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- Saturday, September 19, 2009 at 12:25 PM
- ☁️ 30 °C
- Altitude: 91 m
CubaAeropuerto Internacional José Martí22°59’15” N 82°24’51” W
Einreise in Kuba

Okay die Einreise nach kuba war nicht Vergnügungssteuerpflichtig.
Also es wäre nicht so dass man unfreundlich zu mir gewesen wäre man war einfach gar nicht - bei der Einreise.
Irgendetwas war wohl komisch bei mir und man hat mich von allen anderen separiert und mir meinen Reisepass weggenommen und einfach nicht mit mir geredet für ganz lange Zeit.
Ich weiß nicht was es war ob es vielleicht meine seltsame Reiseroute mit Deutschland Miami Kingston Havanna war oder ob es vielleicht doch meine Silikonbrüste waren die nach plastiksprengstoff aussahen - oder alles seltsame was ich so in meinem Koffer hatte.
Ich weiß es nicht, niemand redete mit mir und niemand informierte mich was gerade passiert für die etwas Stunde die ich da einfach rum stand.
Da ich dummerweise auch kein Spanisch spreche und am Flughafen eigentlich niemand Englisch sprach, wurde ich im unklaren gelassen.
Danach hatte man offensichtlich alles durchsucht und sich entschieden, dass ich offenbar keine Gefahr bin - und alles war in Ordnung.
Man gab mir mein Pass zurück und ich konnte einreisen. Wieder erzählte mir aber niemand warum ich da die Stunde warten musste.
Großartiger Anfang für KubaRead more
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- Day 1
- Monday, October 19, 2009 at 2:14 PM
- 🌫 24 °C
- Altitude: 17 m
CubaCaleta de San Lázaro23°8’29” N 82°22’15” W
Havanna & Kuba Probleme

19.10.2009 – Kuba – Havanna
In Kuba angekommen – Sprach und Adressprobleme
Okay, heute bin ich seit wirklich langer Zeit an meine Grenzen gestoßen. In nahezu jeglicher Hinsicht. Was konnte ich mir auch einbilden, in ein spanisch sprechendes Land am anderen ende des Globusses zu fahren, dass nicht Mallorca heisst und und generell ein Problem mit englisch und Amerika hat – und das ohne ein Wort spanisch zu sprechen. Ich habe einen an der Klatsche, dass ich glaubte, das könne ich schon irgendwie hinbekommen, wie ich ja alles irgendwie hinbekomme.
Meistens hilft mir dabei das Internet, in Miami half mir das GPS, zur Not helfen mir Strassenkarten, die ich an der nächsten Tanke kaufe und in letzter Instanz kann man noch immer einmal fragen…. Normalerweise! Nicht allerdings in Kuba.
Internet gibt es nicht, GPS auch nicht, Google Maps nicht, eine Karte, die ich kaufte hat Groß Havanna eingetragen, aber im Kleinen findet sich nichts und fragen… Nun ohne Spanischkenntnisse???
Nachdem ich mit dem Mietwagen etwa anderthalb Stunden durch Havanna geirrt bin, habe ich es eben doch mit fragen versucht. Ganz toll. Gerade ich, der je so klasse mit fremden Menschen kann.. Donde est la Route…. …etwa 10 – 12 mal musste ich fragen, bis ich mit Händen und Füßen die richtige Adresse fand, die man mir als Tip gegeben hatte.
Ein Privathaushalt, dessen Ehepaar auch kein Wort Englisch sprach und die auch nur Mittler waren für die Unterkunft, wo ich jetzt bin….
Die allerdings ist okay, ein Bad, ein Bett, ein Safe, eine Kochstelle und ein Kühlschrank, ein eigener Eingang und das beste, Marta, die Inhaberin spricht englisch und Deutsch. Ich bin so glücklich und so kaputt..
Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich 17 Stunden wach bin, oder am Stress, aber ich falle jetzt nur noch ins Bett und fühle mich kaputt wie Havanna oder ganz Kuba… Mit der großen Frage, ob Kuba nicht ein riesengroßer Fehler war. Ich vermisse die Einfachheit von Miami. Leute, mit denen ich mich unterhalten kann… Ich fühle mich einsam und unverstanden…
Nein ich BIN unverstanden. Ich glaube ich habe Heimweh und fürchte mich vor den nächsten Tagen.
Dafür einfach mal die schönsten Bilder von kaputten Havanna.Read more
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- Day 2
- Tuesday, October 20, 2009 at 6:56 PM
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 31 m
CubaMuelle Andrés Gonzáles Lines23°8’19” N 82°21’12” W
Altstadt Havanna und kleine Rundreise

20.10.2009 – Kuba – Havanna – Altstadt Havanna
Kuba Altstadt Havanna und kleine Rundreise
Ich werde nicht sterben, zumindest heute nicht.
Heute morgen fürchtete ich noch, dass ich in Kuba elend zugrunde gehen werde, weil ich nicht herausfinde, wie ich etwas zu essen bekommen werde und ebenso nicht weiß, wie es mit der Flüssigkeitsaufnahme gestalten soll…
Wasser aus dem Hahn??? Man(n) muss Immudium Akut ja nicht heraufbeschwören.
Ich hatte heute morgen furchtbaren Hunger, den gesamten gestrigen Tag nur eine Tüte Bananenchips im Flugzeug gegessen und ich wäre am liebsten nicht aufgestanden, weil ich ehrlichgesagt etwas Angst vor dem Tag hatte..
Nun denn, ich bin aufgestanden und einfach einmal in Richtung Stadt gefahren. Die Idee von Sheila mit dem Straßenschild im Handy gestaltete sich hier allerdings schwierig… keine Straßenschilder in Kuba. Zumindest gaaaaanz wenige. Ich behalf mich mit einem markanten Haus, dass ich anstelle dessen fotografierte….
Dieses Haus in Havanna fand ich immer wieder
Zurück zum Hunger, in Havanna ging ich in eine Cafeteria und überwand mich und bestellte etwas und bekam es.. Klingt alles logisch und noch dazu super einfach… war es aber mitnichten. Mußte ich mir das doch mit dem spanisch dictionary zusammenstückeln.
Irgendwie bin ich für solche Dinge in fremder Sprache nicht geschaffen. Es ist aber unglaublich, welch Leben zurückkommen kann, durch ein schlechtes Schinkenbrot und eine Fanta… mein erster Einkauf in Kuba. Ich weiß nun auch welche Worte zusammengenommen verständlich ergeben, dass ich zahlen möchte.
Yo quisiera pagar.
Grammatikalisch sicher ungenügend, aber verständlich und das ist ja nötig. Verständlich ist auch das non gracias! das man genügend oft benötigt, nämlich immer dann, wenn einem jemand Zigarren anbietet, was sehr häufig vorkommt. Ebenso angebotene Pussys, die ich nicht suchte, als ich auf der Mauer des Malecon saß und auf die brandenden Wellen und das Castillo del Morro oder in die andere Richtung auf Havannas Altstadt schaute.
Ich las davon, dass dort Prostituierte ihre Dienste feilbieten, allerdings eher des Nachts. Nun, ich wollte keine Pussy und machte mich zu Fuß auf in die Altstadt oder was ich dafür hielt. "Verfallen" ist wohl der richtige Ausdruck. Kuba ist an vielen Stellen einfach nur verfallen, die Straßen haben riesengroße Schlaglöcher und viele Häuser sind Ruinen oder auf dem besten Wege dorthin und den Weg schon weit voran geschritten.
Etwas anders ist es tatsächlich in der Altstadt von Havanna, als ich sie denn gefunden habe. Dort gibt es tatsächlich viele renovierte Häuser. Manche davon großartig. Meistens Hotels oder Staatshäuser. Außerdem gibt es dort viel zu sehen. Museen, Kirchen, kleine Plätze mit Musik und – selbstverständlich nicht – zufällig dort sitzenden prachtvollen Personen mit – sicherlich auch nicht – echten Kubanischen Zigarren.
Ich besuchte eine Kirche, von der ich leider den Namen nicht weiß und bestieg dessen Turm mit einem knappen Blick auf das Fortaleza de San Carlos de la Cabana die größere der beiden Festungen am Eingang nach Havanna sowie einem schönen Blick auf Havannas Altstadt. Die Turmbesteigung kostet 1 CUC, was etwa 76 €-cent sind.
Genauso viel kostet auch der Eintritt ins Castilla de la Real Fuerza… Havanna hat viele Festungen. Einen weiteren CUC kostet es dann übrigens, wenn man seine Kamera mitnehmen möchte. Ansonsten wird einem gerne erklärt, was man da gerade sieht. Viel Gold, viel Silber und viele spanische und Holländische Segelschiffe. Sextanten und Gallionsfiguren. Ca. 1.50 € sind da wirklich nicht zu viel verlangt.
Ein Einkauf einer Flasche TuKola (die kubanische Cola) sowie der Frage, ob ich Heinrich Böll kennen würde…
machte ich mich auf, etwas weiter zu fahren. Okay, ich fand das Auto wieder, fuhr durch den Tunnel auf die andere Seite und weiter aus Havannas Innenstadt heraus.
Eine Autobahn, die wirklich wie die alten aus der DDR war führte mich an einem ziemlich verfallenen Sportzentrum entlang. War Kuba mal Olympiade Ausrichter? Auf jeden Fall hat Havanna ein Olympiastadtion, dass zwar ziemlich verfallen ist, aber offensichtlich noch genutzt wird, trainierten darum herum doch Sportler mit Cuba Trikots.
Überhaupt erinnert, wenn man herauskommt vieles an die DDR. Plattenbauten zum Beispiel, die es reichlich gibt. In Deutschland würde ich sagen "wie im real existierenden Sozialismus" hier ist es genau das… Da sieht man schon einmal ein kleines, liebevoll renoviertes Haus und dahinter nur noch Plattenbauten. Nicht wirklich schön… Obwohl alles fast direkt am Wasser ist.
Dort ist allerdings eh kein Strand und so würde sich dahin weder Tourist noch Einheimischer verirren. Korallengestein könnte es sein, umflankt von alten nicht mehr genutzten Bunkeranlagen. Keine Ahnung gegen wen gebaut, aber aus Beton, sicher also noch aus dem letzten Jahrhundert.
Foto 12
Bunkeranlagen an der Playa del Este
Überhaupt "Nicht mehr genutzt" da gibt es vieles ein Paar Meter von Havanna entfernt. Man fährt auf einer Straße eine Brücke hoch und wird noch von einem zufällig dort sitzenden Menschen gewarnt. Wenige Meter später ist die Brücke gesperrt und man sieht große Löcher darin. Besser ist es also.
Fehlende Baumaterialien nehme ich an. Sperren, statt instandsetzen ist die Devise oder eben verlassen statt instandsetzen. So konnte ich von eben dieser Brücke einen netten Blick auf ein schönes Haus weit weg nehmen und fuhr in dessen Richtung.
Foto 13
Rote Villa in der Ferne
Dort angekommen sah ich, dass es wirklich schön war, also genau genommen wirklich war. Leider war auch dieses eine große – wenngleich schöne Ruine und der Platz sowie das Gebäude würde dem Gebäude sicher eine Vorzugs-Sanierung bringen, sollte mal Geld und Baumaterial im Land sein…
Foto 14
Von Nahem eine fensterlose, leere rote Ruine
Erstaunlich ist aber auch, dass zwischendurch immer mal wieder kleine top-sanierte Gebäude in Kuba herumstehen, so fand ich diesen 57er Chevrolet vor einer kleinen sanierten Villa. Der Besitzer auf dem Balkon war übrigens Deutscher. Mit Geld geht eben auch im Sozialismus alles. Tolles Auto, tolles Haus….
Foto 15
Chevrolet Classic Car in Havanna
Überhaupt Geld. In Miramar, einem wie mein Reiseführer berichtet, Diplomatenviertel fand ich ein Einkaufszentrum in dem es alles mögliche zu kaufen gab, selbst ein Adidas Store, High Heels oder französische Fariani Hemden. Ich kaufte eines, weil ich las, dass es für viele Abendveranstaltungen einen Dresscode gibt, der langärmlich vorschreibt… 31 CUC, etwa 23 €… Den Herren Diplomaten mangelt es dann eben doch an kaum etwas.
Das war mein erster wirklicher Kuba Tag und ich frage mich schon ein wenig, was ich hier mache. Ich glaube mehr als drei Tage gibt Havanna nicht an Spannung her
Foto 16
Hinterhof in Havanna
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- Day 2
- Tuesday, October 20, 2009 at 8:54 PM
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 29 m
CubaCentro Habana23°8’15” N 82°21’27” W
El Floridita– Hemmingways Daiquiri Bar

