• Salvador da Bahia

    23 Mac, Brazil ⋅ ☁️ 28 °C

    Uns lockt der Strand direkt vor unserer Unterkunft. Das Wasser ist herrlich warm und ruhig. Das Riff davor bricht die Wellen. Am Ende des Strandes steht auf einer Halbinsel der Leuchtturm am Eingang der Allerheiligenbucht und ist vom Forte de Santo Antônio da Barra umgeben. Zu lange halten wir uns nicht auf, kurz duschen und dann fahren wir mit einem Uber zum Mercado Modelo. Auf über 8.400 Quadratmeter befindet sich in dem Gebäude ein Kunsthandwerkermarkt auf zwei Etagen mit 263 Geschäfte. Neben Geschenken und Souvenirs aus Bahia gibt es außerdem zwei traditionsreiche Restaurants, die sich im selben Raum befinden und in perfekter Harmonie koexistieren. Salvador wurde auf verschiedenen Ebenen erbaut. So besteht die Stadt aus einer Cidade Alta, einer Oberstadt und einer Cidade Baixa, einer Unterstadt. Der Aufzug Lacerda in der Nähe des Mercado Modelo bringt uns in weniger als einer halben Minute von der Unterstadt in die Oberstadt. Dabei überwinden wir einen Höhenunterschied von über 70 m. Der Elevador Lacerda wird jeden Tag von tausenden Menschen benutzt und ist seit einem Jahr kostenlos. Als der Aufzug 1873 eingeweiht wurde, war ein so hoher Aufzug eine weltweite Einzigartigkeit. Seinen Namen verdankt der Aufzug dem Unternehmer, der ihn errichten ließ, nämlich Antônio Lacerda. Oben kommen wir auf einem großen Platz an, dem Praça Thomé De Souza, mit Blick auf die Unterstadt, den Hafen und Mercado Modelo. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich am nächsten Platz Largo Terreiro de Jesus die beeindruckende Kathedrale von Salvador
    Catedral-Basílica Primacial de São Salvador. Der Innenraum der Kirche ist mit viel Gold prunkvoll ausgestaltet. Sie ist bis heute Sitz des Kardinals von Salvador. Die Stadt Salvador da Bahia war bis zum Jahr 1815 Brasiliens Hauptstadt und verfügte über einen großen Hafen als Umschlagsplatz für Gold, Zucker sowie Diamanten. Dies bescherte ihr die historische Oberstadt und Altstadt Pelourinho mit ihren engen Gassen und vielen Kolonialbauten. In diesem Viertel hat bis zum Jahr 1835 der Sklavenmarkt stattgefunden. Mit Schiffen von Afrika nach Brasilien gebrachte Männer und Frauen wurden dort als Ware angeboten. Nach Abschaffung des Sklavenhandels siedelten sich in dem Viertel immer mehr Künstler und Musiker an. Von hier fahren wir zum Shoppingcenter da Barra, weil wir uns dort mit Daniela und Marcelo zum Essen treffen wollen. Den restlichen Tag verbringen wir gemeinsam auf der Terrasse ihres Apartments.
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