• Florian Oswald
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Eine kleine Fahrradtour

Eine Reise von Florian & Miriam Meer informatie
  • 161 - Sonnenschein & Plastiktüte

    27 september 2024, Mongolië ⋅ ☁️ 0 °C

    Heute werden wir bei minus 1 Grad wach. Durch unsere sehr dicken Schlafsäcke haben wir sehr gut geschlafen.
    Gegen 7 Uhr kommt die Sonne raus und die Temperaturen steigen bis auf 4 Grad.

    Die Fahrt nach Ölgi am Tolbo See entlang lohnt sich!

    Gegen den Fahrtwind hat Flo auch eine mega coole Idee: Feste Tüten werden schnell mit Tesa um die Lenker gestrapt.
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  • 163 - Adlerjagd & Hammelziehen

    29 september 2024, Mongolië ⋅ ☀️ 5 °C

    Ölgi ist ein Ort im Westen der Mongolei. Der Ort ist bekannt durch das Adler Fest. Ein kulturelles Spektakel welches an vielen Terminen im Jahr ( hauptsächlich an Wochenenden im Oktober) stattfindet.
    Dadurch das wir zufällig genau jetzt in der Mongolei sind. Wollen wir uns natürlich dieses Highlight nicht entgehen lassen.

    Ein Fest findet in dem kleinen Ort Altantsugts statt. Zusammen mit Agnes und Christian teilen wir uns einen Fahrer und gehen am Sonntag auf das Fest. Die Sonne scheint - perfektes Wetter für so ein Fest.

    Angekommen in der weiten Steppe um Altantsugts - befinden wir uns inmitten der Einheimischen und einigen wenigen Touristen.

    Die "Adler Jäger" und andere treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an.

    - Hammel ziehen ( ziemlich brutal, ein kopfloses Schaf wird hin und her gezogen)
    - Adler Flug

    Das coole an diesem kleinen Fest ist das man direkt mitten drin ist. Des öfteren kommen die Reiter direkt auf uns zu, keine Absperrung - wir springen im letzten Moment zur Seite um nicht umgerannt zu werden.
    Ein anderes Mal schlägt ein Pferd aus - tritt voll Karacho gegen ein Auto.
    Eine Touristin bekommt den Hammel einfach direkt vor uns gegen den Kopf. ( der kopflose Hammel riecht nicht besonders gut)

    Da merkt man, wo man ist. In der Mongolei.

    Man darf kurz eine Runde mit einem Moped oder Pferd reiten, bei Lust und Laune.

    Beeindruckend ist vor allem wie schnell, souverän und kriegerisch die Mongolen auf Ihren Pferden unterwegs sind.

    Ein spektakuläres Highlight auf der Reise!
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  • 164-168 - Bei Bulbul in und um Ölgii

    30 sep.–4 okt. 2024, Mongolië ⋅ ☁️ 10 °C

    In Ölgi bleiben wir insgesamt 9 Tage. Etwas relaxen und sich die Feste anschauen ist die perfekte Mischung.

    Bulbul die Besitzerin von unserem Gasthaus spricht super Englisch. Durch sie Erfahren wir vieles über Ölgi und Kasachen.

    Bulbul hat selbst 5 Jahre in ihrem Leben mit ihrem Mann und den Eltern ihres Mannes als Nomadin gelebt.
    Über das harte Leben in der Steppe, die Tierhaltung ( mehrere hunderte/ tausende Schafe/ Kühe) das Leben im Nichts mit einer Ger und Kindern. Bulbul und ihre Familie sind ethnische Kasachen.

    95% der Einwohner von Ölgi sind ethnische Kasachen. Die Kasachen leben halbjährlich in der Ger und ziehen im Winter in ihre Häuser.
    Die Mongolen im Vergleich - leben auch im Winter in Ihren Gers.

    Bulbul freut sich aktuell auf die Hochzeit von ihrem ältesten Sohn. 400 Gäste sind eingeladen - Doof ist nur: die Familie des Bräutigams übernehmen die Kosten: 10.000 USD. Hochzeitsfotos werden vorab gemacht, welche Sie uns stolz zeigt. Einmal in Schwarz/ Weiß und einmal im traditioneller Bekleidung.

