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  • Day109

    UNS GEHT'S GUT😊

    November 27 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir sind mittlerweile auf Koh Phangan! Eine Insel neben Koh Samui - ein grüner und sonniger Juwel für uns. Die Woche auf Koh Samui war Regenzeitbedingt grau und nass. Trotzdem toll und vor allem "energieaufladend". Mit vollen Akkus und richtig Lust auf mehr sind wir vor ungefähr einer Woche auf Koh Phangan gestrandet. Und sind in einem Resort ganz nach unseren Traumvorstellungen untergekommen.
    Auf einer überschaubaren Grünfläche stehen 12 unterschiedliche Bungalows, direkt am Strand. In einem davon haben wir es uns so gemütlich gemacht, dass wir unseren Aufenthalt bereits verlängert haben. Die Unterkunft "beschäftigt" Volunteers und zwei davon, Daniel und Lena, kamen einen Tag vor uns an und wir waren auf Anhieb auf der selben Wellenlänge. Wir haben uns hier schnell heimisch gefühlt. Das Konzept unserer Unterkunft baut auf einen "Ort des friedlichen Zusammenkommens und Beisammenseins" - und so ist die Anlage auch aufgebaut und ausgestattet. Ob Yogamatten für alle bereit liegen, um in einer angeleiteten und kostenfreien Stunde am Morgen in den Tag zu starten oder man sich die Küche teilt und gemeinsam isst.
    Auf der Karte findet man nur Veganes und es wird mit allen Mitteln auf einen fairen Umgang mit der Natur geachtet. Dieser Ort hier gibt uns eine Vorstellung von dem Lebensstil und Lebensentwurf, den wir anstreben wollen.
    Und gerade fühlen wir uns einfach pudelwohl und alles stimmt. Wir haben hier mit Daniel und Lena zwei weitere tolle Reisefreunde gefunden und verbringen hier eine gute Zeit zusammen. Es fühlt sich ein bisschen wie schöner Alltag- in einer wunderschönen Umgebung an.
    Nach einem gemeinsamen Frühstück mit anderen "Gästen" starten wir meist einfach drauf los.
    Abends fahren wir mit Freunden an den Strand oder in den Dschungel zu einer Party, verabreden uns und haben nebenbei auch eine schöne Zeit nur zu zweit. Mit dem gemieteten Roller fahren wir wann und wohin wir wollen und werden jedes mal aufs Neue überrascht, von all dem Reiz den diese Insel an jedem Ort bereit hält. Die Atmosphäre hier ist eine Mischung aus dem alternativen Süden Balis, der verrückten Insel Gili Trawangan und dem spirituellen Ubud.
    Eines unserer Highlights hier ist einer der Gründe die uns gerade vom Weiterreisen abhalten. Es ist Phangan! Ein Hund der dem Resort vor einigen Wochen zugelaufen ist. Als wir hier ankamen, ging es ihm offensichtlich nicht gut, er hat ein paar Tage nichts mehr gegessen und lag kraftlos im Schatten. Hat Beachtung müde abgelehnt und für Streicheleinheiten hat er einem nur ein kurzes Zeitfenster geschenkt.
    Bis... Nina mit (nicht veganem-) Futter ankam. Seitdem er wieder frisst, ist er schon viel aktiver geworden und vor allem zutraulicher und Streichelverrückt. Wir weichen einander nur selten von der Seite und haben in kurzer Zeit schon eine Bindung zu diesem Hund aufgebaut, dass wir gerade nicht daran denken wollen ihn zurück zu lassen.
    Auf den Bilder sieht man viel von Phangan, den Traumstränden, einem Ausflug zum Wasserfall und uns mit tollen Leuten die wir kennengelernt haben- dazu gibt es nochmal einen Nachtrag, denn von diesen Erinnerungen möchten wir keinen mehr missen und gerne mit euch teilen.
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    Langsam aber sicher mache ich Auge vor Neid xD. richtig, richtig Schön. So stelle ich mir meine Rente vor: Am Strand mit ner Flasche Vodka und Mittags im Fluß herumtreiben.

