• Gisela Hartmann
  • Andreas Hartmann
Current
  • Gisela Hartmann
  • Andreas Hartmann

Alpentour mit Van und Motorrad

Für den Saisonabschluss mit dem Motorrad starten wir mit unserem Van und Anhänger in die Schweiz, nach Frankreich und/oder Italien. Read more
  • 🇮🇹
    Currently in
    Dolceacqua

    Motorradtour über die Strada del Olivio

    Yesterday in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute zum Sonntag ist auf unserem kleinen Parkplatz ein Kommen und Gehen. Auch die Italiener nutzen das schöne Wetter für Ausflüge, insbesondere nach Dolceacqua. Wir fahren indes die super enge, schlechte Olivenstraße mit steilen Kehren. Der Asphalt ist dermaßen schlecht mit vielen Schlaglöchern und Schotter, dass wir für 14 Kilometer 45 Minuten benötigen. Zum Ausgleich werden wir mit fantastischen Ausblicken auf die Bergdörfer und bis zum Mittelmeer belohnt. In Apricale brechen wir die vorgeschlagene Route ab und fahren über Isolabona nach Pigna. Dort gönnen wir uns in der Pasticceria Gelateria Desir de Roy erst einmal einen Cappuccino. Auf dem Rückweg springt uns ein Hinweisschild des Olivenölherstellers Azienda agricola Cassini Paolo ins Auge. Die Produktion ist in vollem Gange, und wir dürfen uns diese anschauen. Leider gibt es heute keinen Verkauf. Vielleicht kommen wir morgen hier noch einmal vorbei, denn der Betrieb wurde auch vom "Feinschmecker" besonders hervorgehoben. Wieder in Dolceacqua gehen wir heute in das Restaurant La pasta di Ü. Die hausgemachten Tagliatelle mit Lammragout und die Lasagne sind hervorragend. Bis zum Van zurück ist es nur ein kurzer Spaziergang durch die beleuchtete Altstadt.Read more

  • Bella Italia - Dolceacqua

    October 10 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach drei Tagen auf dem Campingplatz brechen wir auf. Wieder müssen wir die schmale enge Straße mit den drei Serpentinen runter nach Menton, wo heute am Samstag viel los ist. Der Verkehr ist unglaublich. Freie Parkplätze sind Mangelware, außerdem ist Wochenmarkt und am Hafen gibt es eine Sportveranstaltung. Und das alles bei schönstem Wetter und 24 Grad. Wir kaufen noch kurz ein, bevor wir Frankreich verlassen. Die Grenze nach Italien ist nur drei Kilometer entfernt. Für unser heutiges Ziel biegen wir in Ventimiglia ab und sind nach nur 25 Kilometern in Dolceacqua. Auf dem Stellplatz finden wir gerade noch so den letzten Parkplatz. Und dann schauen wir uns diese mittelalterliche Stadt an. Berühmt wurde der Ort, nachdem der impressionistische Maler Claude Monet die 33 Meter hohe Bogenbrücke Ponte Vecchio mit der Burg verewigt hat. Die Burgruine ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Weg hoch hinauf besteht aus engen Gassen mit steinernen Häusern, die sich gegenseitig durch kleine Bögen stützen. In den antiken Häusern waren mittelalterliche Werkstätten untergebracht, wo sich heute Künstlerateliers und kleine Handwerkerläden befinden. Die Burgruine kann besichtigt werden. Schon allein wegen des Rundumblicks lohnt sich der Aufstieg und natürlich auch wegen der Ruine selbst. Zum Abschluss gönnen wir uns einen Limoncello-Spritz. Und wie es in Italien üblich ist, gibt es dazu kostenlos einige Kleinigkeiten zum Essen. Und das für 6 € pro Getränk. Auf dem Rückweg zum Parkplatz schauen wir beim Olivenölhersteller Tornatore Ivo rein, der uns gleich einen Weißwein probieren lässt und uns dazu einige Oliven reicht. Gleichzeitig zeigt er uns sein kleines Privatmuseum, das sehr eigenwillig ist. Und dann bekommen wir noch ein Ständchen von Ivo begleitet von einem antiken "Plattenspieler" mit Lochkartenschallplatte.Read more

  • Menton und das Ende der RDGA

    October 9 in France ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir frühstücken noch einmal gemeinsam mit Monika und Andreas, bevor die beiden sich verabschieden und weiterziehen. Die Sonne kommt ab und zu hervor, in den Bergen hängen aber die Wolken. Andreas möchte doch noch einmal zu einer Motorradtour starten, um mit den beiden Pässen Col de Castillon und Col de Turini die Route des Grandes Alpes abzuschließen. Der Col de Turini gehört seit 1955 mit seinen sehr engen 34 Haarnadelkurven zum festen Programm der Rallye Monte Carlo. Danach kommt noch der Pass Col de Braus.
    Am Nachmittag gehe ich noch einmal die Treppe nach Menton hinunter. Diesmal biege ich nicht gleich in die Altstadt ab, sondern steuere auf das Meer zu. Dabei komme ich am Rathaus ebenso vorbei wie an der historischen Markthalle. Schade, sie ist nur vormittags geöffnet. An der Strandpromenade finde ich dann die im Boden eingelassene Platte vom Nullpunkt der Route des Grandes Alpes, bevor ich zum alten Fort Le Bastion sur la mer komme. Von der Kaimauer blicke ich auf ein ungewöhnliches Schiff mit einem gelben Schornstein, das draußen ankert. Der Schiffsradar sagt mir, dass es sich um die SS Delphine und damit um eine der letzten noch betriebsfähigen Dampfjachten der Welt aus dem Jahre 1921 handelt. Und auch wenn die bunten Häuser entlang der Hafenpromenade gerade nicht von der Sonne angestrahlt werden, sind sie doch besonders. Und dann treffen ich Andreas wieder und wir fahren kurz über die Grenze nach Italien zum Pizza essen und zum Campingplatz zurück.
    Read more

