Heute mache ich einen Ausflug zum schönen Berg. Oder auf vietnamesisch: My Son. Dabei handelt es sich um ein weiteres Weltkulturerbe der UNESCO. Leider ist die Tempelstadt der Cham - heute leben noch ca. 170'000 Nachfahren der Cham im Land - im Vietnamkrieg durch die Amerikaner stark zerstört worden. Zahlreiche Löcher und Krater erinnern noch heute daran. Zudem warnen Schilder vor möglichen Blindgängern.
Zwar werden Anstrengungen zur Restaurierung unternommen. Diese gestalten sich aber äusserst schwierig, da die fugenlose Bauweise der Cham bisher nicht reproduzierbar ist und der Einsatz von Mörtel zu unschönem Moosbewuchs führt. Anstelle von Mörtel wurde nämlich Harz verwendet. Das selbe Harz wird auch für die Abdichtung der geflochtenen Rundboote verwendet. Kautschuk ist ja erst später durch die Franzosen gebracht worden - wie übrigens auch der Kaffee. Beides sind keine einheimischen Pflanzen.Læs mere