• Florian Rengsberger
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Tea, Tapas & Tūī

Between Coasts and Continents En savoir plus
  • Inveraray Castle

    13 septembre 2025, Écosse 🌧 10 °C

    Inveraray Castle – Zuhause beim Duke mit Familiensinn

    Heute habe ich mir ein echtes Märchenschloss gegönnt: Inveraray Castle, stolzer Sitz des 13. Herzogs von Argyll. Klingt nach „Downton Abbey in Schottisch“ – und ein bisschen so fühlt es sich auch an. Nur dass hier nicht Lady Mary durchs Treppenhaus huscht, sondern der Duke himself noch wohnt.

    Das Schloss ist seit dem 18. Jahrhundert Heimat des Clan Campbell, einer der mächtigsten Familien im schottischen Hochland. Der aktuelle Herzog ist das 27. Oberhaupt des Clans – und ganz ehrlich, die Familienfeiern hier möchte ich sehen. Wer vergisst, den Kilt anzuziehen, bekommt wahrscheinlich Hausverbot bis zum nächsten Jahrhundert.

    Architektonisch ist das Ganze ein Mix aus Märchenbuch-Romantik und imposanter Symmetrie: Türme wie aus „Harry Potter“, ein Interieur, bei dem ich mir dachte „Wie viele Kronleuchter braucht ein Mensch?“ – und natürlich die obligatorische Waffensammlung, die größer ist als jedes Ikea-Lager.

    Das Beste: Trotz all der Historie ist es bis heute ein lebendiges Zuhause. Während man durch die prunkvollen Räume spaziert, könnte es also durchaus sein, dass irgendwo ein Campbell gerade Tee trinkt.

    Und falls man sich fragt, was der Clan Campbell noch so mit Tomatensuppe zu tun hat: Antwort: Nichts. (Außer vielleicht, dass der Duke auch gern mal was Kräftiges löffelt – aber Campbells Tomato Soup kommt trotzdem aus Amerika.)

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    👉 Fazit: Inveraray Castle ist eine Mischung aus Museum, Familiensitz und Clan-Power-Show. Und während man durch die Räume schlendert, hat man das Gefühl, dass die Mauern noch immer flüstern: „Wir sind die Campbells – und wir haben das Hochland im Griff!“
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  • Kilchurn Castle

    13 septembre 2025, Écosse 🌧 10 °C

    Kilchurn Castle – von Postkarte zu „Game of Thrones“

    Nach Inveraray ging’s weiter zu Kilchurn Castle – oder besser gesagt: zu einer der romantischsten Ruinen Schottlands. Auf Google sieht das Ganze bei Sonnenschein aus wie das perfekte Postkartenmotiv: glitzernder See, dramatische Berge im Hintergrund, und das Schloss selbst wie ein verwunschener Ort für Ritter und Prinzessinnen.

    In echt bei Regen?
    Eher „Game of Thrones“ Staffel 1“: graue Wolken, nasse Steine und eine Stimmung, die schreit „gleich kommt ein Drache um die Ecke“. Ich stand da mit tropfender Jacke, die Haare im Wind – und dachte mir, dass dieser Ort eigentlich bei schlechtem Wetter fast noch beeindruckender wirkt.

    Kilchurn wurde übrigens im 15. Jahrhundert vom Clan Campbell of Glenorchy gebaut – ja genau, schon wieder die Campbells. Offenbar haben die jede Ecke Schottlands mit einer Burg zugepflastert. Heute ist es eine Ruine, aber eine ziemlich fotogene.

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    👉 Fazit: Sonnenschein = Postkarte. Regen = episches Fantasy-Set. Beides absolut sehenswert – aber mein persönlicher Tipp: Nimm lieber eine Regenjacke mit als einen Selfie-Stick.
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  • The Lost Valley

    13 septembre 2025, Écosse

    Coire Gabhail – Das Tal, das sich nicht finden lassen will

    Nach Kilchurn Castle ging’s für mich ins Abenteuer: Coire Gabhail, auch bekannt als The Lost Valley. Schon der Name klingt nach einem Ort, an dem man mindestens einen Schatz oder einen verirrten Hobbit findet.