    Nebenbei beschäftigt uns die Suche nach Kartons um die Fahrräder zu verpacken.
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  • 169&170 - Das große Adlerfest

    5–6 okt. 2024, Mongolië ⋅ ☀️ 10 °C

    Das große und bekannte Adlerfest findet immer am ersten Wochenende im Oktober statt.

    Im Vergleich zu dem kleinen Festival gibt es viel mehr Adlerjäger. 40-50 Jäger davon mehrere über 50 Jahre alt und eine Adlerjägerin.
    Bekannt ist dieses Festival unter anderem durch den Film "The Eagle Huntress" welches auf eine wahre Geschichte beruht.

    Die Einheimischen lieben das Fest. Von vielen Orten drum herum kommen Familien schauen zu und fiebern mit.

    Diesmal gibt es mehr Disziplinen:

    - Frauen Jagd
    - Coin picking
    - Adler Flug
    - Hammel ziehen
    - Wettrennen
    - Bogenschiessen
    - Wrestling auf Pferden
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  • 171 - Eine kleine Busfahrt (~27h)

    7 oktober 2024, Mongolië ⋅ ☁️ 10 °C

    Mit einem 27h Reisebuss legen wir die 1.700km zurück.
    Die Fahrräder haben wir Tags zuvor mit kleinen Kartons DIY mäßig verpackt. Nicht für einen langen Transport optimal aber um Sie einmal in den Bus rein/ rauszuheben ausreichend.

    Der Busfahrer wirkt wenig begeistert als wir mit Sack und Pack an der Haltestelle auftauchen.
    Mit einem "x" Handzeichen will er uns mitteilen "Nein" Ihr kommt nicht mit.
    Mit 30€ Bestechungsgeld und einer längere Diskussion zwischen Busfahrer, Busunternehmen und unserem Fahrer vom Gasthaus/ Bulbul am Hörer - dürfen wir dann schließlich doch mit.
    Die Fahrräder passen sogar in den Frachtraum. Anfangs hieß es Sie werden aufs Dach gespannt. Auch wenn's nicht optimal passt - mit ein paar kicken gegen die Tür und der Frachtraum ist zu - die Fahrräder drin.
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  • 172-177 - Kälteste Hauptstadt der WeltEn

    8–13 okt. 2024, Mongolië ⋅ ☀️ 13 °C

    Endlich in Ulanbatar angekommen.
    Nach dieser Mammut Busfahrt steigen wir dann am nächsten Nachmittag in UB aus.

    Wir bleiben 6 Nächte in Ulanbatar.
    Flo bekommt eine neue Felge für sein Hinterrad. Das ist jetzt der zweite Felgenbruch. ( Schade das es keine Stempelkarte gibt, bei 10x 1x umsonst :D). Bis der richtige Fahrradladen ausfindig gemacht ist, die Teile verbaut hat, samt Korrektur - vergehen vier Tage.

    Aber siehe da - alles fertig - zeitig. Schon der Wahnsinn das das immer irgendwie funktioniert.

    Ulanbaataar bietet Abwechslung und ein tolles Klima - super sonnig, und gar nicht so kalt wie erwartet.

    In den sechs Tagen haben wir neben den Fahrrad Reperatur & Weiterreise To Dos viele schöne Dinge entdeckt.

    Wir besuchen koreanische Restaurants, gehen ins Chinggis Khan Museum ( welches erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde - und die Geschichte der Mongolei sehr interessant darstellt),
    wir wandern zur Dsaisan Gedenkstätte, gehen Hot Pot Essen, besuchen das Gandan Kloster und schauen den Mönchen zu, bummeln durch die Innenstadt die viele kleine lebhafte Bereiche hat, trinken ganz viele gute Kaffees auf der Seoul Street und schauen uns das Beatles Monument an.

    Am letzten Abend besuchen wir eine mongolische Aufführung in welcher die Yatga gespielt wird.

    Wir sind zur Zeit der Wahlen in Ulanbatar und erfahren das die Korruption - laut Bevölkerung ein großes Problem im Land darstellt.

    Wenn man Ulanbatar besucht - fühlt man den Wohlstand: Shopping Häuser auf westlichen Niveau und dennoch gibt es am Stadtrand Menschen die in sehr schlechten Bedingungen leben ohne fließend Wasser.
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  • 178 - Richtung Grenze im DDR-Schlafwagen

    14 oktober 2024, Mongolië ⋅ 🌬 -3 °C

    Ulanbataar verabschiedet uns mit leichtem Schneefall und -13°C.

