• Die Erde arbeitet 🌋💨🌍

    March 16, 2025 in Iceland ⋅ 🌬 7 °C

    Und wieder beweist Island uns, wie faszinierend seine Landschaft sein kann. Es ist einfach unglaublich 🤯

    Bevor wir in unsere letzte Unterkunft einchecken konnten, erkundeten Flo und Fabi den äußersten Zipfel der Reykjanesskagi, einer Halbinsel im Südwesten des Landes (ganz in der Nähe zu Grindavík). Dort sieht es einfach aus wie auf einem anderen Planeten. Gute 20 Minuten sind wir an alten Vulkanen, Lavafeldern, dampfenden Feldern und einem weiteren Riss der Kontinentalplatten vorbeigefahren.

    Wir hielten zuerst an den Thermalquellen Gunnuhver. Der Name stammt von einer alten isländischen Legende über den Geist Gunna.

    Der Sage nach lebte eine Frau namens Gunna in der Gegend. Sie geriet in Streit mit einem Grundbesitzer, der sie schließlich verhungern ließ. Nach ihrem Tod spukte sie als rachsüchtiger Geist umher und terrorisierte die Menschen. Schließlich gelang es einem Priester, ihren Geist zu bannen, indem er sie in die heiße Quelle trieb, wo sie verschwand. Seitdem trägt der Ort ihren Namen: Gunnuhver – „Gunnas Quelle“.

    Die Gegend ist bekannt für ihre brodelnden Schlammtöpfe, heißen Dampffelder und den intensiven Schwefelgeruch, was gut zur geisterhaften Legende passt.

    Anschließend ging es weiter zu der Stampar-Kraterreihe, die allerdings bereits seit über 785 Jahren nicht mehr ausgebrochen ist. Dementsprechend konnten wir auch gefahrlos auf einen der Krater klettern - war schon echt cool mal IN einem Vulkan zu stehen!

    Unser letzter Stopp war wieder an einem sichtbaren eindrucksvollen Erdplattenriss, wie wir ihn bereits an diesem Tag bestaunen konnten, nur an einer anderen Stelle.
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