    Der Aufstieg?
    Sagen wir so: nass, rutschig, schweißtreibend. Ich habe mir bei jedem Schritt gedacht, dass der Berg eindeutig nicht möchte, dass ich da hochkomme. Aber meine Regenjacke grinste mich quasi an: „Siehst du, ich war jeden Penny wert!“

    Oben angekommen passierte dann das kleine Wunder: Der Regen hörte tatsächlich auf. Die Wolken rissen kurz auf, und vor mir lag dieses versteckte Tal zwischen den Bergen – mystisch, still, fast so, als hätte es nur auf mich gewartet.

    Historisch wurde das Lost Valley übrigens vom Clan MacDonald of Glencoe genutzt, um ihr Vieh zu verstecken. Kein Wunder – man findet den Eingang kaum, wenn man ihn nicht kennt. Heute ist es weniger Kuh-Versteck, mehr Naturkino in Dolby Surround: Wasserfälle, Nebelschwaden, dramatische Felsen.

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    👉 Fazit: Der Aufstieg war ein kleiner Kampf, aber die Belohnung oben – unbezahlbar. Regenausrüstung: MVP des Tages.
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  • Glenfinnan Viadukt - Hogwarts Express

    14 septembre 2025, Écosse ☁️ 8 °C

    Hogwarts Express live & in Farbe ✨🚂

    Es gibt Momente im Leben, da denkst du: „Okay, Gänsehaut, wir haben ein Date.“ Genau so war’s am Glenfinnan Viaduct. Dieser Anblick, wenn die Dampflok keuchend über die ikonische Brücke schnauft, ist einfach magisch. Kein Wunder, dass Harry & Co. hier in die Schule gedampft sind – das Setting ist wie bestellt.

    Und dann diese Resonanz im Tal: Es hat nicht nur gepfiffen, es hat in meinen Knochen vibriert, als würde mein Körper kurzzeitig als Zusatzlautsprecher für die Highlands herhalten. Dolby Surround kann einpacken.

    Klar, Touristen drängen sich am Aussichtspunkt, alle mit gezückten Handys, so als ob gleich ein Drache durch die Wolken bricht. Aber ganz ehrlich: in dem Moment, wenn der Zug kommt, sind alle Harry Potter. Manche Hardcore-Fans waren sogar im Zauberumhang angereist, wedelten mit ihren Zauberstäben und lagen sich nach der Vorbeifahrt des Zuges unter Tränen in den Armen.

    Mein Fazit: Glenfinnan Viaduct ist kein schnöder Viadukt. Es ist ein Ort, wo sich Eisenbahnromantik und Zauberei treffen – und dich mit einem kräftigen Pufff mitten ins Herz pusten. 💨💖
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  • Pod-Life auf Skye

    14 septembre 2025, Écosse 🌧 13 °C

    Mein Mini-Highway zum Chillen 🛖✨

    Nach all dem Herumrennen zwischen Schlössern, Küsten und Hogwarts-Vibes hab ich beschlossen, den Turbo mal rauszunehmen. Mein neues Zuhause auf Zeit: ein winziger Pod im The Cowshed Boutique Bunkhouse auf der Isle of Skye. Quasi die Deluxe-Variante einer Gartenhütte – aber mit Stil.

    Und ganz ehrlich: das Ding ist mein persönlicher „Highway Spot“. Kein Stress, kein Sightseeing-Marathon, einfach ich, mein Pod und der Blick in die atemberaubende Landschaft. Okay, und eine Sauna. (Weil nichts sagt „Ich bin im Urlaub angekommen“ so sehr wie im Bademantel durchs schottische Grün zu stapfen.)

    Hier lässt es sich runterfahren: morgens den Nebel beobachten, abends in die Sauna, und zwischendrin einfach mal nichts tun. Ein Konzept, das ich fast vergessen hatte, aber ziemlich schnell wieder lieben gelernt hab.

    Fazit: Manchmal ist der kleinste Raum der größte Luxus. Und mein Pod ist aktuell genau das – ein Mini-Rückzugsort, der so viel Ruhe ausstrahlt, dass sogar die Highland-Kühe drumrum entspannter kauen. 🐮💨
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  • Nebelmännchen statt Old Man 🌫️🗿

    15 septembre 2025, Écosse

    Heute ging’s für mich zum Old Man of Storr – DEM Wahrzeichen der Isle of Skye. Nur: gesehen hab ich ihn eigentlich nicht. 🙈 Der alte Herr hat sich komplett in dichten Nebel gehüllt. Regen inklusive. Typisch Schottland eben: Wetter à la Überraschungsei.