20.10.2009 – Kuba – Havanna
El Floridita Bar – Hemmingways Daiquiri Bar
Wer etwas über Kuba liest, wird am Namen Ernest Hemingway nicht vorbeikommen. Gerade wenn es um das Nachtleben geht, wird einem dieser Schriftsteller immer mal wieder auftauchen. Offensichtlich hatte er eine große Vorliebe für Mojitos und Daiquiris und er widmete dieses sogar handschriftlich.
My Mojito at La Bodeguita del Medio and my Daiquiri at the Floridita
Eine Werbung, die man kaum groß genug bewerten kann, so führt es wohl jeden Touristen einmal in eine dieser Bars. Mich gestern in das El Floridita. Erstaunlich gut ausgeschildert wird man vom Malecon direkt dorthin geführt.
Ehrlich gesagt ist das El Floridita außer, dass Ernest Hemingway hier seinen Daiquiri getrunken hat, kaum wirklich bemerkenswert. Eine kleine aber feine Cocktailkarte in feinem aber puristischen Ambiente mit angeführten Lokal, das sehr gut sein soll. Da ich aber nichts gegessen habe, kann ich dazu nichts sagen. Ich trank einen Daiquiri der – eben ein Daiquiri war. Es mag da Qualitätsunterschiede geben, die ich allerdings nicht kenne und nicht heraus schmecken kann.
Vermutlich sind Daiquiris im El Floridita eben auch nicht anders als andere, außer dass hier Ernest Hemingway in Bronze darauf wacht und in der Ecke herumsteht. Sich an die linke Ecke der Bar zu setzen hat etwas nerviges, da jeder Tourist, der in die Bar stolpert nichts anderes zu tun hat, als sich mit Hemingway zu fotografieren….
Danach zog es mich noch ein wenig in die Altstadt wo man mich an die Bar des Hostal Los Freires rief, auf einen „special Mojito“. …Speziell war nichts an diesem Mojito, eher lieblos zusammengeschüttet, aber egal. Nicht der schlechteste Mojito meines Lebens, nicht der beste. Aber das Hotel war niedlich. Eher ein kleines, dessen Angestellte in Mönchskutten herumliefen.
Dazu wurden ein paar Bilder des Hauses vor der Sanierung gezeigt und es war eine der Ruinen in Havannas Altstadt, nun ist es allerdings top saniert.
Mir schmeckte an diesem Abend der Daiquiri aber besser als der Mojito, das ist noch nie vorgekommen. Dabei soll Kuba doch DAS Mojito Land seinRead more
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- Day 3
- Wednesday, October 21, 2009 at 3:00 PM
- 🌧 29 °C
- Altitude: 42 m
CubaPlaza de la Revolución José Martí23°7’26” N 82°23’10” W
Plaza de la Revolution, Che Guevara Haus

Plaza de la Revolution – Che Guevara Haus
21.10.2009 – Kuba – Havanna
Ein Che Gevara Haus, Ein Monument, viel Hunger trotz vieler Lebensmittel und lecker Essen im Los Nardos
Foto 2
Blick zum Platz der Revolution
Vollkommen ohne Plan fahre ich durch Havanna, meistens weiss ich nicht, wo ich bin, denn Havanna hat wie bereits gesagt nahezu keine Schilder… Nur ein paar markante Bauwerke und eines davon entdeckte ich heute während meiner Fahrt. Den Platz der Revolution mit einer riesigen Statue von Jose Marti, einem Kubanischen Nationalhelden, nachdem auch der Flughafen benannt ist…
Foto 3
José Marti Monument
Die Statue ist wohl an die 100 Meter hoch und beherbergt ein Museum, dass ich mir mal anschaute… eigentlich nur um auch einmal nach ganz oben fahren zu dürfen… Das durfte ich leider aber nicht, so wurde mir mit einem Kopfschütteln signalisiert, dass ich dort nicht hochdürfe. Später las ich im Lonely Planet, dass dieses eben 3 Peso zusätzlich gekostet hätte.. Die hätte ich aufgebracht, wenn ich das gewusst hätte.. Egal. Jose Marti ist ein Nationalheld, den schon die kleinen Kubaner kennen müssen, daher befand sich im Museum auch eine Schulklasse in roter Schuluniform (rot bedeutet jung) Revolutions-Lehrstoff.
Foto 4
Die jüngsten lernen Revolution in Kuba
Das Museum war selber so beeindruckend nicht, nur das Bild der Einweihung des Platz der Revolution und der Statue. 1,5 Mio Besucher auf dem Platz von oben fotografiert. Menschenmassen vor der Statue und dem legendären Haus mit dem großen Che Guevara Bild an der Wand…
Foto 5
1,5 Mio Kubaner auf dem Platz der Revolution
Übrigens Che… der zweite Nationalheld ist wirklich überall auf Kuba…Und ich dachte im westen sei der schon Kult.. Nichts gegen Kuba, Che Gevara hier, Che Guevara dort, er grüsst von Plakaten, ist auf T-Shirts, Bildern, Büchern, Propaganda Material, es gibt Museen und Häuser wo er mal war werden Wallfahrtstätten überall das Gesicht und eben auf diesem bekannten Che Guevara Haus. Er scheint eine – nein DIE Ikone Kubas zu sein.
Foto 6
Che Guevara Haus am Plaza de la Revolution
Aber zurück zum Platz der Revolution. Ein großer Platz mit einer 5 Spurigen Strasse auf jeder Strassenseite. Dort waren – ungelogen – Mehr Spuren als Autos auf der Bahn. Das nennt man dann wohl überdimensioniert. Ein Sozialistischer Paradenaufmarschplatz eben.
Foto 7
Plaza de la, Revolution.
Auf einer der 10 Spuren fahre ich weiter durch die Stadt und finde – ziemlich hungrig – einen mercado.
Foto 8
Marcado Bauernmarkt in Havanna
Alles verrostet, Fenster fehlen und es ist eigentlich nur eine große Halle mit einem Bauernmarkt. Viele Stände, die alle das gleiche verkaufen, Früchte, Gemüse, Yucca, Gewürze und Bananen..
Foto 9
bei jedem Stand das gleiche aber spannender Geruch
Okay, die gelten als Frucht, das besondere hierbei. Bananen sind immer original verpackt,immer lecker und immer essbar.
Und ich hatte viel hunger. Insofern hätte ich die gerne gekauft, aber hier zahlt man mit Peso und nicht mit diesen Peso Cobnvertibles… und nur die habe ich.
Alles voll essen, ich hungrig mit Geld, aber dem falschen… Hungrig ziehe ich ab, Verrückt. Aber spannend und der Geruch very spicy
Foto 10
Auch das Capitol hat schon bessere Tage gesehen. Beeindruckend dennoch.
Weiter ziehe ich in die Altstadt von Havanna, das Capitol ansehen – ausserdem wo, wenn nicht hier findet der geneigte Tourist etwas zu essen…
Ich werde zu einem Restaurant gerufen mit einem sehr unscheinbaren Eingang. Oben im zweiten Stock ein nur durch Kerzenschein beleuchteter Raum mit einer umfangreichen Karte, die ich allerdings erst lesen konnte, als sich meine Augen aus der Helligkeit an die Dunkelheit gewöhnt hatten.
Foto 11
Restaurant Los Nardos in Havanna
Was es da nicht alles gab. Ich bestellte
Eine Fruchtplatte als Vorspeise, einen Mojito, ein Wasser, eine TuKola, das Kubanische Pendant zur Coca Cola und ein wirklich gutes reichhaltiges Essen (aufgrund fehlender Spanisch kenntnisse eher zufällig ausgewählt) alles zusammen für unter 10 CUC. 8 € vielleicht.
Foto 12
Spottbilig und sehr lecker. Das erste Mal, dass ich in Havanna wirklich gut gegessen habe. Nur leider habe ich meine Bilder und somit auch den Namen irgendwie falsch abgespeichert und finde ich nicht wieder… Doof.
Foto 13
gut essen in Kuba ist möglich
Sobald ich sie wiedergefunden habe, schreibe ich den Namen hin, denn das Restaurant ist wirklich ein Tipp.
Foto 14
Rechts gegenüber vom Capitol, eine kleine Treppe nach oben und in der Mitte nach rechts…. Doch selbst hier ist nicht alles Gold.. So gibt es nicht unbedingt alles auf der Karte… Ich wollte endlich wissen, was genau nun Langusten sind.. Die gab es beispielsweise nicht. Sollte ich aber später in meinem Kuba Urlaub noch bekommen
Foto 15
Dass sich dahinter ein top Restaurant in Havanna befindet.. Wer glaubts.
…Ich habe alles wiedergefunden und weiss nun, dass das Restaurant das Los Nardos ist. Erstaunlicherweise habe ich vollkommen zufällig wohl eines der besten Restaurants in Havanna gefunden, denn ich konnte einige gute Einträge in Internet über das Los Nardos finden. Incl. dem richtigen Platz auf der Google Map. Was es nicht alles gibt, ein Restaurant in Havanna mit Platz auf der Google Map.
Foto 16
Blick aufs Capitol von Havanna
Gut genährt kann ich mich also auf die Tropicana Revue freuen.Read more
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- Day 3
- Wednesday, October 21, 2009 at 10:36 PM
- 🌫 25 °C
- Altitude: 25 m
CubaPlaya Monte Barreto23°6’33” N 82°26’15” W
Tropicana Show, Havanna

