• Mario Frei
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Namibia

Anlässlich unseres runden Hochzeitstages reisen wir für 3 Wochen nach Namibia. Read more
  • Trip start
    April 23, 2026

    Transfer Namibia / Anlass

    April 23 in Switzerland ⋅ ☀️ 17 °C

    25 Jahre ist es schon her seit wir in Miami geheiratet haben, Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

    Nun gönnen und freuen wir uns auf drei schöne Wochen und fliegen mit einem Nachtflug via Addis Abeba nach Windhoek; farbiger Sonnenuntergang inklusive. - Was wir wohl in Namibia alles sehen werden?

    Wir sind nun angekommen, Mietauto gefasst und ab ins Hotel und zum Znacht. Mehr im nächsten Track.
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  • Okapuka Safari Lodge

    Apr 25–27 in Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem Früstück sind wir kurz ins Stadtzentrum gefahren und dann nach Norden 30 km in das Okapuka Safari Lodge, wo wir 2 Nächte bleiben.
    Kurz vor der Lodge haben wir die ersten Giraffen gesehen.

    Am Sonntag morgen gings nach Okahandja, am Nachmittag zu einer Sunset-Safari mit Gnus, Giraffen, Nashörner, Zebras, Warzenschweinen & unzähligen Antilopenarten, darunter das Oryx & Rappenantilope: Eine Attraktion!

    Morgen & im nächsten Track geht's weiter zum Etosha!
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  • Etosha Nationalpark

    Apr 27–30 in Namibia ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Etosha Nationalpark ist der grösste und bekannteste Park von Namibia, etwa halb so gross wie die Schweiz. In Trockenzeiten versammeln sich unzählige Tierarten bei den rund 100 Wasserstellen. Das Herz des Parks ist der Etosha Pan, ein Salzsee - je nach Regenfällen ausgetrocknet -, der lebensnotwendige Mineralien für die Tiere enthält und darum sehr 'bevölkert' ist. -

    Am Montagmorgen sind wir um 09 Uhr losgefahren, eine Tagesroute von rund 450 km, und am Nachmittag am Pool gelegen. Am Abendessen dann eine Überraschung vom namibischen Reisebüro: Die Hausmusiker inkl. Belegschaft haben uns ein Ständchen gehalten.

    Die nächsten 2 Tage gehen wir einmal geführt und einmal auf eigene Faust in den Park.

    Tag 1: Wir stehen zeitig auf und zum Sonnenaufgang geht's los in den Park, wo wir Schakale, Zebras, Gnus, Oryx, Antilopen, Giraffen, Nashörner sehen. Der Höhepunkt: Eine Löwin trottet gemächlich entlang der Strasse, gefolgt von einem Löwen und plötzlich verstecken sich beide im Gras: Von Westen, gegen die Windrichtung, nähern sich 4 Zebras immer vorsichtiger und bleiben witternd stehen. Dann umkreisen sie die unsichtbaren Löwen und ziehen ab. Wir wollten gerade weiterfahren, als das Gleiche nochmals passiert mit einer 10- köpfigen Zebragruppe. Nur dieses Mal laufen diese direkt auf die Löwen zu, näher und näher. Jeden Moment erwarten wir einen Angriff, Spannung in der Luft, doch die Löwen lassen die Zebras in einer Distanz von 5-10 m passieren.
    Irgendwann strecken sie sich und trotten von dannen.

    Tag 2: Heute reisen wir individuell und treffen u.a. Zebras & Springböcke & Antilopen, Võgel (bis zum abwinken), ausserdem - in dieser Reihenfolge - Erdhörnchen, Perlhühner, Gnus, Giraffen, Löwen, Strauss, Oryx, Nashörner und zum krönenden Abschluss Elefanten.

    Morgen geht's weiter ins Damara Mopane Lodge.
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  • Windhoek / Rückflug

    April 28 in Namibia ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach der Fahrt von der Kalahari nach Windhoek, schauen wir in der Hauptstadt das Namibian Craft Center an und essen was deftiges in "Joe's Bierhaus".
    Gesättigt dann der Transfer zum Flughafen.