    Trotzdem war die Wanderung ein Erlebnis. Die Landschaft hier wirkt wie von einem anderen Planeten – schroffe Felsen, sattes Grün, mystische Stimmung. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich stolpere gleich in einen Fantasy-Film.

    Und obwohl es ziemlich nass war und der Gipfel unsichtbar blieb, war es ein Highlight. Denn: zu Hause gibt’s weder Nebelriesen noch moosbedeckte Steintürme, die aussehen, als könnten sie gleich lebendig werden.

    Mein Fazit: Der Old Man of Storr mag sich versteckt haben, aber die Atmosphäre war trotzdem magisch. Und hey – ein bisschen Mysterium schadet nie. 🌧️✨
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  • Wanderung - Quiraing Circuit

    16 septembre 2025, Écosse 🌬 12 °C

    Wo die Berge Falten werfen – Quiraing Circuit

    Heute hat sich die Isle of Skye von ihrer absoluten Schokoladenseite gezeigt: Sonnenschein! 🌞 Wer Skye kennt, weiß, dass das fast so selten ist wie ein Einhorn im Straßenverkehr. Also habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und den Quiraing Circuit gewandert.

    Die Landschaft dort wirkt wie aus einer anderen Welt: zerklüftete Felsen, grüne Hänge, bizarre Formationen mit Namen wie The Needle, The Prison oder The Table. Wenn die Sonne draufscheint, leuchten die Hänge in allen Grüntönen, während das Meer im Hintergrund glitzert. Ein bisschen so, als hätte Photoshop die Natur übernommen – nur, dass es hier echt ist.

    Der Weg selbst war abwechslungsreich: mal gemütlich über weiche Graswege, mal etwas steiler und felsiger. Aber jedes Mal, wenn ich kurz dachte „uff, anstrengend“, kam um die Ecke wieder ein Ausblick, der mir einfach die Sprache verschlagen hat. Man hat das Gefühl, mitten in einem Fantasy-Film gelandet zu sein.

    Das Beste: kein Regen, kein Nebel, keine Windböen, die dich fast vom Hang fegen. Stattdessen strahlend blauer Himmel. Ich habe mich fast gefragt, ob ich wirklich noch in Schottland bin – oder heimlich nach Neuseeland gebeamt wurde.

    Fazit: Der Quiraing Circuit ist schon bei schlechtem Wetter beeindruckend. Aber bei Sonnenschein? Unfassbar schön. 🌄 Ich glaube, ich habe heute mehr Fotos geschossen, als meine iCloud jemals verkraften kann.
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  • Nessie, wo bist du?

    17 septembre 2025, Écosse 🌧 13 °C

    Heute war ich offiziell auf Monster-Jagd! 🐉
    Ich war in Fort Augustus, habe mir die Schleusen angeschaut und bin dann auf Bootstour gegangen. Natürlich nicht irgendeine Fahrt, nein, DIE Bootsfahrt auf dem Loch Ness. Ich hab meine Augen so weit aufgerissen, dass selbst Nessie erschrocken wäre – aber was soll ich sagen: keine Flosse, kein Schwanz, nicht mal ein Blubbern. Vielleicht hat das Viech gerade Urlaub oder war im Homeoffice. Zumindest eine Attrappe als Fotomotive gab es auf dem Boot.

    Auf dem Weg nach Inverness bin ich noch bei Urquhart Castle stehengeblieben. Die Ruine liegt direkt am See und ist quasi der Logenplatz für alle, die Nessie-Sichtungen live kommentieren wollen. Leider war’s auch hier wieder so: kein Monster, nur ein Haufen Touris mit Kameras. Aber hübsch war’s trotzdem. 🏰✨

    Fazit: Nessie bleibt ein Mysterium. Aber ich schwöre, sie ist bestimmt kurz unter unserem Boot durchgeschwommen – ich hab’s im Gefühl. 😉
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  • Inverness – kleiner Stopp in der Zivilis

    18 septembre 2025, Écosse 🌬 12 °C

    Nach Tagen voller Highlands und Schafe brauchte ich mal wieder ein bisschen Zivilisation – also ab nach Inverness! Die Stadt lässt sich prima zu Fuß erkunden: vorbei am Schloss, ein kurzer Halt an der Kathedrale und zwischendurch hübsche Ecken entdeckt, die zum Verweilen einladen.

