Von Lima an den Amazonas
60 minutes ago in Peru ⋅ ⛅ 30 °C
Obwohl das Hotel unmittelbar am Flughafen liegt, war es dank guter Isolierung eine ruhige Nacht. Im Hotel gibt es ein hervorragendes Frühstücksbuffet. Und gegen Mittag geht unser Flug von Lima nach Iquitos. Das erste Mal, dass wir Laptop und Handys nicht extra auspacken müssen. Alles verbleibt in der Tasche und wird durch einen hochmodernen Rund-Scanner geschoben. Iquitos ist die einzige Großstadt der Welt, die nicht auf dem Landweg zu erreichen ist, sondern nur per Flugzeug oder Boot. Und wir sind hier auf ca. 100 Höhenmetern. Doch Iquitos ist nicht unser Endziel. In Iquitos angekommen ist die Temperatur mit 29 Grad seit langem wieder angenehm warm. Ein Transporter der Treehouse Lodge holt uns ab. Wir fahren erst noch zwei Stunden nach Nauta und von dort eine Stunde mit dem Boot zur Treehouse Lodge. Hier vereinen sich die beiden Flüsse Marañon und Ucayali zum Rio Amazonas. In dieser Baumhauslodge werden wir die nächsten drei Tage übernachten und Exkursionen in den Dschungel unternehmen. In der Lodge gibt es kein Internet. Deshalb melden wir uns erst einmal ab und sind gespannt, was uns erwartet.Read more
Von Cusco nach Lima
Yesterday in Peru ⋅ ☀️ 22 °C
Wir packen mal wieder unsere Koffer. Der Transfer zum Flughafen klappt pünktlich und reibungslos. Unser Guide begleitet uns, weil man den Check-in an einem Terminal selbst durchführen muss. Dort werden auch die Kofferanhänger und die Bordkarten gedruckt. Auch die Kofferabgabe erfolgt personenlos über ein Terminal. Erst hier übernimmt ein Mitarbeiter die Koffer und checkt, ob irgendwelche Beschädigungen vorhanden sind, die dann schriftlich festhalten werden. Dann geht es per Flieger wieder an den Pazifik nach Lima und wir kommen endlich wieder aus der Höhe in Cusco von 3.400 m auf Meereshöhe. Unser Übernachtungshotel Wyndham Grand Costa del Sol ist vom Flughafen über eine Fußgängerbrücke zu erreichen. Vom Fenster aus schauen wir direkt auf das Rollfeld. Nach einem kurzen Spaziergang vor und im Flughafen lassen wir den Abend ausklingen.Read more
Cusco - ganz entspannt
April 27 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C
Heute ist ein wenig relaxen angesagt nach den letzten Tagen der Besichtigungen und Wanderungen. Ein Uber bringt uns zu der größten Markthalle Sao Pedro. Als wir ankommen hat diese wegen Reinigungsarbeiten geschlossen. Davor befinden sich diverse Stände ordentlich getrennt in den Straßen nach Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und Fisch. Zwischendurch treffen wir auf eine Verkäuferin mit ihrem kleinen Wagen, auf dem sie auf einer Gasflamme Wachteleier kocht, dann pellt und im heißen Wasser warmhält. In einer kleinen Plastiktüte verkauft sie fünf Stück mit Zahnstocher für umgerechnet 0,50 €. Am Plaza Mayor genießen wir in einem Restaurant mit Blick auf die Kathedrale unser letztes Menü in Cusco. Als Hauptgang probieren wir Meerschweinchen und Alpakafilet. Dazu ein Glas peruanischen Rotwein.Read more

TravelerHerrlich diese Bilder und dieser Markt habe ich so noch nicht gesehen.Meerschweinchenkeule und Alpakafilet außergewöhnlich.

TravelerDiese tollen Lebensmittel ein Traum da macht kochen Spaß .Vertragt Ihr das gut? Diese bunten Farben der Kleidung sehr schön. Natur pur.Geniesst es

Gisela HartmannSelber kochen geht leider nicht in Hotel😆 Von den essen sind wir sehr positiv überrascht 😋und vertragen auch alles.
Moray, Maras und Chinchero
April 26 in Peru ⋅ ☁️ 17 °C
Wir sind wieder mit Silvio unterwegs, der aus Cusco kommt und uns mit Auto und Fahrer abholt. Wir fahren von Ollantaytambo ca. eine Stunde durch das Heilige Tal nach Moray zur archäologischen Stätte. Wie ein Amphitheater liegen die kreisförmigen Terrassen in einer natürlichen Doline auf 3.500 Metern Höhe, die von den Inka genutzt wurden, um verschiedene Klimazonen und Anbaubedingungen für verschiedene Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Mais und Quinoa nachzuahmen. Der Temperaturrunterschied von den oberen Terrassen bis zum Talkessel beträgt bis zu 15 Grad. Insgesamt gibt es drei solcher terrassenartigen Versuchsfelder, wobei nur das größte mit einem Durchmesser von 183 m komplett restauriert ist. Nur ein paar Kilometer weiter liegen die Salzterrassen, die Salineras de Maras. Bereits vom Aussichtspunkt oberhalb der Terrassen bietet sich ein spektakulärer Blick auf diese höchstgelegene Salzfarm der Welt. Über eine Schotter-Serpentinenstraße gelangen wir zum Eingang. Die rund 4.000 Salzfelder stammen alle aus einer Bergquelle. Das mit 38 % salzhaltige Wasser wird über unzählige Kanäle zu den Feldern geleitet. Bereits seit 1000 Jahren werden die Salzfelder bewirtschaftet. Die Salzbauern arbeiten in der Trockenzeit von Mai bis September täglich auf den Salzterrassen. Zusätzlich bewirtschaften sie ihre Kartoffel- und Maisfelder in der Umgebung. Natürlich gibt es auch zahlreiche Verkaufsstände, die in kleinen und großen Tüten das Salz anbieten. Das wertvolle Salz wurde damals als Weißes Gold der Inkas oder Weißes Gold der Anden gehandelt. Im 16. Jahrhundert plünderten jedoch die spanischen Eroberer die Silber- und Salzvorkommen Perus. Im Ort Maras legen wir eine Mittagspause in dem von außen unscheinbar aussehendem Restaurant Iksay Maras Home ein. Beim Blick auf die Berge genießen wir ein vorzügliches 3-Gang- Menü. Bevor wir nach Cusco zurückkehren, besuchen wir die archäologische Stätte Chinchero, die Terrassen, Plattformen, Wege, Wasserkanäle und Tempel umfasst. Vor der Kirche geraten wir in ein katholisches Fest, das mit Inka-Musik gefeiert wird. Der Aufforderung zum Mittanzen widerstehen wir dann doch lieber. Auf der Rückfahrt halten wir am Parwa Kulturzentrum an. Dort zeigt uns Belinda, dass die Alpaka-Wolle nur durch natürliche Zugabe von bestimmten Pflanzen gewaschen und gefärbt wird. Doch nun wird es wirklich Zeit für die Rückfahrt nach Cusco.Read more

TravelerWiedermal beeindruckend eure Bilder und natürlich eure zufriedenen Gesichter von all den Eindrücken und Begegnungen. Respekt auch vor eurer Tourenplanung , die ihr ja sicherlich erstmal akribisch vorgedacht habt. Manuela war 2013 in Cusco mit anschließender Trackingtour auf Machu Picchu. Weiterhin tolle Eindrücke und grüße aus Köpenick, Anne und Gerd

Gisela HartmannRespekt für Manuela auf dem Inkatrail. War auch so für uns ein Erlebnis.