  • Mit dem Zug nach Nizza und Monaco

    October 8 in France ⋅ ⛅ 23 °C

    Gerade als es aufhört zu regnen, nehmen wir gemeinsam mit Monika und Andreas die Treppe zum Bahnhof in Angriff. Denn wir wollen mit dem Zug nach Nizza fahren. Pünktlich rollt der Zug ein und nach einer halben Stunde sind wir am Bahnhof in Nizza. Nun schlendern wir die Einkaufsstraße entlang bis zum Place Masséna, wo die sieben Statuen die sieben Kontinente simbolisieren. Abends sollen sie sogar in verschiedenen Farben leuchten. Am Ende des Platzes beeindruckt die Fontaine du Soleil. Nur ein kurzes Stück weiter kommen wir zum Blumenmarkt, Marché Aux Fleurs, und sind etwas enttäuscht. Es gibt ein/zwei Blumenstände, ansonsten sind es normale Marktstände mit Käse, Kräutern und Lavendel etc.. Wir gehen weiter und gelangen zum historischen Schloss-Aufzug
    Ascenseur du Château. Er bringt uns direkt hoch zu einem fantastischen Aussichtspunkt auf die Bucht von Nizza. Aber auch auf der anderen Seite bietet sich ein Panoramablick auf den kleinen Hafen von Nizza. Zu Fuß gehen wir wieder hinunter und die Strandpromenade entlang bis zum legendären Hotel Negressco. Aber ein Bier 0,33 l für 15 Euro wollen wir uns doch nicht gönnen. Ein Zimmer für die Übernachtung beginnt bei 360 € und mit SeaView können es für eine Suite auch mal locker 30.000 € sein. Aber wir haben ja unser Wohnmobil dabei, was brauchen wir da eine Suite mit Meerblick. Vom Bahnhof Nizza zurück legen wir einen Zwischenstopp in Monaco ein. Durch die Häuserschluchten gehen wir zum berühmten Casino Monte Carlo. Bis in die Eingangshalle ist es kein Problem. Um ins eigentliche Spielcasino zu gelangen ist Dresscoat und ein Eintrittspreis von 20 € fällig. Nun gut, ein anderes Mal. Da schauen wir uns doch lieber die vielen luxuriösen Jachten im Hafen an. Diesen Anblick gibt es kostenlos. Doch nun wollen wir zurück nach Menton und suchen den Bahnhof, der über eine Rolltreppe schnell zu erreichen ist. In Menton müssen wir nur noch die Truppen zu unserem Campingplatz hinauf und dann kommen wir zum gemütlichen Teil. Gemeinsam genießen wir unser Essen und verbringen einen gemütlichen Abend bei lauen Temperaturen.
    Read more

  • Von Entrevaux nach Menton

    October 7 in France

    In der Nacht setzt wieder Regen ein. Am Morgen nutzen wir eine Regenpause zum Ver- und Entsorgen, bevor wir weiterfahren. Der Anhänger ist schnell angekoppelt. Die Fahrt entlang durch das Tal der Var ist wunderschön, bei schönerem Wetter bestimmt ein Traum. Leider haben wir heute den Regen gepachtet. Um dem Verkehr in Nizza und Monaco zu entgehen, nehmen wir die Autobahn. Auf dem Rastplatz Aire de la Riviera Française halten wir an, da hier ein Aussichtspunkt versprochen wird. Und tatsächlich: das ganze Panorama von Monaco liegt vor uns inklusive Fürstenpalast und Kreuzfahrtschiff. Nun ist es nicht mehr weit bis Menton, wo wir eine sehr enge, sehr steile Straße hinauf zum einzigen Campingplatz Camping Parc Saint Michel fahren. Hier treffen wir uns mit unseren Wohnmobilfreunden Monika und Andreas, die uns mit einem Aperol empfangen. Nachdem es aufhört zu regnen, wollen wir uns doch noch die Altstadt von Menton anschauen. In der Dämmerung gelangen wir über unzählige Stufen hinunter auf Meereshöhe. Zur blauen Stunde erreichen wir zum ersten Mal nach fünf Wochen Reise das Mittelmeer. Jetzt im Dunkeln können wir nur erahnen, wie die bekannten bunten Häuser im Sonnenlicht erstrahlen. Was wir jetzt schon erkennen können, ist die schöne Barocktreppe Les Rampes Saint Michel aus dem 18. Jahrhundert, die von der Strandpromenade zur Basilika Saint-Michel hinauf führt. Doch auch ein Blick zurück hinunter auf die feinen Pflastersteine lohnt sich. Doch von hier müssen wir zurück zum Campingplatz (in 160 m Höhe) noch viele Stufen wieder hinauf.Read more