    Fun Facts gefällig? Inverness gilt als „Hauptstadt der Highlands“ und ist der nördlichste offizielle City-Status-Ort in Schottland. Shakespeare hat hier Macbeth sein Unwesen treiben lassen, und angeblich liegt Nessie auch nur eine Busfahrt entfernt. Klein, charmant, überschaubar – genau richtig für eine Pause zwischen Bergen und Lochs, bevor es wieder ins Abenteuer geht.
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  • Rogie Falls – Waldbaden deluxe

    18 septembre 2025, Écosse 🌬 14 °C

    Nach dem Stadtrundgang in Inverness ging’s weiter zu den Rogie Falls. Ein halbstündiger Rundweg mitten im Wald – genau das Richtige nach all den kargen Highlands. Frisches Grün, plätscherndes Wasser und ein Hauch Abenteuer über der Hängebrücke. Waldbaden auf schottisch – erholsam, ruhig und trotzdem mit diesem kleinen Kick, den man nach Tagen zwischen Schafen und Felsen echt genießt.En savoir plus

  • Sango Sands & Balnakeil Beach

    19 septembre 2025, Écosse 🌬 13 °C

    Sango Sands & Balnakeil Beach – Schottlands wilde Küstenschönheiten
    Wenn man denkt, die Highlands bestehen nur aus Bergen, Lochs und Schafen, dann überrascht einen der Norden plötzlich mit Traumstränden. Am Sango Sands Viewpoint wehte mir der Wind fast die Haare vom Kopf, während unter mir türkisblaues Wasser an die schottische Küste brandete. Zum Baden war’s bei den Temperaturen zwar nix – aber die Kulisse war einfach grandios.

    Nur wenige Kilometer weiter wartet der Balnakeil Beach: ein endloser Streifen weißer Sand, fast menschenleer, mit Dünen, die einen direkt in die Karibik versetzen – wenn man die Jacke ganz fest zuzieht und den Schal enger wickelt. Baden? Eher für Mutige mit Frostschutzsystem. Aber zum Seele-baumeln-Lassen perfekt.

    Der Gedanke an ein warmes Bad im Meer ist vertagt – nächste Woche in Spanien springe ich dann garantiert ins Wasser. 🌊☀️🇪🇸
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  • Smoo Cave

    19 septembre 2025, Écosse 🌬 14 °C

    Smoo Cave – Schottlands Höhle mit Wow-Effekt
    Heute ging’s unter die Erde – in die Smoo Cave bei Durness. Von außen sieht die Höhle fast unscheinbar aus, doch innen wartet ein echter Wow-Moment: eine gigantische Eingangshalle, größer als so mancher Ballsaal, und mittendrin ein Wasserfall, der donnernd in die Tiefe rauscht.

    Fun Fact: Der Name „Smoo“ kommt vom altnordischen Wort smuga und bedeutet „Versteck“ – kein Wunder, dass Wikinger hier schon Zuflucht gesucht haben. Später sollen Schmuggler die Höhle genutzt haben, und Legenden von Geistern und finsteren Gestalten gibt’s natürlich auch.

    Ob Naturwunder, Abenteuerspielplatz oder mystischer Ort – die Smoo Cave hat von allem etwas. Und das Beste: Sie ist frei zugänglich, man stolpert quasi direkt von der Küste hinein. Definitiv ein Highlight an Schottlands Nordküste!
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  • Zip Line – Adrenalin mit Meerblick

    19 septembre 2025, Écosse 🌬 14 °C

    Golden Eagle Zip Line – Adrenalin mit Meerblick
    Zum Abschluss des Tages gab’s noch einen echten Höhenflug: die Golden Eagle Zip Line in Durness! Eingespannt, kurz gezögert – und dann ging’s mit ordentlich Rückenwind über die Klippen hinweg direkt Richtung Strand. Der Blick auf die wilde Küste war atemberaubend, der Fahrtwind noch ein bisschen stärker … und das Grinsen im Gesicht sowieso nicht mehr wegzukriegen.

    Bei dem schottischen Wetter war’s weniger eine Zip Line und mehr ein kostenloser Flugversuch – aber was soll ich sagen: Mission geglückt! 🦅🌊💨
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  • Falls of Bruar

    20 septembre 2025, Écosse ☁️ 11 °C

    Falls of Bruar – Schottisches Naturkino mit Poesie

    Ein kleiner Abstecher ins schottische Hochland führte mich heute zu den Falls of Bruar – Wasserfälle, die sich malerisch durch eine enge Schlucht stürzen. Der Weg dorthin schlängelt sich durch einen hübschen Wald, und am Ende wartet das volle Naturkino: Wasser, Felsen und das Rauschen, das jede Meditations-App alt aussehen lässt.

