• Spananiens König - Pico de Mulhacén

    October 4, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Am Abend zuvor steht fest, wir werden vom Parkplatz "Hoya de la Mora" aus die 30km und nahezu 2000hm in Angriff nehmen und auf den höchsten Berg der iberischen Halbinsel aufsteigen. Dem Mulhacén, welcher 3490 Meter hoch ist. Wie das ganze ablaufen soll, halte ich mir offen. Es gibt 3 Refugis auf dem Weg, Gepäck habe ich für 2 Tage dabei und selbst ein kleines Zelt, falls wir das einer Steinhütte vorziehen sollten. 😇

    Zur Stärkung gibt's ne Pizza extra, also zwei, für mich und LuLe stärken sich mit einem Huhn am Vorabend und gegen 0900 Uhr brechen wir am Morgen bei herrlichem Wanderwetter auf durch eine sehr schroffe Gegend. Riesige Felsformationen raken auf und beeindrucken mit tollen Farben. ⛰️

    Die Wege sind wahnsinnig gut angelegt und mal von der nötigen Ausdauer abgesehen für jeden begehbar. Bis auf eine Stelle, hier muss man über einen Felsspalt an Ketten die Wand entlang klettern. Das war mir vorher bewusst, aber ich wollte es mir genauer ansehen. Angekommen stand schnell fest, dass das besser nicht mit Fellnasen gemacht wird und wir nehmen die 2km Umweg in Kauf. 🥾

    Nach einer Weile sind wir vorbei am "Pico Valeta und haben eine herrliche Sicht auf das "Mulhacén". Beeindruckend und verdammt steil zugleich. Der letzte Aufstieg hat es richtig in sich und an den Wegen sammeln sich viele Menschen, den Oberkörper auf den Stecken abgelegt und nach Luft japsent. 🫠

    Die Kraft der Pizza und des Huhns lässt uns das schwerste Stück ohne große Pause bewältigen und wir genießen die traumhafte Aussicht auf dem Gipfel. Leider ist es etwas bewölkt und die Weitsicht bis nach Afrika ist nicht möglich. Hier oben ist doch einiges los, viele sind tatsächlich mehrere Tage unterwegs und schlafen in den Refugis. 😴

    Wir legen eine große Pause ein und verspeisen die Vorräte für eine mögliche Übernachtung. Wir waren wesentlich schneller unterwegs als erwartet, die Lust und auch Ausdauer sind noch nicht erschöpft und so gehts die 15km wieder zurück. Erst als der Parkplatz bereits aus der Höhe zu sehen war, machten sich erste Erschöpfungserscheinungen (bei mir) bemerkbar und wir erreichen nach rund 8 Stunden den Bus. 🚐
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