  • Motorradrunde nach Castellane - Verdon

    October 6 in France ⋅ ⛅ 24 °C

    In Entrevaux führt eine schmale Straße steil mit engen Kehren hinauf zum Col du Buis (1.196 m). Die Abfahrt nach Briançonnet gewährt schöne Ausblicke auf das Tal. Ganz unverhofft kommen wir durch ein kleines aber sehr beeindruckendes Canyon, Gorges de l'Esteron de Saint-Auban. Unten fließt der L'Esteron und links und rechts ragen die steilen Felsen empor. Dann treffen wir auf dem Verdon und kommen nach Castellane. Wir legen nur eine kurze Pause ein, denn den Ort und das traumhafte Canyon du Verdon kennen wir schon von mehreren früheren Besuchen. Außerdem ziehen dunkle Wolken auf, vor denen wir lieber weiterfahren wollen. Etwas nass werden wir trotzdem, denn der direkte Weg ist uns durch eine Straßensperrung verwehrt. Wir müssen einen Umweg von 33 Kilometern fahren. Gerade so erreichen wir unseren Van, als ein Gewitter aufzieht.Read more

  • Mittelalterliche Stadt Entrevaux und Zitadelle

    October 5 in France ⋅ ⛅ 25 °C

    Erst als am Mittag die Sonne rauskommt, erkunden wir die historische Altstadt von Entrevaux. Das Dorf liegt am Ufer der Var und zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Über den Haupteingang, Porte Royal, und die Zugbrücke, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts jede Nacht hochgezogen wurde, kommen wir in die durch eine Stadtmauer gesicherte Stadt. Jetzt in der Nachsaison wirken die malerischen engen Gassen etwas verlassen, auch sind die Restaurants und das Motorradmuseum geschlossen. Die schöne Kathedrale cathédrale Notre-Dame-de-l'Assomption d'Entrevaux mit dem Glockenturm hingegen können wir besichtigen. Und auch den Weg hoch zur Zitadelle können wir zu Fuß gegen einen Obolus von 5 Euro pro Person in Angriff nehmen. Der berühmte Festungsmauer Vauban, der als Denkmal vor der Altstadt wacht, hat hier mehrere Änderungen an der Festung vorgenommen. Doch bevor wir die Festung besichtigen können, müssen wir über 9 Rampen auf einem Zick-Zack-Weg zweihundert Höhenmeter bewältigen. Immer wieder bleiben wir stehen, zum einen um Luft zu holen und zum anderen um die Aussicht über das Var-Tal zu genießen. Endlich erreichen wir den Eingang der Burg. Doch um die Räumlichkeiten zu besichtigen, müssen wir über Stufen noch weiter hoch hinaus. Die Burg verfügte über eine Kapelle, 3 Kasernen, eine Bäckerei mehrere spartanische Gefängniszellen und das Kommandantenhaus, das sich am höchsten Punkt befindet. Große Keller und drei Wassertanks bedeuteten, dass die Burg mehrere Monate lang Angriffe überstehen konnte. Dann gehen wir denselben, teils steilen Weg wieder hinunter.Read more

  • Spektakuläre Schluchten - Gorges de Cians + Daluis

    October 4 in France ⋅ ☁️ 24 °C

    Das Highlight am Sonntag hier ist, wenn die Dampflokomotive aus dem Jahr 1909 mit den historischen Waggons, der Train des Pignes Historique im Ort hält. Pignes heißt übersetzt Pinienzapfen. Einer Sage nach war der Zug in den Anfangsjahren so langsam, dass die Fahrgäste unterwegs ausgestiegen sind und Pinienzapfen gesammelt haben. Wir haben heute allerdings eine Motorradtour geplant, die uns durch zwei beeindruckende Schluchten führt, Gorge de Cians und Gorge de Daluis, die auch Colorado Niçois genannt werden. Diesen Namen haben die beiden parallel verlaufenden Canyons verdientermaßen wegen des roten Schiefers. Doch als erstes überrascht uns in der Cians-Schlucht weißer Kalksteinfelsen, der im schönen Kontrast zu dem folgenden roten Gestein steht. Am Ende der Schlucht in Beuil machen wir einen Abstecher zur Passhöhe Col de la Couillole (1.678 m). Dort sticht uns ein Plakat ins Auge mit der Ankündigung, dass heute im Dorf Roubion, nur 5 Kilometer weiter, eine Herbst-Transhumanz stattfindet. Dabei handelt es sich um eine Schafscheid, die Rückkehr von über 1.000 Schafen von ihrer Sommerweide. Das lassen wir uns nicht entgehen. Schon weit vor dem Dorf zeigen uns die vielen geparkten Autos, dass richtig etwas los sein muss. Mit dem Motorrad finden wir natürlich noch am Eingang des Festes einen Parkplatz. Es ist ein richtiges Volksfest mit vielen Ständen mit einheimischen Produkten und mit Musik. Am Rande finden Reitvorführungen statt. Und oben auf der Wiese grasen die vielen Schafe. Aber wir wollen ja noch weiter in die zweite Schlucht. Also fahren wir wieder zurück und kommen mal wieder zu einen Wintersportort und den Pass Col de Valberg (1.672 m), wo wir einen fantastischen Panoramablick auf die Berge genießen. Und dann biegen wir in Guillaumes ab. Anders als in der Cians-Schlucht, wo wir im Tal gefahren sind, verläuft die Daluis-Schlucht - nach tiefen Einschnitten - an manchen Stellen hoch über dem Grund der Var-Schlucht . Die Straße führt in ihrem Verlauf durch mehrere kurz hintereinander folgende, einspurige Tunnel. Nach einem der Tunnel vereinen sich beide Fahrspuren, um sich dann vor dem nächsten Tunnel erneut zu trennen. Von hier sind wir schnell wieder in Entrevaux.Read more