TravelerDie Aufnahmen entführen mal wieder in eine komplett andere Welt. Wir sind immer ganz begeistert von den Drohnenaufnahmen. Da der bürokratische Aufwand für die Drohnenmitnahme in Thailand ziemlich groß ist und in keinem Nationalpark geflogen werden darf, ist unsere Drohne leider zuhause geblieben. Wir erfreuen uns umso mehr an Euren Bildern und Filmen

Gisela HartmannDanke, wir freuen uns auch immer wieder über Eure tollen Fotos und Eure Reise.
Machu Picchu 2. Tag
April 25 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C
An der Haltestelle stellen wir uns in die Schlange für den Bus, der uns wieder die 400 Höhenmeter zum Eingang bringt. Pünktlich um 9:00 Uhr werden wir eingelassen. Wir gehen heute unseren gebuchten Weg 2A, der uns erst noch einmal den Berg hinauf führt. Wir sind ein wenig tiefer als gestern, haben dafür einen anderen Blick auf die verlorene Inkastadt. Weiter unten ist es schon etwas Besonderes durch die aus massiven, nahezu fugenlos zusammengefügten Steinblöcken errichteten Bauten zu gehen. Die über 200 Bauten zeichnen sich durch trapezförmige Türen, Fenster und Nischen sowie erdbebensichere, leicht nach innen geneigte Mauern aus. Die Stadt ist aufgeteilt in zwei Bereiche. Es gibt die Häuser und Tempel, die durch eine Mauer von landwirtschaftlich bewirtschafteten Terrassen getrennt sind. Bedeutende Bauwerke sind dabei der Sonnentempel, der Tempel der drei Fenster und der Kondortempel. In den Grabhöhlen wurden menschliche Überreste gefunden, die wenig Merkmale schwerer körperlicher Arbeit wie der Landwirtschaft oder dem Bau aufweisen. Es wird vermutet, dass diese Toten zu den Palastbediensteten gehörten, die den Inkaherrschern und die Eliten von Cuzco während deren Aufenthalt versorgten und sich in deren Abwesenheit um das Anwesen kümmerten. Für unseren Rundgang lassen wir uns Zeit. Erst nach knapp drei Stunden nehmen wir den Bus zurück in die Stadt. Doch kurz nach einer Serpentine stoppt plötzlich der Bus. Zum Glück ist nichts weiter passiert als nur ein platter Reifen. Bei den steilen Abhängen hätte das auch anders ausgehen können. Nach 10 Minuten ist ein Ersatzbus da und wir können unsere Fahrt fortsetzen. Zum Mittagessen kehren wir im Restaurant Café Inkaterra ein, wo wir wieder sehr gut essen. Wir holen noch unsere Rucksäcke vom Hotel und gehen gemütlich zum Bahnhof. Der Zug fährt zurück nach Ollantaytambo. Auf der einen Seite ragen die Felswände direkt neben dem Zug steil empor, auf der anderen Seite befindet sich der reißende Fluss Urumbamba. In Ollantaytambo gehen wir von Bahnhof zu Fuß zu unserem Hotel und danach noch durch den Ort, wo sich viele Bars und Restaurants befinden.Read more
Machupicchu Puebla
April 24 in Peru ⋅ 🌫 13 °C
Wir haben Zeit, bis wir um 14 Uhr die erste Besichtigung der alten Inkastadt Machu Picchu gebucht haben. Also schlendern wir durch den Ort Aguas Caliente, der allerdings so gar nicht mehr genannt wird. Richtig ist jetzt Machupicchu Pueblo. Der Ort befindet sich am Ufer des Flusses Urubamba, der das gesamte Heilige Tal der Inkas durchfließt. Autos sind nicht erlaubt und bei den steilen Straßen mit vielen Stufen auch gar nicht möglich. Sämtliche Lebensmittel oder Baumaterialien etc. werden mit kleinen Elektrokarren transportiert. Da die Stadt vom Tourismus lebt, reihen sich Hotels, Bars und Restaurants sowie ein Kunsthandwerkermarkt aneinander. Und auch der Zug fährt mitten durch die Stadt. Doch nun müssen wir zum Bus, der uns in 25 Minuten nach oben zum Eingang von Machu Picchu bringt. Hier treffen wir unseren Guide Victor. Wir haben die Panoramaroute 1B gebucht, denn im Vorfeld muss man sich festlegen, welche Route man gehen möchte. Von oben haben wir den besten Panoramablick auf die unter Kaiser Pachacútec im 15. Jahrhundert erbaute Ruinenstadt, die durch ihre präzise Steinmetzkunst, Terrassen und Tempel beeindruckt. Aufgrund seiner strategischen Lage auf dem Gipfel eines hohen Berges gibt es mehrere Theorien darüber, welche Bedeutung die Zitadelle für die Inkas gehabt haben könnte. Wahrscheinlich diente die Stadt als königlicher Rückzugsort, administratives Zentrum und heiliger Kultort. Erst 1911 entdeckte der amerikanischen Historiker Hiram Bingham die überwucherte Anlage, während er nach der letzten Zuflucht der Inkas suchte. Die Architektur zeichnet sich durch über 200 steinerne Gebäude aus, die ohne Mörtel konstruiert wurden und erdbebensicher sind. Sie ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den sieben neuen Weltwundern. Am späten Nachmittag nehmen wir einen Bus zurück zum Dorf.Read more
Awana Kancha, Pisac und Zugfahrt
April 23 in Peru ⋅ 🌫 13 °C
Wir packen unsere Koffer, die im Hotel verbleiben, und nehmen nur unsere Rucksäcke für die nächsten drei Tage mit. Unser Guide Silvio von gestern holt uns ab und wir fahren in die Berge hoch zu der Alpaka- und Lamafarm Awana Kancha. Dort füttern wir die Alpakas und Lamas und lernen die Unterschiede zwischen Lamas, Alpakas, Guanacos und Vicuñas kennen. Sie alle gehören zur Familie der Kamele. Lamas sind größer und haben Bananenohren. Alpakas sind kleiner und haben ein dichteres Fell. Guanacos und Vicuñas sind Wildtiere. Anschließend erfahren wir viel über den Prozess des Spinnens und Färbens von Wolle, wobei natürliche Farbstoffe wie zu Zeiten der Inkas verwendet werden, um die Traditionen der andinen Textilkunst zu bewahren.
Am Aussichtspunkt Mirador Tiray überblicken wir das Heilige Tal der Inkas, das auch Urubamba-Tal genannt wird. Es diente als wichtiger landwirtschaftlicher, spiritueller und politischer Knotenpunkt und zeichnet sich durch fruchtbares Land entlang des Urubamba-Flusses, malerische Dörfer und bedeutende archäologische Stätten wie Ollantaytambo und Pisac aus. Pisac ist unsere nächste Station. Diese bedeutende archäologische Stätte aus dem 15. Jahrhundert ist bekannt für ihre beeindruckenden weitläufigen Terrassenanlagen. In den Felswänden befinden sich hunderte von Grabhöhlen. Dabei handelt es sich um den größten vorspanischen Friedhof Amerikas. Wir fahren weiter nach Ollantaytambo. Der Ort ist sehr touristisch, da hier die Züge zum Machu Picchu abfahren. Auch wir haben für heute Abend ein Ticket. Am Bahnhof herrscht Chaos. Überall lange Schlangen. Der Zugang zum Bahnsteig verschlossen. Da wir ein 1. Klasse Ticket haben, dürfen wir gleich passieren. Die Waggons sind mit Buchstaben versehen, aber nicht logisch in einer Reihenfolge. Unser Platz ist im Panoramawaggon. Das nutzt uns aber wenig, denn es ist schon dunkel, als wir losfahren. Nach einer halben Stunde stoppt der Zug auf der eingleisigen Strecke und er bleibt auch für die nächsten eineinhalb Stunden dort stehen. Auf den Ausgleichsgleisen kommen nacheinander vier Züge entgegen. Damit kommen wir erst um 22 Uhr in Aguas Calientes an und unser Abendessen im Hotel fällt somit aus.Read more

