Wie im Traum vergehen die Tage hier, es ist beinahe unwirklich. Zur Abwechslung sind wir heute aber doch mal unterwegs gewesen, an einem Strand, der hier für die Touristen Starfish beach heißt.
Der liegt nördlich, von unserem Hotel per Taxi fährt man vielleicht 30 (langsame) Minuten, bevor man ein Jetty erreicht. Ab hier geht's dann - obwohl es nicht etwa eine Insel ist, sondern lediglich einen, zwei km weiter - mit einem Boot weiter.
Unterwegs ein paar Eindrücke von Phu Quoc, eine sehr grüne, hügelige Insel. Die Straßen überwiegend sehr gut ausgebaut, wenig Verkehr.
Ab und an eine kleine Ansiedlung mit planenverhangenen Büdchen, Werkstätten und Cafe's rechts und links der Straße, typisch asiatisch unaufgeräumt, aber nicht schlimmer oder anders als beispielsweise in Thl. oder Laos. Hier oben jedenfalls ist nichts zugebaut, absolut ländlich.
Die letzten Kilometer bis zu dem Punkt, von dem die Boote starten - Rạch Vẹm - sind eine buckelige, rot-schlammige Sandpiste. Erstaunlich im Lichte dessen, daß besagter Beach zu einer der Sehenswürdigkeiten der Insel zählt.
Man erreicht eine Ansammlung maroder Pfahlbauten und langer Holzstege, die jetzt, bei Ebbe, nicht grade einladend aussehen. Auf den Stegen herrscht ein buntes Durcheinander, Kokosnussschalen, Töpfe und Wannen, Fischerzubehör, rostiges Werkzeug, Blumentöpfe und mehr.
Selbstverständlich wird man hier sofort "abgefangen" und einem die Bootsfahrt regelrecht aufgezwungen, obwohl man bestimmt auch einen Weg am Strand entlang gehen könnte, wenn, ja wenn man diesen denn fände. Hier jedenfalls sieht nichts danach aus, uns so lassen wir us darauf ein, über diese abenteuerlichen Holzstege zu gehen und auf eines der Boote zu klettern. Macht uns nicht arm und bequemer ist's so ganz sicher, denn es ist - natürlich - drückend heiß und da macht die kurze Fahrt Spaß.Read more