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    Habt ihr noch Bilder von Panghan (ich glaube, ich habe den Namen falsch geschrieben 🙈)? Was bedeutet der Name übrigens?

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    Phangan wurde nach der Insel hier benannt :)

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    ♥️😍 unglaublich 😻

     
  • Day108

    Fotonachtrag Ko Pha-ngan

    November 26 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C
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    Gut getroffen. Das noch mit Photoshop aufarbeiten und mann kann es als Stockpicture weiterverkaufen.

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    folgt er euch echt überall hin? Wenn ja, EhrenHund.

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    Fährt sogar mit auf dem Roller 😂

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  • Day100

    100 Tage Weltreise

    November 18 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    100 Tage sind vergangen. Unser Zeitgefühl haben wir schon in Indonesien verloren, deswegen fühlt es sich zum einen so an als hätten wir gestern noch unsere Abschiedsparty gefeiert und zum anderen als wäre das Jahr morgen schon um. Dabei ist "erst" ein Drittel vergangen. Wir sind durch 4 Länder gereist, über 8 Inseln und haben 27 Orte besucht. Unser Tempo war schnell und die Eindrücke erschlagend viele. Getreu dem Motto "wo Pläne enden, beginnen Abenteuer" sind wir durch Indonesien gereist und liebten die Freiheit die wir hatten, nach Lust und Laune entscheiden zu können wo wir wie lange bleiben.
    Was wir mit Indonesien verbinden, ist unglaubliche Gastfreundschaft, wunderschöne Strände, unglaubliche Farbenspiele bei Sonnenuntergängen am Himmel. Die so gut nach Räucherstäbchen-duftende Luft.
    MI-Goreng, Fruitbowls und leckere Fruchtsäfte aller möglichen Sorten.
    Freche Affen, Meeresschildkröten und Mantas.
    Auf den indonesischen Inseln hatten wir so oft emotional ergreifende Momente, ob durch Begegnungen mit tollen Menschen oder einfach Augenblicke in Umgebungen welche wir uns nicht hätten schöner erträumen können. Dafür sind wir richtig dankbar! Und haben ein neues Lebensgefühl kennengelernt und haben damit begonnen es anzunehmen.
    Es ging weiter nach Vietnam. Wegen
    der verbindlichen Indienrundreise mussten wir die Reise hier zeitlich auf wenige Orte begrenzen und hatten keine große Wahl, das war nicht nur einschränkend sondern auch viel stressiger (dabei dachte ich, Pläne machen, ist besser).
    Da erinnern wir uns gerne an die Tage in der Halong Bucht zurück. Ansonsten war das Land von seiner grundsätzlichen Atmosphäre für uns kein Ort der Rückkehr. Die Geschichte hat uns viel gelehrt und zum Nachdenken angeregt und wir bereuen es in Hoi An keine tollen maßgeschneiderte Leinenkleidung gekauft zu haben.
    In Indien war der Zeitplan fremdbestimmt, sehr voll und kräftezehrend. Aber es war unglaublich!
    Das ist das erste, wenn wir an die Zeit zurückdenken.
    Wir konnten uns von Tag eins auf dieses Land einlassen und waren mit den ersten Schritten durch Neu Delhi in den Bann Indiens gezogen worden. Wir denken an farbenfrohe Kleidung, das atemberaubende Taj Mahal und viele weitere wunderschöne Bauwerke.
    Offene, herzliche Menschen die uns stolz die vielseitige, schöne Kultur und den Hinduismus näher gebracht haben und überall Gastfreundschaft großgeschrieben wird.
    Wir denken an das Diwalifestivial und die unvergessliche Wüstenübernachtung.
    Wir haben allen gewohnten Komfort zurückgelassen und uns zu jeder Zeit gut damit gefühlt.
    Und ans gute Essen, das beste Essen der Welt für uns-gibt es nur dort!
    Jetzt sind wir in Thailand und sind erschöpft aber überglücklich! Das erste tropische Fieber hat Nina für uns abgehakt und wir erwachen langsam wieder aus unserem Erholungsschlaf. Thailand hat uns auch vom ersten Moment mit tollen Menschen zusammengebracht. Jeder vorbeiziehende schenkt uns ein freundliches Lächeln und die Natur schenkt uns auch wieder Faszination! Dass wir hier unser Visum verlängern werden, steht jetzt schon fest obwohl wir noch einen ganzen Monat Zeit haben.
    Wir haben das Gefühl dass wir jetzt von "Touristen" (die alles möglichst schnell erleben möchten um die Zeit bestmöglichst zu nutzen) zu "Reisenden"werden (die einfach mal anhalten, genießen und die begreifen, dass sie die Zeit selbst bestimmen). Wir ändern also unser Tempo und schalten einen Gang zurück.
    Außerdem sind wir als Paar nochmal ein ganzes Stück zusammen gewachsen. Seitdem wir unterwegs sind, unsere Routinen und Abläufe - die klar geregelt waren - hinter uns gelassen haben, durften wir auf ungewohnten Wegen neu zusammenfinden.
    Wir haben in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Bedürfnisse festgestellt und mittlerweile den richtigen Weg zu Kompromissen gefunden. Alles in allem können die nächsten 100 Tage genau so verlaufen wie bisher 😁

