Familie Knox

Zwei Menschen, ein Hund und ein Wohnmobil. Mitsubishi L300, Bj 1983. Kleine und große Touren - kleine und große Abenteuer. Stellplätze. Camping life.
  • Day2

    Bremervörde

    April 1, 2017 in Germany

    Nach einem gemütlichen Frühstück mit unseren lieben Reisebegleitern trennten sich die Wege.
    Wir haben uns für eine weitere Nacht fern der Heimat entschieden.
    Es gibt STELLplätze und es gibt StellPLÄTZE. In Bremervörde gibt es einen StellPLATZ. Wir waren vor zwei Jahren schonmal hier und gute Erfahren wiederholt man manchmal gern.
    Ein schöner Platz. Angenehm parzelliert, besucht von überwiegend unkomplizierte Gästen, saubere Sanitäranlagen (allgemein ein sehr sauberer Platz) und fast direkt am Vörder See, umgeben von Feldern gelegen.
    (9,50€ pro Nacht, inklusive Entsorgung und Nutzung der Sanitäranlagen, die Nutzung der Dusche kostet allerdings 1€ extra, Strom kostet 3€)
    Der Komfort lässt sich nahezu mit dem eines einfachen Campingplatzes vergleichen.

    In der Umgebung gibt es viel zu entdecken. Um in den Ortskern von Bremervörde zu gelangen, sollte man zu Fuß ungefähr eine viertel Stunde einplanen. In Bremervörde und am Vörder See befinden sich außerdem mehrere Einrichtungen, die einen Besuch, nicht nur für Familien, definitiv reizvoll machen. https://www.parkdersinne-brv.de/index.php
    Die ländliche Umgebung und der See laden zu herrlichen Spaziergängen ein.

    Was dieses Stellplatz für uns allerdings zu einem absoluten Favoriten macht, ist allerdings folgendes: hier wird ganz in echt draußen gesessen. Kollektiv. Hier wird mit den Nachbarn geschnackt, man stellt sich vor, fachsimpelt, tauscht Erfahrung aus. Einige kennen sich und die meisten sind nicht zum ersten Mal hier. Trotzdem wird man als "Neuling" nicht kritisch beäugt. Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kinder, Hunde, alle sind gleichermaßen willkommen. Dieses Mal hat auch eine Katze im Mobil neben uns gewohnt. Sobald man auf den Platz fährt, scheint man Teil eines eigenen kleinen Kosmos zu sein.
    Hier lernt man eine offene Seite der Mobilisten kennen, die uns bisher hauptsächlich auf Stellplätzen an Marinas begegnet ist. Und dort auch nur, weil die Segler sich viel draußen aufgehalten haben.
    Auf anderen Stellplätzen waren wir oftmals die einzigen, die draußen gesessen, gegessen und gefrühstückt haben.
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  • Day1

    Jork / Neuenschleuse

    March 31, 2017 in Germany

    Nach dem letzten Urlaubsdrama und, gefühlt, ewiger Ungewissheit ob einer gemeinsamen Zukunft von Murray und dem Rest der Familie Knox, gab es im März 2017 tatsächlich gute Nachrichten und frischen TÜV. Das musste natürlich standesgemäß gefeiert werden. Also ging es ab auf die Piste. Unser erster Zwischenstopp war mit Oldendorf (Zeven) schnell erreicht, bleiben wollten wir dieses mal nicht, obwohl es "uppn Dörp" stets sehr schön ist. In Oldendorf gabelten wir unsere Reisebegleitung, in Form von Hugo ( https://www.instagram.com/hugoauftour/) auf.
    Als Ziel für die Nacht hatten wir uns einen Stellplatz an der Elbe ausgesucht. Ziemlich schmucklos und zweckmäßig hinter dem Deich gelegn, aber um noch einen Spaziergang in der Abendsonne zu machen und um draußen gemütlich zu essen, war es völlig ausreichend (7€ für 24h, inkl. Toiletten Nutzung in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr, Strom 50cent, wobei wir nicht genau herausgefunden haben, in welchem Takt dieser abgerechnet wird.).
    So richtig viel erlebt haben wir nicht, aber manchmal ist ein schöner Abend, fern der Heimat und in guter Gesellschaft von lieben Freunden, mehr wert als jedes Abenteuer. Vielleicht fühlt sich so dieses Erwachsenwerden an, von dem immer alle sprechen. Wenn es das ist, mag ich es sehr.
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  • Day9

