October - November 2016
  • Day4

    Leba

    November 2, 2016 in Poland ⋅ ☁️ 4 °C

    Leider war es heute ziemlich regnerisch, da hieß es für eine relativ kurze Zeit, Stadtrundgang und Restaurant suche. Ein gutes Fischrestaurant in unmittelbarer Hafen nähe haben wir gefunden, somit war der Abend gesichert. Durchnässt ging es dann auch schon in Richtung FeWo, Kamin anfeuern und relaxen :DRead more

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  • Day2

    Halbinsel Hela (Hel)

    October 31, 2016 in Poland ⋅ ⛅ 9 °C

    Hela ist eine der ältesten Siedlungen im Küstenraum (1198) und 1454 der Stadt Danzig unterstellt. Die gotische Backstein Kirche wurde in der selben Zeit gegründet und ist heute ein Fischereimuseum, auch hier hatten wir Pech, war geschlossen. In der Nähe befindet sich auch ein Fokarium, in dem Seehunde für die Auswilderung aufgezogen werden, bis 16Uhr hätte man hier reingehen können. Der Spaziergang durch die Stadt lohnt sich aber, alte Fachwerk-Häuser, Backstein und schöne Giebel und in der Dämmerung schön anzusehen.Read more

  • Day2

    Wehranlagen und weitere mil. Ruinen

    October 31, 2016 in Poland ⋅ ⛅ 9 °C

    Im Wald von Hela gibt es viele Wehranlagen aus dem 2.WK zu sehen. Die meisten Anlagen wurden nachdem 2.WK von den Polen übernommen und ausgebaut. Schön sind die vielen Infotafeln, die ausführlich Aufbau und Funktion darstellen. Die Anlagen können größtenteils auf eigene Gefahr betreten werden, wer sich für mil. Ruinen interessiert wird hier seinen Spaß finden.Read more

    Frank Schumann

    Blick von der mil. Ruine zum 41m hohen Leuchtturm

    11/2/16Reply
    Frank Schumann

    Radarkuppel und Gefechtsstand der 13. Artilleriebatterie, Inbetriebnahme 1951, vermutlich in den 90igern Demontage.

    11/2/16Reply
     
  • Day2

    Schloß Krockow (Krokowa)

    October 31, 2016 in Poland ⋅ ⛅ 9 °C

    Auf unserem Weg zur Halbinsel Hel, hielten wir kurz hier am Schloss Krokowa und der 1498 entrichteten Gemeindekirche “zur heiligen Katharina von Alexandrien“. Der Rundgang durch den kleinen Schloßpark war schnell absolviert, gefallen hat mir der alte Baumbestand der Kastanienallee sowie die schöne Backstein Kirche. Der alte Adelssitz wird als Hotel weiter geführt und ist seit 1990 wieder im Besitz der Familie.
    Den Philosophenweg haben wir leider nicht entdeckt oder übersehen. 1792 war übrigens Immanuel Kant hier Gast des Hauslehrers Johann Gottlieb Fichte.
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  • Day1

    Wanderdüne bei Leba

    October 30, 2016 in Poland ⋅ ⛅ 8 °C

    Da ist man im Wald unterwegs, um Pilze zu suchen und auf einmal versperrte uns diese riesige Wanderdüne den Weg. Keine Frage, hoch ging es, in 17m Höhe sahen wir unser Schicksal, hier sind keine weiteren Pilzstellen ;) und in einigen Jahren sind unsere Stellen auch verdeckt. Kein Wunder, warum der Ort Leba im 16. Jahrhundert weiter östlich neu gegründet wurde. Heute findet man im Wald noch ein Paar Reste, sogar aus dem 2. WK (Raketen Testgelände für die vom Prüfstand VII der Heeresversuchsanstalt Peenemünde gestarteten V2/A4-Raketen). Leider war dies heute geschlossen :(Read more

    Frank Schumann

    Die Düne breitet sich mit einer Geschwindigkeit von v=(5...9)m/a landeinwärts aus, maximale Höhe 52m. Hier am Standort waren es ca.12m.

    11/1/16Reply
    Frank Schumann

    Die Wollsäcke, wie einst* die Schiffer die Dünen bezeichneten, liegen ca. 9km entfernt von der Stadt Leba im Nationalpark „Slowinsky“. Die Wanderdünen erstrecken sich auf eine Länge von ca. 18km an der Ostsee und umfassen ca. 500ha. Die westlich gelegen kleinen Wollsäcke sind bis zu 56m hoch und bilden somit die höchsten Dünen Hinterpommerns. Im östlichen Bereich befinden sich die großen Wollsäcke die bis zu 45m hoch sein können. Die älteren grauen Dünen prägen das Bild im Nationalpark, diese sind teils mit Grass bedeckt oder Bäumen wachsen auf diesen. Die höchste graue Düne im Nationalpark, ist die Czolpinska Düne mit einer Höhe von ca. 55m. Diese Sande sind meist durch das Wurzelwerk befestigt oder gebunden, die jüngeren Dünen sind die weißen Dünen. Diese ungebunden Sanda bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 12m im Jahr, nach einigen Jahrhunderten werden die verschütteten Wälder an ihrer Außenseite wieder sichtbar. Solche Wälder trifft man zwischen Stolpmüne und Lebamünde** relativ oft an. Ein interessanter Fakt ist auch, dass hier einst überwiegend Eichen die Wälder dominierten und nicht Kiefern. ->2

    11/7/16Reply
    Frank Schumann

    -> 2: Dies wurde durch wissenschaftliche Untersuchung der verschiedenen Bodenschichten validiert. Weitere Ergebnisse waren darüber hinaus, dass neben den Pollen auch höhere Anreicherung von Asche gefunden wurde. Diese Bodenschichten geben Zeugnis darüber, dass hier vor Christi Geburt die Mensch siedelten und die Wälder mittels Brandrodung vernichteten. Dies war im weitere Verlauf auch der Stein des Anstoßes für die erneut eintreten Dünenbewegung der relativ jungen Dünen. Die Wälder änderten sich, es wuchsen nun fortan auf den Böden überwiegend Birken- und Kiefern-Wälder. Im Mittelalter nun sollten die Bürger von Lebamünde die Translation zu spüren bekommen, neben diverseren anderen Katastrophen bedeckte nun auch die Düne teile des Ortes. Nicht zu Letzt ist der Mensch selbst daran schuld, erneute Rodungen begünstigte die Dünenbewegung. Der Ort wurde an der alten Stelle aufgegeben, von dem heute noch Zeugnisse im Wald zu finden sind, und an weiter östlicher Stelle neugegründet. Die Quellen der Sande der Dünen ergibt sich aus den Schwemmmaterial der Flüsse die im Meermünden und der Abrasion von Gesteinen im Meer bzw. an den Kliffen. Die Wellen befördern im weiteren Verlauf das abgetragene Material an den Strand, wo es von der Sonne getrocknet wird und vom Wind in Richtung Inland verweht wird. Hier sammelt es sich an in Rippen an, dieser Prozess ist stetig und speist die Dünen unaufhörlich mit neuem Sand. *) Annalen der Erd-, Völker- und Staatenkunde, Band 8, 1839, S.219 **) Lebemünde, ab ca. 16. Jh meist als Leba bezeichnet

    11/7/16Reply