    Fazit: 19 000 Flug-km, 4 500 Strassen-km, fantastische Tierwelt und Landschaften, sehr freundliche Gastgeber, sehr gute Küche (🍖🍗🥩: 🤩🤩🤩 - 🍰 und ☕️: sie arbeiten dran), Sonnenauf- & untergänge, Sternenhimmel, keine Pannen. Namibia kann ich nur empfehlen 👍. -> Afrika, wir kommen wieder, nun geht es nach Hause zurück.

    Nachtrag - Favoriten: Etosha, Sossusvlei, Okapuka, Biken in Klein-Aus!
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  • Damara Mopane Lodge

    Apr 30–May 1 in Namibia ⋅ ⛅ 20 °C

    Am Morgen sind wir früh aufgestanden für die Fahrt zur Lodge, wo wir um 11.00 angekommen sind. Danach direkt weiter in einen Reservat von Wüsten-Elefanten. Mit einem Guide und unserem Auto sind wir durch die Nebentäler und ausgetrockneten, sandigen Flussbette gefahren, bis wir eine Elefantenfamilie gefunden haben.

    Am Abend sind wir rechtzeitig für den Sunset-Apéro auf einer Aussichtsplattform des Hotels angekommen. Morgens sind wir wiederum früh aufgestanden für eine Morgenwanderung mit Sonnenaufgang.
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  • Swakopmund

    May 1–3 in Namibia ⋅ ☀️ 16 °C

    Der Transfer vom Damara nach Swakopmund ist zwar nur rund 450 km, führt aber mehrheitlich über Schotterstrassen. Da wir noch einen Umweg über Cape Cross mit der weltweit grössten Seehundkolonie (etwa 200'000, die vor sich hinröhren & -stinken) machen, benötigen wir rund acht Stunden.

    Swakopmund hat 80'000 Einwohner und liegt am Atlantik in der Wüste Namib. Historische Bedeutung erlangte sie durch die Besiedlung deutscher Einwanderer anfang des 20. Jahrhunderts.

    Infolge der feuchten, kalten Meeresluft und der angrenzenden Wüste liegt die Temperatur ganzjährig bei rund 15-20 Grad bei stabilem Dauernebel. Die Stadt ist modern und organisiert und in Summe: Swakopmund ist ok aber kein Ort, den man unbedingt gesehen haben muss.

    Am Samstag haben wir einen Bootsausflug gemacht und dabei Walfische, Seehunde, Delphine und Pelikane gesehen. Am Nachmittag decken wir uns frisch ein (Wasser, Geld, Benzin, Wäsche, Geschenke & Mitbringsel).

    Morgen geht's weiter - und zwar rein in die Namib-Wüste!
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  • Namib Desert Lodge

    May 3–7 in Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Von Swakopmund zur Namib Desert Lodge sind es zwar nur 300 km, die ziehen sich aber wegen der Strassenverhältnisse über fast 6 Stunden hin.

    Die Klimazonen sind recht abwechslungsreich, von Wüste zu Steppe zu Savanne und zurück.

    In der Lodge bleiben wir vier Nächte.

    Tag 1: Wir fahren über zuerst holprige 50 km, dann geteerte weitere 70 km nach Sossusvlei, wo wir zuerst die Düne 'Big Daddy' raufwandern. Der Abstieg ist Spass pur: Wie auf einem Luftkissen kann man sich auf dem Sand "runterfliessen" lassen. Unten dann das Deadvlei: Ein durch die Wanderdünen vor 900 Jahren trockengelegter See mit bizarren, ausgetrockneten Baumleichen.

    Tag 2: Wir wandern auf die neben der Lodge gelegen Hügel und unternehmen am Abend einen Nighttrail: Sternbild Skorpion und Skorpione auf Futtersuche.

    Tag 3: Magenverstimmung & damit Ruhetag: Wir sind in der Lodge am Pool und in WC-Nähe geblieben.

    Morgen geht's weiter nach Klein-Aus im Süden.
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  • Klein-Aus Vista Desert Lodge

    May 7–10 in Namibia ⋅ ☀️ 19 °C

    Um 8 Uhr sind wir losgefahren, 500 km über Schotterstrasse stehen auf dem Programm. Nachmittags sind wir um 15 Uhr in der Lodge angekommen und haben - wie üblich - den Sundowner genossen.