    Bisheriges, absolutes Highlight mit hoher Rückkehr - Wahrscheinlichkeit :INDIEN!

    Und Anstelle von Heimweh haben wir Vorfreude mit voll aufgeladenen Batterien und vielen Ideen zurück zu kommen.
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    Sehr schön geschrieben! Hertha sollte irgendwann mal ein Buch schreiben. Schönes Wochenende und genießt die kommenden 💯 Tage 🍀🙏

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    Wunderschön geschrieben !!!!

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    Herzlichen Glückwunsch zum Hunderten !!! Weiter so 👍Freut mich sehr das Nina ihr Angst vor Elefanten überwinden konnte 💪🥰Das Karussell Jardin du Luxembourg Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh es untergeht. Zwar manche sind an Wagen angespannt, doch alle haben Mut in ihren Mienen; ein böser roter Löwe geht mit ihnen und dann und wann ein weißer Elefant. Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald, nur dass er einen Sattel trägt und drüber ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt. Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge und hält sich mit der kleinen heißen Hand dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge. Und dann und wann ein weißer Elefant. Und auf den Pferden kommen sie vorüber, auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge schauen sie auf, irgendwohin, herüber - Und dann und wann ein weißer Elefant. Und das geht hin und eilt sich, dass es endet, und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel. Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet, ein kleines kaum begonnenes Profil -. Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet, ein seliges, das blendet und verschwendet an dieses atemlose blinde Spiel. . . Viel Spaß für weitere Eindrücke und Erlebnisse! Last das Karussell krachen und bleibt Gesund und Glücklich 🥳🥰

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  • Day97

    Es geht weiter..

