Byebye Buenos Aires
January 20 in Argentina ⋅ ☀️ 26 °C
Frühstück, checkout, Gepäck zum Vermieter, copyshop zum Ausdrucken, gerissenen Gummi der Taucherbrille im Tauchladen ersetzen,… manchmal auch einfache banale Sachen abhaken.
Nach dem Mittagessen laufen wir zum Palacio Barolo (1923). Ein tolles Gebäude: das gesamte Design ist strikt an Dantes „Göttlicher Komödie“ orientiert. Der Palast ist in drei Teile gegliedert, die die Reise der Seele widerspiegeln: das Erdgeschoss stellt die Hölle dar, die mittleren Etagen das Fegefeuer und der obere Bereich mit dem Leuchtturm das Paradies. Es steckt viel Symbolik im ganzen Bau…
auf der Spitze des Gebäudes befindet sich ein funktionstüchtiger Leuchtturm. Ursprünglich war geplant, dass dessen Lichtstrahl bis nach Montevideo in Uruguay reicht, um dort mit dem Zwillingsgebäude, dem Palacio Salvo, zu kommunizieren. Eine Führung am Abend bringt einen bis ganz oben…
Direkt um die Ecke ist der Plaza del Congrezo mit einer Statue von Rhodin, und auch der Nationalkongress. Und wieder mal eine Ecke in der Stadt mit wahnsinnig großen und hübschen Gebäuden!
Nach einem leckeren Cappuccino gehen wir ins Mate Museum (gibt’s erst seit 4 Monaten). Wir bekommen eine persönliche Führung mit Verköstigung, supernett und alle sind hier mit viel Enthusiasmus dabei! Mate und die Rituale dazu sind hier völlig alltäglich, und nicht wegzudenken. Überall in der Straße sieht man Menschen mit Tassen und Thermoskannen. Getrunken wird der Tee mit Strohhalm, Bombilla ( dieser hat unten einen Filter!). Zum Transport ( denn der Mate wird wirklich immer und überall mit hingenommen) gibt es extra Taschen und Körbchen, damit nichts umfällt…
Wir bekommen alles ausführlich erklärt**, finden den Geschmack gut, trinken ein paar Runden, kaufen einen Becher und werden mit Teeproben überhäuft!
Noch schnell ein Sandwich, unsere Backpacks abholen und los geht’s zum Flughafen!
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**Hier ein paar grobe Fakten (das ganze ist sehr umfangreich und eine kleine Wissenschaft für sich):
Vom Matebaum werden Blätter mit dünnen Ästen geerntet und unter Hitze oder über Feuer (=rauchige Variante der argentinischen Gauchos) getrocknet.
Die Bäume wachsen nur auf sehr eisenhaltiger, roter Erde im subtropischen Klima: dem Paraná-Becken (Süd-Brasilien, Nordost-Argentinien und Ost Paraguay). Die Ureinwohner Guaraní haben schon seit jeher Mate getrunken.
Es gibt verschiedene Grade des Mahlens, von grob (=milder Tee) bis fein (=sehr stark, bitter). In Paraguay und Brasilien wird kaltes Wasser (heißes Klima) zur Herstellung verwendet.
Herstellung
Becher fast vollständig füllen, abdecken und schütteln, mit das feine Pulver nach oben kommt, schief abstellen und eine Lücke zum Rand lassen, Schuss Wasser (70-80 Grad) rein kurz warten in Strohhalm in Lücke stecken und bis auf andere Seite schieben. Strohhalm bleibt immer in derselben Position. Trinken. Immer wieder Schluck Weise auffüllen, kurz ziehen lassen, den Schluck trinken, auffüllen… bis das Wasser alle ist.
Unter Freunden trinkt man aus einem Becher, gibt ihn immer weiter… 1 Person kümmert sich um die Zubereitung.
Gesund ist er auch noch: viele Antioxidantien, schluckweises Trinken wird Koffein wird langsamer freigesetzt,
Vitamine (A, C, E, B1, B2) und Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen, regt den Stoffwechsel an. Prost 🥃Read more



























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Manchmal macht er mit Angst….
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