    Miriam ist für wichtige Familienfeiern für einen Monat in Deutschland und fliegt dann schonmal voraus direkt nach Australien wo wir uns wiedersehen.

    Für mich geht es auf dem Landweg weiter nach Süden. Da mein Visum für die Mongolei nur noch drei Tage gültig ist, fahre ich mit dem Nachtzug 700km durch die Mongolei. Von der Grenzstadt Zamyn Uud aus geht es dann mit dem Rad weiter nach China.

    Die Premium-Plätze im Schlafwagen kosten für die 17-stündige Fahrt nur etwa 24€. Die Wagons sind aber schon eher retro, importiert aus der DDR und schon lange in Betrieb. Während der Fahrt kann man sich immer am heißen Wasser aus einem Kessel bedienen. Der wird allerdings nicht mit Strom betrieben, sondern tatsächlich mit einem Kohlefeuer. Die Fahrt verläuft sehr angenehm und ich kann gut schlafen.
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  • 179 - Vom Regenbogen in die Wüste Gobi

    15 oktober 2024, China ⋅ 🌙 3 °C

    Am Grenzübergang von der Mongolei nach China ist einiges los. Insgesamt dauert es fast 6h bis ich auf der anderen Seite angelangt und startbereit bin. Im Gegensatz zu den Grenzübergängen in Xinjiang haben die Grenzbeamten nur sehr wenige Fragen. Noch schnell eine Simkarte für China und Vorräte für die Wüste eingekauft und schon geht es wieder los. Die Straßen in China sind wie immer von bester Qualität und das Fahren ist sehr angenehm. Nächstes Ziel ist Peking, das ich in 8 Tagen erreichen will.Meer informatie

  • 180 - Rauchiges Hotel und gute Suppe

    16 oktober 2024, China ⋅ 🌙 8 °C

    Während es tagsüber noch angenehm ist, hat es nachts in der Wüste Gobi doch schon Minusgrade. Beim schönen Sonnenaufgang ist mir direkt Frost auf dem Fahrrad und dem Zelt aufgefallen.

    Die Fahrt ging recht entspannt auf guter Straße durchs Nichts, um schließlich am Ende in einer Kleinstadt zu landen. Viel zu sehen gab es dort nicht - das "Highlight" war wohl eine Wand in Kuhform mit Fotos vom Kühen. Waren es preisgekrönte Kühe? Entlaufene Kühe? Anzeigen für die Kuh-Heiratsvermittlung? Ich hätte nachfragen sollen...

    Unterwegs stritten sich eine Eule und zwei Raben um Beute am Straßenrand.

    Das Hotel war leider nicht super. Im China ist es üblich, dass in Hotels geraucht werden darf. Die Gäste vor mir haben das wohl ausgiebig genutzt, das Zimmer hatte einen starken Geruch. In den Restaurants wird zwar auch geraucht, da war das Essen aber sehr gut.
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  • 181 - Und ich grüßte aus der Wüste

    17 oktober 2024, China ⋅ 🌙 12 °C

    Zwischen der letzten Kleinstadt und der nächsten liegen 240km. Zwischendrin gibt es keine Dörfer, nur vereinzelt kleine Bauernhöfe mit Kühen oder Schafen.

    Da nachts -10°C vorhergesagt sind, will ich die Strecke in zwei Tagen fahren. Eine Nacht draußen im Zelt, dann eine Nacht im Hotel, das ist ganz angenehm. Heute fahre ich daher 145km um morgen mit nur 95km das Hotelzimmer etwas früher zu erreichen.

    Die Landschaft ist gefühlt endlos weit, die Leere wird nur von der Straße und gelegentlichen kleinen Höfen durchbrochen. Der sandige Boden türmt sich teilweise zu Dünen auf.

    Einen Platz für das Zelt zu finden ist trotzdem manchmal nicht so leicht. Wie schon früher mit der Großen Chinesischen Mauer mag auch die heutige Regierung Zäune sehr gerne. Darum sind die Straßen oft links und rechts komplett eingezäunt. Am Ende klettere ich mit dem Rad über den Zaun und freue mich über den weichen sandigen Untergrund für das Zelt. Kurz nachdem ich alles im Zelt verstaut habe, zieht ein Regenschauer durch die Wüste. Ich liege in meinem warmen Schlafsack und lausche dem Prasseln des Regens auf dem Zeltdach.
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  • 182 - Sandschaufler

    18 oktober 2024, China ⋅ 🌙 -2 °C

    Immer wieder sehe ich kleine Bautrupps entlang der Straße. Immer etwas 10 Personen mit Warnweste und Schaufel, manchmal mit Bagger. Zuerst ist mit nicht ganz klar was sie eigentlich tun, doch bald merke ich es: Der Wind weht Sand aus den Dünen auf die Straße. Die Menschen schaufeln den Sand wieder zurück neben die Straße. Das geht so bestimmt jeden Tag das komplette Jahr.

