Granny meets the world

KERSTIN: 50+; Mutter; Großmutter; Single; Reisende privat und beruflich; MOTIVATION für diesen Blog: Familie und Freunde über meine Reiseabenteuer auf dem Laufenden zu halten; Reisetagebuch; Eindrücke, Erlebnisse, Fotos und Gedanken teilen;
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  • Day14

    Es gibt wirklich nichts einfacheres, als Subway fahren in New York, das liegt aber auch mit an der einfachen Straßenbezeichnung.
    Nicht jeder wird sie mögen, die Subway in NYC, vor allem die Bahnhöfe sind nicht chic, stylisch oder großzügig und hell wie ich es in Washington erlebt habe.
    Die Subway bedient hauptsächlich den Stadtteil Manhattan, sowie Brooklyn, Bronx und einen Teil von Queens. Fast alle Anlagen der Subway sind an die einhundert Jahre alt, also echt historisch. Und sie befördert täglich über 4 Millionen Menschen. Die Subway ist einfach die schnellste Möglichkeit, um in dieser Stadt von A nach B zu kommen.
    Die Fahrgäste sind ein Querschnitt durch alle Gesellschaftsschichten, inclusive der Straßenkünstler oder auch Bettler. Die einem sowohl auf den Bahnhöfen als auch in den Zügen begegnen.
    Ich habe mich dort nie unsicher gefühlt, an fast jeder Stadion gibt es Servicepersonal und in großen Stationen ist auch die New Yorker Polizei präsent.
    „Verfahren“ habe ich mich nur einmal, weil ich nicht darauf geachtet habe, ob es ein Local (hält an jeder Station) oder ein Express (hält nur an bestimmten Stationen) ist. Meine Stationen, war eine Local Station und ich habe im Express Zug gesessen. Das passiert einem aber auch nur einmal...
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day13

    Nach meinem letzten Bummel gestern durch NY und dem kurzen Anfall von Shoppingwahn, habe ich mein Gepäck aus dem Hotel abgeholt und mich auf den Weg Richtung Airport gemacht.
    Als wir 2015 hier waren, hatten wir einen Shuttletransfer für ca. 30€ pro Nase. Das ist zwar bequem, dauert aber u.U. auch sehr lange, weil man im New Yorker Straßenverkehr mehr steht, als fährt, man kann es natürlich noch mal als kleine Stadtrundfahrt sehen.
    Das geht günstiger und schneller. Mit der Subway fährt man bis zur Jamaica Station und von dort mit dem Airtrain JFK, der alle acht Terminals des Airports anfährt, für fünf Dollar zu seinem Terminal.
    Ab Jamaica Station besteht keine Gefahr sich zu verlaufen, einfach den vielen Menschen mit Koffern hinterher. Und falls ihr das jemals tut und in den Airtrain einsteigt, bitte rechts in Fahrtrichtung einen Platz organisieren, man ist etwa zwanzig Kilometer von Manhatten entfernt, es gibt aber noch mal einen ganz tollen Blick auf die Skyline.
    Die letzte Fahrt mit der Subway (es gibt übrigens nichts einfacheres als Subway fahren in NYC) wurde noch mit Live Music versüßt - that's NYC.
    Nach zwei entspannten Flügen (NYC-Amsterdam/ Amsterdam - Berlin) habe ich wieder deutschen Boden unter den Füßen. Da ich über 24 h kein Bett mehr hatte, hatte ich mich dafür entschieden, noch eine Nacht in Berlin zu bleiben, bevor ich mich ins Auto setze. Auch ist es kein Spaß Freitag Nachmittag aus dieser Stadt zu kommen. Samstag Morgen ist das entspannter.
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  • Day12

