Greece
Aghios Konstantinos

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Travelers at this place
  • Day11

    Life is better at the beach

    October 18, 2020 in Greece ⋅ 🌙 21 °C

    Nach einem kleinen Rundgang und einem Gyros Pita in Kalambaka, dem touristischen Zentrum von Meteora, wollen wir endlich wieder ans Meer. Wir fahren also wieder durch die Prärie. Anders kann man die Gegenden und Wege die Google Maps uns manchmal schickt, echt nicht bezeichnen. Heute wird der Bogen aber echt überspannt und wir wenden auf einem zugewachsenen, holprigen Feldweg und fahren zurück zur nächsten größeren Straße. Diese ist übrigens gesäumt von weißen Fusselbällchen. Denn hier wird im großen Stil Baumwolle angebaut und von LKW mit Gittern auf der Ladefläche durch die Gegend gefahren. Ich habe mir bis heute nie Gedanken gemacht, wie man die Ernte von sowas transportiert. Mir erscheint jedes verlorene Fussel als echter Verlust, dieses wertvollen Rohstoffes. Sonst gibt es in dieser Gegend nicht viel zu sehen. Hier und da steht eins der allgegenwärtigen braunen Schilder, die auf historische Stätten hinweisen. Die überlesen wir mal großzügig. Als ich allerdings etwas von „Hot Springs“ lese, bin ich neugierig und wir fahren da mal hin. Den schwefeligen Geruch kennen wir ja noch aus Italien. Allerdings wird heut wieder nichts mit einem heißen Bad, denn direkt neben den Quellen befindet sich ein Zigeuner Lager. Vorurteilsfrei, sind die Blicke, mit denen sie uns und Kai-Uwe abchecken, mehr als deutlich. Wir fahren also weiter und wenige Kilometer später haben wir noch einmal die Chance. Diesmal führt ein kleiner Weg von der Straße rechts weg. Dass wir richtig sein müssen erkennen wir, als uns ein älterer Mann im Bademantel, in seinem Auto entgegen kommt. Wenig später sehen wir am Wegesrand zwei, sehr in die Jahre gekommene Badebecken. Darin sitzen mehrere ältere Griechen. Wir sind noch unschlüssig und gehen erstmal mit der Zehenspitze vorfühlen. Schon angenehm warm und die Leute nicken uns auffordernd zu. Okay, wir wollen ja auch nicht unfreundlich wirken. Also ziehen wir schnell unsere Badesachen an und hocken wenig später in der müffelnden, aber sehr sauberen Brühe, im Becken, welches durch eine Thermalquelle gefüllt wird. An der Seite ist dann einfach ein Überlauf und aus den zwei Becken vereint sich die Quelle wieder und fließt weiter ins griechische Hinterland. Nach einer halben Stunde haben wir genug, verabschieden uns freundlich, bei den immer noch im Wasser ausharrenden Leuten, springen im Wohnmobil in trockenen Klamotten und fahren weiter. Bis zum Meer ist es zum Glück nicht mehr so weit und wir sind ungefähr eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang am Ziel. Heut können wir sogar direkt auf dem Kiesstrand parken. Unsere Ankunft bleibt nicht unbemerkt, denn nur wenige Augenblicke nachdem der Motor aus ist, stehen 5 Hunde um Kai-Uwe drum herum. Das ist ja genau das Richtige für mich „Helikopter-Hundemutter“. Ich hab doch immer Angst um unser Giselchen. Sie hat dann erstmal Stubenarrest, während wir die Wassertemperatur prüfen. Einer der armen Streuner, hat eine verkrüppelte Pfote und hinkt durch die Gegend. Er scheint besonders lieb zu sein und guckt immer ganz treuherzig. Aber auch die Anderen sind auf den ersten Blick freundlich. Trotzdem warten wir lieber bis nach dem Essen ab, bevor wir mit Gisela raus gehen. Dies bleibt zum Glück unbemerkt von den anderen Hunden, die sich inzwischen zurückgezogen haben. Bin gespannt wie das morgen früh dann aussieht.Read more

    Helga Reißig

    Das war wieder ein toller Bericht! Wann schreibst du das bloß alles? Solche Badebecken aus rostigem Blech haben wir auch in Djerba gesehen. Die waren immer von lauter kleinen Jungs belagert, die immer viel Spaß hatten.