    Und jetzt wird’s literarisch: Kein Geringerer als Robert Burns, der Nationaldichter Schottlands, war schon hier und schrieb 1787 sein Gedicht “The Humble Petition of Bruar Water to the Noble Duke of Atholl.” Darin bittet das Wasser selbst den Herzog, die kahlen Hänge doch endlich zu bepflanzen, damit Wanderer mehr Schatten haben.

    Ein paar Zeilen gefällig? Burns ließ den Wasserfall sprechen:

    “Would then my noble master please
    To grant my highest wishes,
    He’ll shade my banks wi’ tow’ring trees,
    And bonie spreading bushes.”

    Und siehe da – der Duke ließ tatsächlich aufforsten. Heute rauscht der Wasserfall durch einen sattgrünen Wald, quasi das älteste erfolgreiche „Change Request“ der Highlands.

    Fazit: Die Falls of Bruar sind ein perfekter Zwischenstopp – Natur, Poesie und ein Schuss schottischer Geschichte. Und wer weiß: Vielleicht hörst du im Rauschen des Wassers immer noch Burns’ Verse…
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  • Blair Castle & Gardens als Abschied

    20 septembre 2025, Écosse ☁️ 11 °C

    Seit dem 13. Jahrhundert ist es der Stammsitz der Herzöge von Atholl, einem Clan, der in Schottland ordentlich mitmischte.

    Die Atholls waren (und sind) echte Big Player: mal eng mit den Stuarts, mal mit den Hannoveranern, je nachdem, wo der Wind der Macht gerade wehte. Der bekannteste Spross, John Murray, wurde 1703 zum ersten Duke of Atholl ernannt. Heute ist der Titel immer noch in der Familie – und einzigartig: Der Duke of Atholl darf als einziger Brite seine eigene Privatarmee haben, die Atholl Highlanders. 🎖️ (Keine Sorge, die marschieren nur noch zu Paraden auf und nicht mehr in den Krieg).

    Ein royaler Ritterschlag kam 1844, als Königin Victoria höchstpersönlich im Blair Castle übernachtete. Sie war so begeistert, dass sie die Atholl Highlanders kurzerhand zu ihrer Ehrenwache erklärte – und damit die einzige Privat-Armee Großbritanniens mit königlichem Segen erschuf. 👑

    Kurz gesagt: Blair Castle ist nicht nur ein hübsches Fotomotiv, sondern ein lebendiges Stück Clan- und Schottlandgeschichte, in dem Adel, Politik und ein Schuss Exzentrik zusammenkommen.
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  • Bienvenido Bilbao

    24 septembre 2025, Espagne ⛅ 15 °C

    Bilbao – Etappe Zwei und ein Hauch von Kunst (oder so ähnlich)

    Bienvenido a Bilbao! 🎉 Meine zweite Etappe ist gestartet und zur Begrüßung gab’s gleich das große Kunst-Highlight der Stadt: das Guggenheim Museum. Architektonisch ein echter Hingucker – als hätte jemand ein Raumschiff und eine Sardinenbüchse fusioniert. 🛸🐟

    Drinnen dann die berühmte moderne Kunst. Ich respektiere und wertschätze die Arbeit der Künstler sehr – keine Frage! 👏 Aber so ganz ehrlich: Es passt einfach nicht zu meiner Persönlichkeit. Die Werke sind sicher wertvoll, aber in meinem Wohnzimmer würden sie eher als „Platzverschwendung“ durchgehen. 😅 Kunst soll inspirieren, aber hier dachte ich eher: „Ah ja … spannend … wo geht’s zum Ausgang?“

    Fazit: Gebäude top, Kunst flop (für mich zumindest). Aber hey – Geschmäcker sind verschieden. Vielleicht muss ich mir einfach ein bisschen mehr „Avantgarde-Spirit“ antrainieren. Bis dahin bleibe ich bei Strand, Tapas und Vino Blanco 🌊🍷
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  • Parkpause nach dem Kunst-Overload

    24 septembre 2025, Espagne ☁️ 16 °C

    Nach dem Guggenheim musste mein Kopf erst mal durchlüften. Also: ab in den Park, rauf auf eine gemütliche Holzliege, Kopfhörer rein und einfach mal eine halbe Stunde das Leben genießen. 🎶🌳 Ganz ohne „Was will mir der Künstler damit sagen?“ – dafür mit etwas Sonne im Gesicht und guter Musik im Ohr.