Tropicana Show, die weltbekannte Revue in Havanna
In Kuba – genaugenommen in Havanna – gibt es eine weltbekannte Revue, die sich Tropicana nennt. Sie ist auch unter dem Namen „Paradies unter Sternen“ bekannt, was daran liegt, dass das Tropicana eben eine Freiluftrevue ist.
Das Tropicana ist in jedem Reiseführer vertreten und dürfte eher als Pflichttermin für Kuba-Urlauber denn als Geheimtipp gelten. Erstaunlicherweise kann sich diese Revue leisten, 70-90 CUC zu verlangen, sprich für die schlechtesten Plätze werden schon einmal 55 € fällig, Preise wie bei Musicals in Deutschland. Soetwas kann sich ein Touristenmagnet also auch in Kuba erlauben.
Immerhin besteht das Tropicana in Havanna seit 1939 also seit mittlerweile 70 Jahren. An einer Show, die zum einen 70 Jahre lang zum zweiten auch noch eine Revolution überlebt, an der muss ja irgendetwas dran sein, dachte ich mir und suchte mir ein Taxi, dass mich dorthin fuhr. Da eine 1/3 Liter Flasche Havanna Club im Preis inbegriffen war, dachte ich mir, macht Autofahren keinen Sinn… Auch wenn mir später gesagt wurde, dass die Polizei in Havanna eh keine Alkoholkontrollgeräte hätte… Egal zum Tropicana.
Wie gesagt, an solch einer Show muss etwas dran sein – und das war es. Zum einen waren wirklich viele Personen auf der Bühne, zum anderen trugen sie teilweise traumhafte Kostüme, deren Alter man ihnen aber leider teilweise ansah. Das tat dem Ganzen aber keinen Abbruch, denn die Show war klasse. Eine Revue, die Tänze jeglicher Art aufführte und dabei Kostüme hatte, die dem Brasilianischen Fasching zu allen Ehren gereicht hätten.
Tropische Kostüme mit Obstkörben auf dem Kopf, Spanische Flamenco Kostüme, Torreros, Brasilianisch knapp oder romantisch in Weiss und lang, mit Kerzenleuchtern, mit Flügeln und immer wieder mit Federn jeglicher Art. Dazwischen immer wieder Gesang oder großartige artistische Einlagen.
Man konnte immer sehen, wenn nur zwei bis drei Personen auf der Bühne waren, dann bedeutete dass in der Regel, dass es gleich wieder rundging, dann wurde sich hinten umgezogen und neu gestyled. Akkord für die Darsteller aber ein Genuss dem zuzusehen.
Mir hatte der Platzanweiser des Tropicana ein Paar aus Deutschland, nein genaugenommen aus Berlin Steglitz an den Tisch gesetzt. Da ist man tausende Kilometer von Berlin entfernt und unterhält sich mit Berlinern… schon irgendwie strange.
Die beiden erzählten mir voin einer Insel Cayo Largo Del Sur, zu der sie sich überlegt haben noch einige Tage hinzufliegen. Es sollte DAS Tropenparadies sein, in meinem Reiseführer jedoch nicht aufgeführt… Egal.
Zurück zum Paradies unter Sternen. Erstaunlich hier, dass Fotografieren und Filmen ausdrücklich erlaubt war, wenn man 5 Pesos mehr bezahlt. Warum ist das nicht überall so, dass würde einem das Bloggen wirklich sehr erleichtern. All die Bilder und Videos der Revue darf ich also tatsächlich veröffentlichen. Wie großartig.. Nur leider zeigen diese Bilder den Glanz nur sehr falsch, blödes rote Licht. Insofern muss man – und sollte man – sich das Tropicana selber einmal ansehen. Ich fand es sehr beeindruckend.
Die Show selber hat sich in den letzten 50 Jahren bestimmt kaum verändert, Marta, meine Gastgeberin war 10 Jahre nicht mehr da und kannte trotzdem die meisten Nummern. Offensichtlich gilt hier die Devise Never Change a Winning Show. Aber Cats würde ja auch keiner anders aufführen. Alles was sich geändert haben dürfte, waren 6 Roboscans an der Decke, die allerdings kaum eingesetzt wurden, ansonsten verliess man sich auf einfachste Effekte. Erstaunlich wie wirkungsvoll es eben auch so geht.
Btw. Erstaunlich fand ich auch, dass Havanna Club offensichtlich über der Show wacht, eine riesen Leuchtstoffreklame, in der allerdings diverseste Röhren kaputt waren.. In Deutschland wären die sofort ausgewechselt worden, in Kuba ist das offensichtlich auch bei DEM Touistenmagnet nicht möglich…. Apropos Havanna Club. Zur 1/3 Flasche gab es dann noch gratis eine Dose TuKola… 0,35 L Havanna Club und 0,33 L TuKola ist eine harte Mischung und nicht zu empfehlen.Read more
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- Day 4
- Thursday, October 22, 2009 at 3:27 PM
- ☁️ 30 °C
- Altitude: 30 m
CubaCastillo del Morro23°9’2” N 82°21’25” W
Castillo del Morro & Forteza S.C. D. L.C

Castillo del Morro & Forteza San Carlos de la Cabana
Castilles Havanna.
Heute morgen war mir ein wenig duselig von der üblen Mischung in der Tropicana Revue, drum blieb ich lage im Bett um dann in Havanna zu bleiben…
Und wenn man denn schon mal auf Kuba bzw. In Havanna ist, dann kommt man nicht umhin, die beisen Castilles zu besuchen, die die Bucht von Havanna beschützen. Einst von den Spaniern gebaut sollte das Castillo del Morro Havanna so sicher machen, dass
A) die Spanische Flotte hiersicher sei
und
B) Havanna vor Freibeutern sicher sei, die immer mal wieder Havanna plünderten und ausraubten.
Schon dieses Fort, dirakt am Eingang der Bucht, direkt gegenüber des Malecon gelegen ist wirklich eindrucksvoll. Drei Meter dicke Mauern und massenweise große Kanonen, die zur See und zur Mündung gestellt waren. Alleine 12 wirklich massige Kanonen beschützten die Einfahrt, makaber die 12 Apostel genannt sicherten sie der spanischen Krone den Besitz von Havanna sowie den Gewinn aus Zuckerrohr der Karibikinsel. Kuba war damals – und auch später – der Zuckerlieferant schlechthin.
Dieses Fort galt eigentlich als ziemlich uneinnehmbar, wurde allerdings von den Engländern irgendwie dann doch eingenommen und ein Jahr gehalten. Damit war Kuba dann wohl Engländisch, wurde allerdings nach knapp einem Jahr gegen Florida den Spaniern zurückgetauscht.. Keine Ahnung, wer da ein besseres Geschäft gemacht hat. Auf jeden Fall waren sich die Spanier dieses Forts nicht mehr so sicher und bauten noch ein weiteres Fort, das Forteza San Carlos de la Cabana, dass ungleich größer war und die größte Festung der Karibik ist.
Der Spanische König, erbost über die Kosten soll in Spanien sein Fernglas genommen haben und nach dem Fort ausschau gehalten haben, Ein Gebäude dieser Größe müsse schliesslich auch aus Spanien zu sehen sein… War es nicht. Es wurde dann aber auch nie eingenommen. Ausser von Touristen wie mir.
Mir selber hat das Castillo del Morro im Übrigen besser gefallen, es erinert eher an ein Fort, und es hat eine viel bessere Aussicht auf die Altstadt von Havanna…. Schon vom fort aus, besonders aber vom später gebauten Leuchtturm, der noch heute im Betrieb ist. Zwei Mal kurz, einmal lang. Zwei Revolutionen, ein Sieg. So erzählte mir der Leuchtturmwärter das Signal und erzählte mir noch einiges über die Maschine, die noch die allererste sei….. aber… mein Spanisch…
Ich genoss lieber den grandiosen Blick über das andere Fort, Havannas Altstadt, den Malecon bis hinunter zum Hotel Nacional de Cuba. Großartig und den einen Peso zum Aufstieg allemal wert.
Etwas langweiliger fand ich das Forteza San Carlos de la Cabana. Alleine die Größe macht es beeidruckend, andererseits erscheint es so kaum noch als Fort im eigentlichen Sinne, sondern fast schon als Stadt mit einer – in der Tat extrem wehrhaften Stadtmauer.
Große Kanonen gibt es hier auch und um 21 Uhr wird hier täglich eine abgeschossen, das bedeutete früher das Signal um die Stadtmauern von Havanna zu schliessen. Heute ist es einfach ein schönes Symbol…. dass ich leider nicht mitgemacht habe.
Bis vor einigen Jahren wurden hier noch mehrere Kanonen abgeschossen, aber Statiker verboten dieses, um die eh schon angeschlagene Altstadt von Havanna nicht noch weiteren Erschütterungen auszusetzen. Es soll ja Restauriert werden und nicht eingeäschert.
Castillo del morro und Forteza San Carlos de la Cabana. Sollte man mal besucht haben, und den Leuchtturm nicht vergessen..
Ich selber hatte meinen Autoschlüssel lose in der Hosentasche und verlor ihn beim ersten Sitzen auf der Stadtmauer und beim überschauen der Altstadt… Und da stand ich nun am Auto ohne Schlüssel mit mehr Schweiss, als die Sonne eh hervorruft… Es gab so viele Möglichkeiten, wo ich ihn hätte verlieren können…. Glücklicherweise lag er an der ersten Station. Eine wirklich grooooße Erleichterung. Seither war mein Schlüssel immer hinter Reissverschluss eingeschlossen.Read more
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- Day 4
- Thursday, October 22, 2009 at 3:47 PM
- ☁️ 30 °C
- Altitude: 27 m
CubaEstación Terminal23°8’10” N 82°21’0” W
Gibt schon auch schöne Ecken in Havanna

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- Day 5
- Friday, October 23, 2009 at 3:24 PM
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 5 m
CubaRío San Juan23°2’47” N 81°34’19” W
Matanzas, Kuba

Ich bin ja eher ein Stadtbesucher als ein landbesucher und so muss ich gestehen dass ich auch nicht wirklich Kuba kenne sondern eben Havanna das ist in Ordnung für mich.
Ich werde später noch Cayo Lago del Sur besucht haben aber das ist ja nun wirklich nicht Kuba aber außer wenn er herausgekommen bin ich tatsächlich nur einmal sonst.
Ich bin einfach mal auf dem was man auf Kuba Autobahn nennen würde gefahren und habe einfach mal geschaut was da kommt bin an vergleichsweise wenig Autos vorbeigekommen dann vergleichsweise vielen Menschen die am Straßenrand standen und Langusten verkaufen wollten und bin am Ende in matanzas gelandet einer gar nicht mal so kleine (150.000 Einwohner) Stadt knapp 100 Kilometer weg von Havanna.
Ich nehme aber an auch diese Stadt ist nicht wirklich Kuba denn sie liegt nur 45 km von Varadero entfernt und das ist ja nun wirklich Touristen Hotspot und ich denke die Stadt wird die erste sein die die Varadero Touristen zu sehen bekommen.
Zufällig habe ich ein kleines Feuerwehrmuseum (in einer bestehenden Feuerwache) getroffen und bin da mal reingegangen. Ich war tatsächlich verwundert wie neumodisch die eine Feuerwehr aussah, die hätte ich in Kuba gar nicht erwartet. Die Feuerwehr steht zwar im Museum würde aber jederzeit wenn ein Feuer ausbricht auch zum Einsatz kommen denn sie kann jederzeit losfahren
Ansonsten ist mir nur das Feriendorf in Erinnerung geblieben dass sehr nach einem SED DDR Feriendorf aussah nur eben in Kuba und noch in Gebrauch Punkt.
Ach ja und der eine Schlot aus dem es rauchte ist mir aufgefallen Mensch muss das ein furchtbar schlechter Wirkungsgrad sein habe ich gedacht dass ich dran vorbei fuhr und dabei an Börge gedacht.Read more
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- Day 5
- Friday, October 23, 2009 at 8:52 PM
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 15 m
CubaPunta Brava23°8’43” N 82°22’53” W
Travestie in Kuba – durch Drag bestohlen