    Ein Paar Stunden blieben mir noch in dieser Stadt, bevor heute Abend mein Flieger Richtung Heimat geht. Heute Morgen wollte ich in den Highline Park. Eine alte Hochbahntrasse, die zum Park umgestaltet wurde. Im Sommer ganz toll, ich wollte mir das ganze mal verschneit ansehen, mit nicht so vielen Menschen. Und es gibt dort links und rechts davon tolle Streetart. Über Nacht hat es wieder geschneit, das war leider auch für die Stadt NY ein Grund den Park zu schließen, komplett, alle Aufgänge zu, auf Grund von Eis und Schnee.
    Da ich noch kein Frühstück hatte, war ich noch mal im Chelsea Market und bin dann ein wenig durch Greenwich Village gebummelt, Künstler- und Szeneviertel in Manhattan und man kann dort auch nett wohnen. Bevor ich mein Gepäck am Nachmittag aus dem Hotel abgeholt habe, habe ich noch einen Spaziergang zum Flatiron Building gemacht. Wenn du in einer seitlichen Perspektive dazu stehst, sieht es aus, als wäre es nur eine große Mauer. An der schmalsten Stelle ist es nur zwei Meter breit. Auf dem Rückweg bin ich doch tatsächlich im prüden Amerika über ein Sexmuseum gestolpert. Leider hatte ich dafür keine Zeit mehr... ich muss also wiederkommen.😉
    Dem Shoppingwahn wäre ich auch noch fast verfallen. Bath& Body Works, so tolle Pflegeprodukte für den Luxuskörper...ich habe echt kurz überlegt, meinen Rucksack einzuchecken, da im Handgepäck nur maximal 1Liter Flüssigkeit sein dürfen. Hab mich aber beherrschen können und nur knapp 500ml Flüssigkeiten geordert.
    Ist alles durch den Sicherheitscheck gekommen.
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  • Day11
  • Day11

    Für ein paar tolle Ausblicke und Fotos habe ich Manhattan heute mal verlassen.
    Am Morgen hing der Himmel noch voller Wolken und ich habe mich auf den Weg zur Staten Island Ferry gemacht. Ein Ausflug, der nichts kostet, aber einen großartigen Blick auf die Skyline von Manhattan und auf Lady Liberty bietet.
    Die Fähre pendelt zwischen Manhattan und Staten Island 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche.
    Fotografieren war heute ein sehr harter Job, vor allem auf dem Wasser war es sehr kalt.
    Die Skyline vom Wasser aus ist aber auch spektakulär.
    Von Staten Island zurück, bin ich vom Pier 11 mit der Fähre (diese kostet ein paar Dollar) ein Stück den East River hinauf gefahren. Inzwischen war der Himmel blau. Next Stop Brooklyn Bridge Park. Einmal bummeln durch den Park und unter der Brooklyn Bridge. Für ein Eis ist es nie zu kalt und wenn man einmal vor der Brooklyn Ice Cream Faktory steht und es ist völlig leer dort, muss Frau sich das einfach gönnen.
    Natürlich gab es auch einen Abstecher in die Washington Street in Brooklyn. Wohl der bekannteste Fotospot. Durch die Stahlträger der Manhattan Bridge hat man einen tollen Blick auf das Empire State Building.
    Zurück ging es dann zu Fuß über die Brooklyn Bridge. Das sollte bei keinem NY Besuch fehlen.
    Verlassen haben mich auf diesem Weg nur die Akkus der Kamera. Die Kälte tat denen nicht gut. Ok, ich gebe es zu, ich habe heute auch extrem viele Fotos gemacht und mit der Kamera gespielt. Ich lerne ja noch.
    Nach dem Spaziergang über die Brücke war aber auch ich rum. Es war richtig kalt da oben und für meine Abendveranstaltung musste ich noch auftauen.
    Broadway Show am Abend. Der erste Plan war, sich Radio City Christmas Spectacular anzusehen. Die verfügbaren Tickets waren aber exorbitant teuer.
    Es wurde das Musical „Aladdin“.
    Broadway Shows sind allgemein nicht günstig. Am Times Square gibt es einen Ticketschalter, wo man für den Abend eventuell ein günstiges Rest-Ticket erhaschen kann. Man hat aber keine all zu große Auswahl und es ist dort sehr voll. Und wenn ich schon Geld ausgebe, dann auch für etwas, was ich mag.
    New Amsterdam Theatre - tolle Musik, Kostüme, witzig gemacht. Ein super Abschluss an meinem letzten Abend in New York.
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  • Day11

