• Schärenwanderung in Stendörren

    August 14 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Für heute haben wir uns eine Schärenwanderung vorgenommen. Dazu folgen wir einer Empfehlung das Naturreservat von Stendörren, das etwa 1 Stunde 15 (112 km) von uns entfernt liegt. Hätte es das gebraucht - vermutlich nicht, Blicke auf die Schären gibt es in vielen Naturreservaten. Hat es sich gelohnt - auf alle Fälle, die Natur dort ist wunderbar und es sind sehr viele Wege ausgeschildert (Der längst umfasst 9km.) und das Wegenetz ist sehr flexibel.

    Wir kommen am frühen Nachmittag dort an und nehmen ambitioniert den Parkplatz, der direkt an der 9 km Runde liegt. In weiser Voraussicht nehmen wir die Richtung der Runde, die sich nach gut der Hälfte/knapp 2/3 der Strecke flexibel verändern lässt. So führt uns der Weg zunächst durch ein ausgedehntes Waldgebiet mit sehr gut ausgezeichneter Strecke, die stetig auf und ab 'kraxelt'. An einzelnen Stellen sind sogar Seile als Hilfe gespannt. Die Natur ist super schön, die Strecke aber schon auch fordernd, wobei wir immer wieder die Trittsicherheit unserer Jungs bewundern.

    Nach etwa 4 km kommen wir beim Naturum, einem Art Besucher-Zentrum an. Hier besorgen wir uns einen Magneten und kaufen uns Getränke. Das hatten wir leider vorher vergessen.

    Danach geht es noch ein Stück in die Schärenlandschaft hinein, bevor wir eine schöne Steinformation dafür nutzen, die süßen Teilchen, die Udo heute.mit den Frühstücksbrötchen eingekauft hat, vertilgen.

    Der Weg führt uns dann weiter am Außenrand einer der Schäreninseln entlang. Auf und ab im wahrsten Sinne über Stock und Stein. Das ist schön, aber auch ganz schön anstrengend. Daher beschließen wir, es bei der Umrundung dieser einen Insel zu belassen und den Rückweg zum Auto anzutreten. Auf dem Weg dorthin verlassen wir die Schäreninsel wieder über die Hänge Brücke, über die wir sie betreten haben. Eine sehr schwankende Angelegenheit und für Taio eine echte Mutprobe (schließlich schon zum 2.Mal). Aber nachdem Roonwit ihm ganz toll vorgemacht hat, wie man so eine Brücke bewältigen kann und Udo ihn ganz souverän geführt hat, schafft er es unter Frauchens Anfeuerungsrufen ganz toll.

    Beim Auto angekommen waren wir 6,72 km unterwegs und das in 3 Stunden 30.
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