23.10.2009 – Havanna, Kuba
Travestie in Kuba – oder von einer Drag bestohlen
[HTML1]
Kuba ist nicht als das Land bekannt, in dem Gays es besonders leicht hätten und somit wohl auch nicht als das Land, in dem Travestie blüht… Ich hatte es mir aber trotzdem in den Kopf gesetzt, der Travestie in Havanna auf den Grund zu gehen, bzw, sie zu suchen. …Also eigentlich liess ich eher Marta suchen und fragte sie, wo man denn in Havanna Travestie bzw. Dragshows sehen könne.
[HTML2]
Sie bekam über acht ecken, die Nummer eines Rafaels heraus, der solche Shows als promoter veranstalten würde. Ich sollte ihn am Kino Jarra treffen, aber keiner von Drei Taxifahrern kannte dieses. Okay, ich weiss jetzt dass es mit Cine Yara geklappt hätte. Ich trampte dann in richtung Innenstadt und mich nahm jemand in einem fürchterlich verbeulten alten Strassenkreuzer für 5 Peso mit in die Innenstadt, der diesen Geldsegen sogleich in 5 Liter an der Tankstelle versilberte.
[HTML3]
Er kannte auch das Kino Jarra nicht, aber verstand wohl das Wort Tavestie… oder irgendein andesres, auf jeden Fall setzte er mich an der Ecke „La Rampa“ – Malecon aus, die offensichtlich ein Treffpunkt aller Gays Havannas ist – und der Drags… die von hieraus geschlossen bzw. Mit so vielen Personen, wie ein Auto fasst… und das können mehr als 5 sein, weiterfährt…
[HTML4]
Eine – ziemlich dicke Drag fragte ich nach Rafael, sie half mir zwar nicht weiter, erleichterte mich aber bei einem erschreckenden Annäherungsversuch von ihr um 20 Peso, die ich in der Hemdtasche hatte… Von einer Drag ausgeraubt… Die Welt ist schlecht.
Ich sah noch die 20 Peso fliegen, beliess es aber dabei, da ich keine Lust auf Klassenkloppe hatte und sie glücklicherweise meinen Pass sowie mein Visum bei mir belassen hat…
Soetwas macht aber unsicher. War ich gerade noch erfreut über das Privattaxi hatte ich auf einmal eher schlechte Erfahrungen mit Kubanern gemacht.
[HTML5]
Ich fand dann aber noch eine weitere Drag, die dort mit drei Freunden war und die zwar Rafael auch nicht kannten, aber wussten, wo solche Show seien und wie man dahinkommt. Per Taxi hin und zurück… Ich zahlte. Okay, ich bin Tourist, daher war das Taxi wohl etwas teurer als normal. Aber okay….
[HTML6]
Doch die Taxifahrt machte mir arge Bedenken, ich kannte keinen der Mitfahrer, obgleich sie mir sehr sympathisch erschienen und auch das Taxi hatte keinen Taxameter. Wir fuhren vom Malecon in Richtung Platz der Revolution und weiter nach draußen, dann bogen wir in einen unbeleuchteten Feldweg ab… ÄÄÄÄÄÄhhhh nun, so ein bis zwei Minuten später – gefühlte 2 Stunden – kamen wir zu einem beleuchteten Parkplatz und einem Bretterzaun mit Musik dahinter.
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Dort war tatsächlich eine Travestieshow und ich glücklich. Ich zahlte auch noch die drei Mal drei Peso – sie kam gratis rein, was mir die Veranstaltung sogleich sympathisch machte. .
Vorne abgesperrt ein Bereich, den man nur betreten durfte, sodenn man eine Platz für 4 Personen mit Flasche Havanna Club und Erfrischungsgetränken gestellt hatten.
Die zahlten 25 peso (pro tisch) alle anderen eben die drei um die Show und die Party danach zu sehen… Zur Show lässt sich vor allem eines Sagen. Drag Shows sind im Grunde genommen überall gleich. Das Drumherum macht es.
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Waren die Miami Drags doch alle eher stattlich gebaut, waren die Havanna Drags eher zierlich. Die boxen waren übersteuert, aber das machte wenig bis garnichts, es kommt ja auf die Show an, und da muss man sagen, hatten die Mädels einiges drauf. Da gab es überhaupt nichts zu mäkeln. Man fragt sich, wie die Damen an die Kostüme kommen – besser gesagt, an den Stoff der Kostüme, aber Geld machts möglich und die guten von ihnen bekommen den einen oder anderen Peso zugesteckt. Wie überall gibt es eben auch in Kuba Menschen, die Geld übrig haben.
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Es zeigte sich mir dabei übrigns, dass Hoch-DEN Strumpfhosen vorgezogen werden, wohl weil sie nicht so schnell reissen. So wunderte sich auch Konstantin, den ich in den letzten drei Tagen in meinem Hotel in Havanna traf über die Mode der Kubanerinnen…
Seiner Meinung nach liefen in Deutschland hauptsächlich Nutten in Netzstrumpfhosen herum, hier in Kuba aber extrem viele Frauen.. Eine kurze Einweisung in die Haltbarkeit von Nylons Vs. Der Haltbarkeit von Netzstrumpfhosen liess ihn aber schnell einsehen, dass das mit den Netzstrumpfhosen vielleicht doch eine gute Idee sei, nur bitte nicht so übel gemustert…
Ich denke einer Drag in Kuba kann man wohl mit kaum etwas mehr Freunde bereiten, wie mit einer eng geknüpften Netzstrumpfhose… auser mit Heels in 41, oder Silikoneinlagen.. oder oder… Fuck, die haben wirklich nichts und wir können wirklich froh über die Möglichkeiten sein, die wir haben. Wir gehen in die Stadt und suchen ein Kleid und ärgern uns, wenn wir nichts finden, was wir nicht eh schon haben… die sind glücklich über ein Paar Netzstrumpfhosen. Mädels plündert euren Kleiderschrank und schickt Pakete nach Havanna…
So wird man auch in Zukunft Kraftvoll zuschauen können, wenn in Havanna Dragshows stattfinden. Ich meine sodenn man jemanden findet, der einen hinführt und nicht vorher ausraubt.
Die 20 Pesos haben mich echt geärgert - nicht der 20 Pesos wegen - sondern gerade von einer Drag ausgeraubt zu werden…. Böse.
Glücklicherweise traf ich sie nicht wieder.Read more
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- Day 7
- Sunday, October 25, 2009 at 12:15 AM
- ☁️ 25 °C
- Altitude: 39 m
CubaLa Sierra23°6’49” N 82°24’59” W
cuba casas particulares Havanna

Villa Alicia – deutschsprachiges Casa Particular in Havanna
So, jetzt noch einmal etwas, dass einfach nur Werbung ist und zwar Werbung für die Villa Alicia, eines der Casas Particulates in Havanna aber eben nicht irgendeines, sondern, das in dem ich meine Zeit in Havanna verbracht habe.
Fünf Sterne verwöhnte sollten vielleicht eher ins Hotel Nacional de Cuba fahren, aber für alle anderen kann ich die Villa Alicia nur empfehlen. Eine kleine eigene Wohnung mit Bett, Kleiderschrank, Klimaanlage, Safe, Kühlschrank. Herdplatte und hervorragendem Bad. Das ist schon wirklich gut für Kuba.
Was dieses Casa Particular in Havanna aber besonders macht, ist eindeutig Marta Lourdes, die Besitzerin dieser kleinen Wohnung. Marta ist nicht nur furchtbar nett und über alle Maße hilfsbereit, nein sie ist sogar eventuell die einzige Person, die man in Kuba kennenlernt, die einen versteht.
Marta ist eine Universitätsproffesorin, die vor 20 Jahren in Berlin promoviert hat und sie spricht nicht nur englisch, sondern fliessend und PERFEKT Deutsch. In einem Land wie Kuba, in dem kaum einer und wenn nur sehr sehr gebrochen englisch spricht ist Marta Gold wert. Egal, was man benötigt oder welche Fragen man hat, Marta hilft nach allen Kräften. Eventuell springt sogar eine Havanna Altstadtführung heraus.
Für diese Wohnung hat man einen eigenen Eingang, das Auto kann man hinter dem großen vergitterten Eigangstor sicher parken und man kann im Garten nett sitzen oder im Haus-Restaurant nebenan essen.
Das ganze kostet dann 35 CUC die Nacht, was eigentlich garnicht viel ist, wenn man folgendes bedenkt:
Um in Kuba Casas Particulares vermieten zu dürfen muss Marta dem Staat monatlich 300 CUC überweisen. Das bedeutet, dass Marta alleine 9 Tage vermieten muss, um diese 300 CUC Vermietungsgebühr überhaupt wieder reinzuholen. Von allem, was sie einnimmt muss sie dazu noch ganz normal steuern zahlen. Dazu kommt noch, dass man in Kuba als Gewerbetreibender keine Werbung machen darf und dass sie auch keine internetseite betreiben darf. Das bedeutet, dass lange nicht jeder Monat für sie positiv ausgeht.
Die Vermietung ist aber die einzige Möglichkeit für Marta an die Convertiblen Peso zu gelangen, die man in Cuba benötigt um Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen, denn für die Peso, die sie von der Uni Havanna erhält sind für die meisten Dinge leider nicht zu gebrauchen.
Also, wer eine nette Wohnung in Havanna mit einer furchtbar liebenswerten gastgeberin sucht, die deutsch spricht, dann kann ich die Villa Alicia nur empfehlen.
Schönen Gruß von Zoe – die Drag aus Berlin
Villa Alicia
Sra. Marta Lourdes
Ave 33 # 3407 e/ 34 y 36
Rpto, La Sierra Playa
La Habana, Cuba
Tel: 0053-7-203 8253
Email: mbaguer@matcom.uh.cuRead more
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- Day 7
- Sunday, October 25, 2009 at 3:22 PM
- ☁️ 30 °C
- Altitude: 23 m
CubaCanal de Entrada23°8’37” N 82°21’9” W
Oldtimer & Classic Cars

