• Abflug

    October 24, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    (HD) Volker, mein Bruder, holt uns zu Hause ab um uns mit dem vielen Gepäck zum Darmstädter Hauptbahnhof zu fahren. Natürlich wurde es zum Schluss in unserem Haus hektisch. Das Flugzeug wartet ja nicht. Der Abschied ist kurz (Parkverbotszone - Darmstadt ist ja sooo hilfsbereit) aber herzlich, hat er doch die schwere Aufgabe, alles wichtige für uns zu managen. Wir steigen um in den Airliner, der uns bequem zum Terminal 1 fährt. Leider müssen wir noch einmal in einen Shuttle-Bus zum Terminal 2 umsteigen. Der Bus ist überfüllt. Was eine Organisation in Zeiten wieder aufkommende Corona und Grippe! Als sich dann noch ein Schwergewicht auf Veras Koffer setzt platzt ihr der Kragen. Wer macht denn sowas?
    Am Schalter der Air Europa angekommen, müssen wir knapp eine Stunde warten. Die zwar freundliche aber ahnungslose Bodenstewardess sagt uns, wir dürfen nur ein Handgepäck pro Paar mit an Bord nehmen. Es wäre nur Platz für 40 Personen.?! 🙄 Tatsächlich gibt es rund rund 180 Plätze. Natürlich geht das bei einem Umsteigeflug und mit viel Elektronik im Gepäck gar nicht. Dann sollten wir "unbedingt" als erste beim boarding sein. Waren wir. Die Handgepäck Kontrolle war ätzend. Jedes elektronische Gerät musste ausgepackt werden (10 Schalen!) und bei der Leibesvisitation fiel natürlich unser Bauchgurt mit dem Bargeld auf. Ich weigerte mich ihn aus der Hand zu geben und musste mit zwei Mitarbeitern ins Separe. Dort wurden die Dollars gezählt. Vera wurde der Gurt aus der Hand gerissen und wir warteten 5 min dass er mutterseelenalleine auf dem Band anrollte. Service geht anders, danke Fraport. Der Steward an Bord fragte uns zwar auch, ob wir nicht ein Handgepäck aufgeben könnten, war aber sehr schnell einsichtig als wir ihm den Sachverhalt erklärten. In Madrid hatten wir rund 90 min Aufenthalt und mussten das Terminal wechseln. Der Weg ist auch hier sehr lang. 20min stand auf dem Schild, wer nicht so schnell kann braucht deutlich länger. Einen Transport gibt es nicht. Der Flug nach Buenos Aires verlief relativ ruhig, sieht man davon ab, dass immer wenn wir mal eingenickt waren die Durchsage kam, wir sollen uns wegen Turbulenzen anschnallen. Na ja, 12 Stunden im "Dreamliner" zu verharren ist u. E. definitiv kein Traum. Welcher Depp denkt sich so einen Namen für ein Flugzeug aus?
    In Buenos Aires angekommen, hatten wir - wie kann es anders sein Ärger mit dem Zoll. Unser kristallines Ad Blue erregte Aufmerksamkeit. Nach 15 min. Erklärungsversuchen wurden wir dann doch durchgewunken, gingen erst mal zu Mc Donalds und frühstückten. Mit dem Taxi ging es in 60 min. zum Hotel.
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