TravelerEuer Bericht mit vielen Details lässt mich immer wieder tief eintauchen - in Eure Erlebnisse und in meine Peru-Reise. So schön!!!
Palccoyo - Montaña de colores
April 22 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C
Pünktlich um 5:00 Uhr werden wir abgeholt und fahren erst einmal bis Combapata auf der gleichen Strecke wie wir neulich von Puno gekommen sind. Dann geht es weiter auf einer ziemlich schmalen Erdstrasse, zum Schluss in Serpentinen nach oben. Es ist zwar bewölkt, aber die Berge sind frei. Den Besuch der "kleinen" Regenbogenberge Paccoyo hat uns unser Reiseveranstalter empfohlen. Sie sind wesentlich weniger frequentiert als die vielleicht etwas imposanteren in Vinicunca. Die farbenprächtigen Palccoyo-Berge haben dank verschiedener Mineralien wie Eisenoxiden ein atemberaubendes Farbenspiel. Diese Mineralien färben das Gestein in Rot-, Grün-, Gelb-, Violett- und anderen Farbtönen. Der Aufstieg zum Gipfel dauert ca. 45 Minuten, aber da wir in 4.925 Metern wandern, bleibt uns oft die Luft weg und zwingt uns zu Pausen. Neben den leuchtenden Farben faszinieren vielfältige geologische Formationen wie Gesteinsschichten, Grate, Gipfel und Täler. Natürliche Erosion hat die Landschaft über Jahrtausende geformt und diese beeindruckenden Gebilde geschaffen. Zwischen den Bergen fühlen sich die Lamas und Alpakas richtig wohl. Auf dem Rückweg bleiben wir immer wieder stehen, um die Schönheit der Natur zu bewundern. Die Fahrt nach Cusco zurück dauert für die 140 Kilometer vier Stunden. In der Dämmerung spazieren wir durch unser Viertel San Blas und probieren seit langem einen Rotwein, und natürlich einen aus Peru.Read more

Gisela HartmannWir waren auch ganz verzückt und sind länger geblieben, als unser Guide eigentlich wollte. Aber da es eine Privattour war, konnten wir es ausnutzen. 😊
Cusco - Tag 2
April 21 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C
Es ist trocken und die Sonne kommt ab und zu durch. Genau richtig, um zum Aussichtspunkt Mirador da San Blas hochzulaufen. Von hier können wir die ganze Stadt überblicken. Und wenn wir schon mal hier oben sind, gehen wir weiter an schönen Restaurants vorbei und gönnen uns einen Frühschoppen. Hier oben gibt es nur schmale Gassen und keinen Autoverkehr mehr. Alles muss per Hand hochgetragen werden. Das sehen wir, als einige Arbeiter für eine Baustelle schwer Zementsäcke hochschleppen. Und wir sind schon ohne Gepäck außer Puste. Wo kein Ausblick ist, werden die Wände mit Streetart verschönert. Wir gehen weiter bis zum Aquädukt Acueducto Sapantiana. Dieses koloniale Wasserbauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bis 1950 floss noch Wasser durch den darüberliegenden Kanal und diente der Stadt zur Wasserversorgung. Weiter gehen wir über unzählige Stufen hinauf zur Kirche San Cristobal und besteigen den Glockenturm. Von hier gelangen wir schnell wieder zum Plaza de Armas und besuchen als letztes die Kathedrale von Cusco. Im Inneren ist das Fotografieren verboten. Aber es ist sehr interessant, wie sich der Glaube der Spanier verbreitet hat. Denn bei einer Nachbildung des Abendmahls von Leonardo da Vinci liegt ein Meerschweinchen auf dem Speiseteller. Und die Maler haben versucht, indigene Elemente in die christlichen Bilder einfließen zu lassen. So ist ein schwarzer Jesus zu sehen. Von unserem Hotel brauchen wir nur die Straße entlangzugehen, um zur Markthalle Mercado San Blas zu gelangen. Wir sind etwas spät dran, viele Stände sind schon geschlossen. Aber wir bekommen noch einen frischen Mangosaft und ein mit Avocado, Spiegelei mit Schafkäse und Hähnchen belegtes Sandwich. Den Abend lassen wir nur kurz werden, denn morgen früh werden wir zu einer Tagestour um 5:00 Uhr abgeholt.Read more

Traveler
Tolle Eindrücke sind das. Und sie erinnern uns sehr an unsere eigenen Tage in Cusco vor 9 Jahren. Wir waren 6 Tage dort und es hat uns sehr beeindruckt. Geht es morgen nach Macchu Picchu?

Gisela HartmannGenau, morgen geht es Richtung Machu Pichu. Danach sind wir auch noch mal zwei Nächte in Cusco.
Cusco - Tag 1
April 20 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C
Unsere Stadtführung beginnt bei der Inka-Festung Saqsaywaman, wobei es bei dem Namen mehrere Schreibweisen gibt. Sie liegt etwas oberhalb des Stadtzentrums auf einem Hügel. Normalerweise hat man von hier einen tollen Blick auf die Stadt. Aber wir haben heute seit langem den ersten Regen und tief hängende Wolken. Doch die riesigen Steinmauern sind auch so beeindruckend. Die Bauzeit in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wird auf 70 Jahre geschätzt. Insgesamt sollen bis zu 20.000 Menschen an dem Mauern gearbeitet haben. Dies ist wohl das größte und bedeutendste architektonische Werk, das die Inkas während ihrer Blütezeit vollbrachten. Es wird vermutet, dass die Anlage für militärische Zwecke bestimmt war. Aufgrund der Architektur ist es jedoch wahrscheinlicher, dass es ein großer zeremonieller Tempel war, der dem Gott Inti (Sonne) geweiht ist. Die großen Steinblöcke, die bis zu neun Meter hoch sind und bis zu 100 Tonnen wiegen, sind fein säuberlich mit noch härteren Steinen bearbeitet worden und passen an allen Seiten, Ecken und Kanten perfekt zusammen und das, obwohl sie nur übereinander gelegt wurden, ohne die Verwendung von Zement. Bei der nächsten Station unserer Besichtigung Puka Pukara handelt sich um Ruinen einer Befestigungsanlage der Inka, die die Stadt Cusco sichern sollte. Der Name bedeutet " rote Festung", weil ihre Mauern in der Abendsonne eine rötliche Farbe annehmen. Die Festung besteht aus großen Mauern, Terrassen und Treppen und diente der Verteidigung von Cusco und des gesamten Inka-Reiches. Die Steine sind sehr unregelmäßig geformt und scheinbar willkürlich aufeinandergeschichtet. In der Innenstadt besuchen wir das Convento de Santos Domingos de Cusco, den Sonnentempel der Inka, das eines der heiligsten und verehrtesten Bauwerke des Inka-Reiches war. Auch hier sind die Mauern mit beeindruckender Präzision erbaut. Die Spanier errichteten 1530 auf den Fundamenten die Kirche Santo Domingo und demonstrieren so ihre Macht über die Inkas. Das Gebäude wurde durch drei Erdbeben (1650, 1749 und 1950) vollständig zerstört; lediglich die Inka-Mauern blieben unversehrt. Auf dem Plaza de Armas befindet sich in der ersten Etage das peruanisch-japanische Restaurant Limo mit schönem Blick auf den Platz. Das 3-Gang-Menü ist hervorragend. Als Vorspeise gibt es Sushis, einmal mit flambierter Forelle, Parmesan und Trüffelöl und zum anderen Garnelen garniert mit Thunfisch-Ceviche und Limo-Chilisauce. Als Hauptgang gibt es Reis mit Meeresfrüchten bzw. Thai-Reis mit Garnelen. Den Abschluss krönt das Dessert: Ein Zitronengrasflan und zweierlei Mousse. Und jetzt lässt sich sogar die Sonne wieder etwas sehen.Read more

