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  • Day54

    Nullarbor -1200km durch's Nichts

    November 23, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    Ein Meilenstein unserer Reise war die Durchquerung der Nullarbor-Ebene. Drei Tage durch das NICHTS. Aber zuerst von Esperence 308km zum Startpunkt nach Norseman. Wieder mal ein Städtchen wie aus einem alten Cowboyfilm: eine breite Strasse, ein paar abgefrackte Häuser, eine Tankstelle und das Visitorcenter war zu... Also 100km weiter zum auserkorenen Übernachtungspunkt, der Fraser Ranch. Eine Schafranch mit 330‘000ha Land in der Pampa!!!!! Und einem Caravanpark mit Duschen, WC (sauber und warmes Wasser), einem Restaurant und Bar (diese haben wir im Dunkeln nicht gefunden...). Wir hatten uns zwar mit Essen und Trinken eingedeckt, aber die Chance mit andern ins Gespräch zu kommen, liessen wir uns bei einem riesigen blutigen Steak, Kartoffelgratin und Salat (!) nicht entgehen. Und es war sehr lustig und unterhaltsam mit einem Paar aus der Nähe von Adelaide. Am nächsten Tag 542km durch Buschlandschaft, viele tote Kängurus in allen Verwesungsstadien, ab und zu ein Baum, Road-Trains, andere Reisende und alle ca. 130km ein Roadhouse für Benzin und Kaffee. Die zweite Übernachtung haben wir dann tatsächlich auf dem Campingplatz des Mundrabilla-Roadhouses verbracht. Wieder erstaunlich saubere Sanitäranlagen.
    So und nun hiess es an diesem 3.Tag mit 558km auf dem Weg nach Ceduna alles zu essen, was Früchte, Gemüse, Salat oder Nüsse waren, denn kurz vor Ceduna mussten wir durch die Quarantäne-Station, bei welcher ein Beamter in den Camper kam um den Kühl- und andere Schränke danach zu kontrollieren. Gottseidank waren Fredi‘s Chips nicht betroffen!!!!!

    Zusammenfassend eine unglaublich lange Strecke ohne Dörfer oder grössere Ansiedelungen, von vielen gefürchtet, da es viele Unfälle wegen Tieren oder Übermüdung gibt. Deshalb viele Ausstellplätze, zum Teil mit WC und Picknick-Tischen. Ausserdem gibt es auch 3 eingezeichnete Landepisten für Rettungsflugzeuge, sowie 9 Nottelefone auf der ganzen Strecke, da es kaum Telefonverbindung gibt. Wir fahren in der Zwischensaison und es hatte zwischen 38 und 18 Grad. Im Sommer bei einer Panne oder Unfall kann es ohne Wasser schon problematisch werden bis Rettung naht.

    Fredi und ich sind einmal mehr dankbar, gesund, munter und ohne Panne am nächsten Punkt angekommen zu sein und geniessen nun 2 Tage in Ceduna mit Einkaufen, waschen, Büro, Studium der Prospekte für die weiteren Destinationen und ab und zu ein Blick durch‘s Rückfenster vom Fritz aufs Meer......

    See ya, Christa und Fredi
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