• Basaltfächer

    September 1 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Eine kurze Wanderung führte uns nach der Küchenschlacht hinauf zum Hirtstein und zum Basaltfächer.

    Der bekannteste Basaltfächer im Erzgebirge befindet sich auf dem Hirtstein (889,8 m ü. NN) bei Satzung, einem Ortsteil von Marienberg. Dieses weltweit seltene, rund 15 Meter hohe Naturdenkmal wird aufgrund seiner charakteristischen Form auch als „Palmwedel“ oder „Palmfächer“ bezeichnet. Im Jahr 2006 wurde die Formation von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover als einer der bedeutendsten Geotope Deutschlands ausgezeichnet.

    Entstehung und Besonderheit

    Unterirdische Erstarrung: Vor etwa 25 Millionen Jahren (im Tertiär) stieg im Zuge des Magmatismus im Egertalgraben heiße Lava auf. Sie erreichte hier jedoch nicht die Erdoberfläche, sondern erstarrte unterirdisch als Staukuppe.

    Die Fächerform: Bei der Abkühlung der Lava bildeten sich durch Spannungsrisse eckige Basaltsäulen. Da diese Säulen immer senkrecht zur Abkühlungsfläche wachsen, entstand durch die Rundung der Kammer die einzigartige, fächerförmige Ausrichtung.
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