    Die Landschaft erinnert ein bisschen an die Nordseeküste mit vielen Sanddünen und Büschen. Nur eben ohne Meer.

    Später wandelt sich die Landschaft zu sanften grünen Hügeln mit vielen Windrädern.

    Essen in den Restaurants ist immer viel und günstig. Für ein Hauptgericht bezahlt man meistens 2-3€. Es gibt auch viel frisches Obst in guter Qualität und alles was man sich wünschen kann. Aber da gibt es ein Problem: Nirgends werden Snickers verkauft, das ist jetzt schon die zweite Stadt mit Null Snickers. Die Vorräte sind seit drei Tagen aufgebraucht und keine Besserung in Sicht.
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  • 183 - Blauer Himmel & Eiseskälte

    19 oktober 2024, China ⋅ 🌙 -1 °C

    Der heutige Tag ist sehr kalt. Um 7Uhr zeigt das Thermometer noch -9°C. Mein Wasser ist gefroren und taut trotz blauen Himmels über den ganzen Tag nicht richtig auf.

    Mittags mache ich einen kleinen Umweg um ein Restaurant mit warmer Nudelsuppe zu finden. Die Restaurantbesitzer sind ganz überrascht und wollen wie so oft ein paar Fotos mit mir machen. Vom Gebäude nebenan laufen neugierige Kinder ständig zur Restaurantscheibe, nur um dann wieder schnell schüchtern wegzurennen.

    Einmal mache ich den Fehler blind der Navigationssoftware zu vertrauen. Sofort stecke ich auf einem Feldweg in einem Mix aus Eis und Schlamm.

    Nachdem ich vor einem Monat in China mein bisheriges Lieblingsgetränk der Reise gefunden hatte (intensiver Eistee aus Aprikosenhaut), habe ich heute mein Hass-Getränk gefunden. Es schmeckt so, als würde man einen Tee aus ein paar Trockenfrüchten und einer handvoll Zigarettenstummeln herstellen.

    Bei Sonnenuntergang entferne ich die Warnweste vom Rad und ziehe meine rote Windjacke aus. Komplett in schwarz verschwinde ich so einen halben Kilometer später zum Zelten in ein Waldstück.
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  • 184 - Mit Sturmböen im Gesicht ins Hotel

    20 oktober 2024, China ⋅ ☁️ 0 °C

    Das Wetter heute war gut zur Stärkung der Resilienz. Oder mit anderen anderen Worten: Besch...eiden. Eiskalt und starker Gegenwind den kompletten Tag. Dazu kam dann noch der erste lange Tunnel seit Monaten. Da gab es immerhin keinen Gegenwind und es war nicht so kalt.

    Abends habe ich mir dafür dann ein schickes Hotel gegönnt und nach der warmen Dusche viel geschlafen.

    Im Video sieht man eine kleine Sportgruppe. Mindestens zwei Stunden ist die Gruppe zu Musik mit Energie im Kreis gelaufen. In China ist es sehr üblich, dass die Menschen gemeinsam in der Öffentlichkeit Sport machen. Oft sind es alte Frauen die Tanzchoreos einstudieren.
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  • 185 - Zurück in den Herbst

    21 oktober 2024, China ⋅ ☁️ 8 °C

    Die Region wird bergiger und es gibt mehr und mehr Wälder. Da auch der Verkehr mehr wird, weiche ich auf kleine Straßen aus. Diese führen mich durch Bergdörfer und über zwei Pässe mit toller Aussicht.

    Je südlicher ich komme, umso mehr verschwindet der Winter. Die Bäume haben hier noch Blätter und die Pfützen sind nicht gefroren. Stattdessen ist die Maisernte im vollem Gang.

