Veranstalter Rolf Beyersdorf, der mit einer Brasilianerin verheiratet ist, Christof Pilarzyk und Michael Häfner hatten die Idee, in Coburg ein Sambafestival zu veranstalten. Beim ersten Festival 1992 rechneten sie neben den 250 Sambistas aus verschiedenen Samba-Schulen mit bis zu 5000 Besuchern. Gekommen sind 30.000 Gäste. Mittlerweile veranstaltet Coburg offiziell das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens und nach dem in Rio de Janeiro. Dank der größten Samba-Gruppe mit über 2.800 gleichzeitig trommelnden Sambistas der Welt sicherten sie sich einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde. Sambaco“ kommt natürlich von Samba und Coburg. Das Orga-Team besteht aus dreißig Personen, die das Fest neben ihrem Hautberuf in ihrer Freizeit organisieren. Auch wollen die Sambistas versorgt sein. Allein für das Frühstück werden 20.000 Brötchen, 2.000 Brote und jeweils 100 kg Käse und Wurst benötigt. Am letzten Tag heute schauen wir uns die Samba-Parade an und später am frühen Abend gibt der Künstler Vando Oliveira, der gestern Abend auf der Hauptbühne aufgetreten ist, ein kleines, aber feines Konzert auf den Arkaden. Typisch, wie es in Brasilien wirklich ist. Auf dem Weg zurück werden in der ganzen Stadt bereits die Stände abgebaut. Es waren drei tolle Tage für alle, die sambabegeistert oder Brasilienfans wie wir sind.Læs mere