    ...und kleiner Nachtausflug.
    Die letzten beiden Nächte wohne ich ein wenig weiter östlich (E 31th Ecke Park Ave) nur 600 Meter vom Empire State Building entfernt. Das rief praktisch nach einem Ausflug, sofort!
    New York bei Nacht von oben und diese Aussichtsplattform fehlte noch.
    War auch nicht viel los. Der Blick über die Stadt immer wieder faszinierend. In der Ferne sieht man die Freiheitsstatue.
    Es war sehr kalt auf der Außenplattform, dafür ganz klare Sicht. Hat sich gelohnt, noch mal aus dem Haus zu gehen.

    Aber....jetzt hab ich auf allen drei gestanden...Top of the Rock (Rockefeller Center) hat einfach den Besten Ausblick.
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  • Day10

    MAKE TODAY AMAZING - stand in großen Buchstaben über meinem Bett heute Nacht.
    Da musste heute morgen eine Entscheidung her und wie das manchmal so ist, hält diese dann auch noch überraschendes bereit.
    Der großartige Tag sah so aus, ausschlafen, mir ein wenig Gutes tun, denn mein Hotel, das Badezimmer und die zur Verfügung gestellten Pflegeprodukte waren klasse und wollten ausprobiert werden. Dann gemütlich Frühstücken, zum Capitol fahren, das Umfeld erkunden und den Visitorbereich anschauen.
    Die Internetgemeinde machte keine Hoffnung auf ein Ticket für eine kostenlose Führung, wenn ich das nicht Wochen im Voraus gebucht habe. Die Empfehlung war aber, trotzdem einen Blick in das Besucherzentrum zuwerfen, das wäre schon beeindruckend.
    Ich hatte entschieden, mein Gepäck gleich mitzunehmen, da ich nicht groß in Ausstellungen oder Museen wandeln wollte und es als Outdoor Tag gesehen habe, mit einem kurzen Blick ins Besucherzentrum von Capitol.
    Das Capitol ist der Sitz des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika. In ihm finden Sitzungen des Senats und des Repräsentantenhauses statt. Sprich hier werden die Gesetze des Landes gemacht.
    Da kommt man auch als Besucher nicht so einfach rein und muss sich „nackt“ machen. So eine ordentliche Sicherheitskontrolle habe ich noch an keinem Airport erlebt. Erst wurde ich gefragt, ob ich Waffen, Sprengstoff oder andere explosive Materialien oder waffenähnliche Gegenstände dabei habe. Wenn das nicht der Fall ist, kann ich die Sicherheitskontrolle passieren.
    Der Eingangsbereich sieht dann auch aus, wie der Sicherheitscheck am Airport. Alleine die Tatsache des großen Rucksacks war wahrscheinlich schon verdächtig, dann ist da noch mein Reisestativ für die Kamera und mein Fön (Frau reist nie ohne) drin. Ich musste doch tatsächlich meinen Rucksack aufmachen. Ich war innerlich schon leicht genervt, so ein Aufwand, nur um sich das Besucherzentrum anzusehen 🙄. Die Herren waren dann aber zufrieden, mit dem Inhalt meines Gepäcks und ich durfte passieren.
    Der Aufwand hat sich gelohnt- ich wurde sofort von einem freundlichen Herren angesprochen, ob ich die Führung for free mitmachen möchte, dauert etwas mehr als eine Stunde, startet mit einem kurzen Film und wenn ich noch mal auf‘s Klo muss, soll ich das vorher erledigen, während der Tour darf man sich nicht von der Truppe entfernen. Für den Film habe ich meinen Führerschein (als Pfand) noch in einen Audioguide getauscht. Ich habe interessantes über die Geschichte dieses Hauses und Washington gehört, warum wie Politik gemacht wird in diesem Land, wer, wann, welche Entscheidung trifft, Senat vs. Kongress...Die Interessen von 300 Millionen Menschen wollen berücksichtigt sein 🤔. Dann gab es eine Führung durch einen Teil des Hauses.
    Ich habe hier aber nur 25% verstanden, die Maus (unser Guide) hat wie ein Maschinengewehr gesprochen... War trotzdem spannend durch diese Hallen zu wandel, Statuen von fast allen ehemaligen Präsidenten und anderen Persönlichkeiten, die Einfluss auf die Entwicklung des Landes (bzw. des anfänglich lockeren Staatenbundes) hatten.
    Im Boden unter der großen Kuppel befindet sich ein Punkt, der den Verlauf der Straßen in Washington bestimmt. Diese verlaufen alle sternförmig von diesem Punkt. Das Capitol war als Mittelpunkt der Stadt vorgesehen.
    Bevor ich dann Richtung Union Station zu meinem Bus aufgebrochen bin, wollte ich noch einen Blick Richtung Lincoln Memorial werfen. Das ist der Blick, den jeder neu zu vereidigende Präsident vom Balkon des Capitol hat.
    Leider nicht möglich „Madam, please this way“ und zeigt immer in die entgegengesetzte Richtung, der freundliche Polizist.
    Jetzt sitze ich im Bus und sehe schon die Skyline von New York. Hier ist es kurz nach 20 Uhr...
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  • Day9