    Danach ging’s mit frischer Energie (und noch entspannterer Stimmung) weiter … zum wohlverdienten Glas Weißwein. 🍷😎 Bilbao, du kannst auch ganz laid-back!
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  • Funicular de Artxanda

    25 septembre 2025, Espagne ⛅ 14 °C

    „Mit Vollgas nach oben – die chilligste Abkürzung Bilbaos“

    Wer braucht schon Wanderschuhe, wenn es eine Seilbahn gibt? 🚶❌🚡 Rauf auf den Hügel Artxanda geht’s in Bilbao seit über 100 Jahren mit dem Funicular. Baujahr 1915 – damals war’s noch Hightech, heute ist es einfach der schnellste Weg, um in weniger als 3 Minuten anzugeben: „Schaut mal, Bilbao liegt mir zu Füßen!“ 🏙️

    Oben warten nicht nur ein 1A-Panorama über Guggenheim, Altstadt und Fußballstadion, sondern auch ein Park für den gemütlichen Spaziergang (falls man dann doch noch so tun will, als sei man sportlich). 🏞️

    Fun Fact: Die Bahn hat schon den Bürgerkrieg und ein Bombardement überstanden – echte Überlebenskünstlerin. Heute tuckert sie alle 15 Minuten brav rauf und runter. Preis? Günstiger als ein Glas Txakoli, aber mit garantiert mehr Überblick. 🍷👀

    Mein Fazit: Bilbao ist toll von unten, aber von oben wird’s erst richtig „wow“. Also: Einsteigen, festhalten, genießen – und oben lässig so tun, als sei man der Herrscher über Baskenland. 👑
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  • Bizkaia Brücke und Strandpromenade

    25 septembre 2025, Espagne ⛅ 17 °C

    Von der Seilbahn zur Brücke – Bilbao kann auch ruhig

    Nach meiner Fahrt mit der Seilbahn wollte ich Bilbao mal aus einer anderen Perspektive sehen – also ab zur Bizkaia-Brücke. Dieses technische Wunderwerk aus dem 19. Jahrhundert ist keine normale Brücke, sondern eher eine Art „fliegende Fähre“, die Menschen und Autos in einer Gondel elegant über den Fluss gleiten lässt. UNESCO-Welterbe seit 2006 – und ehrlich: auf die Idee muss man erstmal kommen! 😎

    Natürlich konnte ich nicht widerstehen und bin über die Aussichtsplattform oben gelaufen. Und wow – das Bauwerk hat tatsächlich leicht gewackelt. Dazu diese Fußbodenpaneele, durch die man direkt auf das Wasser unter einem schauen konnte. Adrenalin inklusive – das ist definitiv nichts für schwache Nerven oder Höhenangst. 🙈🌊

    Danach ging’s runter mit dem Adrenalin: ein Spaziergang an der Strandpromenade Richtung Puerto Viejo. Romantisch ruhig, fast schon meditativ. 🌿 Statt Tapasbars und hippen Cafés gibt’s hier eher Seeluft und Kopf-frei-Modus. Überraschung des Tages: kaum Lokale, kaum Restaurants – dafür das Gefühl, Bilbao mal von seiner stillen Seite kennenzulernen.

    Mein Fazit: Erst Nervenkitzel auf der schwankenden Brücke, dann Zen an der Promenade. Bilbao – du kannst Adrenalin UND Entspannung. 🙏
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  • Sand, Surfer & Sonnenstrahlen

    26 septembre 2025, Espagne ☀️ 15 °C

    Nach all der Kultur und dem Stadttrubel brauchte ich mal wieder Erdung. Also: ab an den Playa de Sopelana! Ein Strand, an dem gefühlt jeder zweite ein Surfbrett trägt und der Rest so tut, als hätte er eins vergessen. Ich habe mich derweil einfach ins Handtuch fallen lassen und Sonne getankt – ganz ohne Wellenreiten, dafür mit maximalem Chillfaktor. Fazit: Kultur macht schlau, Strand macht schön.En savoir plus

  • Santiago de Compostela

    27 septembre 2025, Espagne 🌧 17 °C

    Santiago de Compostela – mehr als nur Endstation

    Santiago de Compostela – für viele Pilger das große Ziel, für mich eher der Ausgangspunkt. Ich bin nicht hierhergekommen, um nach wochenlangem Fußmarsch meine Wanderschuhe am Praza do Obradoiro in die Luft zu werfen. Nein, Santiago ist für mich der perfekte Start, um Galizien zu erkunden – mit all seinen Küsten, Dörfern, Wasserfällen und geheimnisvollen Steinen.