TravelerWiedermal und immer wieder sehr interessante Berichte zu euren beeindruckenden Zielen die ihr während eurer 75 tägigen Südamerika Reise verfolgt.

Gisela HartmannDie Kulinarik in anderen Ländern ist immer interessant. Und natürlich probieren wir auch das eine oder andere. 😊
Von Puno nach Cusco
April 19 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C
Wir verlassen Puno und den Titicacasee. 6:30 Uhr fährt der Bus los, denn für die 400 Kilometer benötigen wir ungefähr zehn Stunden. Den höchsten Punkt heute erreichen wir am La Raya Pass mit 4.335 m. Von hier kann man normalerweise die umliegenden, hoch aufragenden schneebedeckten Berge sehen. Heute verstecken sie sich allerdings hinter dicken Wolken. Bei unserem Stopp zum Mittagessen fährt der Luxuszug vorbei, der dreimal pro Woche die Strecke Cusco-Puno und zurück fährt. Von dieser Möglichkeit haben wir leider erst jetzt von anderen Reisenden erfahren. In Raqchi legen wir einen Stopp ein, um die archäologische Stätte der Inkas zu besuchen. Sie ist bekannt für den Tempel des Inkagottes Wiracocha, der mit bis zu 14 Meter hohen Mauern zu den höchsten Inka-Bauwerken gehört. Neben dem Tempel befanden sich über 150 Runde Speicherbauten, die mit Mais und Quinoa gefüllt wurden. Zum Abschluss besuchen wir die kleine Kolonialkirche. Dann geht unsere Busfahrt weiter bis zur peruanischen sixtinischen Kapelle San Pedro in Andahuaylillas. Die Fassade ist eher schlicht, doch im Inneren sind die Wände, Gemälde, Türen, Gewölbe und der Hauptaltar mit Blattgold überzogen. Von hier geht es zu unserem Ziel für nach Cusco und zu unserem Hotel für die nächsten vier Nächte.Read more
Puno - Markttag
April 18 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C
Nach unserer Bootstour machen wir einen Rundgang über den Markt. Schon traurig, wie sie hier die kleinen Tiere vermarkten. Weiter gehen wir zum Plaza Mayor und zurück zum Hotel.

TravelerIch liebe südamerikanische Märkte ... dieses bunte, manchmal fremdartige "Chaos". Habt Ihr schon Cuy gegessen?

Gisela HartmannWenn wir einen Markt finden, sind wir auch immer dabei. 😊 Nein, Cuy haben wir noch nicht probiert, nur Alpaka.

TravelerWir haben 2017 Meerschweinchen gegessen 🙈Da sie gebraten waren, war alles sehr fettig.

TravelerGekocht sollen sie deutlich besser sein. Hatte das Lokal zu dem Zeitpunkt aber keine mehr.
Titicaca-See
April 18 in Peru ⋅ ☀️ 11 °C
Wir fahren zum Hafen und besteigen unser Schiff für die heutige Bootstour auf dem Titicacasee. Der See ist 15 Mal so groß wie der Bodensee und fast so groß wie Korsika. Der größte Teil gehört zu Peru, der andere zu Bolivien. Er ist bis zu 280 m tief und der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Er liegt auf 3.800 Höhenmeter. Mehr als 25 Flüsse fließen in den See. Wir haben das ganze Boot für uns allein. Ein Besuch der schwimmenden Inseln der Uros darf natürlich nicht fehlen. Die Uros flohen einst vor den Inka auf den See und entwickelten diese schwimmenden Inseln als Schutz. Die Inseln werden aus der Wurzel einer Wasserpflanze, der Totora, geflochten. Die Männer sammeln saubere Wurzeln und knüpfen daraus große Inselplattformen, die jahrelang halten. Alle 20 Tage wird eine neue Wurzelschicht aufgetragen. Das Totora-Schilf wächst im Titicacasee und ist essbar. Andreas hat es probiert. Es schmeckt wie weicher roher Spargel. Damit die Inseln nicht wegschwimmen, werden sie mit Pfählen, Seilen und Steinen verankert. Der Anker wird in eine Tiefe von etwa drei Metern abgesenkt. Ludmilla empfängt uns und zeigt uns ihre kunsthandwerklichen Arbeiten. Mit dem Verkauf der gestickten Kissenhüllen, Decken, Ketten usw. und mit den Besuchen der Touristen bessern sie ihren Lebensunterhalt ein wenig auf. Außerdem dürfen wir einen Blick in ihr "Schlafzimmer" werfen, wo sie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern wohnen. Anschließend rudert sie uns auf die andere Uferseite, wo uns unser Guide Juan Carlos erwartet. Die Schiffstour zur Insel Taquile dauert zwei Stunden. Am Hafen steigen wir aus und überqueren die Insel auf einer kurzen Wanderung bis zum Taquile Playa. Die Isla Taquile ist bekannt für ihre Webkunst. Die Taquileños gehören zu den wenigen indigenen Gemeinschaften in Peru, die auf westliche Kleidung verzichten und ihre traditionelle Kleidung beibehalten. Im "Family Restaurant" mit Blick auf den Strand wartet eine leckere gegrillte Forelle auf uns. Und tatsächlich wagt sich eine Besuchergruppe in das 14 Grad kalte Wasser. Gemütlich fahren wir nach Puno zurück. Der Ort hat nicht viel mehr zu bieten als eine schöne Kathedrale. Ansonsten ist er Ausgangspunkt für die Touren auf dem Titicacasee.Read more

TravelerHallo ein sehr schönes Gebiet um die Anden,ziehmlich großer Süßwassersee.Die Menschen in Ihren Landestrachten