    Tag 1: Ich habe ein MTB in der Lodge gemietet und eine Runde gedreht (30km, 600 anstrengende Hm). Zwischendrin hat sich der Trail in Luft aufgelöst und ich bin zwischen den Felsen rumgeirrt, Komoot-sei-Dank aber doch den Weg wieder gefunden. Die Trails: ein Genuss.
    Am Nachmittag liegen wir am Pool und um 17.00 geht's auf einen 'Sunset-Game' mit Erklärungen zur Geschichte von Klein-Aus. Und ja: Obligat zelebrierter Sonnenuntergang mit Apéro und Wildpferden die von den Wüsten-Pferden abstammen, welche wiederum, so die Vermutung, vor rund 110 Jahren von Deutschen während / nach dem 1. Weltkrieg freigelassen wurden resp. entkommen sind.

    Tag 2: Wir fahren nach Lüderitz: Im Reiseführer empfohlen, aber nicht der Reise wert. In der Nähe dagegen der Ort Kolmanskop: Eine Geisterstadt, gegründet 1908 nach Diamantenfunden mit einem bis heute gültigen, angrenzenden Sperrgebiet (der Diamanten wegen) von 100 km Länge. Die Kleinstadt wurde mit deutscher Gründlichkeit am Reissbrett geplant mit bspw. Spital für über 200 Personen, ab 1930 aber verlassen und 1960 ganz dem Schicksal überlassen. - Die Diamanten lagen offen an der Oberfläche rum, durch Wind & Wetter freigelegt, was natürlich eine regelrechte Diamanten-Hysterie verursacht hatte. Im Verlauf der Jahre wurden diese such in Stollen freigelegt, die Ausgrabungen haben sich aber nach Südafrika / Oranjemund verlagert.

    Weiter geht's morgen zur nächsten Lodge am Fish River Cañon.
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  • Canyon Roadhouse

    May 10–12 in Namibia ⋅ 🌬 15 °C

    Heute morgen, man glaubt es kaum: Sturmwinde, Regen, 5 Grad im Namib. Keine verlockenden Aussichten für 300 km Schotter- / Sandpiste - es hat dann aber ziemlich bald aufgeklart und so sind wir frühnachmittags in der Canyon Lodge angekommen, wo wir zwei Nächte bleiben.

    Für den gleichen Tag haben wir uns daher einen Jeep-Tour sn den Fish River Csnyon gebucht. Eckdaten: rund 550 m tief, 160 km lang, rund 30 km breit, die Nummer 2 nach dem Grand Canyon, entstanden als Bruchstelle bei der Abspaltung von Gondwana in Afrika und Asien.

    Am nächsten Tag haben wir morgens eine Wanderung gemacht, nachmittags gings ins Thermalbad Ai-Ais.

    Morgen geht's weiter, leider zur letzten Lodge.
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  • Kalahari Anib Lodge

    May 12–14 in Namibia ⋅ ☀️ 25 °C

    Um zur Lodge zu gelangen, sind wir 400 km gefahren, davon die letzten 250 km durch die topfebene Kalahari, welche nebst Savanne die grösste zusammenhängende Wüste der Welt beinhaltet mit 900 000 km2, also 20x die Fläche der Schweiz. Die Temperatur hat sich nun spürbar erhöht, aber auf "winterlich" angenehme 28 Grad. - Wir bleiben hier zum Abschluss zwei Nächte, die Lodge ist super!

    Am späten Nachmittag machen wir einen letzten Sunset-Drive mit den "üblichen" Tieren: Zebra, Giraffen, Gnu, Springbock, Kudu, Oryx. Daneben auch Manguste und jede Menge Vögel, bspw. Marabu.

    Zum Abschluss haben wir heute ein Wanderung auf dem weitläufigen Lodge-Gelände unternommen, am Nachmittag faules Rumliegen am Pool.

    Morgen fahren wir kurz nach Windhoek und dann Richtung Flughafen.
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    Trip end
    May 15, 2026