Januar - März 2019
  • Day65

    Palma

    March 29, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Bevor heute Nachmittag mein Flieger geht, habe ich noch etwas Zeit.
    Zeit für ein wenig Sonne und für den Besuch der Kathedrale von Palma.
    Die Kathedrale der Heiligen Maria, von den Einheimischen einfach nur La Seu genannt, was „Bischofssitz“ bedeutet.
    Die Kathedrale ist die Bischofskirche des Bistums Mallorca.
    Von außen allein durch ihre Größe beeindruckend und am Abend ganz toll beleuchtet, überragt sie fast alles. Aber auch von innen sehr imposant. Das hohe Kirchenschiff mit den mehr als 60 Buntglasfenstern und der riesigen gotischen Rosette aus Buntglas tauchen das Innere am Vormittag, wenn die Sonne durch Diese scheint, in ein tolles buntes Licht.
    Etwas skurril und verstören fand ich die Gestaltung des Künstlers Miquel Barceló in der Kapelle des Allerheiligsten im rechten Seitenschiff . Hier hängt sein Werk über die Wundersame Vermehrung von Brot und Fisch. Sehr düster 🤔.
    Mein Weg zurück zum Hotel führte nochmal ein Stück die Promenade am Meer entlang und dann mitten durch die Stadt über den Plaça Major. Hier gab es heute noch ganz viel zu sehen. Straßenkünstler und Kunsthandwerk. Ich habe mir noch einen Kaffee in der Sonne gegönnt und das bunte Treiben auf dem Platz beobachtet, bevor ich meinen Rucksack aus dem Hotel abgeholt habe und zum Flughafen gefahren bin.
    In Palma kann man alles sehr gut zu Fuß erreichen und braucht den Bus nur um vom oder zum Flughafen zu kommen.
    Zum Erkunden der Insel ist ein Auto sinnvolle, damit erreicht man auch Plätze, die nicht von öffentlichen Verkehrsmitteln bedient werden und man ist flexibler.
    Mich hat schon ein wenig der Mallorca Virus gepackt. Ich war sicher nicht zum letzten Mal hier.
    Im Frühling und Herbst ist die Insel nicht so überlaufen und die Blüte der Mandelbäume im Januar/ Februar muss man mal erlebt haben. Im Sommer würde ich die Insel eher meiden.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day64

    Mit dem Zug in die Serra de Tramuntana

    March 28, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Diesen Ausflug musst du unbedingt machen, hat man mir gesagt.
    Also habe ich heute morgen die Reise im „Roten Blitz“ durch die Landschaft der Serra de Tramuntana angetreten. Der „Rote Blitz“ ist eine alte Holzeisenbahn aus dem Jahr 1912. Ist weder rot, noch blitzschnell, wir waren maximal mit 35 km/h unterwegs. Ursprünglich wurde dieser Zug für den Transport von Zitrusfrüchten aus dem Sóller-Tal nach Palma benutzt. Das war bis in die 1960ziger Jahre so, jetzt ist es Touristen Attraktion.
    Abfahrt ist mitten in Palma von einem eigenen Bahnhof für diesen Zug. Die Fahrt bis Sóller dauert eine knappe Stunde durch die spektakuläre Landschaft, über Brücken, Viadukte und durch dreizehn Tunnel, vorbei an Olivenhainen, Orangen-, Zitronen- und Mandelplantagen. Die Bäume hingen voll mit Zitronen und Orangen. Dabei konnte ich heute mal in Ruhe das Panorama bestaunen.
    Unterwegs gibt es sogar einen Fotostopp mitten in der Bergwelt am Mirador del Pujol d en Banya.
    In Sóller angekommen kann man die vier Kilometer bis Port de Sóller mit Mallorca‘s ältester und einziger Straßenbahn weiterfahren. Die Straßenbahn verfügt über mehrere Triebwagen, fünf davon stammen aus Lissabon. Und genauso sehen sie aus, wie die historische Straßenbahn in Lissabon.
    Ich bin erst durch Sóller gebummelt, frisch gepressten Orangensaft gibt es an jeder Ecke, lecker 😋 und tolle Produkte aus Orangen, Zitronen und Mandeln.
    Die vier Kilometer bis Port de Sóller bin ich gelaufen. Dort hat es mir richtig gut gefallen, süße Café‘s und Restaurants direkt mit Blick auf die Bucht. Ich wollte da garnicht weg.
    Der letzte Zug fuhr aber bereits 17 Uhr zurück nach Palma und auf dem Rückweg habe ich auch die Straßenbahn bis Sóller benutzt.
    Zurück in Palma bin ich noch ein wenig durch Santa Catalina gebummelt. Ihr erinnert euch, das alte Fischerviertel von Palma und heute Szene- und Kneipenviertel. Es gab noch ein leckeres Abendmahl und dann heißt es zurück zum Hotel und Rucksack packen. Morgen Nachmittag geht es zurück...
    Read more

  • Day63

    Hasta luego Sant Salvador...