Gisela HartmannJa, sehr schön, aber immer über 3.800 m hoch. Da bleibt einem die Luft schon manchmal weg. LG😊
Cruz del Condor und Fahrt nach Puno
April 17 in Peru ⋅ ☀️ 14 °C
Frühmorgens starten wir durch das Colca-Tal. Wir möchten heute unbedingt den Andenkondor sehen. Die beste Zeit dafür ist morgens, wenn die Sonne langsam über die umragenden Berge scheint. Der beste Platz für die Beobachtung ist der 45 Kilometer von Chivay entfernte Aussichtspunkt Cruz del Condor am mit 4.160 m tiefsten Canyon der Welt, dem Colca Canyon. Schon die Fahrt dorthin ist beeindruckend. Am Aussichtspunkt stehen schon viele Touristen, die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Wir warten auf den Flug der Kondore. Lange tut sich nichts. Dann fotografieren wir eben den verkleideten Kondor-Mann. Doch dann nach einer Stunde lassen sich die ersten Kondore blicken und es werden immer mehr, die über uns majestätisch ihre Kreise ziehen. Die Inkas glauben, dass Kondore heilige Vögel seien, die die irdische Welt mit der Welt der Götter verbanden. Viele ihrer Bauwerke waren diesem mächtigen Vogel gewidmet. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 3,5 m und einem Gewicht bis zu 15 Kilogramm ist er ein ausgezeichneter Flieger, der enorme Entfernungen zurücklegen kann (bis zu 170 Kilometer ohne Flügelschlag, angetrieben von Luftströmungen). Er ernährt sich von Aas, das er aus großer Entfernung aufspüren kann. Die männlichen Vögel sind gut durch ihre weiße Halskrause zu erkennen. Doch irgendwann müssen wir weiter, denn bis zu unserem heutigen Ziel, der Stadt Puno am Titicacasee, sind es 340 Kilometer. Dafür benötigen wir mindestens fünf Stunden. Auf dieser Straße sind wieder viele Lastwagen unterwegs, es ist die Verbindungsstraße zwischen Pazifik in Peru und dem Atlantik in Brasilien. Zwischendurch stoppen wir in den kleinen Ort Maca, dessen Kirche Iglesia de Santa Ana 2017 durch ein Erdbeben zerstört wurde und seitdem sowohl außen als auch im Inneren abgestürzt werden muss. An einem Stand am Hauptplatz probieren wir erst die Kaktusfrucht, die sehr sauer ist, und für den Colca Sour verwendet wird. Als Cocktail wiederum schmeckt sie sehr gut. Auf der Straße begegnen uns immer wieder Alpakas, Lamas und die scheuen Vikuñas. An der Lagunas Lagunillas stoppen wir kurz für einen Ausblick auf den See, bevor wir über die Hochebene Altiplano fahren. Diese Hochebene liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 3.800 Metern über dem Meeresspiegel und reicht von Peru, über Bolivien, Chile bis nach Argentinien. Gegen 18 Uhr erreichen wir im Dunkeln die Stadt Puno, sodass wir nur einen kleinen Gang durch die Fußgängerzone machen.Read more
Chivay und Wanderung Colca-Tal
April 16 in Peru ⋅ ☁️ 4 °C
Bei 4 Grad Außentemperatur ist es uns sehr recht, dass unser Zimmer eine Heizung hat und zusätzlich Heizdecken in den Betten liegen. Nach dem Frühstück überqueren wir erst den Hauptplatz Plaza de Armas, gehen durch eine kleine Fußgängerzone und durch die Markthallen, in der es alles für die Einheimischen gibt, also so eine Art Kaufhaus. Und natürlich gibt es auch Lebensmittel, wie z. B. Alpakafleisch. Über die historische Inka-Brücke Puente Inca gelangen wir auf die andere Seite des Colca River zum Aussichtspunkt Mirador Sacsayhuaman. Von hier sehen wir nicht nur die alte Inka-Brücke, sondern neben der Stadt Chivay die Berge und Vulkane. Der Vulkan Sabancya spukt heute eine noch höhere Fahne aus als gestern. Gegen Mittag unternehmen wir mit noch einem Pärchen und einer Führerin eine Wanderung oberhalb des Dorfes Coporaque zu einem Aussichtspunkt über das Colca-Tal mit den Terrassen für den Anbau unter anderem von Mais und Getreide. Am Nachmittag kehren wir in unser Hotel zurück.Read more
Fahrt nach Chivay
April 15 in Peru ⋅ ☁️ 7 °C
Mit einer Gruppe von insgesamt elf Personen fahren wir rauf in die Anden. Auf der Fahrt von Arequipa haben wir die Vulkane Misti und Chanchani im Blick. Der Misti kann im Rahmen einer Tour bestiegen werden, der Chanchani auf eigene Faust. Aber weder das eine noch das andere kommt für uns in Frage, beide sind schließlich um die 6.000 Meter hoch. Uns reicht heute die Fahrt bis auf fast 5.000 Höhenmeter. Wir fahren weiter durch beeindruckende Naturlandschaften. Bei einem Stopp tauchen die drei Vulkane Hualca Hualca, Sabancaya und Ampato auf, die alle drei ebenfalls über 6.000 Meter hoch sind. Der mittlere Vulkan Sabancya ist aktiv und schickt gerade eine Vulkanfahne in den Himmel. Dieser Vulkan ist der Grund, dass wir auf dem Handy eine Sicherheitswarnung vor Aschefall bekommen. Die Ascheverbreitung betrifft unsere Route in Richtung Chivay. Wir kommen in den Nationalpark Nacional de Salinas y Aguada Blanca, wo wir die ersten Vikunjas, Alpakas und Lamas sehen. Wir machen einen Abstecher zu den Bosque de Piedras de Peruña. Dieser Steinwald besteht aus Vulkangestein, das vor ca. 60 Millionen Jahren entstand. Durch tektonksche Bewegungen und ständige Erosion wurden etwa 600 Monolithen geformt mit einer Höhe von 50 cm bis 8 Metern. Um diese Formationen zu bewundern, müssen wir für eine kurze Wanderung den Berg hinunter gehen. Und natürlich auch wieder hinauf, was bei 4.000 Höhenmetern schon etwas anstrengend ist und mehrere Stopps erforderlich macht. Etwas kurzatmig sind wir schon, haben ansonsten zum Glück keine weiteren Symptome. Bei Bedarf hat unsere Reiseleitung eine Sauerstoffflasche an Bord. Den nächsten Halt legen wir bei einer Alpakaherde ein. Diese sind ziemlich zutraulich. Dann erreichen wir den höchsten Punkt unserer heutigen Route am Mirador los Andes auf 4.910 m. Schade, gern hätten wir die 5.000 geknackt. Jetzt geht es bergab ins beeindruckende Colca-Canyon. Bei unserem Mittagessen müssen wir unsere Vorspeise selbst zubereiten. Die Zutaten dafür stehen auf dem Tisch. In eine Ringform werden nacheinander gegarte Kartoffelstücke, marinierter Fisch, Ei, Avocado, Tomatenwürfel und als Abschluss wieder Kartoffel gepresst. Anschließend gibt es ein leckeres kalt-warmes Büffet unter anderem mit Alpakafleisch. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel in Chivay, so dass wir nur noch einen kurzen Rundgang durch den Ort machen.Read more
Arequipa
April 14 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C
Nach einer sehr ruckeligen Nachtfahrt und wenig Schlaf im Bus sind wir nun in Arequipa. Patricia nimmt uns am Busbahnhof in Empfang und begleitet uns in unserer Hotel. Arequipa liegt auf 2.335 Meter über dem Meeresspiegel und ist aufgrund seiner Architektur aus weißem Vulkangestein, dem sogenannten Sillar, als die Weiße Stadt bekannt. Von der Dachterrasse unseres Hotels haben wir den besten Blick auf den Vulkan El Misti. Er liegt 5.820 Meter über dem Meeresspiegel. Er gilt als Wahrzeichen Arequipas und befindet sich im Stadtwappen. Der Plaza de Armas ist nur wenige Schritte von unserem Hotel entfernt. Der Platz soll einer der größten und schönsten Plätze in Peru sein. Bis 1868 diente der Platz hauptsächlich als Handelszentrum der städtischen Kaufleute.
Bei mehreren Erdbeben wurden große Teile der Kathedrale und der Arkaden rund um den Platz beschädigt. Daraufhin begann man, das Gebiet zu verschönern. Die Arkaden wurden vereinheitlicht, die Kathedrale renoviert und die Kaufleute umgesiedelt. Rund um den Platz befinden sich die Kathedrale, Arkaden und zahlreiche Kunsthandwerksläden, Restaurants und Cafés. Das Äussere der Kathedrale beeindruckt durch die siebzig Säulen, im Inneren durch die große Orgel auf der einen Seite und den Hauptaltar auf der anderen. Nahe dem Hauptplatz liegt das Kloster Santa Catalina, das erst vor einiger Zeit von der Öffentlichkeit besucht werden kann. Die Klosteranlage erstreckt sich über 20.000 Quadratmeter und wird daher als Stadt in der Stadt bezeichnet. Es zeigt, wie abgeschieden und fromm die Nonnen hinter diesen Mauern lebten. Ursprünglich
sollte es sich um eine Internatsschule für die Töchter der gehobenen Gesellschaft handeln. Die Schülerinnen würden von Nonnen unterrichtet. Bei den Reichen Familien war es Tradition, die zweite Tochter in ein Kloster zu bringen. Dann wurde jedoch aus der Internatsschule mehr und mehr ein Kloster.Read more