    Waller See

    July 11, 2016 in Austria

    Nachdem wir das Wochenende auf einem schönen Campingplatz in Tirol verbrachten und direkt heute morgen zur Werkstatt gefahren sind um den Hauptzylinder verbauen zu lassen, kam schnell die Ernüchterung. Passt nicht. Also haben wir direkt in der Werkstatt angerufen, die den Zylinder bestellt hat. "Muss passen. Könnt um 14 Uhr vorbei kommen."
    Wir sind dann erstmal zum Wandern in die Wolfsklamm gefahren. Herrlich bei 32 Grad im Schatten. Da konnte man es gut aushalten.
    Um 14 Uhr waren wir dann pünktlich in der Werkstatt. Wieder Ernüchterung. Passt definitiv nicht. Und einen anderen gibt es nicht. Der den wir bräuchten, ist nicht mehr erhältlich. Nichtmal beim Hersteller. Nur noch ein Reparaturkit. Mit ca. 5 Tagen Lieferzeit.
    Und jetzt?
    Heimfahrt?
    Wir verlieren weiter Flüssigkeit. Nicht so viel, dass es sich im Behälter bemerkbar machen würde, aber eine Fahrt, bei der wir am Ende rund 2000 km Heimweg vor uns hätten, wäre trotzdem sehr riskant.
    "Nehmt Flüssigkeit mit und schaut immer gut."
    Puh. Erstmal sacken lassen.
    Wir haben uns nach langem hin und her für eine Weiterfahrt entschieden. Nicht bis nach Istrien. Aber wir fahren weiter. Wir haben noch so lang Urlaub und nächstes Jahr im Sommer wohl keinen längeren gemeinsamen, da müssen wir jetzt noch irgendwas draus machen.
    Wir sind also heute mit Bremsflüssigkeit bewaffnet in's Salzburger Land aufgebrochen. Österreich ist so wunderschön, dann machen wir halt hier Urlaub. Planung ist ja meistens eh nur gut, wenn man sie wieder verwerfen kann und aus ungeplantem das beste machen, darin sind wir ein unschlagbares Team. Juno ist eh alles egal, Hauptsache sie ist dabei und so lang wir alle zusammen sind, kann es eigentlich nur gut werden. Also schauen wir weiter wo es uns hintreibt. Zurück in Bremen geht es dann jedenfalls direkt wieder in die Werkstatt. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn einfach mal alles funktioniert hätte.
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  • Day6

    Kramsach

    July 8, 2016 in Austria

    Hallo, wir haben ein Ersatzteil im Auto!!! 🎉🎈 Die Werkstatt bei der wir das Teil bestellt haben, hat keine Zeit und das Teil einzubauen. Eine andere hat aber Montag Zeit für uns, wenn also alles glatt läuft, wird am Montag der Hauptbremszylinder getauscht und wir können endlich nach Istrien durchstarten. Wir verlieren weiterhin Flüssigkeit, aber der Behälter für Bremsflüssigkeit ist immernoch über max. voll. Also macht sich keiner Sorgen. "Zur Not gießt ihr halt nach." Tiroler Gelassenheit nennt man das wohl. Wir bewegen uns trotzdem vorsichtshalber lediglich in einem Radius von ca. 25 km um die Werkstatt herum.
    Aktuell stehen wir etwas nördlich vom Zillertal auf einem netten Campingplatz und machen uns hier bis Montag eine schöne Zeit. Wir haben eine Gästekarte der Region und nutzen erstmal alle Angebote, wie selbst Glasblasen, günstig Tretboot und umsonst Bergbahn fahren aus. 😉
    Juno hat unseren Stress natürlich mitbekommen und baute diesen jetzt mit Durchfall ab. Aber die Reiseapotheke ist für alle Eventualitäten ausgestattet (da bin ich ja Tochter meiner Mutter 😉) und so haben wir das schon wieder im Griff.
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  • Day5

    Aufenfeld /Zillertal

    July 7, 2016 in Austria

    Immernoch Zwangspause.

    Heute morgen standen wir um Schlag acht bei der Werkstatt auf der Matte. Teil kommt morgen Mittag und soll am Nachmittag eingebaut werden. Wir drücken die Daumen, dass es morgen Abend gegen 18 Uhr für uns weiter gehen kann.