    Nachmittags erreiche ich den Großraum Peking. Nachdem ich unterwegs einige Bruchstücke ehemaliger chinesischer Mauern gesehen hatte, rücken jetzt die großen, gut erhaltenen Stücke immer näher.
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  • 188 - Dusche zu zweit

    24 oktober 2024, China ⋅ 🌙 11 °C

    Heute teile ich die Dusche im Hotelzimmer - mit dem Fahrrad. Von der Mongolei bis nach Vietnam sind es etwa 3.500km. Doch ein bisschen viel für 15 Tage Visum. Daher schicke ich das geputzte Fahrrad mit dem Zug voraus nach Shenzhen, fahre selbst in ein paar Tagen mit dem Zug für ein neues Visum nach Hong Kong und hole das Rad dann ab. Von Shenzhen geht es mit einem neuen 15-Tages-Visum die restlichen 1000km bis Vietnam. Vorher steht aber noch ordentlich Sightseeing im Peking und Hong Kong auf dem Programm.Meer informatie

  • 190 - Let's talk about Smog, baby!

    26 oktober 2024, China ⋅ 🌙 12 °C

    Heute führt mich die Reise zum schönen Sommerpalast im Nordwesten Pekings. Häufig leihen sich Leute traditionelle Kleidung aus und machen aus dem Sightseeing-Ausflug ein großes Fotoshooting.

    Schon seit Tagen ist die Luft so schlecht, dass es permanent neblig aussieht. Auch der Wetterbericht warnt vor der schlechten Luftqualität. Die Einheimischen finden es noch sehr gut. Sie erzählen, dass es vor einigen Jahren um ein vielfaches schlimmer war und es schon viel besser wurde.
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  • 191 - Die verbotene Stadt

    27 oktober 2024, China ⋅ 🌙 7 °C

    Das große Highlight Pekings ist die verbotene Stadt. Tickets muss man lange im Voraus buchen und sie sind meistens sofort ausverkauft.

    Ich verbinde den Besuch der Verbotenen Stadt mit einem Ausflug zum Himmelstempel. Während dort noch alles entspannt ist, muss man für die Verbotene Stadt durch viele Polizeikontrollen.

    Die alten Gebäude sind sehr beeindruckend und der Besucherandrang ist riesig. Es lohnt sich auf jeden Fall und ich kann einen Besuch sehr empfehlen.
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  • 192 - Take my money!

    28 oktober 2024, China ⋅ 🌙 12 °C

    Heute versuche ich, die restlichen Bargeldbestände an Kasachischen Tenge und Mongolischen Tugrik umzutauschen. Ich bin ja schließlich in der Hauptstadt Chinas und die beiden Länder sind Nachbarn, da wird das schon klappen. 3 Geldwechselbüros und fünf Filialen der verschiedenen großen Banken Chinas später weiß ich: Nein, niemand will dieses Geld. Gefühlt wird jede Währung Ostasiens getauscht, diese beiden aber nicht. Also muss ich mir später noch etwas dafür überlegen. Papierflugzeuge, für Monopoly oder doch mal eine Zigarre mit Geldscheinen anzünden?

    Den restlichen Tag verbringe ich im Beihai-Park und mache mich später auf zum Nachtzug nach Hong Kong.
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  • 193 - Ankunft in Hong Kong

    29 oktober 2024, Hong Kong ⋅ ☁️ 25 °C

    Morgens um 7:30Uhr komme ich mit dem Zug in Hong Kong an. Somit habe ich die 15 Tage meines China-Visums voll ausgenutzt. Die Ausreise / Einreise geht schnell, für Hong Kong gibt es direkt ein 90-Tage-Visum. Hong Kong ist eben China, aber doch nicht so ganz China.

    Ich will mein Gepäck bis nachmittags am Bahnhof lassen, dafür verlangen sie aber 15€. Das ist für die Region sehr viel. Also bringe ich die Taschen doch direkt zum Hotel und lasse sie bis abends in der Lobby stehen.

    Ich laufe ein bisschen an der Promenade entlang und später über die verschiedenen Märkte der Stadt. Es gibt spezielle Märkte, zum Beispiel auch Märkte für Goldfische oder Vögel.

    Am Stadtrand sehe ich einen Berg und entscheide mich spontan dazu diesen noch zu besteigen. Vom "Lion's Rock" aus schaue ich mir den Sonnenuntergang an. Der Blick über die Stadt bei Nacht ist sehr schön und der Rückweg verläuft auch ohne Probleme.
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