  • Von Barcelonnette nach Entrevaux

    October 3 in France ⋅ ☁️ 24 °C

    Am Morgen besuchen wir noch den Wochenmarkt, bevor wir Barcelonnette endgültig verlassen. Ein kleines Problem für uns ist, das wir mit dem Anhänger nicht über die Pässe fahren dürfen und wir damit einen weiteren Weg in Kauf nehmen müssen. Deshalb fahren wir Richtung Westen durch das Ubaye-Tal bis zu den Ausläufern des Sees Lac de Serre-Ponçon. Weiter geht es Richtung Süden und nach Digne-les-Bains, wo wir wieder nach Osten abbiegen und zum Verdon und Lac. de Castillon kommen. Steil ragen die Felsen links und rechts hoch hinaus. Dann geht es weiter an der Var entlang bis zum mittelalterlichen Dorf Entrevaux. Hier finden wir hinter dem Bahnhof auf dem kostenlosen Stellplatz einen Übernachtungsplatz mit ebenfalls kostenloser Ver- und Entsorgung. Die Stadt steht ganz im Zeichen des Baumeisters Vauban und schützte einst den Zugang zum Königreich Frankreich durch das Var-Tal. Die Stadt beeindruckt uns durch die Stadtmauer und die hoch oben auf einem Berg liegende Zitadelle.Read more

  • 3-Pässe-Tour in den Wolken

    October 2 in France ⋅ 🌧 12 °C

    Auch heute ist es sehr bewölkt, aber trocken. Zeit für die nächste Motorradtour. Wir starten immer am Ufer des Flusses Bachelard entlang und gelangen zum Canyon Gorges du Bachelard, eine Schlucht mit steil aufragenden Felsen und schmaler Straße. Je höher wir kommen, desto kurviger und schmaler wird die Straße. Hinter einer Kurve holt gerade ein Schäfer seine Schafe fürs Winterquartier zusammen und verlädt sie in seinen Transporter. Um zuzuschauen ein schöner Grund für eine kurze Pause. Dann tauchen wir ein in die Wolken und erreichen den Col De La Cayolle (2.326 m). Auf der Abfahrt lässt die nächste Tierbegegnung nicht lange auf sich warten, einige Kühe kreuzen unserem Weg. Nach der Abfahrt geht es gleich wieder hoch zum nächsten Pass, dem Col des Champs (2.045 m) zwischen den Tälern des Verdon im Westen und des Var im Osten. Nach diesem Pass erreichen wir die kleine mittelalterliche Stadt Colmars-les-Alpes. Auch hier hat der Baumeister Vauban seine Handschrift hinterlassen. Die Altstadt ist komplett mit einer Festungsmauer umgeben. Durch eines der drei Stadttore gelangen wir in die kleinen Gassen mit den komplett erhaltenen Häusern und Brunnen. Außerhalb der Festungsmauer gibt es noch zwei weitere Burgen aus dem 17. Jahrhundert. Dann nehmen wir unseren letzten Pass für heute in Angriff. Und das wird sehr anspruchsvoll, denn die Sicht ist durch die tiefen Wolken sehr eingeschränkt, zeitweise höchstens 50 Meter weit. Normalerweise hat man am Pass Col d'Allos (2.247 m) einen Panoramablick, der sich heute ebenfalls hinter den Wolken versteckt. Nach der Passhöhe ändert sich das Wetter, die Wolken sind plötzlich verschwunden. Von hier sind es nur noch 20 Kilometer bis zu unserem Van auf dem Kasernenhof.Read more

  • Mexiko in Barcelonnette

    October 1 in France ⋅ ☁️ 15 °C

    Das Wetter lädt nicht gerade zum Motorradfahren ein. So relaxen wir zuerst, bevor wir erneut einen Rundgang durch die Stadt machen. Dabei wundern wir uns, dass einige Restaurants mexikanische Gerichte anbieten und es einen mexikanischen Souvenirshop gibt. Und dann sehen wir in diesem kleinen Ort auch noch das
    Honorarkonsulat Mexikos. Das wollen wir genauer wissen. Zwischen 1850 und 1950 sind mehrere Tausend Einwohner des Ubaye-Tals nach Mexiko ausgewandert. Sie waren dort sehr erfolgreich im Textilhandel tätig und gründeten unter anderem das berühmte Kaufhaus El Palacio de Hierro in Mexiko-Stadt. Einige reiche Auswanderer kehrten zurück und bauten exklusive Villen in Barcelonnette. Jedes Jahr im August gibt es ein großes Fest, das Fêtes Latino-Mexicaines, mit dem die Verbundenheit des Ortes mit Mexiko bekräftigt wird.
    Read more

  • Col de la Bonette

    September 30 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Am Morgen ist es seit langer Zeit stark bewölkt und es nieselt leicht. Deshalb gehen wir noch einmal in das kleine Zentrum und in den Supermarkt. Zwischen den vielen verschiedenen Salamisorten können wir uns kaum entscheiden. Nach einem Cappuccino wird das Wetter etwas freundlicher, so dass wir doch noch das Motorrad startklar machen. Ziel ist der nur 33 Kilometer entfernte Col de la Bonette, mit 2.802 m die höchste asphaltierte Straße Europas. Dabei müssen wir über 1.600 Höhenmeter überwinden. Und die Temperatur fällt von 20 Grad in Barcelonette um 15 Grad. 1860 erklärte Napoleon die Straße zur Kaiserstraße, damals noch als Maultierpfad. Erst 1950 wurde sie asphaltiert. Die Cime de la Bonette wurde 1960/1961 angelegt. Dieser höchste Punkt ist nur zu Fuß zu erreichen. Da die Wolken aber so tief hängen, dass es sich wie leichter Regen anfühlt, verzichten wir auf den Aufstieg. Denn vor 20 Jahren waren wir mit den Motorrädern schon einmal hier und das bei schönstem Sonnenschein. Heute behalten wir stattdessen auch fürs Foto den Helm lieber auf. Trotz allem ist es eine fantastische Landschaft mit faszinierenden Farben. Doch wir freuen uns, als es auf der Rückfahrt gefühlt mit jedem Meter wieder wärmer und trockener wird. Im Ort Jausier schauen wir uns noch die historische Altstadt an, bevor wir zur Kaserne und dort zum Van zurückfahren. Die Kaserne wurde übrigens im 1913 eingeweiht und war mit einer Zentralheizung ausgestattet. Damit war sie damals die modernste Kaserne Frankreichs.Read more