    Wir hätten heute zwar zurück nach Schwaz fahren können und uns für 6€ auf den Stellplatz stellen können, aber nach drei Tage schreit man innerlich nach einer Dusche. Also ha en wir uns den nächsten Campingplatz mit Dusche rausgesucht. Die Fahrt ging in's Zillertal und da stehen wir jetzt. 49€ pro Nacht für den einfachsten Platz, 5*, beim ADAC best of 2016, eigener Badesee, Hundepfad durch den Wald, Hallenbad, Freizeitpark. Nun gut. Eine echte Wahl hatten wir nicht und für eine Nacht kann man das ruhig mal machen. Wir stehen jedenfalls mit tollem Blick, gehen gleich mal den Hundepfad inspizieren und anschließend eine Runde im See schwimmen.Read more

  • Day4

    Schwaz

    July 6, 2016 in Austria

    Zwangspause.

    Waren wir heute Vormittag noch ganz toll in der Leutaschklamm, bzw. Geisterklamm wandern, anschließend schnell noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, einmal Tanken und wollten direkt in's Salzburger Land aufbrechen, würden wir auf der Strecke jäh ausgebremst. Auf einer langen Strecke mit starkem Gefälle mussten wir zur Halbzeit den Bremsen etwas Ruhe gönnen.
    Dann ging es weiter. Einmal quer durch Innsbruck und ab auf die Autobahn.
    "Ich muss mal Pipi."
    Angehalten. Pfütze im Fußraum bemerkt. In der heimischen Werkstatt angerufen. "Könnte dies, könnte das, könnte jenes. Geht mal lieber auf Nummer sicher und ruft den ADAC an."
    Na, toll. Das kennen wir ja schon. Das traumatische Erlebnis aus Kroatien steckt uns immernoch in den Knochen. Bitte, bitte nicht abschleppen und bitte bitte nichts großes.
    Also beim ADAC angerufen und gehofft. Gehofft, dass sie jemanden schicken, der schonmal ein altes Auto von Innen gesehen hat. Der Mann der kam hatte definitiv schonmal ein altes Auto von innen gesehen. "Scheint eine Dichtung am Hauptzylinder des Bremskraftverstärkers zu sein. Ist definitiv Bremsflüssigkeit. Weit solltet ihr damit nicht mehr fahren. Und nur ganz gemächlich. Ich schreib euch mal die nächsten Werkstätten auf. Heute ist da eh nirgends mehr einer. Da brauch ich euch auch nicht hinschleppen. Das schafft ihr noch so."
    Nun gut.
    Ziemlich in der Nähe der nächsten Werkstatt ist zum Glück ein Stellplatz. Da stehen wir nun. In der Silberstadt Schwaz am Inn. Und hoffen wieder. Hoffen, dass sie sich in der Werkstatt morgen direkt Zeit für uns nehmen. Hoffen, dass es, sollten sie Teile bestellen müssen, nicht so lang dauert. Hoffen, dass wir unseren Urlaub einigermaßen so fortsetzen können, wie wir es uns gewünscht hatten.
    Aber irgendwas musste ja kommen. Bis jetzt lief einfach alles viel zu glatt.
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  • Day3

    Mittenwald

    July 5, 2016 in Germany

    Oben auf dem Gipfel vom Wank beschlossen wir, die Nacht nicht in Garmisch Patenkirchen zu verbringen, sondern schon ein bisschen weiter zu fahren, um unserem morgigen Ziel näher zu kommen. Wir fuhren also noch ungefähr 20 km und stehen jetzt in Mittenwald. Erneut direkt an Bahngleisen. Diese sind auch ähnlich stark befahren, wie die in Oberstdorf. Bleibt zu hoffen, dass sie in der Nacht genauso wenig befahren sind. Der Stellplatz ist schmucklos, aber völlig in Ordnung um dort eine Nacht zu verbringen.Read more

  • Day2

    Oberstdorf

    July 4, 2016 in Germany

    Der Tag begann in aller Ruhe mit frischen Brötchen und einem sehr entspannten Hund. Gegen zehn Uhr sind wir vom Campingplatz nach Rothenburg gefahren und haben uns zwei Stunden lang die tolle Stadt angesehen. Anschließend ging es wieder auf die Autobahn. Mit klarem Ziel: Oberstdorf. Die Fahrt war genauso entspannt wie gestern. Angenehmer Verkehrsfluss, lediglich kleine Baustellen.
    Jetzt stehen wir auf dem Campingplatz Oberstdorf, direkt neben lieben Freunden, die auch gerade auf Reisen sind. Praktisch, wenn sich da hin und wieder die Wege kreuzen.
    Abgesehen von der Bahnstrecke direkt neben an, stehen wir ruhig, mit tollem Ausblick. Die Sanitäranlagen sind gepflegt und sauber, Entsorgung ist erneut inklusive und einen Brötchenservice gibt es auch.
    Nach Oberstdorf rein, braucht man zu Fuß ca. 15 Minuten.
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