    Warum hat mir das eigentlich niemand gesagt, jetzt bleiben mir nur dreißig Stunden...
    Warum hat mir vorher niemand gesagt, wie toll diese Stadt ist?

    Ein früher Vogel war ich heute wieder. Abfahrt 5:00 Uhr ca. ein Kilometer von meinem Hotel entfernt.
    Megabus, mit denen bin ich heute unterwegs, hat sich gewünscht, dass man 15 Minuten vor Abfahrt da ist, ich stand natürlich mit deutscher Pünktlichkeit 30 Minuten vor Abfahrt da. Frühstück gab es am Foodtruck an der Bushaltestelle. Futter findest du zu jeder Tages- und Nachtzeit in dieser Stadt.
    Megabus ist neben Greyhound die zweite große Gesellschaft, die Fernstrecken bedient.
    Ein wenig wie FlixBus- buchst du sehr früh, kannst schon mal für 1$ von New York nach Washington fahren. Ich habe sagenhafte 10 $ bezahlt, da ich erst vor drei Wochen entschieden habe, wann ich diesen Tripp mache. Die Rückfahrt morgen Nachmittag gab es für den halben Preis. Kann man alles Online im Vorfeld buchen.
    Aber warum denn wieder so früh am Morgen, fährt da nix später? Doch, zu dieser Jahreszeit ist das Tageslicht aber knapp und ich wollte in Washington möglichst viel davon. Schafen kann ich im Bus oder wenn die Sonne untergegangen ist.
    Das Wetter hat heute wieder alles gegeben, ihr seht es an den Fotos.
    Unser Bus war fast pünktlich am Bahnhof Union Station in Washington D.C.. Kommt sicher nicht an Grand Central Station in NYC ran, aber trotzdem ein sehr schöner Bahnhof. Auch die Metro hat mich überrascht. Großzügig, sauber, modern. Ich habe es geschafft mir ein Guthabenticket zu ziehen und die richtigen Züge zu finden, musste einmal umsteigen.
    Und dann war ich vom ersten Moment begeistert.

    Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten wirkt fast wie eine Kleinstadt, keine großen Menschenmenge, keine Großstadthektik, alles wirkt großzügig, entspannt und sehr sauber. Wenn man vorher in Chicago und NYC gewesen ist, ist der Kontrast auch heftig. Es gibt hier keine Hochhäuser. Warum?
    Kein Gebäude in dieser Stadt darf höher sein, als das Washington Monument und das ist knapp 170 Meter hoch.
    Die Stadt biete viele große Monumente, die an große Persönlichkeit erinnern, aber auch die vielen unbekannten, die in den Kriegen gefallen sind.
    Es gibt viele tolle Museen, die fast alle kostenlos sind. Da kann man schon ne Woche verbringen.
    Ich musste mich echt bremsen, dass das nicht nur ein reines abarbeiten wird, weil ich unbedingt alles auf einmal will.
    Letztendlich bin ich erstmal durch die National Mall, die wie eine riesige Parkanlage wirkt, gebummelt.
    Wie an einer Schnurr aufgereiht findet man hier das Lincoln Memorial, den Gedenkpark World War II, das Washington Monument und ganz am Ende leuchtet die Kuppel des Capitols. Wobei sich das alles über gut vier Kilometer erstreckt.
    Das Capitol habe ich ausgelassen, vielleicht morgen, weil ich dann zum „White House“ abgebogen bin.
    Nach einem kurzen Ausflug ins Städtchen habe ich mir alles noch mal im Dunkeln angesehen. Herrliche Beleuchtung...
    Morgen früh muss ich mich dann entscheiden, was es noch sein wird, bevor am späten Nachmittag der Bus zurück geht...
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  • Day8