Oldtimer Kuba, Classic Cars und amerikanische Strassenkreuzer in Havanna
25.10.2009 – Kuba – Havanna
Straßenkreuzer und Oldtimer in Kuba auf den Straßen von Havanna – und Autofahren im allgemeinen.
Ich kam nach Kuba bzw. Havanna in dem festen – selbstverständlich angelesenen – Wissen, dass hier noch alte amerikanische Straßenkreuzer und andere Oldtimer im Straßenbild zu sehen sehen. Ich erwartete auch tatsächlich, ein paar zu sehen, so fünf bis sechs vielleicht… während meines Kuba Urlaubes. Das stimmte aber so nicht.
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Genau genommen sah ich diese fünf bis sechs schon, aber bereits in den ersten Minuten, wo ich den Flughafen verließ. Tatsächlich sieht man die Classic Cars überall in Havanna. Ich denke, so durchschnittlich kommen auf 10 Autos drei Ladas, vier neuere Wagen und drei Oldtimer unterschiedlichster Marke mit mindestens 40 Jahren unter den Rädern.
Nun werden sie durchaus liebevoll gepflegt, es sind aber beileibe keine Sonntags-Autos, die in der Garage auf die nächste Ausfahrt warten. Zum einen gibt es eigentlich keine Garagen, zum anderen sind viele von ihnen als Taxi wirklich jeden Tag von morgens bis abends unterwegs.
Dieses aber nicht zur Freude der wenigen Touristen. In einer Stadt wie Havanna, in der nur wenige Menschen ein Auto haben gibt es eben sehr viele Taxen und viele von ihnen sind dann eben alte amerikanische Straßenkreuzer und Ladas. Neuere Autos eher selten… Ausser vor dem Hotel Nacional de Cuba denn dort standen ja sogar Mercedes Taxen und eben ein paar Top Classic Car Taxis.
Da die nun also jeden Tag unterwegs sind, würde ich liebend gerne einmal wissen, wie viele Kilometer diese schon unterwegs waren. Ich glaube kein Prophet zu sein, wenn ich sage, dass neuere Autos mit heutiger Fahrzeugelektrizität das nicht durchhalten würden, auch nicht bei den legendären Mechanikerkünsten der Kubaner.
Der Lonely Planet Kuba Reiseführer meint dazu, dass die Kubaner wohl die besten Mechaniker der Welt seien, wie sonst sei es zu erklären, dass sie mit einfachsten Mitteln und ohne Ersatzteile eine solche Flotte an Straßenkreuzern und Oldtimern am laufen halten – das auch noch bei solchen Straßen, die der Lebensleistung eines Autos wirklich nicht zugute kommen.
Und läuft – und läuft – und läuft. Die alte Werbung der VW-Käfer ist in Havanna Wirklichkeit. Da laufen sie wirklich noch alte Classic Cars und eben auch alte Käfer, von denen ich in den paar Tagen mehr in Havanna gesehen habe als in einem Vierteljahr in Deutschland.
Kuba ist wirklich das Paradies für Autofans, allerdings auch manchmal die Hölle, wenn man an irgendeiner Ecke einen Wagen sieht, der wirklich nicht mehr fahren kann, weil ihm Räder Motor und auch sonst noch so einiges fehlen.
In Havanna stirbt aber kein Auto, es lebt eher in anderen weiter… Und wer weiss, vielelicht findet sich ja irgendwann noch ein alter Lada Motor und ein findiger Mechaniker, der auch diesem Autowrack eines amerikanischen Classic Car wieder zum Leben auf Havannas Straßen verhilft. Wundern würde es mich nicht, nach allem, was ich auf Kubas Straßen gesehen habe.
Ich habe mich übrigens immer hinter anderen Autos gehalten, denn die Chance, dass diese die tiefsten Schlaglöcher – und davon gab es viele kennen, war größer, als dass ich sie er-kennen würde. Also alles was recht ist, selbst wenn diese Oldtimer noch fahren. Die Stoßdämpfer müssen seit mindestens 30 Jahren tot sein.Read more
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- Day 7
- Sunday, October 25, 2009 at 9:18 PM
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 44 m
CubaPunta Brava23°8’25” N 82°22’60” W
Dragqueen Show Havanna

25.10.2009 – Kuba – Havanna
Dragqueen Show, Havanna
Marta, meine Hausherrin war etwas enttäuscht, als ich ihr erzählte, dass ich zwar eine Travestieshow gesehen hätte, aber Rafael nicht getroffen hätte, Und so machte sie am Samstag noch ein zweites Treffen mit ihm aus. Wieder am Cine Yara und wieder zum gleichen Zeitpunkt.
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Auch wenn mir diverse Kubaner helfen wollten und mich dahin führen wollten, um den einen oder anderen peso zu verdienen, wartete ich am Eingang des Kinos auf Rafael, der dann auch tatsächlich kam. Da er auch meinen Namen kannte, wusste ich auch, dass es Rafael war und nicht irgendeine Person, die vorgab, rafael zu sein… Gott ich werde paranoid…
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Egal, ich hatte ob des hohen Taxipreises von zwei Tagen dieses Mal vorgesorgt und Marta hatte mir bei einer Stadtführung am Tage gezeigt wo das Cine Yara sei. Drum fuhr ich dieses Mal selber. Billiger und ich kann entscheiden, wann ich gehe…
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Ich hatte dann aber auf einem Male nicht nur Rafael sondern auch drei andere Personen im Auto, was mir ja immer nicht so recht behagt. Aber Rafael wirkte sehr vernünftig und hatte eine gewisse Autorität. Ich verstand zwar kein Wort, aber irgendwie hatte er die anderem im Griff und einer von ihnen sprach gutes Englisch, was die Sache sehr erleichterte.
Die gesparten Pesos investierte ich in einen Tisch für vier Personen incl Havanna Club und Flasche Kaltgetränk. Es kamen dann aber alle fünf aus dem Auto rein…
Genaugenommen muss ich gestehen, gab ich vor nur 23 der 25 für den Tisch zu haben und zwei müssten die anderen aufbringen. Ich fand das aber okay, es half mir, nicht angehauen zu werden, als die getränke alle waren und immerhin brachte ich ihnen eine Flasche Rum und einen guten Platz.
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Ich suchte mir aber einen besseren um die Show mehr von vorne sehen zu können und Rafael kam mehrfach vorbei um mir ein Getränk vorbeizubringen. Wirklich nett, aber mehr als zwei Gläser Rum Lemon wollte ich dann doch nicht, da ich ja noch fahren musste. Vorerst musste ich aber erstmal filmen.
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Alle Dragqueens waren gut, einige waren besser. Vor allem zwei sind mir im Gedächtnis geblieben. Ein Mädel gleich zu Beginn gab Amy Winehouse zum besten und sah tatsächlich so aus… Also nicht mit einer Amy Winehouse Perücke wie es Nina Queer mal gebracht hat, sondern mich Echthaar. Und Cher hat sie dann auch später noch ziemlich überzeugend gebracht.
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Zum Anderen gefiel mir sehr gut eine blonde Drag, die zwar ausserhalb der Bühne etwas hochnäsig wirkte, auf den Brettern, die die Travstie in Kuba bedeuten, aber großartig war… Und was das hochnäsig angeht, sind das ja auch die deutschen Drags bisweilen, wenn irgendwer, den sie nicht kennen, auf einem Male vor ihnen steht und sie nervt um ein Foto zu bekommen.
Überhaupt ist es auf Kuba genau das gleiche, wie irgendwo anders auf dieser Welt, als Dragqueen genießt man offensichtlich auch in Havanna ein Standing, dass irgendwie höher ist, als dass eines typischen Besuchers einer Gayveranstaltung, das konnte ich deutlich sehen. Schon meine kleinen Moo Cards, die wie Panini Bilder gesammelt wurden, zeigte das deutlich.
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Überhaupt… Ich… ich hatte Travestiestau, Wie gerne wäre ich selber als Zoe gekommen, aber irgendwie traurte ich mich dass dann doch nicht. Ich hatte gesehen, mit welchem Respekt die Drags am Malecon den Ordnungshütern gegenüberstanden und ich kenne ja, die durchaus schwierigen Blicke, die eine Drag einer unbekannten anderen bisweilen zuwirft, egal, ob in Deutschland, London, Miami oder eben vermutlich hier. Zu zweit hätte ich es gemacht, aber alleine… Mist… Zu gerne….
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Es ist wirklich hart als Mann unterwegs zu sein und gleichzeitig zu wissen, dass Zoe nur einen Koffer weit weg ist, denn anders als eigentlich geplant, hatte ich die gesamte Ausrüstung die volle Reise und somit eben auch in Havanna dabei…
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Heute, da ich das schreibe, im Bus von Cayo Largo zum Hotel Nacional de Cuba, ist gerade wieder Freitag und ich könnte.. Ich kenne den Weg und ich bin gleich zu Hause, aber
nein…. Ich bin eine Memme.Read more
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- Day 8
- Monday, October 26, 2009 at 12:00 PM
- ☁️ 31 °C
- Altitude: 4 m
CubaEnsenada de Sibarimar23°10’14” N 82°8’47” W
Playa del Este, Kuba

26.10.2009 – Kuba
Playas del Este
Kuba Fans werden mich jetzt für Wahnsinnig halten, aber ich darf das, denn ich habe Urlaub und kann den so verbringen, wie ich das gerne möchte. Kuba Fans finden Kuba toll und Touristencenter wie beispielsweise Varadero grausam. Nicht Kuba eben.
Heute war ich mit Konstantin, Raoul und seiner Freundin unterwegs, beides die best englisch sprechenden Kubaner, die mir über den Weg gelaufen sind. Er studiert Computer Science und sie hat es studiert und arbeitet dementsprechend jetzt als Programmiererin.
Dazu Konstantin, noch Student und zwar in Rostock, da dort der Strand in der Nähe ist, er passionierter Surfer. Zusammen fuhren wir heute zur Playa del Este. Dem Hausstrand von Havanna.
Ein wenig wie Grömitz vor Hamburg, aber die Playa del Este liegt gerade mal knapp 30 Kilometer von Havanna entfernt. Mit einem Auto schnell zu erreichen. Ein toller Sandstrand mit hellem Sand und tollem Wasser, den ich alleine nicht gefunden hätte, ich bin den Weg ja schon entlanggefahren und habe tolle Strände gesucht – und nicht gefunden. Raoul wusste mehr.
Knapp drei Stunden lagen wir zu Jack Jones aus Konstantins kleinem MP3 Radio am Strand und besuchten ein wenig das Wasser…
Als ich da so auf meiner Decke in der Sonne lag und darüber nachdachte, dass ich morgen nach Varadero fahren wollte, um dann die nächsten Tage weiter nach Trinidad fahren würde, merkte ich, dass ich darauf eigentlich gar keine Lust hätte… Am Strand liegen ist doch auch ganz schön und was hatte das Ehepaar aus Berlin beim Tropicana noch gesagt, von den Tropenstränden auf Kuba.. Wie hiess das Eiland noch? Cayo Largo del Sur?
Als und langsam Regewolken vom Strand der Playa del Este vertrieben und wir wohlbehalten in Havanna zurückgekehrt waren, führte mein Weg direkt ins Hotel Nacional direkt am Malecon, ein 5 Sterne Hotel mit eigenem Tourist Center…
Das gute an einem eigentlich ungeplanten Urlaub ist, dass man seine kleinen Pläne direkt umschmeissen kann, so buchte ich heute drei Nächte in einem All Inclusive Hotel auf Cayo Largo del Sur. Der Reiseführer sagt. Wunderschöne Strände, sehr toll, all Inclusive und überhaupt. Nur eben nicht Kuba. Na und.
Drei Tage entspannung. Mir doch egal ob auf Kuba oder nicht.Read more
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- Day 8
- Monday, October 26, 2009 at 12:01 PM
- ☁️ 30 °C
- Altitude: 42 m
CubaPunta Brava23°8’23” N 82°23’4” W
Noch etwas mehr Kuba

Was ist so richtig mit der Coppelia Eisdiele auf sich hat habe ich nicht so richtig verstanden aber es gibt hier Eis und sie ist wirklich groß und es ist wirklich günstig ob das jetzt Kubas günstigste oder größte oder einzigste Eisdiele ist weiß ich nicht aber es scheint wohl die bekannteste zu seinRead more
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- Day 8
- Monday, October 26, 2009 at 4:47 PM
- 🌧 27 °C
- Altitude: 39 m
CubaCentro Habana23°8’7” N 82°21’33” W
Kuba Reiseführer Lonely Planet