    November 15 in Thailand ⋅ 🌧 28 °C

    Nina ist wieder bei Kräften und die neu gewonnen Energie haben wir direkt ausgenutzt und sind heute morgen los zu einer Elefantenauffangstation. Dieser Ausflug stand weit oben auf den Chiang Mai to - Do's.
    Und wir waren sehr glücklich, wenigstens diesen Besuch wahr zu machen.
    Wir durften die Riesen füttern, sie beim Spaziergang begleiten und zum Schluss sogar mit ihnen im Fluss baden. Dieses Erlebnis hat uns einen lang gehegten Traum erfüllt, denn Elefanten gehören zu unseren Lieblingstieren. Und diese aus nächste Nähe zu bestaunen und zu berühren war etwas ganz besonderes.
    Im Anschluss fuhren wir zu einem nahegelegenen Wasserfall. Hier waren wir allerdings schon wieder müde vom Tag und konnten uns nicht dazu überwinden ins Wasser zu gehen. Wir merken noch ganz schön deutlich, dass wir noch ein ganzes Stück von unserem gewohnten Energielevel entfernt sind.
    Wir nehmen uns jetzt in Thailand aber die Zeit die es eben brauchen wird bis wir uns-vor allem Nina sich wieder voll erholt hat.
    Chiang Mai ist übrigens wunderschön! Das was wir gesehen haben auf der langen Fahrt war unglaublich grün, ruhig und unberührte Natur-eine wirkliche Idylle!
    Morgen geht's nach Koh Samui!
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    Ein sehr schönes Bild 😍

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    sehr schöne Bilder! Elefanten sind neben den Tigern auch meine absoluten Lieblinge

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    Endlich geht es hier wieder rund 😀 Muss schon ein krasses Gefühl sein neben solch Majestätischen Godzillaartigen Wesen zu stehen ... auf Koh Samui freue ich mich schon, denn da geht es zu wie im Paradies ❤️‍🔥

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  • Day93

    Auszeit in Chiang Mai

    November 11 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Hier angekommen hat Nina die ersten Tage nur im Bett verbracht und geschlafen. Da ihr Zustand nicht wirklich besser wurde, sind wir zur Kontrolle ins nächste Krankenhaus gefahren. Hier wurde unser Verdacht bestätigt-Dengue Fieber. Das Fieber selbst ist zwischenzeitlich zum Glück abgeklungen und jetzt musste sie einfach wieder zu Kräften kommen und täglich ihr Blut untersuchen lassen. In unserer Unterkunft wurden wir sehr hilfsbereit und fürsorglich von unserem Gastgeber umsorgt. Er kaufte für uns ein, blockte das Zimmer solange wir es brauchen werden, und bot in jeder Hinsicht seine Hilfe an. Dafür sind wir sehr dankbar.
    Langsam geht es auch wieder bergauf! Diese Auszeit in Chiang Mai tut auch mir gut und ich genieße das "Nichts-tun".
    Das Loy Krathong Festival haben wir leider verpasst-dafür aber einen Grund bekommen, wieder hier her zu reisen.
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    Eine kleine Pause schadet nie. Ihr habt ja noch genug Zeit um alles zu Erkunden. Gastfreundschaft ist etwas, was die Deutschen heutzutage nicht kennen.. Obwohl... vllt. in ca. 50 Jahren, wenn es hier nur noch von Ausländer wimmelt, dann kehrt die Gastfreundschaftligkeit evtl. zurück. Sieht sehr grün aus, dort wo ihr seid.

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    Ich glaube, ihr habt eine sehr gemütliche und heimelige Unterkunft, bestens geeignet, um sich zu erholen und zu Kräften zu kommen. „Nichtstun“ ist manchmal eine wirklich entspannende Sache 😍

     
  • Day88

    Reise nach Chiang Mai

    November 6 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Bustickets hatten wir gestern schon gebucht, aber da es Nina eher schlechter als besser ging, ließen wir es offen ob wir heute Abend tatsächlich weiter reisen.
    Eine Stunde bevor es losgehen sollte haben wir dann doch die Taschen gepackt und mit 39,0 Fieber hat sich Nina zum Bahnhof geschleppt. Zum Glück war der Bus sehr modern und comfortable und ein bisschen Schlaf haben wir bekommen.
    In den kommenden Tagen findet hier das Loy Krathong Fest statt. Darauf freuen wir uns schon mega mäßig!
    Morgens um 6 in der Unterkunft angekommen haben wir uns wieder auf Anhieb wohlgefühlt und unseren Aufenthalt direkt bis Freitag verlängert.
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    Arme Maus. Gute Besserung 😘

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    Danke ❤️

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    Gute Besserung ❤️‍🩹

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    Danke ❤️

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    Gute Besserung, passt auf euch auf 🙏🏼😘

     
  • Day87

    Bangkok!

