Çatir-Köl & Köl Suu
July 18, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 10 °C
Heute stehen 2 Seen auf dem Programm, am ersten (Çatir-Köl) fahren wir nur vorbei, zum zweiten wollen wir wandern: Köl Suu.
Zuerst müssen wir aber die Kontrolle ins Grenzgebiet passieren, dafür haben wir gestern die Permit abgeholt. Die Straße, die in dieses Gebiet führt, ist in einem super Zustand und wohl hauptsächlich für Warentransport mit China gebaut worden. Viele LKWs, wenige Lokals. Jürgen reiht sich also an der Grenzkontrolle in die Warteschlange der Truckfahrer ein, nach genauer Inspektion aller Papiere (auch das Kleingedruckte im Reisepass wird genau gelesen) können wir passieren. Wir fahren durch eine unglaubliche Weite zwischen Bergketten, hier ist wirklich nichts, sogar wenige Viehherden, nur ab und zu ein Auto. Auf den 30 Kilometern bis zum Çatir-Köl sehen wir ein paar Ingenieure (hier wird die Zugstrecke vermessen, deren Bau wir vor ein paar Tagen schon gesehen haben später sein), nehmen einen Kirgisen mit und sonst passiert nicht viel, außer: Landschaft!
Der Çatir-Köl (‚Himmlischer See’ auf 3.520 m) erscheint als blauer Streifen, hier ist es sehr flach und er fügt sich nahtlos an die Wiesen an. (Ähnlich wie der Songköl). Er liegt zwischen den Gebirgskämmen At-Baschy im Norden und Torugart im Süden und ist 175 km² groß.
Wir nähern uns der chinesischen Grenzstation und ein paar Kilometer vorher stehen LKWs Schlange und warten aufs Passieren.
Wir biegen auf eine Piste (juhu, auf sämtlichen Karten war nicht klar, ob hier überhaupt eine Straße sein wird und wenn ja in welchem Zustand) und fahren 70 km geradeaus. Entlang an dem nichtendenden, wunderbaren Gebirgskamm des At-Baschy mit schneebedeckten Kuppen. Der Fluss, den wir durchqueren müssen, hat nicht viel Wasser, ebenso die vielen kleinen Bäche, durch die wir müssen.Umsonst Bedenken gehabt!!! Wir begegnen in den über zwei Stunden einem Auto, drei Radfahrern und einem älteren Mann, der Hirte einer Herde von 300 Yacks ist. Wir haben eine nette Unterhaltung mit ihm, er auf Kirgisisch, wir auf deutsch, klappt aber irgendwie. Er ist recht mitteilsam, viele Menschen trifft man hier nicht… Sonst vereinzelt Pferde, auch tote, unendlich viele Murmeltiere und viel Kies und Steppe.
Irgendwann stoßen wir auf die ‚Hauptstraße‘ zu unserem Ziel, machen Pause und essen etwas und fahren über 2 kleine Pässe nach oben ins Kok Kiya Tal. Hier gibt es auf 3400 m ein breites wunderschönes Flusstal mit vielen Jurten & Camps und einen tollen Ausblick auf den Fluss Kurumduk mit Bergpanorama. Wir laufen durch ein hübsches, sehr malerisches Tal mit viel Wasser hoch zum Köl Suu (ca. 2 h), der auf 3600 m liegt und genießen den türkisen See und die Farbe, die sich je nach Licht ändert. Der See wird vom Kurumduk-Fluss gespeist und entwässert. Das Wasser fließt dabei aus unterirdischen Öffnungen am natürlichen Damm, der durch einen Erdrutsch entstand – vermutlich ausgelöst durch ein Erdbeben in den 1980er Jahren.
Wir nehmen ein Fußbad im See und laufen zurück (mit Bachüberquerung… knietief und gar nicht so wenig Strömung) und es ist Abend, als wir beim Auto ankommen.Read more























Traveler
ibiiiiii
Traveler
Die sehen aus als führen sie was im Schilde
Traveler
Kann man da baden oder ist zu kalt?
TravelerKann man, wir haben nur Füße rein, die sind nach ner Weile abgestorben. Schon frisch! aber ein paar Holländer waren drin
TravelerAiaiaiai die Holländer