Don’t Panic mit dem Lonely Planet Kuba Reiseführer
Hätte ich das doch gleich gewusst. Hätte mir davon nur jemand erzählt…
Ich bin nicht gerade dafür bekannt, dass ich besonders weit im Voraus plane, oder dass ich mir über irgendetwas mehr Gedanken mache, als irgend nötig… Daher war meine Kuba-Vorbereitung mit dem Kauf der Flugkarten, dem Visum und der Informationseinholung, wo ich denn ein Hotel in Havanna bekommen könnte, schon mehr als ausgereizt… …Eigentlich…
In diesem speziellen Fall sprang ich sogar noch ein Stück weiter über meinen Schatten und kaufte mir Kuba Reiseführer… Zwei an der Zahl, dazu ein Buch, dass kulturelle Unterschiede erklärte, dazu einen Miami Reiseführer und ein Spanisch Dictionary sowie ein Spanisch Reisewörterbuch.. Ich kaufte den halben Buchladen leer und konnte nur auf die Frage „Planen sie eine Weltreise“ mit „sowas ähnliches“ antworten.
Einen Blick in die Reiseführer tat ich nicht und auch sonst wusste ich über Kuba wenig mehr, asl dass dort Fidel Castro regierte, dort Che Guevara an einem Haus aufgehangen wurde und dass dort Oldtimer fahren. Nicht viel für zwei Wochen Urlaub in einem fernen Land. Doch war ich mir sicher, dass mir die Kuba Reiseführer schon alles wichtige erzählen, was ich über Kuba im Allgemeinen und Havanna im Speziellen wissen muss..
Falsch gedacht. Die Reiseführer, die ich kaufte waren mies, sie waren Mist. Straßenkarten gab es nur im Maßstab eins zu ganzganzviel, Informationen wurden breit gestreut aber waren größtenteils nichtssagend und wirkliche Informationen über Land, Leute, Tipps und Dinge, die man nicht machen sollte, waren kaum zu gebrauchen.
In meiner letzten Woche zog Konstantin in ein Zimmer in meier Pension ein, Konstantin,ein junger Deutscher, der aus Surfergründen in Kiel studiert brachte dabei den Lonely Planet mit. Einen Kuba Reiseführer der extraklasse.
Etwa drei mal so umfangreich, wie meine beiden anderen Reiseführer, erzählte er wirklich alles, was man so gebrauchen konnte. Von der Frage, wie viel tatsächlich fürs Parken abgerechnet werden sollte, was man so sinnvollerweise einer Klodame gibt, über die wirklich interessanten Locations, über die verschienen Autokennzeichenfarben über Probleme, die man in Kuba haben kann und eigentlich auch fast alle Lösungen.
Die Frage, ob und wie Frauen alleine in Kuba reisen können wurde ebenso erörtert, wie der Gaypart oder alle möglichen und unmöglichen Reisemöglichkeiten in Kuba, gute Hotels für High-Class, Middle-Class und den kleinen Geldbeutel, Finanzdinge und medizinisches. Dazu endlich einmal ORDENTLICHE Karten, auf denen man sich auch zurechtfand. Eigentlich wurde alles nötige udn viel unnötiges besprochen. Hätte ich den Lonely Planet von Anfang an dabei gehabt, hätte ich mir viel Schweiss erspart.
So hatte ich diese ganzen Problemchen schon ein,al durchgemacht, als ich endlich die gesammelten Lösungen per Kuba Reiseführer in die Hand bekam… Man Man. Das hätte alles so einfach sein können. Und ich habe mich mit dem tollen Marco Polo herumgeärgert.
Sollte ich mal wieder in einem unbekannten land unterwegs sein, werde ich mir gleich den Lonely Planet besorgen und dann noch mal genau drauf schauen, ob nicht vielleicht doch in großen Buchstaben Don’t Panic drauf steht.
Apropos in leichter Umwandlung zum „Anhalter“ hatte ich den gesamten Urlaub kein Handtuch, sondern eine Decke dabei, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Zum zudecken im Flugzeug oder im Hotel, als Kopfkissen, wenn ich mal wieder irgendwo auf einen Flieger wartete und keine Lust mehr auf sitzen hatte oder als Strandtuch zum drauflegen und und und. So eine leichte Decke sollte man immer dabei haben.. Irgendwo steht das bestimmt auch im Lonely Planet Reiseführer 🙂Read more
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- Day 8
- Monday, October 26, 2009 at 5:05 PM
- 🌧 27 °C
- Altitude: 34 m
CubaCentro Habana23°8’12” N 82°21’26” W
Reifenwechseln in Havanna, 2,50 CUC

26.10.2009 – Kuba – Havanna
Reifenwechsel – oder die am liebsten verteilten 2,50 CUC
Ich glaube ja nicht so recht an Zufälle und wenn einem jemand zu viel gutes will, werde ich immer gleich ablehnend… So war ich eben in der Bar Monserrate in Havannas Altstadt relativ nah neben dem El Floridita aber deutlich besser. Mit echten Kubanern, leider auch mit einem sehr aufdringlichen, den ich nicht so recht loswerden konnte. Nein Zigarren will ich nicht, nein, Chicas möchte ich auch nicht, nur einen Mojito.
Dann stürmte der Typ herein, bei dem ich vor dem Floridita den Peso fürs Parken gezahlt habe. Leider war mir absolut nicht klar, was er wollte, also stellte ich meinen Mojito ab und ging mit zum El Floridita um zu schauen, was er von mir wollte…
Das sah auch ein Polizist, der nun wissen wollte, was er mit mir vorhabe. Einige Erklärungen und er ließ uns weitergehen. Überhaupt muss ich sagen, dass ein Polizist in Havanna wirklich Dein Freund und Helfer ist (zumindest wenn du tourist bist).
Sie helfen bei Fragen und sie passen sehr genau auf, was vor sich geht… Ich selber wurde von keinem Polizisten kontrolliert, aber man merkt, dass die Kubaner großen Respekt vor Polizisten haben. So kann man sich auch vor kleinen Gaunereien ziemlich sicher sein, wenn ein Polizist in der Nähe ist…
Zurück zum Auto… Es zeigte sich, dass ein Reifen ziemlich flau war… Loch im Reifen oder doch nur Luft aus dem Reifen gelassen. Ich gestehe, gleich das schlechteste zu denken…. Viele kleine Gaunereien und ein kleiner Diebstahl in Havanna haben mich dazu gebracht, gleich das schlechteste zu denken. Reifenwechsel und dabei ausgeraubt zu werden? Ist doch ein Zufall, in der Stadt so schnell Luft zu verlieren, oder?
Nun genau genommen ist bei den Straßen in Havanna und Kuba ein Schaden nichts ungewöhnliches, eher wundert es mich, dass es nicht früher passiert ist… Doch glaube ich trotzdem nicht an Zufälle und anstatt dort meinen Reifen zu wechseln, fuhr ich lieber zur nächsten Tankstelle. Der Reifen war nicht ganz leer, insofern ging das gerade noch… Nur hatte die Tankstelle kein Gerät zum Aufpumpen eines Reifens.
Die nächste auch nicht und ebenso die letzte nicht… Dann war ich an meinem Hotel angekommen… in einer Straße nebenbei, in der man beruhigt einen Reifen wechseln kann. Davor – wie eigentlich immer ein älterer Mann, neben seinem wirklich alten Straßenkreuzer, von denen es auf Kuba ja so viele gibt. Der Lonely Planet Reiseführer sagt, dass auf Kuba die besten Mechaniker leben würden, wie sonst könne es sein, dass diese Flotte an Strassenkreuzern immer noch fährt… Seiner ebenso.
Und wenn ich jemanden gebraucht hätte, der mir beim Reifenwechseln hilft, so wäre er mein Mann gewesen… Ich BRAUCHTE tatsächlich jemanden, und er half mir großartig.
Genau genommen durfte ich selber kaum noch etwas tun. Wagenheber hoch, Schrauben raus, Reifen ab, Reifen ran, Schrauben ran, Wagenheber runter. Fertig.
Ich hatte gerade noch 2,50 CUC in klein dabei und war wirklich froh, ihm diese zu geben und er war mindestens ebenso froh sie zu bekommen.
Gegenüber den ganzen Kleinganoven, den Parkaufsehern und und und und war dieses eine Ausgabe, die ich mit Freuden gab.
Wohl die 2,50 CUC, die ich am liebsten während meines gesamten Kuba Urlaubes ausgab.Read more
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- Day 9
- Tuesday, October 27, 2009 at 3:01 PM
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 10 m
CubaVilo Acuña Airport21°37’24” N 81°33’14” W
Antonow AN-24 nach Cayo Largo Del Sur

27.10.2009 – Kuba – Havanna – Cayo Largo Del Sur
Kleine Prüfung auf dem Weg ins Paradies
Also ich habe ja echt keine Angst vorm Fliegen, aber mit einer wirklich altersschwachen Antonow Propellermaschine der Cubana ging es heute von einem Provinzflughafen in Richtung Cayo Largo del Sur. Der Flughafen war wirklich nicht mehr als zwei Baracken und eine Landebahn. Die Menschen, die unsere Pässe angesehen haben, haben dann auch das Gepäck eingeladen und waren vermutlich auch die Einweiser für die Flugzeuge.
Wie gesagt, eine altersschwache Antonow, die offensichtlich schon einiges auf dem Buckel hatte. Wikipedia erzählte mir folgendes über die AN-24… Gebaut bis 1978… Selbst wenn ich also in der allerletzten, je produzierten gesessen habe, war sie 31 Jahre alt… Und bisdato offensichtlich nicht abgestürzt. Ein gutes Omen??? Ich las weiter:
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130 aller gebauten An-24, also etwa 10%, wurden bis heute bei Unfällen zerstört, das ist mehr als bei jedem anderen zivilen Flugzeugtyp. Allerdings ist ein großer Teil dieser Verluste auf mangelhafte Wartung oder schlechten Ausbildungsstand der Besatzung zurückzuführen.
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Uuurgs, also gute Wartung – in Kuba?? Hmmm nun Ihr seht diesen Beitrag, sie ist also nicht abgestürzt.
Es gab sechs Plätze mit Fenster und es war das erste Mal, dass es keine Einweisung für den Notausgang gab, an dem ich saß. Übrigens auch keine Sicherheitseinweisung, aber es gab ganz sicher auch keine Notrutschen oder Sauerstoffmasken… Egal. Brauchten wir ja auch nicht.
Durch die leider ziemlich milchigen Fenster konnte man während des Fluges den Eindruck bekommen, was einen auf Cayo Largo del Sur erwarten würde. Man sah viel Wasser und viele kleine Inseln mit viel Sandstrand…
Was man allerdings nicht sah war Regen, den sah man erst auf Cayo Largo… Den muss ich wohl im Reiseführer übersehen haben… Davon stand da nichts und es schüttete wirklich aus Kübeln.
Da war ich nun im Paradies gelandet – aber leider in der Regenzeit.Read more
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- Day 9
- Tuesday, October 27, 2009 at 5:46 PM
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 10 m
CubaCayo Largo del Sur21°35’59” N 81°31’42” W
Club Sol Cayo Largo: Strand, Entspannung