    Es ist verrückt wie schnell die Zeit in dieser Stadt vergeht. Oft unterschätzt man auch die Wege, die zurückzulegen sind, um von A nach B zu kommen.
    Trotzdem wollte ich es mal etwas entspannter angehen und nicht von einem Highlight zum nächsten hetzen, sondern den Tag etwas genießen. Das Wetter zeigt sich dazu auch von seiner besten Seite.
    Am Morgen habe ich erst mal einen Blick auf den Weihnachtsbaum der Weihnachtsbäume geworfen. Am Abend war es dort immer so voll, das war schon abartig.
    Kurz nach sieben stand ich dann mit einer Handvoll anderer „Early Birds“ vor dem Bäumchen. Ja, er ist schön, aber den Hype kann ich nicht nachvollziehen.
    Da kommt keine Weihnachtsstimmung auf, bei den Menschenmassen am Abend. Sicher ist das Umfeld auch toll, der ganze Platz vor dem Rockefeller Center und die toll dekorierten Häuser und Schaufenster in der Fifth Avenue.
    Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auf nach Harlem. Es war eine organisierte Tour und unser Guide, der in Harlem geboren und aufgewachsen ist, wusste eine Menge, vor allem über die Entwicklung des Stadtteils, vom verrufenen Getto zum Hipster Viertel, zu berichten. Überraschend fand ich das City College of New York, was wie ein altes englisches Schloss aussieht.
    Unser eigentliches Ziel, war ein Gottesdienst in einer Baptistengemeinde in Harlem.
    Diese Veranstaltung war eine einzige Party. Ganz viel Gospel, so kraftvoll und voller Lebensfreude. Da wird in den Kirchenbänken getanzt. Das war schon ein Erlebnis. Auch gesanglich, diese Stimmen... beeindruckend, fand ich.
    Bei herrlichem Sonnenschein habe ich den Nachmittag im Central Park verbracht, New Yorks grüne Lunge. Sonntagsspaziergang. Auch wenn hier eine Menge Menschen bei dem tollen Wetter unterwegs waren, verläuft sich das im Park. Ich war Schlittschuhlaufen - das macht allein jetzt aber nicht so viel Spaß-, war am Belvedere Castle, war bei Alice in Wonderland, am Strawberry Field - dort war schon ein riesen Auflauf, wahrscheinlich, weil sich letzte Woche der Todestag von John Lennon zum Xten Mal gejährt hat. Aber es gab Livemusik.
    Als es dunkel wurde, war ich noch im Chelsea Market (der wo mal der Oreokeks geboren wurde) und habe mir dort mein Dinner gegönnt...
    Ein recht entspannter Urlaubstag, in einer tollen Stadt, die ich morgen für eineinhalb Tage verlassen werde. Aber ich komme wieder...
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  • Day6

