denken.

    Einen guten Eindruck dieser Ambivalenz vermittelt der Artikel von Diana Artus "Gibellina - zwischen Utopie und Desaster" in der Architektur-Publikation "baunetzwoche#556".
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  • Marsala - Süsswein und 50km per Rad

    January 22 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Aprilwetter im Januar. Da gilt es, die Sonnenfenster geschickt zu nutzen. So schwingen wir uns an diesem schönen und nur mässig windigen Donnerstag aufs Rad und schlängeln durch endlose Wein-Felder (es ist so flach, dass man definitiv nicht von Weinberg sprechen kann) in die berühmte Weinstadt Marsala.

    Der Ort ist eigentlich seit alters eher von Fischerei und Salzproduktion geprägt. Mit beginnender Industrialisierung war es die Familie Florio, die hier im 19.Jh. eine bemerkenswert breite wirtschaftliche Tätigkeit entfaltete, vom Chinin-Handel über den Handel mit Salz, Schwefel, Keramik, den Bergbau, Schiffbau, ein Schifffahrtsunternehmen und die "florierende" Tonnara di Favignana (Thunfisch-Verarbeitung).

    Erst mit dem aufkommenden britischen Tourismus und zusammen mit dem önologischen Interesse eines Sir Woodhouse entstand dann bei Florio die Idee, Marsala mit seinem gehaltvollen und lieblichen Wein könne doch bestimmt auch, was Porto und Jerez und Málaga bereits kannten - die Vinifizierung von Süsswein mit Zugabe von Destillaten. Dies hat den praktischen Vorteil, dass solche Weine für die Verschiffung nach England viel besser haltbar wurden. Gesagt, getan - und seither ist auch der Marsala ein unverzichtbarer Dessertwein, nicht bloss bei der Zubereitung von Tiramisu.

    Die spannende Geschichte der Industriellen-Familie Florio ist auf Wikipedia (Familie Florio) sehr anschaulich beschrieben, von der ersten Generation ("Anfang") über die zweite ("Erweiterung") und dritte Generation ("Konsolidierung") bis zum "Niedergang" mit der vierten Generation.

    In der Destillerie Bianchi, im ursprünglichen Baglio aus der Zeit Florio-Weinhandels, erhielten wir sozusagen eine Privatführung durch das kleine Museum, das Fasslager, die Abfüllanlage und sogar bis zur Degustationsterrasse auf den drei grossen Silos. Die junge Mitarbeiterin hatte erst vor wenigen Tagen ihren Stellenantritt und nutzte uns somit als "Übungsobjekte", denn eigentlich war zu dieser Zeit bloß der Shop geöffnet. Klar, dass ich mich nach der sympathischen Führung dann gerne noch mit Marsala-Wein und -Grappa eindeckte.

    Alles in allem eine "nahrhafte" Radtour mit sehr hohem Genussfaktor.
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