  • Col de Vars und Barcelonnette

    September 29 in France ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute geht es weiter. Wir verlassen den Campingplatz und Briançon. Doch vorher fahren wir noch zur Tankstelle TotalEnergies, hier kostet der Diesel 2,25 €. Bei allen anderen Tankstellen werden 0,25 bis 0,30 € mehr verlangt. Das hat zur Folge, dass hier immer eine Schlange und Benzin zum Teil ausverkauft ist. Dann durchqueren wir das Tal der Durance und ab Guillestre geht es 19 Kilometer bergauf bis zur Passhöhe Col de Vars, die eher unspektakulär ist. Dennoch ist es eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zum Tal der Ubaye. Über dem Ubaye-Tal sticht uns plötzlich eine Festungsanlage ins Auge. Dabei handelt es sich um das Fort Tournoux aus dem 19. Jahrhundert, das zum Schutz des Tals errichtet wurde. Diese imposante Anlage erstreckt sich über 700 Höhenmetern und umfasst drei Bereiche, die durch Rampen und in den Fels gehauene Treppen miteinander verbunden wurden. Die Festung wehrte in früheren Zeiten italienische Angriffe erfolgreich ab und wurde ab 1890 permanent mit Truppen besetzt. Nach der militärischen Nutzung ab 1948 diente das Fort als Munitionsdepot. Die militärische Nutzung wurde 2009 aufgegeben. Seitdem gibt es in dem Sommermonaten sporadisch auch Führungen durch die Anlage. Wir fahren weiter nach Barcelonnette, wo wir einen Übernachtungsplatz suchen. Diesen finden wir zwischen zwei ausrangierten Kasernengebäuden, wobei das eine heute als Internat genutzt wird. Von hier erkunden wir zu Fuß den schönen kleinen Ort.Read more

  • Briançon

    September 28 in France ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach den Touren der letzten beiden Tage lassen wir es heute langsam angehen und schauen uns Briançon an und hier insbesondere das historische Zentrum, die Cité Vauban. In der befestigten Oberstadt befindet sich die mittelalterliche Altstadt. Der Baumeister Vauban fertigte die außergewöhnlichen Festungsanlagen im 18. Jahrhundert. Auch nach dem Tod Vaubans gingen die Arbeiten an den Festungen weiter. Unter der Herrschaft von Louis XV wurde die Festung Briançon ausgebaut. Briançon wandelte sich zu einer uneinnehmbaren Bergfestung. Über zwei Eingangstore sind die engen Gassen zu erreichen, wo wir an zahlreichen Restaurants und Bars vorbeigehen bis zur Stiftskirche Collegiale Notre-Dame mit ihrem Zwillingstürmen. Auf dem Rückweg halten wir erst in der Unterstadt, machen einen kurzen Spaziergang, bevor wir zum Einkaufen fahren. Zum Abend gibt es sodann Gemüserisotto mit gegrillter Bresse-Hähnchenbrust und hinterher Käse aus der Region.Read more

  • Motorradrunde zum Col d'Izoard

    September 27 in France ⋅ ☀️ 21 °C

    Von unserem Campingplatz sind es nur 24 Kilometern bis zum Pass Col d'Izoard. Die Fahrt führt uns erst durch lichte Kiefernwälder, bis wir weiter oben erst auf den letzten beiden Kilometern knapp unterhalb des Refuge Napoléon die Baumgrenze erreichen. Doch bevor wir oben ankommen, bemerken wir in einer Kurve einen Fotografen, der alle Motorräder, Fahrradfahrer und Autos in einer Kurve fotografiert. Etwas später steht ein Aufsteller mit seiner Internetseite. Über den Tag und die Uhrzeit finden wir am Abend dann ein Foto von uns. Aber nun zur Passhöhe. Diese Passstraße existiert bereits seit 1897. An der höchsten Stelle wurde zu Ehren der Erbauer 1934 ein Monument errichtet. Dies ist natürlich für alle, ob Motorrad-, Rad- oder Autofahrer, ein beliebtes Fotomotiv. Und na klar, auch wir stellen uns mit unserem Moped davor. Bei der Abfahrt auf der Südseite ändert sich die Landschaft schlagartig. Wir sind mitten in einer wüstenähnlichen Landschaft mit Felsnadeln und Geröllhalden, der Casse déserte. Durch Kiefernwälder geht es hinab ins Tal. Zwischen Guillestre und Chateau-Queyras durchqueren wir die Combe du Queyras, eine schöne Schlucht. Zwei Drittel der Route verläuft die breite Straße am Talgrund neben dem Fluss Guil. Im restlichen Teil verläuft die Straße weiter oben an der Felswand. Hier gibt es mehrere kurze Felstunnel, unübersichtliche Kurven und Engstellen. Dieser obere Teil wird auch Gorges du Guil genannt. Der Rest unserer Strecke verläuft über eine gut ausgebaute Landstraße. Nach unserer Rückkehr genießen wir die Ruhe auf dem Campingplatz, bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet.Read more

