• Suspensionbridge

    July 20, 2023 in Canada ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute steht der Besuch der Capilano Suspensionbridge auf dem Programm. Unsere Zimmernachbarinnen haben das Gleiche vor. Leon und Dominik haben ihnen angeboten, sie mit dem gemieteten BMW dorthin zu fahren, bevor sie ihren Wagen zur Autovermietung zurück bringen. Damit die beiden Jungs mit ihrem BMW nicht noch einen Extrarunde ans andere Ende der Stadt machen müssen, steigen Carole, Laura und Mara bei uns zu. Vorerst kommen wir noch flott voran. Doch schon bald geht es nur noch im Schritttempo voran. Bereits vor der Brücke über den Fraser River stecken wir im Stau. Glücklicherweise geht uns der Gesprächsstoff nicht aus. So kommt uns die Warterei und Schleicherei nicht allzu lange vor. Erst nachdem wir endlich die Iron Workers Memorial Bridge hinter und lassen können, geht es wieder flotter voran.
    Der Parkplatz bei der Brücke ist um diese Uhrzeit noch nicht sehr voll und nach dem Lösen der Tickets stehen wir auch schon im Park. Für die Hängebrücke selber bekommen wir einen Timeslot. Ab 10:30h dürfen wir die Brücke betreten. Genug Zeit also, um sich im Park vorher noch etwas umzusehen. Gleich beim Eingang kann man in die bebilderte Geschichte der Brücke eintauchen. Unter anderem steht dort geschrieben, dass der schottische Geschäftsmann George Grant Mackay mit seiner Familie 1888 nach Vancouver gekommen ist. Er kaufte sich Land auf beiden Seiten des Capilanoflusses. Der 62jährige Mackay baute auf dem Felsen eine Hütte, welche er Cliff House nannte. Bereits ein Jahr später baute er die erste Brücke über den Fluss. Warum? Naja, um auf die andere Seite zu gelangen.
    Für uns ist es noch zu früh, um auf die andere Seite zu kommen. Also gehen wir zuerst noch über den Cliffwalk und bestaunen das Wurzelwerk einiger Bäume, welche sich an den Felsen festkrallen. Eigentlich unglaublich, was die Natur so zustande bringt.
    Dann sind auch wir an der Reihe für die Überquerung der Hängebrücke. Unterwegs werden zahlreiche Fotos und Selfies geschossen. Das mit dem Selfie muss ich wohl noch etwas üben.
    Drüben erwartet uns ein Baumwipfelpfad. Den lassen wir aber noch etwas warten und verköstigen ein paar Otter Balls. Nach dem Baumwipfelpfad treffen wir auf zwei Personen, welche mit Fragen zu ihren beiden Raubvögeln gelöchert werden können. Kurze Zeit später verlassen wir den Park wieder. Wir trennen uns von Mara, welche sich einen Flug mit einem Wasserflugzeug gönnt, und von Carole und Laura, welche dem Chinesischen Garten einen Besuch abstatten wollen. Wir fahren weiter zur Talstation des Hausberges von Vancouver.
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