• Die Rub Al-Khali - das „Leere Viertel“

    February 10 in Oman ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir fahren in unseren Jeeps weiter nach Norden durch eine riesige, staubige Ebene, und dann taucht sie plötzlich am Horizont auf: die Rub Al-Khali, einer der unzugänglichsten Orte der Welt. Das „Leere Viertel“ genannt, weil hier allenfalls am Rand Menschen leben. Über 500.000 Qudratkilometer erstreckt sich die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt. Ihr Hauptteil liegt in Saudi-Arabien, aber ihre Ausläufer erstrecken sich auch in den Oman.
    Im Sommer ist es so heiß, dass es dann verboten ist, mit Touristen hierher zu fahren. Es können bis zu 60 Grad erreicht werden. Unser Jeep-Fahrer heißt Ahmed, und ist damit der vierte im Team, neben seinem Boss, unserem Busfahrer gestern und unserem örtlichen Guide. Er erzählt uns, dass er im Sommer nicht seine Scheibenwaschanlage verwenden kann, weil das Wasser in der krassen Hitze so schnell verdunstet, dass es kaum die Scheibe erreicht. Aber Ahmed der Fahrer liebt seinen Job, den der 25jährige im Übrigen auch schon seit 5 Jahren zuverlässig ausübt. Er ist kein Hasardeur mit uns als Insassen. Aber er liebt es, durch die Dünen zu brettern. Schließlich fährt uns die Crew zu einer höheren Düne, die wir schnaufend besteigen.
    Der Blick ist gigantisch. Die Vorstellung, dass wir uns nur am äußersten Rand dieses gigantischen Wüstenmeers befinden und vor uns Hunderte von Kilometern Sanddünen liegen, ein Gebiet, das immer noch kaum von Menschen betreten worden ist, ist überwältigend. Wir beschließen den Ausflug und damit auch unsere Oman-Reise mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang. Morgen kehren wir zurück nach Deutschland. Aber bestimmt wird die FNA mit einer Studienreise in den Oman zurückkehren. Inschallah!
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