  • Auf den Spuren der Tour de France 2026

    September 26 in France ⋅ ☀️ 20 °C

    In der Nacht und auch am Morgen sind nur 6 Grad, so dass wir abwarten, bis die Temperatur ein wenig angestiegen ist. Die erste Etappe lassen wir auf der gut ausgebauten Nationalstraße schnell hinter uns bis wir den ersten Pass, den Col de Lautaret in 2.057 m erreichen. Hier ist auch der Abzweig zum Col du Galibier, den wir heute allerdings erst später und von der anderen Seite bewältigen werden. Es geht weiter von 700 m Höhe 21 Kehren und 16 Kilometer hinauf nach Alpe d'Huez in 1.860 m Höhe. Gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen war Alpe d'Huez in diesem Jahr Bergankunft. Am ersten Tag ging es über die 21 Haarnadelkurven hinauf und am nächsten Tag über den Col de la Croix de Fer, den Galibier und den neuen Col de Sarenne direkt zur Bergankunft auf der Alpe d'Huez. Vor unserer Ankunft am Col de la Croix de Fer (2.067 m) passieren wir über eine einspurige Straße den Pas de la Confession. Da der Croix de Fer nicht zur Route de Grande Alpes gehört, ist er weniger touristisch, dafür aber spektakulär. Er bietet ein 360° Panorama mit den Aiguilles d’Arves, eine markante Dreiergruppe von Berggipfeln. Und das eiserne Kreuz, nach dem der Pass benannt ist, existiert tatsächlich. Um zum Col du Télégraphe zu gelangen, fahren wir bis Saint-Michel-de-Maurienne auf der Nationalstraße. Hier biegen wir ab zum Télégraphe und weiter zum Col du Galibier, dem höchsten Pass unserer Tour mit 2.645 m. Die Landschaft und das ganze Panorama gleicht einer Mondlandschaft. Und in der Ferne taucht noch einmal der Mont Blanc auf. Nun geht es hinunter zum Col du Lautaret und über denselben Weg zurück nach Briançon und zu unserem Campingplatz.Read more

  • Fahrt nach Briançon

    September 25 in France ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Morgen hat der Termin in der Fiat Werkstatt unser Problem nur zum Teil gelöst. Es wurde ein Motor Software-Update aufgespielt, doch danach tauchte ein anderer Fehler auf, den wir laut Werkstattauskunft allerdings auch erst später in Angriff nehmen können. Also geht unsere Fahrt weiter. Wir nehmen den 13 Kilometer langen Tunnel du Fréjus und sind plötzlich in Italien. Über Oulx fahren wir wieder Richtung Frankreich und erreichen den Pass Col de Montgenèvre (1.854 m). Bis 1947 verlief direkt auf der Passhöhe die offizielle Grenze zwischen Frankreich und Italien. Seit dieser Zeit liegt sie ein Stück weiter östlich. Der gleichnamige Ort Montgenèvre ist ein typischer Skiort. Nach nur elf Kilometern erreichen wir Briançon. Die Stadt weist einen Höhenunterschied von 126 Metern auf. Die historische Oberstadt liegt auf 1.326 m und ist damit die höchstgelegene Stadt Frankreichs. Außerdem liegt die Stadt strategisch günstig am Kreuzpunkt von fünf Alpentälern. Und so heißt auch der Campingplatz, den wir für die nächsten 4 Tage wählen, Camping des 5 Vallées. Wir suchen uns einen Platz in der Sonne und grillen am Abend Kalbskoteletts, dazu gibt es Salat und Kartoffelspalten mit Kräuterquark.Read more

  • Aufbruch nach sechs Tagen

    September 24 in France ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir verlassen den Campingplatz und Albertville nach sechs Tagen und wunderschönen Touren. Andreas fährt mit dem Motorrad über den Pass Col de La Madeleine, der mit 2.000 m oft auch ein Anstieg bei der Tour de France ist. Von hier bietet sich ein letzter Blick auf den Mont Blanc. Ich (Gisela) nehme derweil ein Stück die Autobahn und dann die Bundesstraße. Allerdings taucht bei unserem Ducato wieder die Fehlermeldung "Bitte Motor überprüfen lassen" und"Start -Stopp funktioniert nicht" auf. In Albertville wollten wir den Motor schon auslesen lassen. Allerdings war bei der dortigen Fiat-Werkstatt kein Monteur vor Ort. Und deshalb treffen wir uns in Saint-Jean-de-Maurienne, laden das Motorrad auf und fahren die letzten fünfundzwanzig Kilometer zur Fiat-Werkstatt in Fourneaux gemeinsam. Heute passiert hier nichts mehr, aber morgen sollen wir um 8:30 Uhr vorbeikommen. Deshalb übernachten wir nebenan auf dem Intermarché Parkplatz. Auch hier auf dem Parkplatz stehen wieder Waschmaschinen, die bestückt werden können und nach dem Einkauf ist die Wäsche gewaschen. Am Abend machen wir noch einen Rundgang durch den kleinen OrtRead more

