• Fahrtag nach Mucugê

    16. März in Brasilien ⋅ ⛅ 22 °C

    Unseren ersten Stopp legen wir in Itacaré ein. Denn in Ilheus hatten wir vergeblich versucht, am Bankautomaten Geld abzuheben. Bisher sind wir allerdings auch ohne Bargeld ausgekommen. Hier läuft alles per Kreditkarte, selbst an den kleinsten Verkaufsständen oder auf den Märkten. Jessy hat uns gesagt, dass es mehrere Bankautomaten in Itacaré gibt. Und tatsächlich funktioniert es. Wir sind wieder flüssig. Denn in der Chapada Diamantina, unserem Ziel für heute, soll manchmal nur Bargeldzahlung möglich sein. Aber erst einmal gefällt uns Itacaré sehr gut. Am Strand gibt es eine Promenade und ein Stück weiter eine kleine Fußgängerzone. Und wir finden eine Bäckerei, die fantastische Croissants und ein leckeres Körnerbaguette hat. Ein Geschmackserlebnis nach den vielen oftmals pappigen Weißmehlbrötchen. Dann müssen wir durchstarten, liegen doch noch fast 450 Kilometer vor uns. Und was wir nicht wissen, wir holpern über 50 Kilometer über Erd-/Schotterstraßen mit spitzen Steinen. Und die werden uns zum Verhängnis. Vorne links der Reifen ist platt. Der Kofferraum ist voll, also erst einmal unser gesamtes Gepäck auf die Rücksitzbank räumen, Reserverad raus, Wagenheber raus und Reifen wechseln. Nach 25 Minuten können wir weiterfahren. Im nächsten Ort nach 25 Kilometern kontrollieren wir an der Tankstelle den Reifendruck. Alles ok. Ab dort geht es zum Glück nur noch über eine Asphaltstraße bis nach Mucugê in der Chapada Diamantina. Leider kommen wir im Dunkeln an. Als erstes suchen wir einen Borracharia/Reifenreparaturdienst auf. Zum Glück nimmt er unserem Reifen um 19:30 Uhr noch entgegen. Morgen gegen 9 Uhr können wir ihm hoffentlich repariert wieder abholen. Jetzt müssen wir nur noch eine Unterkunft suchen. Gleich bei der ersten Pousada Café Preto sind wir erfolgreich. Sie haben für die nächsten zwei Nächte ein Zimmer frei. Nun schlendern wir noch durch den Ort, bevor wir müde ins Bett fallen.Weiterlesen