• Erste Tour durch Hoi An

    March 11, 2020 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Anschliessend an den Besuch der Seidenspinnerei, geht es zu Fuss weiter in die Innenstadt Hoi Ans, welche im vierten Jahrhundert von den Cham gegründet worden ist. Der Name bedeutet ruhige Gemeinschaft oder friedvoller Versammlungsort. Hoi An ist eine Küstenstadt mit ca. 75'000 Einwohnern am südchinesischen Meer in der Provinz Quang Nam an der Mündung des Song Thu Bon. Früher hatte die Stadt allerdings mehrere andere Namen.
    Zudem war hier früher einst der grösste Hafen Südostasiens. Er lag an der Seidenstrasse.
    Mit der zunehmenden Versandung des Hafens mussten die immer grösseren Handelsschiffe in den Hafen von Da Nang ausweichen und Hoi An verlor an Bedeutung. Während der Tay-Son-Rebellion wurde die Stadt 1780 weitgehend zerstört. Sie wurde wieder aufgebaut. 1888 erklärte die französische Kolonialmacht aber Da Nang zur Hauptstadt und auch die Eisenbahn wurde an Hoi An vorbeigebaut.
    Ihrem Niedergang hat die Stadt allerdings den Erhalt des historischen Stadtbildes zu verdanken. Zudem gilt die Altstadt als einzige, die im Vietnamkrieg unversehrt blieb. Sie wurde 1999 von des UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und gilt als gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem Zeitraum zwischen 15. und 19. Jahrhundert, deren Gebäude eine Verschmelzung einheimischer und fremder Einflüsse, vor allem im Stil südchinesischer Kleinstädte, zeigen.
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