    ...wohin habe ich mich denn in Chicago auf den Weg gemacht. Next Destination - New York City und zwar mit dem Zug.
    Ich habe meine Rucksack, den ich den ganzen Tag noch im Hotel lassen konnte, abgeholt und bin Richtung Union Station. Von dort sollte mein Zug nach New York fahren.
    Mit dem Rucksack wollte ich das nicht laufen, also ein letztes Mal mit der Hochbahn fahren. Ich hatte keine Tages- oder Wochenkarten für die Öffentlichen, da ich in Chicago fast alles zu Fuß erreichen konnte und wenn es doch mal zu weit war, hab ich ein Einzelticket gelöst. Das Ticket kann man an jeder Station am Automaten kaufen....denkste.... Ich meinen Rucksack zur Station hoch geschleppt- was steht da Nicht- ein Ticketautomat 😬 F..., „ich hasse euch cta“ (ist der Name der Chicagoer Verkehrsgesellschaft), war nur mein Gedanke. Also wieder runter, bepackt mit ca.10 Kilo, hatte auch noch jede Menge Reiseproviant dabei, inclusive Wasserflaschen. Während ich unten dann so rumstehe und noch überlege, ob ich jetzt wirklich zur nächsten Station laufen will oder wie Plan B aussehen könnte - Schwarzfahren geht nicht, man braucht das Ticket, um ein Drehkreuz zum Bahnsteig zu passieren- fällt mir das Schild auf „Ticket machine at the other entrance“ mit einem Pfeil in die Richtung, in der sich der andere Eingang befindet. Intuitiv war ich bei allen anderen Fahrten immer richtig, nur heute nicht.
    Und am anderen Eingang war ich auch wieder mit „cta“ versöhnt, der andere Eingang war eine moderne Variante mit Fahrstuhl nach oben 😊.
    Warum mit dem Zug nach NYC, ich hätte auch fliegen können.
    Es war eine Budget Entscheidung, der Flug war mehr als doppelt so teuer und Gepäck muss beim Inlandsflug zusätzlich gebucht und bezahlt werden (da wußte ich noch nicht, dass ich nur mit Handgepäck reise).
    1500 km mit dem Zug durch Amerika und das in der Nacht, spart noch mal eine Hotelübernachtung.
    Fernreisen mit der Bahn (die Gesellschaft heißt Amtrak) sind etwas anders, als mit der Deutschen Bahn. Man stellt sich nicht einfach auf dem Bahnsteig und wartet bis sein Zug kommt. Das läuft fast ähnlich ab, wie am Flughafen, man hat einen Wartebereich und wird vom Servicepersonal dann zum Zug begleitet. Wagen und Sitzplatz werden zugewiesen, was bei diesen Zug nicht ganz unwichtig war. Der Zug wurde in Albany geteilt, eine Hälfte nach New York und die andere nach Bosten.
    Und was soll ich sagen, 18 Stunden klingt zwar hart, es war aber auch kurzweilig. Die Ami‘s quatschen dich ja immer gleich an, weil sie selbst Hilfe brauchen oder dir helfen wollen. Außer das meine Mitreisenden und ich geschlafen haben, was super funktioniert, man hat jede Menge Beinfreiheit und die Sitze lassen sich zu halben Liegen umbauen, haben wir nette oberflächliche (was nicht abwertend gemeint ist, für mehr ist auch mein Englisch zu schlecht) Gespräche geführt. Ich glaube ich wurde ein wenig zum Exoten, „Olle aus Deutschland, reist mit Rucksack, fährt 18 Stunden Zug und kann nur „a little bit english“.
    Auch das Servicepersonal ist super freundlich und du kannst deinen Bahnhof nicht verfehlen. Nach dem Einstieg wird dein Ticket gecheckt und du bekommt einen kleinen Zettel mit deinem Zielort über deinen Sitz gepinnt. Vor erreichen eines Bahnhofs, geht das Servicepersonal durch alle Wagen und erinnert dich, dass du gleich dein Ziel erreichst.
    Ich habe nach dem Fahrkartencheck und der Frage, ob es mein erstes Mal mit Amtrak ist, eine Einweisung in die Sitzeinstellungen bekommen. Der Typ war echt stolz auf seinen Eisenbahnwagen, „is technology“ hat er mir erklärt 😂.
    Kann man echt empfehlen- Reisen mit Amtrak- durch Amerika. Für 18 h Bahnfahren habe ich 68€ bezahlt, je früher man bucht, um so günstiger.
    ...und trotz der langen Strecke, einem Zugumbau in Albany, waren wir fünf Minuten vor der geplanten Ankunftszeit in NYC Pennstation.
    NY hatte mich wieder...
    Neun Blocks vom Bahnhof ist mein Hotel, das bin ich nach so langem Sitzen dann gelaufen...
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