    Aber egal, ob man will oder nicht: der „Camiño“ ist allgegenwärtig. Kaum biegt man in eine der schmalen Gassen ab, schon stößt man auf Rucksäcke mit Muscheln, müde Gesichter mit stolzem Lächeln und aufgestellte Wanderstöcke. Die Stadt ist voll von Pilgern, die hier ihren Schlusspunkt – oder manchmal auch ihren Anfang – setzen.

    Und während die einen ihre spirituelle Reise feiern, gönne ich mir einfach die Atmosphäre: barocke Architektur, kleine Cafés, und ein Gewirr aus Sprachen, das zeigt, wie international dieser Ort geworden ist. Santiago ist eben nicht nur ein Ziel, sondern auch ein Knotenpunkt, der Vergangenheit, Glauben, Kultur und ganz viel Lebensgefühl verbindet.

    Für mich heißt das: Rucksack nicht zum Pilgern packen, sondern zum Entdecken. Galizien wartet. 🌿
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  • Einmal quer durch Galizien

    28 septembre 2025, Espagne ⛅ 16 °C

    Heute ging’s raus aus Santiago – einmal quer durch Mythen, Naturwunder und ans sprichwörtliche Ende der Welt.

    Erster Halt: die Ponte Maceira, eine Brücke wie aus einem Ritterfilm. Stein, Bögen, alte Mühlen – und das Ganze inmitten von Naturidylle. Für Pilger ist sie ein symbolischer Punkt: Hier verabschiedet man sich endgültig von Santiago und macht sich auf den Weg Richtung Atlantik und dem Ende der Welt. Ich hab das Gefühl verstanden – die Brücke wirkt wirklich wie ein Portal in eine andere Welt.

    Die Route führte weiter entlang kleiner Fischerorte wie Muros, wo die Häuser dicht aneinander gedrängt am Wasser stehen und das Leben noch gemütlich im Takt des Meeres schwingt. Kurz darauf der Hórreo de Carnota – ein altertümlicher Getreidespeicher, so lang wie ein Fußballfeld. Wer dachte, Hórreos seien nur dekorative Steinkästchen in Dörfern, lernt hier: in Galicien baut man sowas auch gerne mal in XXL.

    Die Küste zeigte sich danach von ihrer dramatischsten Seite: am Ézaro-Wasserfall stürzt ein Fluss direkt ins Meer – einzigartig auf der iberischen Halbinsel. Nebel, Gischt und Sonne haben ein Naturspektakel geliefert, das locker als Bühnenbild für ein Fantasy-Epos taugen könnte.

    Und dann: Fisterra. Schon die Römer waren überzeugt, dass hier die Welt aufhört. Am Faro de Fisterra weht der Wind so wild, dass man glaubt, Poseidon persönlich würde einem durchs Haar pusten. Der Blick in den Atlantik ist hypnotisch – endlos, mächtig, und doch beruhigend. Manche Pilger verbrennen hier ihre Kleider oder Schuhe, um Ballast loszuwerden. Ich hab’s bei einem stillen Moment gelassen – und ehrlich, das war schon stark genug.

    Letzter Stopp: der Faro de Muxía, wo Meer, Felsen und Himmel in einem permanenten Tanz verschmelzen. Gleich daneben die kleine Wallfahrtskirche, die jedem Sturm trotzt. Ein perfekter Abschluss: Hier endet nicht nur der Tag, sondern irgendwie auch eine Reise zu sich selbst.

    Fazit: Von alten Brücken über Fischerorte und Wasserfälle bis ans Ende der Welt – dieser Ausflug hat gezeigt, wie viel Magie und Mythos in Galicien steckt. Die Costa da Morte klingt nach Drama, fühlt sich aber an wie pure Lebendigkeit. 🌊🌅
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