• Im Köcherbaumwald von Garas

    October 6 in Namibia ☀️ 23 °C

    Nein, einen Wald kann man das nun wirklich nicht nennen. Und „Bäume“ sind die Köcherbäume auch nicht. Aber die skurrilen Pflanzen passen doch hervorragend in die skurrile Landschaft. Die Landschaft wurde vor Millionen Jahren gebildet, als der Urkontinent Gondwana zerrissen wurde und sich Südamerika von Afrika löste. Durch diese Kräfte entstanden Risse und Gänge, durch die Magma aufstieg, aus dem das rötliche Gestein Dolerit entstand. Durch Blockverwitterung wurden die Doleritfelsen in kleinere Blöcke gesprengt und die heutige Landschaft entstand. Die Köcherbäume fühlen sich hier wohl. Nur im nördlichen Südafrika gibt es diese Pflanze aus der Familie der Aloen noch. Weil die autochthone Bevölkerung der San die leichten Äste gerne als Köcher für ihre Pfeile benutzten, erhielt die Pflanze ihren Namen.Read more