    November 5 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Schon bei der Einreise hat Bangkok um einiges gepunktet! Es war alles so unkompliziert! Wir stiegen aus dem Flieger und bekamen ein kostenloses Visum für ganze 45 Tage!
    Den ersten Tag haben wir verschlafen. Indien steckt uns noch immer in den Knochen und wir sind müde und angeschlagen.
    Der Hunger trieb uns am ersten Tag trotzdem aus dem gemütlichen Hotelbett und wir landeten mal wieder "zufällig" an einem Ort, der wie für uns gemacht war. Wir sind glücklich, hier zu sein!
    Den heutigen Tag haben wir für eine Tempel-und Innenstadttour genutzt.
    Gesehen haben wir den Wat Phra Keo-den Königspalast. Das Gelände wirkt ein wenig wie eine andere Welt. Imposante Wächterstatuen bewachen die Eingänge. Und auch an den Tempelgebäuden findet man viele bunte Fabelwesen.
    Es ging weiter zum Wat Arun,der Tempel der Morgenröte. Danach ging es mit einem Flussboot auf die andere Seite. Dort erwartete uns der goldene liegende Buddha im Wat Pho. Er ist ganze 45 Meter Lang und befindet sich in einer riesigen Halle, deren Wände eine spannende Geschichte erzählen und mit unglaublich viel Liebe zum Detail verziert sind.
    Stilecht fuhren wir mit einem Tuk Tuk in die Khao San Road. Hätten wir nicht schon die bekannte Backpackerstraße in Ho Chi Minh Stadt gesehen, wären wir wahrscheinlich hiervon erschlagen worden. Die Lautstärke der Bars, die vielen Stände und die vielen Besucher aus aller Welt machten unseren "Spaziergang" durch diese Straße zwar spannend aber auch anstrengend. Wir waren einfach noch zu müde und zogen uns deshalb in ein Massagestudio in der Seitenstraße zurück. Endlich wieder Massagen! 😍
    Im Anschluss profitierten wir von der Legalisierung von Cannabis und waren im siebten Himmel-Entspannung stellte sich ein.. bis wir wieder im Hotel angekommen waren und Nina plötzlich Fieber bekam.
    Jetzt heißt es erstmal ausruhen und wieder gesund werden.
    Morgen soll es weiter mit dem Nachtbus in den Norden nach Chiang Mai gehen.

    Bangkok hat uns übrigens völlig überrascht, wir hatten eine Stadt erwartet, die ähnlich wie Ho Chi Minh City laut, busy und dreckig war. Stattdessen fanden wir eine sehr moderne, saubere und viel ruhigere Innenstadt vor, die uns auf Anhieb gefallen hat!
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    Die Ruhe selbst....

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    Treppe zum Himmel zum Buddha näher mit Hanf und Wodka, es wird gehen schneller..,,,🥂

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    Sieht mega aus!