    March 27, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    ... ¡Hola Palma.
    Heute habe ich mich von meinem Berg verabschiedet. Das letzte mal Frühstück mit diesem Ausblick. Gegen Mittag habe ich mein Auto in Palma am Airport wieder abgegeben und bin von dort mit dem Bus in die City gefahren. Ich bleibe bis Freitag hier. Bei meinem Kurzbesuch im Januar hatte ich nur ein paar Stunden in dieser Stadt. Ich wollte einfach noch mal mehr Zeit zum bummeln und morgen habe ich einen Ausflug geplant, der von Palma startet. Dafür braucht es kein Auto.
    Nachdem ich im Hotel, etwas außerhalb vom Zentrum, eingecheckt hatte, habe ich mich einfach durch die Stadt treiben lassen. Unweigerlich landet man natürlich auch bei den Highlights. Wunderschön auch am Abend beleuchtet.
    Überhaupt war der Himmel heute so intensiv blau, die Farben, richtig krass.
    Die Mühlen (Foto) oder „Molinos“, findet man direkt gegenüber vom Yachthafen. Es waren mal sieben, sie stammen aus dem 17. Jahrhundert und befanden sich damals außerhalb der Stadt. Es wurde nicht nur Getreide gemahlen, sondern auch Salz und während des Spanischen Erbfolgekrieges auch Schießpulver. Vor 40 Jahren wurden drei der Mühlen abgerissen. Nach Bürgerprotesten stehen die noch erhaltenen heute unter Denkmalschutz und beherbergen Restaurants. Flügel hat nur noch eine von ihnen, die auf meinem Foto.
    Die Kathedrale war leider geschlossen, ich werde wohl am Freitag Morgen zum Gottesdienst müssen, um einen Blick ins Innere zu werfen...
    Der Königspalast, direkt neben der Kathedrale, war eine Festung arabischen Ursprungs. Der spanische König nutzt diesen heute noch, während seines Urlaubs auf Mallorca. Als König hat man halt nie wirklich Urlaub 😉.
    Read more

  • Day62

    Beach and Mountain

    March 26, 2019 in Spain ⋅ 🌬 12 °C

    Vamos a la Playa, hatte ich heute geplant und hatte mir dafür den Strand von Muro ausgesucht. Sechs Kilometer feiner weißer Sand im Nordosten der Insel. Das Wetter heute, nicht ganz so warm, wie in den letzten Tagen und sehr, sehr windig. Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten über 50 km/h, da freuen sich die Kitsurfer, ich hatte bald keine Lust mehr auf Strandwanderung und Sand im Gesicht. Also, Füße trocknen und ein neues Ziel musste her...
    Der nördlichste Punkt der Insel, Cap de Formentor, von den Mallorquinern auch Treffpunkt des Windes genannt. Paßt ja heute 😉 und wie sollte es anders sein, es gibt eine spektakuläre Serpentinen Straße bis zum Cap. Im Sommer, zwischen Juni und September ist diese inzwischen gesperrt, weil die vielen Touristen in der Hauptsaison diese Straße verstopfen. In dieser Zeit fahren nur Busse im Pendelverkehr.
    Ca. 14 Kilometer vor dem Cap gibt es einen großartigen Aussichtspunkt mit Parkplatz. Das war mein erstes Ziel. Dort war es stellenweiße so windig, dass man die Kamera kaum halten konnte. An windgeschützten Plätzen konnte man zusehen, wie der Wind das Wasser an die bizarren Felsen peitschte.
    Der Weg ist das Ziel und die Straße bis zum Cap ist das Spektakuläre. Die Strasse will kein Ende nehmen und wird gefühlt mit jedem Kilometer etwas enger. Hier sind nochmal Nerven gefordert. Es gab Stellen, da war die Frage... Wo ist die Leitplanke, wer hat die hier vergessen...? Auch die Radfahrer und Ziegen auf der Straße verlangen deine Aufmerksamkeit. Und dann kommt dir ein Bus entgegen 😳 - Millimeterarbeit, die beherrschen ihren Job, die Jungs und kennen ihr Fahrzeug. Verständigung über Zeichen, ein wenig rangieren auf beiden Seiten und immer ganz langsam....puh, vorbei.
    Am Ende der Straße, Postkartenblick, ein weißer Leuchtturm, heute unter strahlend blauem Himmel. Bei klarer Sicht, kann man die Insel Menorco sehen.
    Am Leuchtturm gibt es ca. 20 kostenlose Parkplätze und ein Selbstbedienungscafè. Ein Kaffee in der Sonne, hier war es plötzlich gar nicht mehr windig, den Ausblick genießen und dann die aufregende Straße zurück.
    Sonnenuntergang an dieser Stelle ist sicher großartig, dann muss man die Straße aber im Dunkeln zurück. 🤔 Vielleicht beim nächsten Mal 😉
    Read more