Gisela HartmannArequipa hat ein schönes historisches Zentrum, besonders der Plaza de Armas, wo die Kathedrale steht.
Markthalle Arequipa: Mercado San Camilo
April 14 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C
Für uns immer interessant ist eine Markthalle, deshalb zieht es uns nach dem historischen Teil dorthin. Die Markthalle gibt es bereits seit 1881. Erbaut wurde sie auf dem Teil des Geländes des Klosters San Camilo, das durch ein Erdbeben im Jahr 1868 verwüstet worden war. Patricia erzählt uns, dass auch heute noch dort ab und zu Gottesdienste abgehalten werden. 1938 bekam der Markt seine heutige Infrastruktur – so wurde das Dach des Marktes von Gustave Eiffel entworfen. Die Bereiche sind streng voneinander getrennt, für Obst, Fleisch, Fisch, Säfte, Kleidung, Hüte etc. Insgesamt gibt es 1.254 kleine Marktstände. Und natürlich kann man zwischen den engen Ständen auch etwas essen. Wir entscheiden uns für ein typisches Gericht, das hauptsächlich in Arequipa zubereitet wird: Rocoto Relleno, eine Spezialität, bei der scharfe Paprika (Rocoto) mit Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt und überbacken wird. Dazu gibt es Kartoffelgratin. Sehr lecker, wenn auch ein wenig scharf. Und wir probieren noch einmal Ceviche, das hier besser mariniert ist als beim ersten Mal in Lima. Danach genehmigen wir uns an einen der vielen Saftstände einen Mangosaft.Read more

Traveler
Passt doch 🥰 👨🍳 Das ist ja ein wahres Paradies in der Markthalle. Euch noch viele schöne Erlebnisse 👍
Cantalloc, Cahuachi und Nasca-Linien
April 13 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C
Wir fahren zum kleinen Flughafen von Nasca, da wir die berühmten Nascalinien aus der Luft betrachten möchten. Denn nur so können wir die Strukturen am besten erkennen. Der Andrang ist groß und da unser Bus nach Arequipa erst heute Abend um 22:30 Uhr abfährt, haben wir die Zeit, einen späteren Flug zu nehmen. Unsere Pässe werden schon mal kontrolliert und wir werden gewogen. Vor zehn Jahren galt dieser Flughafen als Todesflughafen. Mehrere Kleinflugzeuge sind hintereinander abgestürzt, so dass der Flughafen für ein Jahr geschlossen war. Es sind zwar immer noch dieselben Flugzeuge ( unseres ist über 40 Jahre alt), es wurde jedoch in die Sicherheit investiert. Die Maschinen werden regelmäßig gewartet und es wird auf die Gewichtsverteilung innerhalb des Flugzeuges geachtet. Damals kostete ein Flug nur 20-30 US$, heute mindestens 100. Um die Wartezeit zu überbrücken, wird unser Programm einfach zeitlich geändert. Wir fahren zu den Aquädukten von Cantalloc, ein beeindruckendes Beispiel antiker Ingenieurskunst, das mehr als 1.500 Jahre zurückreicht. Diese Aquädukte dienten der Wasserversorgung der Stadt und der Anbauflächen, auf denen die lokalen Bauern Kartoffeln, Bohnen, Mais und weitere Pflanzenarten anbauten. In der Umgebung wurden 46 Aquädukte entdeckt, von denen derzeit noch 32 in Betrieb sind, die sich durch ihre spiralförmige Gestalt sowie ihre Tiefe von 12 Metern auszeichnen. Sie wurden aus Steinen und Stämmen des Huarango-Baums errichtet – einer Baumart, die in diesen trockenen Gebieten wächst und für ihre Widerstandsfähigkeit gegen Wassererosion bekannt ist. Einen solchen über 400 Jahre alten Baum sehen wir auf unserem Weg zu der Pyramidenstadt Cahuachi. Diese gilt als die größte zeremonielle Lehmziegelanlage im präkolumbischen Amerika und kann nur über eine 24 Kilometer lange Schotterstraße durch die Wüste erreicht werden. Jahrhundertelang war diese Zeremonienstadt das spirituelle und politische Zentrum der Nazca-Kultur und wurde erst in den Jahren 1984 bis 1998 von italienischen Archäologen rekonstruiert. Das Areal enthält sechs aus luftgetrockneten Ziegeln errichtete Stufenpyramiden, von welchen die größte eine Höhe von rund 30 Metern aufweist. In den Bauwerken von Cahuachi wurden Keramiken, Knochen von Schafen und Hirschen, Tierohre und -schwänze sowie zahlreiche als Opfergaben hinterlassene menschliche Köpfe gefunden, die wir später im Museum Museo Didactico Antonini besichtigen können. Doch zuvor fahren wir zum Flughafen zurück, damit wir unseren Flug antreten können. Die Cessna 207A nimmt sechs Passagiere mit. Neben dem Piloten fliegt eine Reiseleiterin mit, die uns über Headset die jeweiligen Geoglyphen erklärt. Nach einer halben Stunde setzen wir zur Landung an. Ehrlicherweise müssen wir gestehen, dass uns die Landschaft mehr fasziniert als die nur schwer aus der Luft zu erkennenden Geoglyphen. Auf Empfehlung unseres Guides gehen in die Pollería Rico Pollo, also den "Wienerwald" von Nasca. Das Hähnchen ist wirklich gut und die Portion reichlich. Auf unserem Hotelzimmer warten wir auf die Abfahrt unseres Nachtbusse nach Arequipa.Read more
Islas Bellastas und Wüstentour
April 12 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C
Die beste Zeit, zu den Islas Bellastas zu fahren, ist am frühen Morgen. Die Inseln sind Naturschutzgebiet und werden auch als "Galapagos für Arme" bezeichnet. Unser Boot ist voll besetzt und gleich am Anfang begleitet uns ein Schwarm Delphine. Dann sehen wir den Geoglyph „El Candelabro“. Der 170 Meter lange Geoglyph, dessen Linien bis in eine Tiefe von 1,20 Metern reichen, gibt weiterhin Anlass zu allerlei Theorien und Spekulationen. Das Alter, die Herkunft und die Bedeutung sind ungewiss. Dann geht es weiter zu den Ballestas Inseln. Sie beheimaten tausende Seelöwen, Pelikane, Humboldt-Pinguine und Guanokormorane. Aber auch die Felsformationen sind spektakulär. Nach zwei Stunden erreichen wir wieder den Anleger in Paracas und von dort fahren wir mit einem privaten Transfer nach Ica, wo uns eine Buggyfahrt durch die Dünen erwartet. Erst einmal werden wir mit Helm und Brille ausgestattet. Im Buggy werden wir wie in einem Rennwagen mit Sicherheitsgurten angeschnallt. Und dann geht es los. Unser Fahrer Juan macht diese Touren schon seit acht Jahren, sodass er uns routiniert durch die Dünen lenkt. Mit 65 km/h düsen wir durch die Duna´s de Huacachina hoch und runter, kreuz und quer. Bei einem Halt messen wir die Temperatur des Sandes: 60°C. Die Lufttemperatur ist erträglicher, es weht ein leichter Wind bei 40°C. Bei einem Stopp schauen wir runter auf den Ort Huacachina. In den 1940er Jahren war dies ein Heilort für reiche Gäste aus Lima. Die Oase wurde von einem unterirdischen Fluss aus den Anden mit mineralhaltigem Wasser gespeist. Nachdem der Fluss 1988 wegen des starken Wasserverbrauchs durch den Tourismus ausgetrocknet war, wurden Rohrleitungen verlegt. Wir wechseln wieder ins normale Auto und fahren 140 Kilometer weiter durch öde trockene Wüstenlandschaft bis wir in Palpa durch eine grüne Hochebene kommen. Von hier ist es nicht mehr weit bis Nasca, unserem heutigen Ziel. Der Verkehr in der Stadt ist chaotisch, überall Stau und jeder denkt, durch hupen kommt er schneller voran. Wir machen nur einen kurzen Rundgang über den Plaza de Armas und kehren in unser Hotel zurück.Read more