Club Sol Cayo Largo – Strand, Entspannung und all Inclusive
Okay und da bin ich als nun. Cayo Largo del Sur, auf Bildern das Tropenparadies.
Okay, nicht Kuba – oder zumindest nicht Kuba normal. Aber wie gesagt, macht das nichts, noch einmal drei Nächte richtig ausspannen und all-inclusive voll-fressen, bevor es dann zurück nach Berlin geht.
All-inclusive, welch ein Wort, Frühstück, Mittag, Abendessen, dazwischen Cafe und Sandwiches in der Nacht. Die Lobbybar 24h offen und Cocktails gratis…
Aber ich musste ein wenig durchprobieren, bis ich einen guten Cocktail fand. Daiquiri geht gar nicht, Pina Colada auch nicht und ein paar andere ebenfalls nur sehr bedingt. Beim Mojito musste ich ersteinmal herausfinden, dass die hier irgendeinen Bitter Aromastoff hinzufügen… Also Mojito sin bitter pro favore.. Dann schmeckt das auch.
Tja, die Cayo Largo del Sur Hotels sind eben All Inclusive Touristen Resorts. Kubaner gibt es hier höchstens als Angestellte, aber es gibt tatsächlich den Sandstrand und kristallklares Wasser. Sonnen, lesen, essen, schlafen, essen, sonnen, essen, lesen. Das ist das Leben in diesem Resort. Aber genau das wollte ich ja auch noch ein paar Tage lang.
Allerdings muss ich gestehen, dass mir einige Personen hier schon jetzt (am ersten Abend) auf die Nerven gehen. Mittags schon mit Rum in der Hand und durchgehend an der Bar…
Dazu eine Band die den Ganzen Tag für uninteressierte Menschen Cubanische Musik spielen muss und dabei bitte zu lächeln hat… die armen.
Obwohl ich habe gelernt – sie verdienen vermutlich mehr als ihre Landsleute (durch Trinkgeld) und sie haben vermutlich freie Verpflegung – insofern gelten sie sicher privillegiert. Was soll man sagen, ich bin es auch.
Aber was ganz deutlich ist, Kuba ist diese Insel wahrlich nicht. Selbst der kleine Flughafen ist moderner als der Hauptflughafen, die Cayo Largo del Sur Hotels haben vier Sterne, Essen gibt es im Überfluss, Strom offensichtlich auch, reichlich Wasser aus der Leitung, Klimageräte und sogar Satellitenfernsehen.
Als Angestellter würde ich glaube ich einen Hass kriegen, was hier möglich ist und im normalen Kuba nicht. Die Gäste merken davon nix.
Cayo Largo Sol ist wahrlich kaum von anderen All-Inclusive Resorts zu unterscheiden. Das echte Kuba ist weit weg. Doch was solls, ich schaue am Abend an der Meeresbrandung in den Sonnenuntergang und fühle mich gut.
[HTML1]Read more
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- Day 10
- Wednesday, October 28, 2009 at 4:33 PM
- ☀️ 28 °C
- Altitude: Sea level
CubaCayo Macho de Afuera21°35’46” N 79°46’32” W
Katamarantour – Cayo Largo Del Sur

Katamarantour – Cayo Largo Del Sur
Ich wollte eine Katamarantour machen und sollte dafür um 8:25 an Eingang des Cayo Largo Sol sein…. Wenn ich eines festgestellt habe, dann dass auf Kuba auf eines Verlass ist: Die Unzuverlässigkeit von Abfahrts sowie Abflugszeiten, daher machte ich mir keine Gedanken, als ich um 8:27 am Eingang eintraf… Die machte ich mir dann so gegen knapp 20 vor 9… und erfuhr, dass der Bus bereits weg sei… Zwei Minuten…
Es ist also nichteinmal auf die Zuverlässigkeit der Unzuverlässigkeit verlass… Doof. Selber Schuld und so. Ich bekam dann allerdings für 5 CUC einen 60 Mann-Reisebus als Taxi gestellt, und erreichte den Katamaran noch vor dem Ablegen…
Ein 30 Mann Katamaran, der mit 22 Gästen und zwei Skippern versehen kurze Zeit später ablegte und den zum Iguana Island einschlug. Ich dachte dabei an eine Vogelinsel und hatte verstanden, dass dort Pelikane leben würden… Falsch.
Es war eine Insel auf der Leguane leben. Kleine Echsen, die sich auf dem hartkantigen Gestein mit unglaublicher Leichtigkeit fortbewegten. 25 Minuten hatten wir um die kleinen Biester zu stören, zu fotografieren und zu füttern… Dann ging es weiter.
Zum "Natural Pool" eine große Sandbank mit relativ niedrigem Wasser, dass man vom Katamaran aus geniessen konnte. Schwimmen, die Sonne und das Wasser geniessen – und sich des Lebens freuen… Dann ging es weiter.
Zu einem Korallen Riff schnorcheln. Die Aqusrüstung gab es an Bord, die Korallen darunter und die Meeresbewohner frei Haus. Fische jeglicher Größe und Farben.. und viele davon… Dummerweise ist meine Kamera nicht Wassertauglich und ich wollte das Gegenteil nicht mutwillig beweisen, also keine Bilder des Riffs und der Fische.
Achja, viele und Meeresbewohner, damit ging es danach auch weiter. Der Katamaran legte am Playa del Siren, dem – nach bisher einhelliger Meinung jeglicher Kuba Reiseführer – schönsten Strand von Cayo Largo del Sur…dort stiegen die Halbtagstouristen aus.
Es blieben eine Familie mit zwei Kinder, ein Mann, zwei französische Männer und ich. 8 Personen und hier begann der wirklich ausspannende Teil der Reise. Strände, Wasser, Cruisen, chillige Musik und Langusten esssen. Alles ganz in Ruhe und mit viel, viel Platz.
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Nach acht Stunden war ich dann vollkommen ausgespannt, aber irgendwie von der Sonne auch kaputt – und ich habe jetzt einen Sonnenbrand…
Aber schön war es.Read more
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- Day 10
- Wednesday, October 28, 2009 at 8:48 PM
- ☁️ 28 °C
- Altitude: Sea level
CubaCayo Blanco21°51’3” N 81°19’25” W
Langusten fangfrisch

28.10.2009 Cayo Largo Del Sur –
Cayo Largo Del Sur – Fangfrische Langusten
Getier hat es während einer Katamaranfahrt ja nicht leicht.
Am ehesten noch die Leguane, die werden zwar auch fotografiert, aber auch gefüttert. Die Seesterne im natural Pool werden aus ihrem normalen Element gehoben und ebenfalls Fotografiert. Die Fische in den Korallen werden verfolgt und ebenfalls genervt, aber da unter Wasser und viel schneller im Wasser gelassen – und einige sogar gefüttert.
Richtig schwer haben es nur die Langusten. Sie werden nicht nur aus ihrem Element gehoben und forografiert sondern ausserdem nicht ge-füttert sondern ver-füttert. Arme Tiere. Eben noch Meeresgetier im Ozean ohne das Wissen um Vergänglichkeit. Kurze Zeit später bereits gekocht auf dem Tisch.
Feinschmecker aufgepasst, denn frischere Langusten findet ihr nirgendwo. Um das groß der Touristen erleichtert, liess sich einer der Skipper ins Wasser und darin vom Katamaran ziehen. Um kurz darauf immer mal wieder unterzutauchen und mit einer oder mehreren Langusten aufzutauchen. Fangfrischer geht es wirklich nicht.
Ob es nun die leckerste Art war, Langusten zuzubereiten kann ich nicht beurteilen, denn ich aß sie das erste Mal, aber nun weiss ich zumindest, was der Unterschied zwischen Langusten und Hummern ist. ..Und sie schmecken gut… Der Skipper hat übrigens viel mehr Langusten herausgeholt, als gekocht wurden. Da freut sich das nächsteste Restaurant und deren Geldbeutel.Read more
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- Day 11
- Thursday, October 29, 2009 at 4:48 PM
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 10 m
CubaCayo Largo del Sur21°35’59” N 81°31’42” W
Cayo Largo Del Sur – Zigarren kaufen…

Mein vorletzter Urlaubstag, den ich nicht weitesgehend mit fliegen in die Heimat verbringe war vor allem mit entspannen verbunden. Schlafen, essen, Sonnen, mein Buch zu Ende lesen, essen, im Schatten liegen, schwimmen, bloggen, Mojito trinken.
Ich habe gemerkt, dass die Mojitos hier ganz passabel sind, wenn man sie sin aromatic bitter bestellt …und das tat ich reichhaltig zusammen mit zwei Mädels aus Süddeutschland (Namen und Heimatstadt tut hier nichts zur Sache), die schon mit mir nach Cayo Largo del Sur geflogen waren und die vorher ebenfalls in Havanna waren….
Dort, erzählten sie mir, hätten sie zu einem klasse Preis echte Zigarren gekauft. Dazu waren sie zu irgendwem in die Wohnung gegangen und da waren sie tatsächlich vieeel billiger als in der Fabrik, wo sie ja extrem teuer gewesen seien.
In jedem Havanna Reiseführer steht ziemlich klar, eindeutig und deutlich, dass man keinem der vielen netten Menschen folgen soll, die einem auf der Strasse echte Havannas anbieten… im besten Falle seien die nämlich aus irgendeiner Zigarrenfabrik gestohlen, im Normalfall aber aus Tabakresten von Laien zusammengeschusterte Tabakdinger, die mit echten Havannas in etwa so viel zu tun haben, wie die meisten Louis Vuitton Handtaschen auf einem Markt in Ankara mit echten – nix nämlich.
Nun, ich fragte mich die ganze Zeit, wer denn so dämlich sei, auf irgendwelche Strassenhändler reinzufallen, die "echte Havannas" verkaufen und mir wurden so oft kubanische Zigarren angeboten, dass ich mich die ganze Zeit fragte, wie die Händler – die ja eigentlich auch nur Vermittler sind, überhaupt überleben… Nun, es gibt diese Touristen tatsächlich, die genau das tun, was der Reiseführer verbietet.
Aber ihr Argument, dass sie selber nicht rauchen und die Freunde, denen sie die schenken wollen, eh den Unterschied nicht bemerken, war schon stichhaltig… Wie Janka schon sagte, wenn die Repliken von Louboutins so gut sind, dass eh keiner den Unterschied sieht, was ist dann schlecht daran… Ich weiss natürlich, dass Frau Wolf das im Zuge der oben genannten Taschen gänzlich anders sieht.
Nur die Idee, eine der beiden Zigarrenkisten, die die beiden gekauft haben über Ebay zu verkaufen und so mehr als den eigentlichen Preis wieder hereinzuholen, halte ich für ein gewagtes Unterfangen, denn Havanna Fakes bleiben eben Havanna Fakes, auch wenn ein echtes Cohiba drauf steht.Read more
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- Day 12
- Friday, October 30, 2009 at 6:01 PM
- ☁️ 28 °C
- Altitude: 5 m
CubaPunta Sirena21°36’27” N 81°34’20” W
Playa Sirena – Cayo Largo