  • Day61

    Valldemossa

    March 25, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Ein fantastischer Ort, mitten in den Bergen, ganz viel Wald drumherum. Hier hätte man (oder ich) auch ein, zwei Nächte bleiben können.
    Kleine, sehr schmale Gassen, alle Häuser sind mit Blumen dekoriert. Wirkt alles ein wenig wie „hier ist die Welt noch in Ordnung“ Ort. Am Tag verirren sich hier schon nicht wenig Touristen, aber wenn diese am späten Nachmittag wieder weg sind, wird es sehr ruhig und idyllischen. Valldemossa verdankt seine Bekanntheit auch dem Komponist Frederic Chopin, der dort einen Winter verbrachte.
    Das Bergdorf ist der perfekte Ausgangsort für Wanderungen
    Ich bin erst gegen 17 Uhr hier eingeflogen und konnte die kleinen Gassen fast alleine genießen. Noch ein Abendmahl mit Blick auf die Berge, bevor ich den Heimweg wieder angetreten habe.
    Der direkte Weg von Valldemossa Richtung Palma ist übrigens nicht so spektakulär, fast langweilig, so gerade Straßen 😎.
    Valldemossa ist definitiv ein must see auf der Insel.
    Read more

  • Day61

    Von Sant Elm nach Valldemossa

    March 25, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein Chauffeur wäre heute toll gewesen. So war es schwer, sich nicht durch das tolle Panorama ablenken zu lassen. Die Straße führt zum großen Teil direkt an der Küste entlang. Hoch oben. Auf der einen Seite die Felsen und auf der anderen eine kniehohe Natursteinmauer vor dem Abgrund, ab und an auch mal klassische Leitplanken. Die Straße oft nur so breit, das gerade so zwei Autos neben einander passen. Kommt was Größeres, ist das manchmal Millimeterarbeit. Und Serpentinen, enge Kurven, steil aufwärts. Und dann stehen mitten auf der Straße ein paar Bergziegen.
    Aber der Postkartenblick, der sich dir bietet, wenn du um die nächste Kurve kommst....Wow.
    Auf dieser Strecke gibt es einige Aussichtspunkte, an denen man das Auto mal abstellen kann. Kein Parkplatz! Ein wenig Schotter, noch näher am Abgrund 🙀.
    Das Dörfchen Banyalbufar, das sich auf Terrassenstufen an die steilen Berghänge schmiegt, sehr malerisch. Kurz vor der Ortschaft bietet der Mirador de Ses Animes mit dem Torre del Verger einen perfekten Fotospot, heute allerdings alles verrammelt und kein Zugang zum Turm.
    Read more

  • Day61

    Sant Elm und Torre Cala Basset

    March 25, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Mein Plan für heute war eine kleine Rundtour durch die Serra de Tramuntana. Einmal von West nach Ost über den Norden der Insel. Ich hatte mir einige Highlights ausgesucht. Kleine Bergdörfer, tolle Aussichtspunkt, kleine Buchten und zwei kleine Rundwanderungen waren dabei. Einige!? Es waren genau 11. 🤔 Auch auf Mallorca hat der Tag nur 24 h.... und wenn die Gesamtstrecke von West nach Ost nur 140 km sind... Serpentinen, Höhenmeter von bis zu 600, hoch und wieder runter, oft ist man nur mit 40-50 km/h unterwegs.
    Ich habe in dem kleinen Ort Sant Elm meinen Tripp begonnen und schon da musste ich ernsthaft mit mir ins Gespräch gehen, der Plan ist Quatsch für einen Tag, es sei denn, man will nur alle Orte auf einer Liste abhaken. Aussteigen, Foto machen, einsteigen, ab zum nächsten Spot.
    Also, Plan B, entspannt genießen und ganz spontan entscheiden.
    Sant Elm, der kleine Küstenort ganz im Westen. Direkt vis-à-vis liegt die unbewohnte Felseninsel Sa Dragonera, ein Naturschutzgebiet.
    Früher befand sich auf der vom Festland abgewandten Seite eine Piratenbucht 🏴‍☠️.
    Heute ist Sant Elm ein beliebter Badeort mit immer wieder tollen Ausblicken auf das Meer. Ich habe mich hier schon für eine kleine Wanderung zum Torre Cala Basset entscheiden, von wo aus man einen guten Blick auf Sa Dragonera hat, ca.150 Meter über dem Meer....
    Read more

  • Day60

    Faul...

