• KL kolonial - Little India

    24 marca, Malezja ⋅ ⛅ 26 °C

    Dienstag, 24. März 2026

    KL. Wo fange ich an? KL ist auf alle Fälle anstrengend, heiß, busy, stellenweise schäbig und heruntergekommen wirkend, dann wieder hübsch herausgeputzt und an manchen Stellen sieht man das KL von übermorgen - und das alles in einem Bereich, den man fußläufig kreuz und quer in vermutlich weniger als 30 Minuten ablaufen kann.
    Das geht aber natürlich auch gemütlicher, wir waren mehr als 4 Stunden unterwegs und danach aber auch platt.
    Gestartet sind wir wieder mit der Metro, 4 Stationen bis Masjid Jamek. Masjid Jamek ist eine Moschee und in den Vierteln ringsum konzentriert sich so einiges, zumindest, wenn man vorher auf den Stadtplan schaut.

    In der Realität steht man erstmal an einer nicht eben einladend wirkenden Straße, unter den Betonpfeilern der Hochbahn und vor abgeranzten Fassaden. Das Gelände der Moschee darf man ohnehin nicht betreten, was aber auch nicht schlimm ist. Entlang der Straße kommt man ins Indische Viertel - und wer Little India in Singapur kennt, erlebt hier vermutlich ein deutlich authentischeres Indien, zumindest in meiner Vorstellung, denn hier ist nichts herausgeputzt und sauber, sondern die Fassaden bröckeln und rotten vor sich hin, die Gehsteige und Geschäfte wirken verlottert. Trotzdem, es duftete nach Gewürzen und die Ladeninhaber wackeln freundlich mit den Köpfen, wie eben nur Inder das können.

    Immer wieder kreuzt man einen wirklich hässlichen Kanal, und auch wenn die Schilder, die hier stehen, von einem "River of Live" sprechen, kann ich nichts als einen braunen Abwasserkanal inmitten moderiger, trister Betonmauern darin erkennen. Immerhin gibt es ab und an auch die Aussicht auf die nicht zugängliche Moschee.
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