30.10.2009 Cayo Largo Del Sur – Kuba
Playa Sirena Tropenstrand Kuba
Ich hab das Paradies geseh’n, es war um neunzehnhundertzehn, der steuermann hatte Matrosen an Mast und den Zahlmeister ham die Gonokocken vernascht… Aloahea He a loha hea…
Dieses Lied von Achim Reichel ging mir heute den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Letzter Tag in der Sonne, der Bus sollte uns erst um 16:30 vom Club Sol de Cayo Largo abholen, also blieb noch genug Zeit mit der kleinen Bahn. (einer dieser kleinen Autozüge, mit denen immer Stadtrundfahrten gemacht werden), zu den beiden wohl schönsten Strände zu fahren und da tatsächlich das Tropenstrand-Paradies zu sehen.
Die Fahrt selber war nicht gerade Paradieswürdig, denn die Strecke war wirklich eine üble Hoppelstrecke und die Landschaft auf Cayo Largo Del Sur entspricht in weiten Strecken eher Amrum als einem Paradies. Wobei ich absolut nichts gegen Amrum sagen möchte, aber ein Kubaner von Cayo Largo würde sich auf Amrum wohl fühlen, weißer Sandstrand, kleine Dünen und hier und da sogar Flächen, die Amrums Heide nicht unähnlich waren, dahinter Nadelbäume und mal ein Bohlenweg in die Dünen… Amrum ähnlich aber eben in Kuba.
Dann aber auch Palmen und tropisches Gewächs und dann eben der Strand und das Wasser. Ich wusste ja dass dieser Strand schön sein soll und das stimmte auch. Wirklich weiß, dass Wasser wirklich blau und extrem klar, dazu kaum Personen dort am Strand. (Selbstverständlich auch ein Segen der Nebensaison). Eigentlich wollte ich zum zweiten Strand durchfahren, der noch schöner sein sollte, aber ich sah eine Liege auf einer Sanderhöhung ganz alleine in der Sonne stehen.
Vor einem Wasser, hinter einem Wasser unter einem Sandstrand, über einem die Sonne. Das sollte für eine Stunde mein Ort sein, denn dann würde der kleine Zug wieder vorbeikommen. …Nun ich hielt es vielleicht 20 Minuten aus und dann verzog ich mich mit meinem Buch, dass ich in der Bibliothek im Club Sol Cayo Largo gegen mein Buch und zwei Kuba Reiseführer eingetauscht habe unter einen Schattenschirm. Einfach paradiesisch… aber irgendwie fehlten mir die Palmen am Strand zum wirklichen Tropenparadies.
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Die gab es dann einen Strand weiter am Playa Sirena. Das war der Stopp, bei dem die Halbtagestouristen der Katamaranfahrt herausgelassen wurden, der nach einigen Reiseführern übereinstimmend als schönster Strand Cayo Largos benannt wurde. Und das war er wirklich. Hier gab es wirklich breiten, wirklich feinen und absolut weißen Sand. Palmen und wer Lust hätte hätte dort windsurfen können, einen Katamaran mieten oder ein Kajak, die Flagge war grün, das bedeutete, all das war auch erlaubt.
Ich zog es vor, kurz ins Wasser zu hüpfen und mich ansonsten mit meinem Buch in den Schatten einer Palme zu verziehen, ich bin eben kein großer Sonnenbader. Eher liebe ich den Schatten bei selbstverständlich warmen Temperaturen und einer kühlen Brise, All das bot dieses Tropenparadies.
Inklusive eines kleinen Restaurants, bei dem man sich für vergleichbar wirklich teure 10 Pesos am Buffet bedienen konnte. In Havanna gab es dafür a la carte plus Getränk und Mojito. Was aber meckern, wenn man gerade solch einen Ausblick hat… Und wie schon an anderer Stelle angemerkt ist Cayo Largo eben nicht wirklich Kuba, sondern eben eine Touristeninsel. Und auf einer Touristeninsel gibt es eben Touristenpreise… die selbstverständlich in anderen Ländern noch teurer wären als am Playa Sirena.
Um 15:00 ging es dann im Zug wieder zurück, da um 16:30 der Bus mich abholen sollte, damit uns der Flieger dann wieder nach Havanna bringt.. Und in dem sitze ich nun gerade. Wieder die wirklich alte Antonov AN-26 mir den sechs Fenstern, von denen ich heute leider keines abbekommen habe.
Das war er nun also der letzte Tag im Tropenparadies von Cayo Largo. Playa Sirena war wirklich der schönste Strand… Heute habe ich noch vor einen kleinen Abstecher in die Mojito Bar La Bogedita, die Hemingway beschrieb und wo es die besten Mojitos geben soll. Man wird sehen.Read more
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- Day 13
- Saturday, October 31, 2009 at 7:45 AM
- ☁️ 25 °C
- Altitude: 29 m
CubaRío Hondo23°5’32” N 82°20’41” W
Travestie @ Bar de las Estrellas

Travestie @ Bar de las Estrellas
Noch einmal Travestie in Kuba
Am frühen Abend brachte mich der Bus von der Trauminsel Cayo Largo Del Sur wieder im realen Kommunismus von Havanna ab. Genaugenommen im Hotel Nacional De Cuba. Nun erwähnte ich ja bereits, dass dieses Hotel einer der wenigen Plätze in Havanna ist, bei dem es eine – wengleich langsame und teure – Internetverbindung gibt. Da konnte ich nicht widerstehen und ich fand eine Email eines deutschen Bekannten, der noch etwas über Travestie in Kuba in Efahrung bringen konnte.
Ich
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Travestie-Show; jeden Fr., Sa. & So. Havanna
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Jeden Freitag, Samstag und Sonntag findet ab 21:00 Uhr in der ‚Bar de las Estrellas‘ in Havanna die wohl beste Travestie-Show Kubas statt. Samanta leitet das begeisterte Publikum mit charmanter Moderation durch die Show, welche die Künstlerinnen mit ihren unvergleichlichen Auftritten bestreiten. Das Repertoire reicht von sanfter Ballade bis zu heißen Salsa-Rhythmen, getanzt und gesungen von Celia Rober und ihrem Partner Oscar de Leon. Weitere Künstlerinnen sind auch im neuen kubanischen Film keine Unbekannten: Diana (Hauptdarstellerin in in Bailando Chachacha) und Mari Dalia (Habana Blues) haben sich so schon international einen Namen gemacht.
Als weitere Künstlerinnen sind Paloma Dietrich, Vanessa, Raquel, Desiré, Orianna Charol, Naila und andere zu bewundern. Das Publikum ist bunt gemischt und für das leibliche Wohl ist mit Getränken und kleinen Speisen gesorgt. Ein unvergeßlicher Abend ist sicher!
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Da ich nun gar keine Ahnung hatte, wo die Bar de las Estrellas denn sein sollte, suchte ich mir das nächstbeste Taxi und versuchte zusammen mit etwa sechs Taxifahrern herauszufinden, wo besagte Bar denn sein sollte. Auch die genannte Adresse war schwer zu finden, nichtsdestotrotz fuhr mich ein Taxifahrer zum Festpreis zur Bar.
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Dort irgendwo in den Weiten von Havanna Stadt allerdings weit weg von Havanna Innenstadt wurde ich herausgelassen und absolut nichts zeigte den Anschein einer Bar. Stattdessen wurde ich an einem Friseursalon herausgelassen, wo ich fragend erfuhr, dass ich vollkommen richtig sei, die Bar de Las Estrellas sei direkt darüber… und so führte eine keine Treppe im Friseursalon nach oben.
Dort wiederum fand ich einen kleinen Raum mit ebenso kleiner Bühne und eine resolute Kassiererin, die von mir einen vermutlich viel teureren Preis verlangte, als ihn normale Personen normalerweise zahlen müssten. Nun immerhin war es etwas weniger als ich für einen 4-Personen Tisch hätte zahlen müssen. Dafür gab es eine Flasche TuCola und eine Flasche Havanna Club, die ich ablehnte, da ich noch fahren musste.
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Dummerweise war ich sehr früh dort, so dass ich der allererste Gast war und laaange warten musste, bis sich der Saal langsam füllte und etwas Stimmung aufkam. Die Damen allerdings liessen noch etwas auf sich warten und fingen eher gegen 23 denn gegen 21 Uhr mit ihrer Show an. Getränk war zu diesem Zeitpunkt bereits fast alle, die Eiswürfel bereits geschmolzen und mein Handy leer – was doof war, denn so konnte ich mich in meinem Hotel nicht anmelden…
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Vorerst hiess es aber, der Travestieshow zu folgen dun mal zu sehen, was die dritte Show in Havanna denn so zu bieten hat… Einiges: ca sechs Mädels, die sich unten im Friseursalon zurechtmachten und dann die kleine Bühne enterten um ihre Nummern dazubieten und das Publikum zu unterhalten.
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Ich könnte jetzt sagen, dass dieses leicht sei, wenn doch jeder Besucher mindestens eine viertel Flasche Havanna Club intus hätte, aber daran lag es nicht, dass die stimmung gut war, die Drags gaben sich nämlich wirklich müde und hatten zum Teil klasse Performances auf Lager.
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Offensichtlich ist es ähnlich wie in Berlin, eine Drag tritt nicht nur an einem Ort auf, sondern eben dort, wo jemand daür bezahlt, so konnte ich einige Drag Queens schon aus den anderen beiden Shows wiedererkennen, eine gar mit der gleichen Nummer 🙂
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Um allerdings nicht in der Nacht vor verschlossener Türe stehen zu und in meinem Auto schlafen zu müssen, suchte ich nach etwa einer Stunde das weite und versuchte mit meinen wirklich allerallerletzten 7 CUC ein Taxi zu bekommen… es kam nur keines, allerdings kam ein Auto, dass Getränkenachschub in den Friseursalon brachte und mich für ebendiese 7 CUC gerne zum Hotel Nacional fuhr.
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Erst gegen knapp ein Uhr kam ich an der Villa Alicia, meiner Wohnung an, musste zwar Marta meine Gastgeberin herausklingeln, das war aber okay. Ziemlich kaputt schlief ich schnell in die letzte Nacht auf Kuba ein.Read more
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- Day 13
- Saturday, October 31, 2009 at 7:41 PM
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 14 m
CubaCanal de Entrada23°8’27” N 82°21’8” W
La Bodeguita Del Medio – Mojito

La Bodeguita Del Medio – Mojito a la Hemingway
In dem Artikel über das La Floridita erwähnte ich ja bereits, dass es zwei Bars in Havanna bzw ganz Cuba gibt, die man u-n-b-e-d-i-n-g-t besucht haben muss. Einmal die ebengenannte und einmal eben die hier besprochene Bar.
Das alles hat damit zu tun, dass hier ein dem Alkohol und den Frauen zugeneigter Schriftsteller, der noch dazu weltberühmt war, oft getrunken hat… Ernest Hemingway. Und getrunken hat er Mojito im La Bogeguita del Medio.
Genau DAS tun alle Touristen auch, die hier in die Bar stolpern um auf Hemingways Spuren zu trinken. Auch wenn es eigentlich eine wirklich nette Bar ist, so stören die Touristen – dessen auch ich einer war. Heutzutage würde sich niemand in die Bar einfach so setzen, weil er sich von den Massen an Mojito bestellenden Besuchern aus aller Welt bestört fühlen würde.
Okay, ich als bekennender Mojito-Fan musste dringend hier noch einmal vorbeisehen und da ich am letzten Tag in Havanna und Cuba erst spätnachmittags fliegen sollte, führte mich der Weg noch einmal in Havannas Altstadt um am eigenen Gaumen zu erfahren, ob hier tatsächlich der beste Mojito der Welt gemacht würde.
NEIN, wird er nicht. Während Uwe Christiansens nur die beste Minze nimmt, so, nimmt man es in dieser Bar niht so genau. Minzstiele? Egal, rein damit in eines der 50 vorbereiteten Gläser, dazu einen Schuss aus vorbereiteten Limonensaft und ein Paar Eiswürfel und dann den nächsten…
Ganz ehrlich, Akkord Mojito-Maching macht sie nicht besser… Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dreijähriger Havanna Club macht ihn etwas weicher und sollte in der Tat standard werden, ansonsten kann ich der La Bodeguita Del Medio nicht das Prädikat bester Mojito der welt geben. Sorry.Read more