TravelerDas sind ja wieder sehr sehr schöne Bilder schöne kleine Oase.Brasilien bietet viel die Kulinarik bestimmt abwechslungsreich..

Gisela HartmannDie Kulinarik in Brasilien war wirklich toll. Mittlerweile sind wir in Peru, da sind wir noch am testen😆
Paracas und Nationalpark Paracas
April 11 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C
Heute beginnt unsere Rundreise durch Peru. Pünktlich um 6:15 Uhr kommt unser Transfer zum Busbahnhof der Busgesellschaft Cruz del Sur. Die Busse sind von der Firma Marcopolo und werden in Brasilien hergestellt. Und auch von der Ausstattung kommen wir uns vor, wie in den Doppeldeckerbussen in Brasilien. Die gleichen bequemen Liegesitze wie auf unserer Fahrt von São Paulo nach Vitória. Der Vorteil hier ist, dass die Straße von Lima nach Paracas, ein Teil der Transamericana, fast wie Autobahn geradeaus führt und keine Schlaglöcher aufweist. Nach knapp vier Stunden erreichen wir Paracas und werden vom Bus abgeholt und in unser Hotel gefahren. Bei einem Rundgang lernen wir diesen sehr touristischen Ort kennen. Allerdings sind um diese Jahreszeit nur wenige hier. Ursprünglich gingen sämtliche Touren zu den Ballestas Inseln und zum Nationalpark vom 20 Kilometer entfernten Ort Pisco. Als 2007 ein Erdbeben der Stärke 8 fast 80 Prozent des Ortes zerstörte, verlagerte sich die Fischerei und der Tourismus nach Paracas. Nur zehn Minuten von unserem Hotel entfernt beginnt das Paracas National Reserve. Das Naturschutzgebiet besteht aus einer Mischung aus Wüste und Küstengebiet inklusive beeindruckender Steilküste, Felsformationen und roten Stränden. Die "Cathedral" genannte Felsformation war ursprünglich ein Felsbogen, der beim Erdbeben 2007 zusammengestürtzt ist und nun als einzelner Felsen im Meer steht. Auf der Seebrücke eines teuren Hotels wollen wir zum Sonnenuntergang einen Cocktail zu uns nehmen. Uns wird erklärt, dass heute und morgen kein Alkohol ausgeschenkt werden darf wegen der morgigen Präsidentschaftswahl. Wahrscheinlich damit alle ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen. An der Strandpromenade ist Alkohol allerdings kein Problem. Dort gibt es sogar Happy Hour.Read more
Huaca Pucllana und Wasserpark
April 10 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C
Gestern Abend haben wir uns gewundert, was das war. Unser Hotelzimmer hat leicht vibriert. Im Nachhinein haben wir gelesen, dass einhundert Kilometer südlich von Lima ein Erdbeben der Stärke 4,8 war und die Auswirkungen bis hierher zu spüren waren. Peru liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der sich entlang der Westküste des amerikanischen Kontinents erstreckt. Dort stoßen mehrere tektonischen Platten aufeinander und lösen häufig Erdbeben aus. Heute morgen scheint die Sonne, von den sonst üblichen Wolken keine Spur. Die normalerweise grauen Wolken entstehen durch den kalten Humboldtstrom im Pazifik, der auf warme Luft trifft. Die Anden blockieren den Abzug der Wolken, was zu hoher Luftfeuchtigkeit, aber kaum Regen führt. Wir besuchen die bedeutendste archäologische Stätte der Lima-Kultur Huaca Pucllana. Diese Stätte wurde im 5. Jahrhundert n. Chr. erbaut. Ihr 23 Meter hohes, pyramidenförmiges Bauwerk aus Lehmziegeln diente als Zeremonialzentrum, in dem Götter verehrt und Rituale vollzogen wurden. Die Restaurierung dieser heiligen Stätte begann 1982. Dabei wurde die ursprüngliche Bauweise der Stätte berücksichtigt, die sich durch sehr hohe Lehmziegelmauern auszeichnet, die Erdbeben standhalten sollen. Die Ychsma- und Wari-Kulturen haben diese Stätte als Begräbnisstätte genutzt. Die vorherrschende Bauweise besteht darin, die Lehmziegel senkrecht mit Mörtel an Basis und Spitze zu verfugen und an den Seiten kleine Hohlräume zu lassen. Dadurch ähnelt das Bauwerk Büchern in einem Regal. Von hier aus gehen wir Richtung Küste, die wir am Parque Miguel Grau erreichen. Im Buenavista Café gönnen wir uns eine Pause mit einem Frappé, bevor wir am Parque Pluma über viele Stufen den Abstieg zum Meer in Angriff nehmen. Am Steinstrand sind viele Surfer unterwegs. Außerdem gibt es diverse Surfschulen, die uns überreden wollen, es doch einmal auszuprobieren. Aber dafür ist uns das Wasser zu kalt. Ein Uber bringt uns wieder hoch auf das Plateau und zu unserem Hotel. Am späten Nachmittag fahren wir zum Wasserpark, dem Parque de las Aguas, wo verschiedene Wasserfontänen erstrahlen und jeden Abend eine Wassershow stattfindet. Insgesamt gibt es dreizehn verschiedene Brunnen und Fontänen. Eine Attraktion ist ein Tunnelbrunnen, durch den man hindurchschreiten kann, angeblich ohne nass zu werden. Aber das ist nur Wunschdenken. Deshalb haben wir uns den Durchgang erspart. Wir schauen uns noch die mit Musik begleitete Wassershow an, bevor wir wieder ins Hotel zurückfahren.Read more
Lima - ein Tag zum Eingewöhnen
April 9 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C
Wir frühstücken in Ruhe. Nach den Tagen, wo wir im Appartement unser Frühstück selbst zubereitet haben, ist es schön, jetzt zum Frühstücksbuffet zu gehen. Und dazu gibt es den ersten Coca-Tee. Dies ist ein grüner Tee, der anregend wirkt, die Verdauung fördert und die Höhenkrankheit lindert. Schon mal vorbeugend für die nächste Zeit.Wieder ziehen tiefe Wolken vom Meer über die Stadt. Wir gehen unsere Straße weiter bis zum Rathaus Municipalidad de Miraflores. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1944 und wurde zum Nationalmonument erklärt. Dahinter schließt sich ein schöner Park an. Da nächsten Sonntag Präsidentschaftswahlen in Peru sind, gibt es viele Wahlplakate und auch Autos fahren mit Plakaten durch die Stadt. Die Wahl wird spannend, denn der in 2021 gewählte Präsident sitzt nach einem versuchten Putschversuch seit 2022 in Haft. Jetzt wird der neunte Präsident in acht Jahren gewählt. Die politische Instabilität ist in Peru zum Dauerzustand geworden.