    11/2/20Reply
     
  • Day133

    Griechenland - Akti

    May 1, 2021 in Greece ⋅ ☁️ 24 °C

    Soeben sind wir an einem neuen Ort neben Akti angekommen. Die Fahrt war holprig, aber unser Wohnmobil meistert das jedes Mal wie ein Jeep oder so 😁
    Es ist sehr warm heute und wir überlegen uns sogar im Meer zu baden..leider haben wir bereits Quallen gesehen, was der Einstieg ins Wasser nicht einfacher macht 🙈 Aber das Wasser ist sooo klar, dass man alles sieht und sooomit...besteht die Möglichkeit doch noch kurz reinzuspringen 😍😂
    Jetzt geniessen wir es hier ein wenig und dann schauen wir weiter, wie immer 🥰🌞
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  • Day12

    Good Morning in the Morning

    October 19, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Sonne geht bei windigen 19° C halb hinter Wolken versteckt auf. Die Nacht war stürmisch und die Wellen echt laut. Wahrscheinlich haben sie nach mir gerufen. Na dann lasse ich mich mal nicht länger betteln und springe direkt aus dem Pyjama ins kühle Nass. Durch den kalten Wind, fühlt es sich aber im Meer wärmer an, als draußen. Die Strandduschen sind auch noch in Betrieb und ähnlich warm wie das Meer. Das nutze ich gleich aus zum Haare waschen. Die „Humpelpfote“ hat übrigens die ganze Nacht neben uns geschlafen und begrüßt Gisela, als sie endlich raus darf, auch ganz freundlich. Die anderen Streuner kommen auch noch hinzu und eine wilde Toberei beginnt. Gisela ist froh mal wieder mit Artgenossen rumrennen zu können. Lange bleibt ihr dafür allerdings keine Zeit, denn unser heutiges Ziel lautet Athen. Vorher füllen wir noch den Wassertank auf und machen wie jeden Morgen den kleinen „Hausputz“ Richtig wild war ich auf Athen zwar nicht, aber wenn man schon mal in der Nähe ist, dann sollte man diese Stadt doch mal besuchen. Wir fahren heut mal wieder Autobahn, denn nach der gestrigen Routenführung, wollen wir es ein wenig unkomplizierter. Nach knapp 120 Kilometern sind wir dann aber auch schon 30€ Maut los. Das ist echt sportlich... Die letzten 35 Kilometer fahren wir also doch wieder Land- bzw. Bundesstraßen. Da es in Großstädten ja immer etwas gefährlicher für Wohnmobile ist, haben wir uns für einen etwas teureren, bewachten Parkplatz direkt am Fuße der Akropolis entschieden, dessen Ausblick schon den Aufpreis dreimal wert ist. Dort bekommen wir nach ein wenig hin und her und phantastischer Überzeugungsarbeit meines Schatzes, einen Stellplatz am Rand zugewiesen, der sogar recht schattig ist. Wir installieren also noch schnell unseren Ventilator in die Dachluke, der die warme Luft raus saugt, geben Gisela frisches Wasser und laufen los Richtung berühmtestem Steinhaufen Griechenlands.Read more

    Helga Reißig

    Gerade als ich dachte, das neue erstandene Outfit würde ich auch gerne sehen, folgte auch schon selbiges. Sieht alles toll aus. Der Blick von dem Restaurant aus muss auch wunderschön gewesen sein. Bis bald und liebe Grüße Mutter

    11/4/20Reply
     
  • Day3

    Schreck am Morgen

    September 5, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Abend legten wir in Agios Konstantinos an der Mole an. Der Schwell ließ das Boot tanzen, beruhigte sich aber zum Glück in der Nacht. Als dann aber morgens die Fähre abfuhr, die uns Nachts Schutz gab, wachten ich auf.
    Frühstück im Café und ein kleiner Bummel durch das Örtchen, dann sollte es weiter gehen, doch es kam nach dem Start des Motors kein Kühlwasser am Heck. Max schaute hier und dort, schraubte und klemmte um. Nichts half, nur Spülen mit Süßwasser aus dem Schlauch. Hmm, wenn es mit Süßwasser funktioniert, kann ja nur der Seewasser-Zufluss gestoppt sein. Ich ging tauchen und musste so lachen! Da saß doch echt eine dicke Spiegeleiqualle am Einlauf. Durch den Unterdruck kam sie nicht weg. Ein Schrubber half, sie bekam einen Schubs und schwamm davon. Erleichtert tuckerten wir von dannen.
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    Capriole

    Schon wieder etwas gelernt.

    9/13/20Reply
     

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Aghios Konstantinos

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