• Salkantay Trek - day 4

    November 6, 2025 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    4.45 aufstehen, Frühstück und los.

    Die Gruppe teilt sich. Viele brauchen noch ein Ticket für Machu Picchu. Diese sind begrenzt und begehrt, die Anreise ist kompliziert, da man nicht einfach nach Machu Picchu Pueblo (das Dorf unten im Tal) fahren kann. Entweder man läuft die letzten 10 Kilometer oder man fährt mit dem teurem Zug.
    Eine Gruppe kürzt ab, um früher am Ticketoffice zu sein und wir entscheiden uns trotzdem zum Laufen, allerdings wollen wir Gas geben, damit wir früh da sind und noch Tickets für den Folgetag bekommen (diese sind online ausverkauft, oft monatelang vorher). Der Zutritt ist begrenzt und es gibt Tickets, die für den Folgetag gekauft werden können, allerdings auch nur personalisiert und mit Pass.
    Von der Unterkunft aus geht es direkt steil den Berg hoch, durch Kaffee- und Bananen Plantagen, überall Hühner. 800 m bis zum Pass. Wir laufen auf ein Plateau, von dem man einen wunderbaren Ausblick hat, auch auf Machu Picchu. Das liegt umgeben von vielen Bergen, hoch oben überm Fluss, der sich kurvig durchs Tal windet. Und dahinter noch höhere Berge… beeindruckend!!!
    Wir laufen weiter, an den Inka Ruinen von Llactapata vorbei und gemeinsam mit Jon treten wir zu dritt den Endspurt für die Tickets an. Zuerst ewig den Berg runter, Karottenkuchen als Snack unterwegs, wir sehen einen Coati-Nasenbär, der in aller Ruhe den Weg quert… Mittagessen in Hidroelectrica und dann nochmal 10 km das Flusstal 300m hoch bis Machu Picchu Pueblo…immer an den Zuggleisen lang, zackig - eine schöne Strecke, aber es zieht sich.
    Das Flusstal gehört zum Sacred Valley, ein Gebiet in dem es zahlreiche wunderschöne Inka Bauwerke gibt und der Fluss Urubamba fließt. Der Fluss fließt übrigens in den Amazonas und damit in den Atlantik - was für eine Strecke.
    Es donnert und blitzt und wir kommen mit leichtem Regen beim TicketOffice an. Noch vier Tickets da! Yeah!!! Wir sind platt und gehen erstmal einen Pisco Sour trinken, auf dem Weg zum Hotel treffen wir auf den Rest, die die Happy Hour ausnutzen. Noch mehr Pisco sour… Abendessen dann nebenan und früh ins Bett, den der Tag war echt anstrengend:

    24,82 km, 1330 m bergauf, 1128 m bergab, 30044 Schritte in 6 Stunden und 17 Minuten (in Bewegung, ohne Pausen!)
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