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  • Day85

    Rückblick Indien 🇮🇳

    November 3 in India ⋅ ☀️ 32 °C

    Auf der Dachterrasse unseres letzten Hostels in Indien sitzen wir vollgefressen und am Ende unserer Kräfte und blicken auf unglaubliche zwei Wochen zurück.
    Unsere Tage waren so voller Programm, Weiterreisen und Eindrücke, dass wir nicht dazu gekommen sind, jeden einzelnen Tag zusammen zu fassen.
    Wir versuchen es mit einer Kurzversion .. "was haben wir gesehen und wo sind wir gewesen" :
    Nach Varanasi ging es wieder mit dem Nachtzug nach Agra! Am ersten Tag besuchten wir das Agra Fort- eine Palastanlage aus dem 16 Jahrhundert.
    Zum Sonnenaufgang am nächsten Tag fuhren wir mit Rikshas zum Taj Mahal! Unsere Faszination zu diesem einzigartigen Bauwerk schaffen wir nicht in Worte zu fassen.
    Mit der Morgendämmerung tauchte das Taj Mahal in ein Licht ein welches die Geschichte dahinter besonders romantisch untermalt und unseren Ausflug zu etwas ganz Besonderem gemacht hat.
    Wir setzten die Tour fort und fuhren weiter nach Jaipur, hier erkundeten wir die Pink City auf eigene Faust mit ein paar anderen aus der Gruppe. Am nächsten Morgen besuchten wir einen "Affentempel".
    Diese uralte Tempelanlage über der Stadt war gut besucht, denn immernoch wird Diwali gefeiert und dazu gehört eine Reinwaschung vor - und nach dem Fest, in den heiligen Bädern. Auch wir wurden von einem Hindupriester gesegnet und durften in diese wunderschöne Kultur eintauchen. Ich persönlich empfand dieses Erlebnis als sehr spirituell und werde den Moment warm in meinem Herzen verpacken.
    Nach einer weiteren Nacht im Zug stiegen wir am Morgen danach in Jaisalmer aus. Hier erwartete uns unser absolutes Highlight!
    Es hieß "sattelt die Kamele" und ab in die indische Wüste hinein. Alleine das war schon ein Erlebnis, das wir wahrscheinlich nie mehr auf diese Art - und vor allem als kein weiteres "erstes Mal" erleben werden. Ab diesem Moment wurde unser Aufenthalt von Stunde zu Stunde schöner! Dort angekommen genossen wir den Sonnenuntergang und vorallem die Ruhe! Indien ist sooo laut und überall herrscht buntes Treiben. Aber hier gab es nur uns, 15 Kamele und die Guides der Safari. Es wurde unglaublich gutes Abendessen für uns gekocht, ein Lagerfeuer gezündet und Betten unter freiem Himmel aufgestellt.
    Mit Einbruch der Dunkelheit, funkelte es hell am Himmel. Aber tausende Sterne und Sternschnuppen über uns, ein kühles Bier in der Hand, gute Gespräche und mitten im Nirgendwo... auch dieser Abend ist tief im Herzensgedächtnis verankert.
    Man kann es sich vielleicht denken, dass auch der Morgen danach mit atemberaubenden Sonnenaufgang ziemlich perfekt war. Uns wurde Masala Tee ans Bett gebracht und auch wieder Frühstück serviert. Keiner aus unserer Gruppe wollte diesen Ort wieder verlassen.
    Aber die Reise musste weitergehen. Zuerst mit den Kamelen aus der Wüste raus und dann stundenlang mit dem Bus nach Jodhpur.
    Diesmal war es die Blue City die wir auf eigene Faust erkundet haben.
    Das bekannte Fort dieser Stadt lernten wir diesmal auf andere Art kennen. Durch 6 Stationen schwebten wir drüber hinweg . Unser erstes Ziplining..Und das in Indien in einer Tempelanlage, auch gut 😀
    Am Abend hat Nina einen Kochkurs besucht und wird von diesem hoffentlich nachhaltig profitieren. Die indische Küche war schon immer unser Favorit, aber im Land selbst sämtliche traditionelle Speisen zu kosten hat unsere bisherigen Erfahrungen um weites übertroffen und die Kulknarik unschlagbar gemacht.
    Ein Inlandsflug nach Mumbai folgte am Tag darauf und damit auch wieder die nächste Citytour. Zum Abschluss, am heutigen, letzen Tag verabschiedeten wir uns von dieser Reise mit einem "Spaziergang" durch das zweitgrößte Slum Mumbai's. Diesen Ausflug sind wir mit Ehrfurcht angetreten und hatten uns darauf vorbereitet emotional wieder sehr beansprucht zu werden. Entgegen dieser Befürchtung /Erwartung waren wir sehr überrascht was wir dort gesehen haben.
    Ein Local führte uns durch seine Heimat und brachte uns zum einen durch das "Industriegebiet" von welchem Mumbai in vielen Teilen abhängig ist. Hier wird täglich sämtlicher Müll der Stadt recycelt und zu allem möglichen verarbeitet. Viele große Marken kaufen hier handgefertigte Koffer, Kleidung uvm. und verkaufen diese mit ihrem Logo für viel Geld weltweit. Es war ein geschäftiges Gebiet mit einer blühenden Gemeinde und alles andere als das Slum das man erwartet, wenn man weiß dass dort einige Filmszenen von 'Slumdog Millionaire' gedreht wurden.
    Das Wohngebiet glich einem riesigem, aber engem Labyrinth, in dem wir uns sicher ohne Guide verloren hätten. Es war eine sehr interessante Erfahrung und hat dem Begriff "Slum" für uns ein völlig neues Bild geschaffen. Die Menschen dort nennen ihr zu Hause -Dharavi- übrigens "Neighborhood" und empfinden den Begriff "Slum" als negativ.