  • Motorradtour zum Lac du Bourget

    September 23 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf unserer Tour kommen wir zuerst noch einmal am Schloss Château de Miolans und durch das kleine Weinbaugebiet Vins de Savoie vorbei, das wir auf dem Rückweg von Annecy schon durchfahren haben. Und auch den Pass Col du Frêne passieren wir, doch von der anderen Seite ergeben sich diesmal ganz andere Perspektiven. Nach dem kleinen Ort École folgt schon der nächste Pass Col der Plainpalais. Nach einer Kaffeepause erreichen wir den Aussichtspunkt Belvédère du Revard. Bereits 1892 gab es eine Zahnradbahn hierher, die Sommerausflügler und später auch Wintersportler beförderten. 1935 eröffnete außerdem eine Seilbahn mit einer für die damalige Zeit außergewöhnlich langen Spannweite von 1.578 Metern – ganz ohne Zwischenpfeiler. Beide Transportmittel gibt es heute nicht mehr, dafür eine gut ausgebaute Straße. Von allen drei Plattformen ist der Blick auf Aix-les-Bains und den See Lac du Bourget ist fantastisch. Und auch von hier schauen wir auf der anderen Seite auf den Mont Blanc. Über viele Kurven geht es über 1.200 Höhenmeter hinunter nach Aix-les-Bains und zum See. Nachdem wir uns dort durch den Verkehr quälen, entscheiden wir uns für die Schnellstraße zurück nach Albertville. Mit unserem Nachbarn Stefan, der uns zum Abendimbiss einlädt verbringen wir einen schönen Abend.Read more

  • Relax- und Shoppingtag

    September 22 in France ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir lassen es ruhig angehen, chillen ein wenig in der Sonne, bevor wir am späten Nachmittag zum Einkaufen fahren. Dabei fällt uns der Olympiaturm auf, der nur ein 53 Meter hoher Metallmast ist. Zu den Olympischen Feiern wurde er für eine Show mit Akrobaten und Tänzern genutzt. Jetzt ist er ein historisches Monument, bei dem zu besonderen Olympischen Anlässen die Fahne gehisst wird wie zuletzt im Rahmen der Vorbereitungen auf die französischen Winterspiele in den Alpen. Auch die historische Feuerschale von 1992 steht noch vor dem Eingang der Olympischen Halle. Die ehemalige Eislaufhalle wird heute noch genutzt. Es gibt auch ein kleines Museum, das wir uns allerdings nicht anschauen. Nach unserem Einkauf beim Intermarché verbringen wir den Abend mit unserem netten Stellplatznachbarn.Read more

  • Motorradtour nach Annecy

    September 21 in France ⋅ ☁️ 27 °C

    In der Hoffnung, dass heute weniger Verkehr ist, starten wir durch das schöne Tal Vale d'Arly. Wieder kommen wir an Ugine vorbei, wo sich verschiedene Fabriken von internationaler Bedeutung für rostfreien Stahl angesiedelt haben. Außerdem sind sie die europäische Nummer eins für Titan und Zirkonium. Nach dem Tal kommt gleich der erste Pass Col des Aravis (1.498 m) mit zahlreicher Gastronomie, Souvenirshops und einer kleinen Kapelle, die dem Schutz der Reisenden gewidmet ist. In früheren Zeiten gab es keine Tür, so diente sie als Zufluchtsort für Reisende, die in einen Sturm gerieten. Und natürlich gibt es auch hier wieder den Blick auf den Mont Blanc. Danach erreichen wir den See Lac d'Annecy. Im Ort Annecy geht es wegen des Verkehrs nur zähflüssig voran. Aber direkt vor dem Rathaus gibt es einen Motorradparkplatz, wo wir sofort den letzten freien Platz ansteuern. Zuerst gehen wir zum See und dort zur Brücke Pont des Amours, ein beliebter Treffpunkt für verliebte Paare. In der malerischen Altstadt führt kein Weg an den kleinen Palais de l’Isle vorbei. Dieses schiffsähnliche Steingebäude auf einer natürlichen Felseninsel mitten im Fluss Thiou diente als Herrensitz, Münzprägeanstalt der Grafen von Genf, Gerichtsgebäude, Verwaltungssitz und vor allem als Gefängnis (ab 1325 bis ins 20. Jahrhundert). Heute ist es ein Museum. Aber auch die malerischen Gassen ringsherum laden zum Flanieren ein. Über der Stadt thront die Burg Annecy, die ebenfalls ein Museum beherbergt. Den Rückweg treten wir über den Berggipfel montée du Semnoz an. Von hier oben auf 1.670 m haben wir einen fantastischen Panoramablick auf die Berge mit dem Mont Blanc. Ein etwas kleineres Pass Col du Frêne (950 m) führt uns wieder hinunter. Im Abendrot kommen wir nach 175 km nach Albertville zurück.Read more

  • Fort de Tamié und Kloster Tamié

    September 20 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Um den vielen Motorradfahrern am Sonntag zu entgehen, starten wir nur zu einer kleinen Runde. Ziel ist das Fort de Tamié. Das Fort de Tamié thront auf einem Felsvorsprung und ist das wichtigste militärische Gebäude in der Combe de Savoie. Es wurde errichtet zum Schutz von Albertville und der Alpentäler vor einer möglichen Invasion aus Italien. Heutzutage gibt es hier einen Abenteuerpark mit Hochseilgarten und Zipp-Line. Uns reichen jedoch auf unserem Rundgang die Aussichtspunkte. Beim Belvédère Mont Blanc blicken wir auf die Ostflanke des Massivs. Beim zweiten Belvédère Tournette zeigt sich das Kloster Abbaye Notre-Dame de Tamié. Die Abtei ist ein Zisterzienserkloster, das 1133 gegründet wurde und vor allem für die Herstellung des Tamié-Käses bekannt ist. Dabei handelt es sich um einen halbfesten milden Schnittkäse, der die Haupteinnahmequelle des Klosters ist. In der Käserei werden täglich 400 kg Käse hergestellt. Lediglich die Kirche kann besichtigt werden, das Kloster selbst nicht, da es der Lebensraum der Mönchsgemeinschaft ist, die hier studiert, betet und arbeitet. Aber es gibt natürlich einen Klosterladen, wo wir einen der leckeren Käse kaufen. Über eine kurvige Straße geht es zurück nach Albertville.Read more

  • Getrennte Wege...

