• Hardrock Cafe & Kuala Lumpur Tower

    March 25 in Malaysia ⋅ ☁️ 33 °C

    Mittwoch, 25. März 2026

    KL, Tag 2.
    So wirklich viel wissen wir ehrlich gesagt mit dem Tag nicht anzufangen, bzw. haben auf größere Unternehmungen auch keine große Lust. Nach so viel Stadt ist halt die Luft raus, und KL begeistert uns jetzt nicht so sehr.
    Immerhin, "to do" ist ja immer das HardRock-Cafe, auch hier gibt's eines. Am A... der Stadt allerdings. 2 Stationen mit der Metro, dann latscht man der unspektakulären Straße entlang, hier gibt es im Grunde gar nichts außer Baustellen, Verkehr auf der Straße und über uns von MRT und Monorail, und Hitze. (doch, es gibt einen grünen Hügel mitten in der Stadt, den "Regenwald" von KL).
    Das HR-Cafe selber ist in einem belanglosen Betonblock, unspektakulär, klein. Abgehakt und weiter.
    Rechts von uns sieht man immer wieder den Menara-Tower, den alten Fernsehturm der Stadt, auf dem ich vor 26 Jahren beim Stopover auch schonmal gestanden habe, damals mit perfektem Blick zu den Petronastowers. Daher ist dieser Turm als nächstes Ziel gesetzt, aber der Weg zieht sich ganz ordentlich. Das letzte Stück bergan in der prallen Sonne...
    Aus der Nähe sieht der Turm, heute nennt man ihn Kuala-Lumpur-Tower, schon ziemlich abgerockt aus. Unten rum eine kleine bunte Shoppingzone, und Ticketverkauf. Es ist kaum was los hier. Ich lese was von 50 MYR pro Person für das sogenannte Skydeck, also dann... bleibt mir aber doch kurz die Luft weg, denn die 50 MR sind nur für Einheimische, der ausländische Tourist soll bitte 140 MR zahlen.
    Nun gut, natürlich, jetzt sind wir hier, was solls - ist ja trotzdem keine Unsumme... nach kurzem Überlegen also holen wir uns die tickets und können auch direkt in den Lift zur 300 Meter hohen Aussenplattform.
    Grüner Kunstrasen, überkopfhohe Plexiglaswände und tief unten in der blau-dunstigen Hitze die Stadt. Kein Knaller, leider. Pflichtgemäß, aber halbherzig ein paar Bilder gemacht, eine Runde rum (es gibt noch Glasboxen nach außen, die kosten extra, aber es ist auch kein Mensch da) und das wars. Gut, für den Dunst, der klare Sicht verhindert, kann niemand was, aber jetzt finde ich die umgerechnet 60 Euro doch als rausgeschmissen. Zumal die gesamte Anlage von außen auch mal dringend renoviert werden sollte.
    Wir sind also recht fix wieder unten, suchen, ob es einen besseren Fußweg gäbe als den wir gekommen sind. In den Bäumen unter uns hockt eine Affenfamilie, die kommen dann sogar bis zum Geländer hoch, keinen Meter von uns weg. Da ich mit diesen Tieren noch nie Freundschaft schließen konnte, gehen wir vorsichtshalber schnell weiter. Aber wir müssen wohl doch den gleichen Weg zurück nehmen, laufen also los. Noch sind wir keine 300 Meter bergab gegangen, als uns ein geschäftstüchtiger Taxifahrer anhupt - ja, nehmen wir gerne. Wahrscheinlich verlangt er den doppelten Preis, Meter schaltet er nicht an, aber das ist egal, da handel ich nicht, es ist auch so wenig Geld.
    Wir lassen uns aber auch gleich zum Hotel zurückfahren, denn auf weitere Sights hier haben wir jetzt keine Lust mehr. Und noch ein bisschen shoppen können wir sowieso direkt in "unserer" Mall, dazu müssen wir nicht noch extra nach Bukit Bintang, was als Shopping- und Nightlifeviertel ausgewiesen wird. Man muss nicht alles gesehen haben, und grade bezüglich luxuriöser Malls hatten wir in den letzten Tagen mehr als genügend, ich kann mir nicht vorstellen, daß KL das toppen kann.

    Im Hotel gibt's dann afternoon tea, chillen - auch so geht der Rest des Tages rum.
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