    March 24, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    ....war ich heute, verglichen mit den Kilometern, welche ich an den letzten beiden Tagen zu Fuß zurückgelegt habe.
    Nach dem Frühstück gab es ein klein wenig Kultur. Die Türen der Klosterkirche stand weit auf, also musste ich da rein.
    Die Klosterkirche wirkt von außen recht nüchterner, fast wie eine Festung. Auch innen schlicht , mit einem gotischen Altar aus Alabaster.
    Im Vorraum sind alte Radtrikos ausgestellt, Weltmeister-Trikots, welche der aus Felanitx stammende Guillermo Timoner zwischen 1955 und 1965 im Bahnradfahrer errang (das hab ich gegoogelt).

    Nach Kultur hieß es erstmal chillen. Ich hab mir eine Sonnenliege geschnappt und es mir mit einem Hörbuch von einer großartigen Frau (Becoming Michelle Obama) auf der Terrasse gemütlich gemacht.
    Der Berg füllte sich allerdings immer mehr, nicht nur Radfahrer, auch Wanderer oder Ausflügler, die auf einen Kaffee mit dem Auto hier hoch kamen. Die Terrasse ist öffentlich und jeder kann diesen Blick genießen.
    Ich hab dann beschlossen, doch noch das Auto zu bewegen, auf der Suche nach einer tollen Bucht mit türkis blauem Wasser bin ich Richtung Norden gefahren. Zerklüftete Felslandschaften und ganz viel Wald begrenzen die Insel Im Norden, Serra de Tramuntana, mit einigen Gipfeln, die über 1000 Meter hoch sind. Serpentinenstraßen führen durch die beeindruckende Landschaft, lassen aber kaum die Möglichkeit für einen Fotostop.
    Ein wenig abenteuerliche Kletterei in einer kleinen Bucht ganz im Nordwesten für ein paar Fotos und auch der Fitnesstracker war zufrieden. Tagesziel erreicht 😊. In diese Richtung werde ich morgen nochmal aufbrechen, heute hatte ich zu viel Zeit mit nichts tun verbracht. Aber ich habe ja Urlaub.
    Read more

  • Day59

    Santanyí und Es Pontàs

    March 23, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Vor acht Uhr habe ich heute das Auto gestartet. Ziel, der Markt in Santanyí. Abwärts vom Berg kam mir doch tatsächlich schon ein Radfahrer auf dem Weg nach Oben entgegen und, man glaubt es kaum, die Mädels vom Frühstücksservice aus dem Hotel, zu Fuß....Respekt, wenn die das jeden Morgen laufen.
    Mein Frühstück heute, einmal durch die mallorquinischen Leckereien auf dem Markt futtern. Obst, Käse, Schinken, Oliven, spanische Wurst und ganz frisches Baguette. Es war gut was los in dem kleinen Städtchen. Außer Futter gab es auch Kunsthandwerk und ein wenig Nepp.
    Auf dem Rückweg am Abend war alles abgebaut und das Städtchen wirkte völlig verschlafen, wie eine andere Stadt. Auffällig, hier wird fast nur deutsch gesprochen. Santanyí ist die Hochburg der deutschen Auswanderer auf Mallorca und ein wenig sieht man es auch.
    Gestärkt bin ich dann zu Fuß zum Meer und wieder zurück. Ich wollte das Tor zum Meer, El Pontás, sehen 😉. Ok, es gibt noch mindestens ein weiteres auf Mallorca, aber eine Stadt hat ja auch mehrere Stadttore. Was die Natur da wieder gezaubert hat.
    Ergebnis des Tages:
    tierischer Muskelkater
    Blasen gelaufen
    Kleiner Sonnenbrand 🥵
    Hose zerrissenen- für ein perfektes Foto müssen Opfer gebracht werden
    .
    .
    .
    aber ein happy day und tolle Fotos.
    Zum Sonnenuntergang war ich nochmal am Tor zum Meer, da aber mit meinem little 😉 Car.
    Read more