    Wir sind unglaublich dankbar für diese Erfahrung und würden jederzeit wieder in dieses wunderschöne Land reisen.
    Es war unsere bisher sehenswerteste, interessanteste, leckerste und bunteste Reise ! Jeder Bundesstaat hat seine eigene kleine Kultur, lebt den Hinduismus auf seine eigene Weise, kocht unterschiedliche Speisen und ist mit keinem anderen vergleichbar. Das macht Indien so vielfältig und wir konnten nicht genug davon kriegen.
    Allerdings hat uns die Tour doch auch schon an unsere körperlichen Grenzen gebracht. Durch die Klimaanlagen waren wir permanent erkältet, wir haben sehr wenig und eigentlich immer schlecht geschlafen, die Reisen zwischen den Städten waren lang und unbequem und es gab keine Gelegenheit die vielen Eindrücke mal sacken zu lassen.
    Dennoch würden wir es immer wieder tun und jedem empfehlen.
    Außerdem wird es für uns auch nicht unsere letzte Gruppenreise gewesen sein. Wir haben wirklich viele tolle Bekanntschaften geschlossen und sind auch dafür sehr dankbar :)!

    Next Stop :Bangkok!
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    Wow😍

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    Echt der Wahnsinn😳

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    Ich liebe diese fafbenfrohe indische Kleidung😍

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  • Day76

    Ein Tag voller Emotionen

    October 25 in India ⋅ ☀️ 32 °C

    (Triggerwarnung: das letzte Bild zeigt ein öffentliches Krematorium...)