Im Restaurant Piso 21 wollen wir die Aussicht in der 21. Etage genießen, die uns aber wegen der vielen Wolken verwehrt bleibt. Doch plötzlich reißt der Himmel auf. So beschließen wir, auch heute an den Malecon zu gehen und am Leuchtturm den Sonnenuntergang zu sehen. Auf dem Rückweg kommen wir zum Parque de los Enamorados. Im Park befindet sich die Skulptur „El beso“ (Der Kuss) von Víctor Delfín. Sie zeigt den Bildhauer und seine Frau beim Küssen. Der Park wurde am Valentinstag, dem 14. Februar 1993 eingeweiht. Der Park ist von Mosaiken umgeben, die Sprüche und Gedichte über die Liebe in Spanisch und Quechua (indigene Sprache) zeigen. Die Verzierungen sind vom Park Güell in Barcelona inspiriert, der von Antoni Gaudí entworfen wurde.Read more
Ankunft in Lima/Peru
April 8 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C
Die Nacht ist kurz. Um 5 Uhr bringt uns ein Uber zum nahegelegenen Flughafen. Unser Hotel, das mit einem kostenlosen Shuttle wirbt, hatte in dem Transporter keinen Platz mehr frei. Nach 3.700 Kilometern und viereinhalb Stunden sind wir vom Atlantik am Pazifik in Lima angekommen. Und wir haben zwei weitere Stunden Zeitverschiebung, sodass wir jetzt minus sieben Stunden zu Deutschland hinterherhinken. Unser Hotel liegt im Stadtteil Miraflores, ca. 20 Kilometer von Flughafen entfernt, in der Oberstadt 150 Meter über Meereshöhe. Vom Meer zieht leichter feuchter Nebel über die Stadt. Wir erkunden die nähere Umgebung und lassen erst einmal das für uns neue Land auf uns wirken. Es gibt an der Felsenkante mehrere Parks mit schönen Fußwegen und ein Einkaufszentrum mit allen bekannten Markenshops. Am späten Nachmittag verzieht sich der Nebel und die Sonne kommt zum Vorschein. Bevor die Sonne in den Wolken verschwindet, gibt es einen schönen Sonnenuntergang. Über viele Stufen gehen wir hinunter zum Meer und zum Pier, wo sich das Restaurant La Rosa Náutica befindet. Um das richtige Peru-Gefühl zu bekommen, trinken wir unseren ersten Pisco Sour und essen zum ersten Mal Ceviche. Bei diesem traditionellen peruanischen Gericht handelt es sich um rohen Fisch, der mit Limettensaft mariniert ist und mit Chili und Koriander serviert wird. Der Cocktail Pisco Sour basiert auf Traubenbrand, Limettensaft, Zuckersirup, Eiweiß und Angusturabitter. Zurück in die Oberstadt gönnen wir uns wieder einen Uber.Read more
Fazit: Sechs Wochen Brasilien
April 8 in Brazil ⋅ ☁️ 21 °C
Viel zu schnell ist die Zeit für uns vergangen. Uns hat es ausgesprochen gut gefallen. Angefangen haben wir in São Paulo und Santos, wo wir die Altstadt und das Pelé-Museum besucht haben. Die Nachtfahrt mit dem Schlafbus nach Vitória war ein Erlebnis. Die alte Heimatstadt Vitória, wo Andreas mit seinen Eltern gelebt hatte, ist sehr modern geworden. Gerade hier ist uns in der Altstadt extrem aufgefallen, dass es kaum noch Menschen gibt, die auf der Straße leben und niemanden, der uns angebettelt hat. Schade ist nur, dass viele historische Gebäude dem Verfall ausgesetzt sind. Nur einige Gebäude sind bewohnt, die Mehrzahl zieht es in die neuen Viertel am Strand. Nördlich von Vitória werden die Strände immer schöner. Es gibt sie noch, die wenig besuchten Strände. Die Hotspots jedoch wie Porto Seguro oder Trancoso sind selbst jetzt in der Nachsaison gut besucht. Auch in Lençóis in der Chapada Diamantina sind viele Touristen unterwegs, weil dies ein optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen ist, wo hingehen Mucugé noch ein schöner verschlafener Ort ist. Salvador galt lange Zeit als sehr gefährliche Stadt. Aufpassen muss man auch hier, aber irgendwie fühlt es sich zumindest tagsüber in der Altstadt und am Pelourinho sicherer an als in vergangenen Jahren. Und zum Schluss Rio. Hier hatten wir zwei ganz unterschiedliche Unterkünfte. Santa Teresa auf einem Hügel oberhalb Rios entwickelt sich zum Künstler- und Ausgehviertel. In den vielen Bars und Restaurants haben wir uns auch abends wohlgefühlt. Die Copacabana hingegen ist sehr touristisch und laut. Wir waren froh, dass wir doppelglasige Fenster hatten. Dafür hatten wir jeden Morgen tolle Sonnenaufgänge. Insgesamt hat sich das Preisgefüge deutschen Verhältnissen angeglichen. Es gibt jedoch immer noch die Möglichkeit, ein Gericht mit zwei Personen zu teilen oder in ein Buffet-Restaurant zu gehen, wo nach Gewicht abgerechnet wird. Insgesamt haben wir uns im Gegensatz zu früheren Reisen sicherer gefühlt, obwohl wir immer wieder gewarnt wurden, auf unsere Handys aufzupassen. Denn diese sind begehrte Diebstahlsobjekte, weil alles mit Kreditkarte oder dem brasilianischen Zahlungssystem Pix bezahlt wird. Keiner hat mehr Bargeld bei sich. Alles in allem haben wir uns rundherum sehr wohlgefühlt, insbesondere auch wegen der warmherzigen und offenen, lebensfrohen Brasilianer.Read more



























































































































































































































































































































































































































































































































































































