    September 19 in France ⋅ ☀️ 23 °C

    ... aber nur für heute. Doch vorher nutzen wir die auf dem Campingplatz stehende Waschmaschine. Die Sonne scheint, so dass ruck zuck alles wieder trocken ist. Während Andreas auf Motorradtour geht, schaue ich mir das mittelalterliche Dorf Conflans an, das hoch über dem Tal auf einem Felsen gelegen ist. Dort findet heute ein Kunsthandwerkermarkt statt. Denn steilen Aufstieg schenke ich mir, es gibt einen kostenlosen Shuttle, der mich bis zum Eingangsportal Port de Savoie bringt. Gleich danach fallen mir die Fassaden mit ihrem Aufhängeschildern aus Schmiedeeisen auf. An der barocken Kirche vorbei komme ich zum Hauptplatz mit dem Maison Rouge, einem historischen Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, in dem sich das Museum für Kunst und Geschichte befindet. Der Eintritt ist heute frei, so dass ich einen Rundgang durch die gallorömischen Zeit bis zu den Anfängen des Skisports mache. Im Park um den Sarazenenturm herum sind die vielen Stände aufgebaut. Ich gönne mir noch einen Affogato (Espresso mit Vanilleeis) und gehe langsam runter und zum Campingplatz zurück. In der Zwischenzeit bin ich (Andreas) auf einer 4-Pässe-Tour mit dem Moped unterwegs. Im Uhrzeigersinn geht es von Albertville unspektakulär über den kleinen Col de la Forclaz 870m, dann über den Col des Saisies 1650m, wo heute alle Sessellifte in Betrieb sind für die vielen Ausflügler bei 22 Grad mit blauem Himmel. Über Beaufort dann der Aufstieg mit engen Kehren, weswegen die Straße für Wohnmobile und LKW verboten ist, zum Col du Pré, 1703m. Nach die Abfahrt passiere ich den Stausee de Roselend. Auch hier sind viele Ausflügler am See unterwegs. Danach überquere ich den heute höchsten Pass, den Cormet de Roselend mit 1968m. Über Moûtiers komme ich nach Albertville zurück. Das waren 175 km Kurvenspaß pur. Am Van erwartet mich Gisy mit Gegrilltem und leckeren Salat.Read more

  • Albertville

    September 18 in France ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach einer ruhigen Nacht in unserem Skiort kommt die Sonne wieder raus. Nur der Mont Blanc hüllt sich in Wolken und zeigt sich nur kurz zum Sonnenaufgang. Unsere Route führt uns durch das Tal immer am Fluss L'Arly entlang. Wir sind mittlerweile in der Region Haut Savoie, den Hochsavoyenen. Die Hängebrücke über die L'Arly müssen wir natürlich einmal überqueren. Und dann kommen wir nach Albertville. Hier haben wir den Campingplatz Camping Onlycamp - Les Adoubes gewählt, um von hier aus Motorradtouren zu starten. Die kleine Stadt Albertville mit 20.000 Einwohnern erlangte 1992 Weltruhm als Austräger der Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele. Und außerdem liegt Albertville am Zusammenfluss der Isère und Arly. Der Place de l'Europe mit dem DÔME Médiathèque scheint für den kleinen Ort etwas überdimensioniert. Aber wir finden auf unserem Rundgang auch nette kleine Gassen mit schönen Restaurants und Bars, wo heute zum Freitag die DJs um Gäste buhlen.Read more

  • Vom Genfer See zum Mont Blanc

    September 17 in France ⋅ 🌧 16 °C

    Das Wetter meint es wieder gut mit uns, die Sonne scheint und so soll es auch die nächsten Tage bleiben. Unsere erste Überlegung, den Genfer See einmal mit dem Motorrad zu umrunden verwerfen wir wieder. Stattdessen fahren wir erst einmal nach Thonon-les-Bains und dort zum Carrefour, denn unser Kühlschrank ist fast leer. Das Angebot von diesem riesigen Supermarkt erschlägt uns und wir brauchen wieder viel länger als geplant für den Einkauf.
    Über kleine Bergstraßen kommen wir nach Thyez und weiter nach Sallanches, wo sich vor uns das schneebedeckte Mont-Blanc-Massiv an der Grenze zwischen Frankreich, der Schweiz und Italien eröffnet. Der höchste Punkt Westeuropas und der Alpen, der Gipfel des Mont Blanc, erhebt sich in 4.805 m Höhe. Die Erstbesteigung war bereits 1786. Mittlerweile besteigen ihn jährlich ca. 20.000 Personen.
    In Combloux biegen wir ab, um den Parkplatz in La Cry anzusteuern. Auch von hier können wir das Mont-Blanc-Massiv sehen. Auf dem Platz stehen wir allein, denn hier ist eindeutiger Favorit der Wintersport.
    Read more