    Die gestrige Feier hat uns alle in eine Hochstimmung versetzt.
    Was heute Vormittag folgte war ein tiefer Fall in die harte Realität. Sowohl im täglichen Leben auf den Straßen in Indien, als auch unser aller Leben das einmal enden wird. Wir besuchten ein öffentliches Krematorium. Diesen Einäscherungsplatz suchen viele Menschen aus Indien auf, denn er gilt als einer der heiligsten unter den heiligen Flussufern am Ganges.
    Auf dem Weg dorthin blies der Wind uns Aschewolken entgegen. Je näher wir kamen umso lauter wurde das knacken brennender Feuerstellen.
    Auf Bambusbahren werden leblose Körper herangetragen und sind dabei in goldene, orangene, weiße und rote Tücher gewickelt.
    Leichen verbrennen direkt am Ufer des Ganges, während die Seelen der Verstorbenen ins Moksha (die Befreiung von allem Materiellen, vergleichbar mit dem buddhistischem Nirwana) gleiten.
    So bizarr dieser Anblick war - für die Hindus ist diese letzte Reise dieser Tag - der glücklichste, weil garantiert der letzte.
    Es heißt, dass an den Ghats von Varanasi der Kreislauf der Wiedergeburt endet und wer hier stirbt, verbrannt und anschließend dem Ganges übergeben wird erreicht Moksha auf direktem Weg.
    Es ist ein merkwürdiges Schauspiel.
    Wir, die gestern noch fröhlich das Hier und Jetzt gefeiert haben, blicken dem Tod an diesem Ort in ein uns bisher fremdes Gesicht.
    Um diesen Anblick zu verdauen brachte unser Guide uns in den bekannten 'Blue Lassi Shop' von Varanasi. Hier soll es den cremigsten Lassi des Landes geben.
    Und es war wahrscheinlich auch der leckerste, den wir bisher getrunken haben, hatte aber dennoch einen komischen Beigeschmack. Vor allem, wenn dürre Männer einen weiteren Leichnam durch die Gasse trugen.
    Davon mussten wir uns erstmal erholen. Aber die nächste Realitätsklatsche erwischte uns auf dem Weg in unser Hostel. Eine der seeehr vielen obdachlosen Familien lebte nicht weit entfernt von uns am Straßenrand. So viele Straßenkinder man hier auch sieht, man kann sich an diesen Anblick nicht gewöhnen und es bricht einem jedes mal das Herz wenn sie uns ihre schmutzigen kleinen Hände entgegen strecken und dann zum Mund führen.
    Eine Mitreisende schenkte ihnen Kleidung - ein Bild von aufgeregten, verzweifelten, hilflosen Kinder die in Sekunden immer mehr wurden und aus allen Richtungen kamen zerrten an den Klamotten. Tränen schossen uns in die Augen. Eigentlich sollten wir uns beeilen, um den nächsten Nachtzug zu erwischen, aber Nina und ich haben auf die Schnelle unsere Fahrtsnacks und ein bisschen Geld gezückt und damit den nächsten Kampf ums Überleben entflammt. In ihrer Not rissen die Kinder mir die Scheine aus der Hand und zerissen sie leider dabei auch.
    Die Nüsse und Chips die Nina in der Hand hielt, verschwanden in der Kinderscharr um uns herum.
    Es war pure Hoffnungslosigkeit auf allen Seiten! Es war schrecklich, es war unfair, es war trauriges Leid und wahrscheinlich lernten wir das Gefühl von Reue kennen...

    .. Im Nachtzug, empfing uns eine herzliche Familie. Glücklicherweise hatten wir wieder dieselbe "Kabine" erwischt und haben uns diesmal die 6 Betten mit nur 11 anderen geteilt. Die ersten Stunden der Fahrt verbrachten wir im unteren Teil und wurden zum Abendessen eingeladen. Diese Gastfreundschaft, welche wir seit unserer Reise erfahren haben, möchten wir ganz besonders hervorheben. Denn sie ist das Gegenteil von all den "Indien-Grusel-Geschichten".
    Wir lernten sehr viel über den Hinduismus, die Kultur und Geschichte und haben uns so glücklich geschätzt um diese wirklich schöne Erfahrung nach so einem emotionalem Tag.

    !!!Best News!!!
    Was uns besonders berührt und uns am glücklichsten gemacht hat war die Geburt unserer Nichte Ella! ❤️
    An solchen Tagen, zu solchen Ereignissen wünscht man sich besonders zurück in die "Heimat" und die Nähe zur Familie. Es wird zu einer Herausforderung mit so vielen Eindrücken und Emotionen den richtigen Umgang zu finden.
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    Traveler

    LOL

    10/29/22Reply
    Traveler

    ❤️ich musste weinen beim Lesen😭😭😭

    10/29/22Reply
    Traveler

    Wäre schon lustig, wenn es eine Fleischerei wäre xD

    10/30/22Reply
    3 more comments
     

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